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der auf dem Wagen befindliche Eigenthümer in sehr be⸗ denklicher Weise verletzt wurde. Derselbe ist dahier in ärztlicher Behandlung verblieben und soll sein Zustand noch sehr Besorgniß erregend sein.
Gießen. In einer der letzten Nächte wurde das Wappen an der königlich preußischen Ctappeninspection dahier mit Koth besudelt und zerstört. Die Bürgermeisterel sieht sich deßhalb veranlaßt in einer offentlichen Erklärung über solch budenhaftes gemeines Beginnen ihren innessten Unwillen und Abscheu auszusprechen und glaubt basselbe als ein Werk eines Einzelnen und der Stadt Gießen nicht angehörigen Menschen bezeichnen zu können. Die Behörden der Stadt werden bemüht sein, den Schuldigen zu ermitteln und dem Gerichte zur Bestrafung zu überliefern, wobei sie auf die Unterstützung des Publikums rechnen.
Fraukfurt. Der hiesigen katholischeu Gemeinde wurde von der Glockenfabrik in Bochum eine 2½ Centner schwere Gußstahlglocke zum Geschenk gemacht. Die Vorkehrungen zum Aufhängen derselben sind getroffen und wird diese Glocke nach ihrem in den nächsten Tagen bevorstehenden Eintreffen an der Stelle, wo früher das Rathsglöckchen hing, aufgehängt werden.
Darmstadt. Am 20. d. M. ist der erste einjährige Freiwillige zu Darmstadt in Dienst getreten.
Darmstadt. Zu dem Staatsexamen für die Justiz und Verwaltung hat sich diesen Herbst nur 1 Candidat, sage ein Candidat gemeldet, während früher in diesen e die Zahl der Candidaten manchmal is auf stieg.
Vor einigen Tagen fand in Wien die Vermählung der jüngsten Tochter Heinrichs von Gagern mit dem badischen S taatsminister a. D. von Edelsheim stau.
Darmstadt. Der Verwaltungsrath des Haupfvereins der Gustav⸗ Adolfs Stiftung im Großherzogthum Hessen hat an die evangelische Gemeinde folgende Ansprache ge⸗ richtet: Geliebte in Christo! Am 31. October dieses Jahres sind 350 Jahre verflossen, seitdem der Gottesmann Dr. Martin Luther durch die Hammerschläge an der Schloß⸗ kirche zu Wittenberg die ersten Schritte that zur gott⸗ gesegueten Reformation. Wir feiern daher an dem dies⸗ jährigen Reformatiousfiste, wenn auch kein Jubiläum im strengsten Sinn, doch einen Tag, der uns, nachdem nun das 7. halbe Jahrhundert seit dem Beginn der Refor⸗ mation verflossen ist, mehr noch, denn sonst, zum ernsten Blick auf die Lage unserer evangelischen Kirche mahnt. Bei diesem Blicke aber treten uns insbesondere die leiden— den Glieder unserer Kirche enigegen, und auf diese leiden den Glieder Euch hinzuweisen und für sie Eure Herzen und Hände zu öffnen, das ist ja die Aufgabe des Vereins, — an jedem Reformationsfest immer wieder zu Euch — mt mit dem biuenden Ruf: nehmei Euch der Heiligen 3 Es ist zwar auch im verflossenen Jahre
enig geringere Summe, als im vorhergehen— den, unter 800 bedrängte Gemeinden vertheilt worden trotz der Stürme, die über unser deutsches Vaterland dahingingen und auch unser inländischer Verein hat unter diesen Stürmen nur wenig gelitten. Aber die Noth ist noch nicht geringer geworden. Unsere alten Pflegekinder bedürfen noch lange Jahre der krästigen Hülfe, und zu den alten treten mit jedem Jahre wieder neue binzu. So in unserem Hessenlande die Gemeinde Bieber bei Offen⸗ bach, die mit allem Eifer für einen Kapellenbau sammelt und, wenn sie auch in diesen Tagen von hoher Hand ein Geschenk von 1000 fl. und früher die Collecte auf der Hauptversammlung zu Zwingenberg nebst anderen Collecten ethalsen hat, doch noch lange nicht am Ziele ist. Und wie zu Bieber eine Kapelle, so thut so manchen unserer alten Pflegekinder im Lande nachhaltige Hülfe noth. Herb⸗ stein bedarf eine Kapelle, Scligenstadt ein Pfarr⸗ und Schulhaus. Und dann die Noth e ee die hunderte von Gemeinden, die an den Verkift herantreten
und rufen: komm herüber und hilf uns! Liebe Glaubens— genossen! Dagegen könnt Ihr Herz und Hand nicht ver— schließen. Ihr babt's bisher nicht gethan, Ihr werdet's auch ferner gicht thun. Der Herr aber, der seit 25 Jahren den Gustav-Adolf-Verein so reich gesegnet hat, daß es ihm vergönnt war, bis jetzt über 4 Millionen Gulden für die leidenden Glieder unserer Kirche zu verwenden, der er— wecke Euch, daß Ihr in freudigem Dank für die Segnungen der Reformation und im Hinblick auf die Geschichte von vierthalb Jahrhunderten als fröhliche und willige Geber Euch bewähret.
Bingen. Es wird von einem Brobkrawall be⸗ richtet, welcher dieser Tage dahier statifand. Mehrere Strolche versammelten sich vor verschiedenen Bäckers— häusern und verlangten billigeres Brod,(6 Pfund kosten hier 30 kr.) wobei einige Fensterscheiben der betreffenden Bäcker zertrümmert wurden. Dreihundert Meuschen waren in den Straßen versammelt um sich an diesem Skandal
zu ergötzen. Sonst verlief die Geschichte ruhig— und nach einer Stunde hatte sich der Volkshaufen wieder verlaufen. Immerhin sind dieß sehr bedauerliche Vorfälle,
denen aller Orten möglichst entgegengetreten werden sollte.
2 Abonnementskarten auf der Hessischen Ludwigsbahn. Der Verwaltungsrath genannter Bahn hat beschlossen, für den 1. Nov. eine bedeutende Preisermä⸗ ßigung für Abonnementskarten in Kraft treten zu lassen. An Stelle der seitherigen Abonnementskarten mit 50% Ermäßigung für Erwachsene und 66/3% für Schulkinder bis zu 14 Jahren treten nämlich solche, deren Preis bei größerer Meilenzahl und Zeitdauer, für welche das Abon⸗ nement genommen wird, sich derart veringert, daß auf eine Entfernung von einer Meile und bei einmonatlichem Abonnement die Reduction 50% bei einem jährlichen Abonnement aber 60% beträgt; bei einer Entfernung von 6 Meilen stellt sich die Ermäßigung: bei einem ein⸗ monatlichen Abonnement auf 70% und bei einem jähr⸗ lichen auf 80%. Bei Abonnements der Schulkinder und Lehrjungen unter 18 Jahren beträgt die Ermäßigung ohne Rücksicht auf Entfernung und Zeitdauer 87½%, mit der einzigen Modification, daß als Minimum in der III. Classe 1 fl. und in der II. Classe 1 fl. 30 kr. er⸗ hoben wird.
„ Eine Katzenmutter. Die in der Hunds⸗ thürmerstraße in Wien wohnhafte Private Therese A. ist weit und breit als„Katzenmutter“ bekannt. Sie besitzt eine Wohnung von 3 Zimmern, welche aber Niemand betritt, nur ihre Bedienerin hat Einnin in die Küche, um ihr Essen und das Futter für die Katzen zu bringen. Aber seit zwei Tagen öffnete sich auch für die Bedienerin die Wohnung nicht mehr und aus dieser drang ein penetranter Geruch. Auf Veranlassung eines Verwandten der Frau, der im selben Haufe wohnt, wurde endlich die Wohnung geöffnet und den Eintretenden bot sich ein seltsamer An- blick dar. Inmitten des zweiten Zimmers lag Frau A. auf einer Matratze und rund um sie her lagen und saßen bei 20 Katzen, rothe, schwarze, weiße, gefleckte, jeden Ge⸗ schlechts. Das Zimmer war mit einem furchtbaren Ee⸗ stanke gefüllt, dessen Ursache man bald fand, denn neben der Frau auf der Matratze lagen 5 in Verwesung be— findliche Katzenkörper, jeder einzelne in Linnen eingewickelt. Frau A. richtete sich auf und fragt, was das Eindringen! in ihre Wohnung bedeute, und als man ihr sagte, man habe aus dem Verschlossenbleiben der Thiere auf ein ihr zugestoßenes Unglück geschlossen, entgegnete sie,„sie habe sich nur wegen der 5 verendeten Katzen, welche ihre Lieblingsthiere waren, so gekränkt, daß es ihr eine Un⸗ möglichkeit gewesen sei, Speise zu sich zu nehmen.“— Frau A. wurde, da sie Spuren von Irrsinn zeigte, in die Irrenanstalt gebracht, die Katzen verjagt, die Wohnung
aber wieder in ordentlichen Zustand gebracht.
„% Die Schuld gefangenen. Der norddeutsche Reichstag hat es nicht für schwärmerisch befunden, die Schuldner von einer ungerechten, Last zu befieien. Um so empfindlicher aber fühlen die Gefangenen im Wiener Schuldenarreste die schwere Last, die sie drückt: dieses Ge⸗ fühl veranlaßte sie zu einer Kundgebung. Sie haben nämlich dieser Tage an die Berliner Schuld gefangenen folgendes Telegramm abgehen lassen:„Herzlichsten Glück⸗ wunsch zur baldigen Befreiung. Hoch dem norddeutschen Reichstage! Hoch Blankenburg! Die Wiener Schuld gefangenen.“
„ 4 Eine Seidenpflanze in Peru. Der Konsul der Vereinigten Staaten Nordamerikas in Lambayeque in Peru berichtet, daß kürzlich in Peru die wichtige Ent⸗ deckung einer Seidenpflanze gemacht worden sei und daß Vorkehrungen getroffen worden seien, um den Anbau der⸗ selben im Großen zu betreiben. Die Stauden derselben sind drei bis vier Fuß hoch. Die Seide ist in einer Hülse eingeschlossen und soll an Feinheit und Gäte dem Er⸗ zeugniß der Seidenraupe überlegen sein. Die Pflanze wächst wild und perennirend; die Samenkörner sind klein und leicht von der Schale zu trennen. Die Stengel der Pflanze geben eine lange und sehr glänzende Faser, welche au Stärke und Schönheit dem schönsten Faden des Flachses vorzuziehen ist. Kleine Quanlitäten davon sind in der rohen Art der Indianer davon gewebt worden und das Gewebe und der Glanz der Stoffe sollen ganz unüber⸗ troffen sein.
„ Amerikanische Streichhölzchen. Als ein Beispiel des Umfangs, in welchem die Fabrikation eines scheinbar unbedeutenden Artikels in Amerika betrieben wird, wollen wir einige Einzelheiten über die Zündhölzchen⸗ Fabrik zu Frankfurt, im Staat New⸗Vork, geben. Einen Begriff von der Zahl der Streichhölzchen, die alljährlich erzeugt werden, kann man sich einigermaßen aus der Thatsache machen, daß 700,000 Fuß Fichtenholz zur Be⸗ reitung derselben— 400.000 Fuß Lindenholz für die Ver⸗ packungskisten, in welchen man sie versendet, und 400 Fässer Schwefel, sowie 9600 Pfund Phosphor gebraucht werden. Zur Anfertigung der Büchsen braucht man jeden Tag 1900 Pfd. Pappendeckel und Papier und die Tages⸗ kosten der Regierungsstempel⸗Gebühr betragen 1440 Dollars. Die Zahl der Arbeitsleute beläuft sich auf 300, und die der erzeugten Zündhölzchen auf täglich 144,000 Büchsen.
„ Norddeutsche Bundes-Postmarken. Dem⸗ nächst werden solche und Franko-Couverts ausgegeben werden. Die Marken werden in der Mitte die Werthzahl tragen, umgeben von einem Eichenkranze, die Unterschrift „Nerddeutscher Postbezirk“ und in den vier Ecken Posthörner und geflügelte Räder erhalten. Die Verschiedenheit in der Gestalt und Zeichnung der Marke soll die Unterscheidung zwischen den Groschen- und Kreuzermarken erleichtern.
Ein gesandt.
2550 Sorgsamen Müttern kann der Arrowrool⸗ Zwieback von Friedrich Röhrig in Darmstadt nach spe⸗ eller Angabe und Erfahrungen der berühmten Geburts- belferin und promovirten Doktorin, Frau Professor Dr. Heidenreich, geb. von Sebold, hergestellt und von dicser berühmten Frau und Kinderfreundin überall ein⸗ geführt, wenn das Kind die Muttermilch entbehren muß, oder solche nicht reichlich genug erhält, aufs Wärmste empfohlen werden. Hunderte der rühmendsten Zeugnisse von Arm und Reich, selbst vieler fürstlichen Personen, zu deren die genannte Wohlthäterin ihr Beruf und ihr Re⸗ nommse führte, liegen über den Erfolg des genannten unübertroffenen Nahrungsmittels, als Ecsaß der Mutter⸗ milch vor, und ist solches nebst Zubere itungs-Anweisun
zu haben à 10 kr. pr. ½ Paquet dei Ph. D. Kümmi in Friedberg.
Edictalladun 2318 Forderungen und sonstige Ansprüche an das concursfällige Vermögen des Peter Schnell daher find im Termine Donnerstag den 12. Dezember l. J., 45 Morgens 9 Uhr, bit Meidung Ausschlusses von der Concutsmasse ar- zumelden. 3 Friedberg den 26. September 1867. Großherzogliches Landgericht Friedberg. i de e ee Zimmermann, Hofmann, Landge ichts Assessor. Landgerichts. Assessor.
Versteigerung im Landeszuchthause Marienschloß. 2544 Mittwoch den 6. November, Vormittags 9 Uhr, werden dahler die im Jahre 1868 aus der Menage abfallenden Knochen und faulen Kartoffeln, sodann gegen Baorzahlung die untauglich gewordenen Gegenftände, als: 7 Ctr. Lumpen, 1„ alte Feilen, 1½ Ctr. altes Elsen, Spannketten, Fässer ꝛc. und zum Schluß: 163 Stück alte Bettteppiche, öffent⸗ lich verflelgert. Martenschloß am 24. October 1867. 4 Groß herzoglicht ee asse . e
Schäfer Vorschußmehl Gebrüder Löb.
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Für die herannahende Wintersaison empfehlen sich die Unterzeichneten zur Besorgung
aller im Buchhandel erscheinenden
illustrirten, belletristischen X wissenschastlichen Jeitschristen,
sowie auch aller Modezei Friedberg.
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en u. s. w. u. s. 1.
nagel& Schimpff.
Bestellungen für uns nehmen an für Nidda F. Trebes in Nidda.
77 1 7 77
„ für Hungen L. Schneider in Hungen.
Bekanntmachung.
2554 Da mebr Anweldungen zur einstwetligen Unter⸗ bringeng der Soldaten erfolgten, als vorläufig noth⸗ wendig find, so haben vorerst nur die größeren Quartlere Berücksichtigung gefunden, und wurde bereits vom 1. November d. J. den Quartlergebern die ent sprechende Mannschaft zugetheilt. Die weiteren An- meldungen werden demnächst det etwaiger Erhöhung des Olenststandes berücksichtigt werden. Friedberg den 28. October 1867. Ran, ane Friedberg V. d. B. Der Großherzogliche Beigeordnete Foucar.
* Weinfaͤsser
2171 in allen Größen billigst bei
Ph. Dan. Kümmich.
Bekanntmachung.
2553 Bei der diesjährigen Verloosung der Parttal. Obligationen der Gemeinde Eich loch wurde die Nr. 27 mit 100 fl. zur Rückzahlung gezogen, welchen Betrag der Inhaber derselben gegen Rückgabe der Obligatton und der nicht fälligen Zinscoupons am 1. Januar 1868 bei dem Handlungshaus Istdor Lindbeimer zu Frankfurt a. M. in Empfang zu nehmen bat, indem von diesem Tage an der Zinsenlauf aufbort. Eich loch den 15. September 1867.
Großberzogliche Bärgermeifterei Eichloch Krets.
Bekanntmachung.
2551 Die auf den 17. November l. J. anberaumte Versteigerung des Cbausseehauses bei Friedberg wird hierdurch in Erinnerung gebracht. 0 Frtedberg am 28. October 1867. Großberzogliche Disirtets-Einnehmeret Nieder Mörlen Keim.


