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Dänemark Garantien für Aufrechterhaltung der deülschen Nationalität gebe, unerfüllbar.
Frankreich. Paris. Die dänische Ant⸗
wortsnote ist nach Berlin abgegangen; sie ist vom
15. Juli datirt. Ihr Inhalt wird von der „France“ in folgender Weise zusammengefaßt:
„Die dänische Regierung besteht darauf, die ver- Nähe von Pisa.
Garibaldi gegen Rom.
an das Ufer Geleit gegeben und dort der„Reine Hortense“ Abschiedsgrüße nachgewinkt. Italien. Die Pariser Presse sagt: Mazzini ist in Italien und handelt im Einverständnisse mit Garibaldi ist in der Der Plan Garibaldi's besteht
Englands Herrscherin mit ihrer Familie ihr bis selektrische Strom schlug im Posiwagen ein, ohne weiteren
Schaden anzurichten, als daß er ein Paar Packete Druck⸗ sachen beschaͤbigte. Ein anderer Blitzschlag traf die Maschine eines Zugs auf der Linie von Saint-Rambert nach Grenoble, hat aber ebenfalls nur sehr unbedeutende Beschädigungen * Folge gehabt. g
„ eee dem Londoner„International“ war die sonst in der Regel schlecht besuchte Kirche des Reverend Rowland
langten Garantien für die in Nordschleswig ver- darin, einen Aufstand in Rom gleichzeitig mit Jil an einem der letzten Sonntage ganz überfüllt mit
bleibenden Deutschen zu verweigern; sie drückt einer Invasion zu veranstalten und die Republik];
wiederholt ihren Wunsch aus, alle in Schleswig wohnenden Dänen mit Dänemark vereinigt zu sehen.“ Mit anderen Worten heißt das, Däne mark hat die preußischen Vorschläge abgelehnt, es besteht wiederholt auf der Demarcationslinie Flensburg⸗Tondern.
— Zur Erinnerung an die Fürstenbesuche sollen im Hotel de Ville, auf Anregung des Seine präfecten, Baron Haußmann, die Büsten aller Souveräne zur Ausstellung kommen, welche den Kaiser Napoleon III. seit seiner Thronbesteigung besucht haben. Unter Anderem ist auch nach München die Bitte um den Gypsabguß einer Büste des verstorbenen Königs Maximilian II. von Bayern ergangen und hat deßhalb der jetzt regierende König beim Bildhauer Zumbusch eine Marmor büste seines Vaters für das Pariser Stadt— haus bestellt.
— Die Pariser„Presse“ sagt unter Vorbehalt, Ratazzi habe am 23. d. M. bei der päpstlichen Regierung angefragt, ob dieselbe zugeben wolle, daß eine italienische Brigade in Rom einrücke.
Großbritannien. London. Die Mor⸗ ning Post“ hält etwaige Kriegsbesorgnisse für unbegründet und behauptet, es werde über die nordschleswig'sche Frage unter Theilnahme Ruß- lands und Frankreichs in Berlin freundschaftlichst unterhandelt.
— Die Kaiserin der Franzosen ist nach kaum zweitägiger Anwesenheit in Osborne wieder heim⸗ gekehrt und das Einzige, was über ihre Anwesen— heit bekannt geworden, ist, daß sie zweimal mit der Königin ausgefahren, daß sie mit der Königin zusammen einem Photographen gesessen und daß
zu proclamiren. Von anderen Blättern wird die Anwesenheit Mazzini's in Italien widersprochen. — Die Wiener Blätter melden die Existenz einer römischen Circulardepesche an die katholischen Höfe, um deren Aufmerksamkeit auf die Debatten in der italienischen Kammer zu lenken und die widersprechende Haltung der italienischen Regierung mit den mit dem päpstlichen Stuhle getroffenen Verabredungen zu constatiren, indem die Circular— depesche gleichzeitig auf die von den italienischen Freischaaren getroffenen Vorbereitungen hinweist.
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Darmstadt. Die Familie Amelung, von welcher ein Mitglied nach Texas auswanderte und dort sammt seiner Frau ermordet wurde, ist die des veestorbenen Oberbaurath Amelung, der als Kreisbaumeister in Groß— gerau stand und zuletzt in Darmstadt lebte.
% Man hat ausgerechnet, daß es unmöglich sei, alle Gegenstände, welche die große Pariser Ausstellung enthält, während ihrer sechsmonatlichen Dauer zu besehen. Die Aussteller sind 45,000 an der Zahl; angenommen, daß jedem nur 5 Minuten gewiomet werden, was doch ein Minimum ist, so macht das 225,000 Minuten— 3750 Stunden— 156 Tage und 6 Stunden— 5 Monate, 3 Tage, 6 Stunden, die Tage zu 24 Stunden gerechnet. Nun kann man aber die Ausstellung nur während 8 Stunden täglich besuchen, also brauchte man 468 Tage, 6 Stunden— 15 Monate, 8 Tage, 6 Stunden, dann müßte man aber täglich von der Eröffnung bis zum Schlusse da sein und keine Minute an die sonstigen Schau⸗ stellungen, Cafés. Chantants, Restaurants, Vierhäuser ꝛc. verwenden.
4 Im allgemeinen schlägt der Blitz nur äußerst selten in Eisenbahnzügen ein. In letzterer Zeit ist jedoch der Fall auf französischen Bahnen an einem einzigen Tage zweimal vorgekommen. Einmal auf der Linie von Paris durch Burgund nach Lyon, wo der ersie von Paris um 11 Ubr Morgens abgesandte Zug getroffen wurde. Der
Zuhörern, welche Schutz vor einem Gewitterregen suchten. Als der auf der Kanzel stehende Prediger sich plötzlich in so ungewöhnlicher großer Gesellschaft sah, rief er aus: Es gibt Viele, welche aus der Religion einen Mankel
machen. Sind aber diejenigen besser, welche sich der Religion als eines Regenschirms bedienen?
„„ Vom Berliner Stadtgericht wurde eine Frau,
welche aus Malice eine andere Hausbewohnerin auf der Retirade etwa 10 Minuten eingeschlossen und den Schlüssel au sich genommen hatte,„wegen Freihcitsberaubung eines Menschen“ zu drei Monaten Gefängniß verurtheilt. Sie fiel aus Schreck über dieses Urtheil in Ohnmacht und mußte aus dem Gerichtssaal getragen werden.
„ Die letzten Reste der deutschen Flotte, Geschütz⸗ rohre, Lafetten, und sonstige Geräthschaften, werden dieser Tage als ehemaliges Bundeseigenthum in Mainz auf dem Submissionswege zur Veräußerung gebracht.
„% Den Verrath liebt, den Verräther verachtet man. Lopez, der Max um 3000 Unzen Goldes verkauft, wird die Auszahlung von Juarez verweigert, und auf sein Gesuch um Anstellung in der republikanischen Armee wurde ihm von einem General zur Antwort:„Wenn man mich wegen ihrer Beförderung befragen sollle, so würde ich rathen, Sie mittelst eines Strickes an einen Baum zu befördern.“
1700 Wenn in gesundheitlicher Beziehung ein Mittel verdient, die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, so ist es in der That die Bruchsalbe des Herrn Gottlieb Srurzenegger in Herisau, Kant. Appenzell. Schweiz, — gegen Unterleibsbrüche. Sie verdient dies aus zwei Gründen,— einmal, weil dieselbe in weitaus den meisten Fällen die Brüche, die nur ohne Operation zu heilen mög⸗ lich sind, ohne jede Entzündung u. dgl. vollkommen heilt; zweitens weil unsers Wissen die ganze medicinische Wissen⸗ schaft zur Stunde noch kein Mittel gegen Unterleibsbrüche zu Tage gefördert.— Es ist deßhalb erfreulich, daß schon eine bedeutende Anzahl der Herren Aerzte die Praxis über die Theorie hinwegsetzen und in Anerkennung der wirklich vorzüglichen Eigenschaft der Sturzenegger'schen Bruch⸗ salbe dieselben bei Unterleibsbrüchen verschreiben.
Oeffentliche Aufforderung.
1305 Dem in Amerika undekannt wo? abwesenden Georg Schneider von Södet wird hiermit eröffnet, daß gegen ihn nachstehende Klagen bei dem unterzeichneten Gerichte anhängig gemacht worden find, nämlich:
2) von Johannes Kleberger von Melbach, dahm gehend
„Käger hobe für seinen— des Beklagten— „Vater,— dem inzwischen insolvent gewordenen „Karl Schneider don Södel— in Folge Bürg „schaftoübernahme an dessen Gläubiger Jakob „Kießler II. von Nierer- Weisel 300 fl. nebst „20 fl. rückffändigen Zinsen bezahlt; Beklagter „habe laut Urkunde vom 24. Jebruer 1866 ihm
„— dem Kläger— Rückbürgschaft geleistet und „bitte er nunmehn, den Bekagten zur Zablung „von 320 fl. nebst 5% Zinsen daraus vom „19. März l. J., sowie zum Kostenersatze schuldig „zu erkennen.“
d) vom Lehrer W. Leos in Södel, dahin gehend: „Kläger babe feinem— des Beklagten— Vater „unterm 13. Januar 1865 ein zu 5% verzins⸗ „liches, auf Martini e. a. rüczanbares Darleben „von 100 fl. gegeben, bezüglich dessen sich „Beklagter als Bürge und Selbszähler hiuge⸗ „stellt habe; da der Hauptschuldener insolvent „geworden, werde gebeten, den Beklagten zur „Zohlung von 100 fl. nebst 5% Zinsen daraus „vom 13. Januar 1865 an, sowte zum Ersatze „der Kosten zu verurthetlen.“
Dem Beklagten Georg Schue der wird, unter Ge⸗ faltung der Acleveinsicht aufgegeben, sich(nnerbalb 90 agen— vom exsten Erscheinen dieser Edictalladung an gerechnet— auf die vorstebenden Klagen, bei Meidung der Aunabme des Zugeständnisses des tbatsächlichen Klagevorbringcas und Elnrebeausschlusses zu erklären und gleichzritig eröffnet, daß die Jufizuation weiterer an ibn ergebenden Verfügungen durch Unschlag in dem
Gerichistocale crtoigen werde.
