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7. d. war derselbe in Darmstadt anwesend, seit diesem age aber fehlt jede weitere Spur von seinem Verbleiben. Frankfurt. Die Zufuhr zu dem dießjährigen Herbst⸗ Pferdemarkt ist hinter den gehegten Erwartungen und vorläufig geschehenen Anmeldungen zurückgeblieben. Als Ursache hiervon geben die Pferdehändler an, daß vor Seiten der Regierungen, Frankreich, Preußen, auch England wurde genannt, bereits der beste Theil der Pferde an⸗ gekauft worden und es deshalb schwer gehalten habe, mit einem nur einigermaßen ansehnlichen Transport Pferde zu Markt zu kommen.— Bei der am 26. d. stattgehabten Prämiirung der besten zu Markt gebrachten Pferde kamen auch zwei Preise in die Wetterau. