Ausgabe 
31.1.1867
 
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1. 2

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Für u bis 6 kr. wöchentlich

saͤmmtliche deutsche Classiker

in vollstaͤndigen Ausgaben ihrer sämmtlichen Meisterwerke! 95 Unterzeichnete Buchhandlung erhielt so eben eine Zusendung der neuen wohlfeilen National-Bibliothek der deutschen Classiker.

Dieselbe wird die Meisterwerke aller deutschen Classiker in neuen schönen Ausgaben bringen, nicht in Aus zugen, sondern vollständig, dabei zu so beispiellos niedrigen Preisen, daß nanches Werk in dieser Ausgabe

kaum den zehnten Theil der bisherigen Preise

bsten wird, z. B. 5 ö

Schillers sämmtliche Gedichte nur 18 kr.,

Schillers sämmtliche poetische und dramatische Werke nur 1 f. 21 kr., de sämmtlichen Meisterwerke von

Göthe nur 7 fl., Lessing nur 1 fl. 48 kr., Wieland 3 fl. 24 kr.

Jeder Band kostet nur 9 kr.

Land 3. Seume, Band 4. Gellert.

Die 3 ersten Hefte sind bei uns vorräthig und nehmen wir jeder Zeit Bestellungen auf torstehende Sammlung an. Bindernagel& Schimpff.

Der L. W. Egers'sche Fenchel-Honig-Extract

18 ist das lieblichste, aus dem edelsten Blumenhonig(mel hortense), der Fenchelpflanze und vielen heilsamen Cäften mit größter Gewissenhaftigkeit bereitete, für Magen, Lunge, Unte leib und Blut vortheilhafteste und unschäd

liyste Genußmittel 1 für alle Kranke,

tmentlich aber bei Hals: und Brustleioen, Husten, Heiserkeit, Verschleimung ꝛc. Bei Keuchhusten, Bräune u. a Fnderkrankheiten gibt man ihn erwärmt. Kinder nehmen ihn für ihr Leben gern. Ber Häworrhoidal- und Unter⸗ Kosleiden nimmt man ihn rein für sich oder in gutem Trinkwasser aufgelöst. In größeren Gaben bewirkt er leichte Kbesöffnung.

Band 1. enthält Bürger, Band 2. Jean Paul,

Jede Flasche trägt die eingebrannte Firma, sowie Siegel, Etiquette nebst Facsimile des Erfinders L. T Breslau. Die alleinige Niederlage ist bei Jos. Hoffmann in Friedberg.

Den Herren Oekonomen

290 zur Nachricht, daß Auftrage auf Heuwende-, Fruchtschneide- und Kartoffelausheb taschinen für die 18671. Ernte bis spätestens Ende April eingereicht sein müssen.

Mit den renommirtesten englischen Maschinenfabriken in Verbindung stehend, besorge tuch sehr leistungsfähige, nach den neuesten Systemen gebaute Dampfdreschmaschinen zu den blligsten Preisen.

Zur Exkundigung nach der Leistungsfähigkeit meiner voriges Jahr gelieferten landwirth sthaftlichen Maschinen werde ich auf Verlangen Adressen mittheilen.

Arge Georg Nenzel,

Maschinenfabrikant.

Geschäfts⸗Eröffnung.

193 Einem verehrten hiesigen sowie auswärtigen Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich dahier ein Schirmgeschäft etablirt habe und fortwährend bemüht sein werde, unter Zusscherung reellster Bedienung, ein gutes Sortiment von Regen- und Sonnen⸗ schirmen auf Lager zu führen. f Gleichzeitig bemerke ich, daß alle Reparaturen prompt und billig besorgt

werden. M. W. Baer,

Ludwigstraße Nr. 483 neben Hotel Trapp.

W. Egers

ver ruhmlichst bebaunte E. G. Walter'sche FTenchel-Honig-Extract, ewährtes Mittel bei allen Hals- und Brustleiden, Katarrh, Husten zc. sowie bei Jer dauungs stockungen und Hamorrhoidalbeschwerden ist die/ Flasche zu J f.

ue ½ Flasche zu Sgr. in sitts srischer Waart acht zu haben in Friedberg bei

. A. Windecker. 17

Holz- Versteigerung. Holversteigerung. 214 Montag den 4. Zebruar, des Morgens 9 Uhr, 213 Dienstag den 5. Februar, Morgens 10 Uhr, werden el im Rieber: Wetseler Gemeindewalde nachfiebendes in dem blesigen Gemeindewald, Sebölz melftbletend versteigert werden: Difritt Setenstetn, 50% Stecken Buchen⸗Scheid holz, 6 Gchamme von 510 Gbtsß. wovon einer 235 ** 7 500* 8 5 5. 144 lafter Eichenholz, 2 Buchen- Prügelpolz, 19% ee 25. 15 22% 9 a Holz, 1 N 4 1 odbolz 147 1 Stodhbol endete Das Holz sitzt bet Eschbach in guter Abfahrt. ir eschbach den 24. Januar 1867. * Stück n Born, Bärgermeister. 4* chen · 7 80 Klefern⸗ i ö 7 %: te ver gener wr oboh Kapitalverleihung! 1 Llcen.arstämme, 173 Aus der Gemeindekasse zu Kirch-Göns können dis 2 Erlen- Werkpolz, zum 1. März d. J. 385 fl. Pfarrbesoldungs kapital Ble anderwelt ausgeliehen werden. 3 Nleder-Welsel den 26. Januar 1867. Kirch⸗Göns am 21. Januar 1867. Oroßberzogliche Bürgerm lere! Nieder ⸗Wessel Der Gemeinde Einnehmer

Nur 43 Kreuzer kostet ein Loos, 3 Loose kosten 2 fl., 10 Loose 6 21 Loose 12 fl., zu der schon am

15. Februar 1867

stattfindenden großen Ziehung, der von ber Re Merung gegründeten und garautirien

Staats ⸗Gewinn⸗ Verloosung, welche nachstehende Treffer enthält, als: 60,000, 50,000, 45,000, 40,000, 35000, 32000, 39,009, 25%, 2000, 18000, 16090. 1% 10000, 6,000, 5,000, 4,000, 3,000, 2,000, 1,000, u. s. w. und 17 Frcs. eines jeden gezogenen Looses.