Friedberg den 14. Mai 1867. Großherzogliches Landgericht Friedberg Reiß, Hofmann, Land richtet. Laurgerichts Assessor.
Rechnungen mit Geschäfts Zuma per Buch 32 kr, in größeren
Quantitäten billiger, liefern Bindernagel& Schimpff
g Edietalladung.
1307 Nachdem über das Vermögen des Wirths und Metzgers Heinrich Werler zu Frtedberg das förm- liche Concurs verfahren eröffnet worden ist wird Tag ⸗ fahrt zur Anmelr ung von Korderxungen and Ansprüchen jeder Art an den Gemeiuschuldner, sowie zur Anzeige und Begründung der etwa angesprochen werdenden Vorzugsrechte auf Mutwoch an 4. September l. J. Murgens 9 Uor,
bei dem unterzeichneten Gerichte unter dem Rechtsnach- theile des stillschwelgends erfolgenden Ausschlusses von der Concursmasse unt beziehungoweise des unterstellten Verzichte auf Vorzug echte andergumt
Da in demsetben Termin über Verwaltung und Verwerthung der Masse Beschluß gefaßt, auch uber Liqumduät und Priorität der angemeldet werdenden Forderungen verhandelt und beschlossen, sowie ein Arrangement versucht werden soll, so werden die weder persönlich erscheinenden, noch durch Bevollmächlgte genügend vertretenen Gläubiger in allen diesen Punklen als den Besch üssen der Mehrheit der Erschienenen lediglich deltretend erachtet werden.
Friedberg am 16. Mai 1867.
Großberzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Steinberger. Landrichter Landger chis⸗Assessor.
Bekanntmachung.
1800 Nächsten Dienstag den 30. d. M., Nachmittags 2 Uhr, werden auf den Annag der Vormünder der Gaßwirth Gottlieb Stamm' schen Kinder dahier: 24 Ohm Aepfelwein mit Faß, und 2„ Essig mit Haß, im Darmsfädter Hof bierselbst öffentlich meistbietend versteigert und bei annehmbaren Geboten der Zuschlag sofort ertheilt. Nauheim am 25. Juli 1867. Großherzogliche Vürgermelsteret Nauhelm J. A. d. V. der Beigeordnete Euer. »dt. Schutt
2 2—.
Ein tlichtiger Fahrknecht, 1798 welcher seine Solidität und Ehrlichkeit durch Zeugnisse nach veisen kann, finden gegen guten Lohr einen dauernden Platz. Wo sagt Udie Exped. d. Bl. unter Nr 1798.
Bekanntmachung.
1805 Vom 20. Juli d. J. ab Utrttt auf der Preußisch⸗ Dänischen Seepoft Route e in Folge der Einrichtung von Schnellzügen auf der Eisenbahn zwischen Kopenbagen und Korsör, sowie auf der Kiel⸗ Altonaer Eisenbahn ein neuer Fahrplan in Kraft.
Die Fahrten finden in beiden Richtungen läglich statt, und zwar in folgender Weise: aus Kiel 125 Uhr Nachts nach Ankunft des letzten Zuges(Schnellzuges) aus Altona in genauer Verbindung mit dem Dampiboet aus Parburg und dem Schnellzuge aus Cöln und Paris, in Korsör Morgens, Auschluß an den Frühzug nach Kopen⸗ dagen(780 lor früh) und an die Dampf⸗ schffe nach Nydorg und Aarhun se in Kopendagen 9% Uhr Vormittags. in Npdorg 11 Ubr Vormittags in Aatbuus 4 Uhr Nachmittags, aus Korsör 1036 Uhr Abends nach Ankunft des letzten Zuges(Schnell utzes) aus Kopen⸗ bagen, in Kiel am nächften Morgen. Anschluß an den Schnellzug nach Altona (54 Uhr frah), an das Dampfboot nach Harburg und an den Schnellzug nach Cöln und Parts. in Altona 88 Uhr Morgens, in Pan nover 145 Uhr Nachmittags, in Cöln d Ubr Abends, in paris 1016 Ubr Morgens] am folgen- in London 553 Uhr Nachm. den Tage. b Bertin den 17. Juli 1867.
General-Pofl- Amt v. Philipo donn.
Edietalladung.
800 Katharina Jäper, Tochter der Juliane Jäger, nachderigen Ebefrau des Jobannes Tengel von Staden, geboren zu Nieder Wöͤllstadt den 25. Junt 1797 und Ernst Ferdinand Lobmeter von da, üder 70 Jahre alt oder ihre Erben werden aufgefordert sich binnen drei Monaten zur Empfangnabme des bier ver⸗ walteten Vermögens jener zu melden, widrigenfalls dasselbe dem ßiskus aderwiesen wird. Altenstadt am 8. Juli 1867. Großberzogliches Landgericht Altenstadt Dr. Strmmler.
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