Es ist mithin Jedermann di Gelegenheit ge boten, mit einer kleinen Einlage einen der oben⸗ stehenden Treffer zu machen.

Durch Unterzeichneten sind Loose mit Serie und Gewinnnummer für obige Ziehung gegen Einsendung des Betrags, Postnachnahme oder Post⸗ einzahlung zu beziehen. Ein Loos für alle Zie⸗ hungen gültig, kostet nur 4 Thlr.

Jeder Auftrag wird schnell und sorgfältigst ausgeführt, Pläne den Bestellungen beigefügt und nach erfolgter Ziehung die Ziehungslisten jedem Theilnehmer franko und gratis zugesandt.

Man beliebe sich daher bald und direkt zu wenden an

L. Wenzel,

Staats-⸗Effectenhandlung in Frankfurt a. M. Fabegasse No. 111.

Briefmarken und Coupons werden in Zahlung

angenommen. 127

1CCCCCCCC(CC(ͤͤ ĩ ͤ TT Katarrhalische Affecttonen.

222 Die Jahreszeit hal zwar den gefährlichsten Feind des Lebens, die Cholera, vertrieben; aber sie hat dafür einen zwar nicht gefährlichen, aber nur um so lästigeren Feind der Gesundheit herbeigeführt:die katarrhalischen Affecttonen, die sich aller Vorsicht ungeachtet bet gewissen Witterungszuständen stets einstellen, und zwar meist gerade bei den gesundesten Menschen, weshalb denn auch diese Vorboten oft sehr langwieriger wirklichen Uebel haufig unbeachtet bleiben, da begreiflicherweise Niemand, der sich sonst wohl fühlt, Lust hat, beim Ein⸗ tritte von etwas Husten, Schnupfen, Rauhheit des Halses, Heiserkeit oder sonstiger Affection der Brust⸗, resp. Respi⸗ rationsorgane gleich den teuren Besuch des Arztes zu ver⸗ anlassen, zumal es bekannt ist, daß dessen Kun st gerade bei dieser Art von Uebeln auch nicht weiter reicht, als die von den sogenannten Hausmitteln unterstützte Natur.

Von jeher bat sich denn auch die Hausmittel⸗Fabrikatlon mit besonderem Fleiße auf diejenigen Präparale gelegt, welche die Heilkraft der Natur bei solchen katarrhalischen U ffectionen unterstützen sollen, und die Zahl dieser Eruft-Bonbons, Brust⸗Caramellen, Brustsäfte, Brustthers ꝛc. ift eine ziemlich beträchtliche.

Wenn sie gegenwärtig durch den Fabrikanten R. F. Daubitz, Berlin, Charlottenstraße 19, der sich wie sein so erfolgreicher Ligucur bewiesen hat durch eine be⸗ sonders reiche Kenntniß der Pflanzen und ihrer Wirkungen auszeichnet, mit einem neuen Fabrikat, dem R. F. Dau⸗ bitz'schen Brust-Gelse(4 Flasche 10 Sgr.), vermehrt worden ist, so darf man voraussetzen, daß dies in der Er⸗ kenntniß einer gewissen Unzulänglichkeit der schon bestehen⸗ den Präparate geschah, welche in ihrer Zusammensetzung meist auf Eines hinauslaufen und sich nur in der Form unterscheiden.

Das Daubitz sche Brust⸗Gelse hingegen hat sich die Aufgabe gestellt. auf die R sultate der Beobachtungen unferer in der Hausmittellehre so praktischen Vor fa hren zurück⸗ zugreifen, bei denen die ärztliche Kunst noch wenig ver⸗ breitet war, und die daher vorzugsweise auf das Studium der Hausmittel engewiesen waren, über welche sich in den Manuscripten der Klöster und in den Ueberlieferungen det Schäfer unbezahlbare Schätze vorfinden, die von der neueren Medicin um deswillen meist übersehen werden, weil dieselbe nach anderen Heilprincipien verfährt, als die Hausmittellehre der früheren Zeit.

Während diese ihre Mittel feis der ganzen Gattung eines Uebels anzupassen suchte, richtet sich die moderne ärztliche Praris mit ihren Mitteln nach den Symptomen des einzelnen Falles. Es mag dies Letztere sehr gut, ader dabei kann das Erstere auch nicht schlecht sein; und bei den Uebeln, die durch allgemeine Ge⸗ legenheitsursachen entstehen, wie eben die durch Witterungs⸗ verhältnisse erzeugten katarrhalischen Affectionen, wird man sogar dem Ersteren den Vorzug geben können.

Aus allen diesen Gründen möchten wir denen, welche sich in der gegenwärtigen Jahreszeit durch katarrbalische Afsectionen beläaͤstigt finden, den Rah geben, mit dem neuen R. F. Daubiß'schen Brust⸗Gelsse einen Versuch zu machen und die Resultate desselsen der Oessentlichkelt zu übergeben.. r

fl.,

N. F. Daubitz'sches Brusl⸗Gelce allein nur fabricixt von dem Apotheker R. 4. Daubitz in Berlin empflebhlt 2 Fl. 11 Sgr. die alleinige Niederlage von J. A. Windecker in Friedberg.

Dau b. Ble hn.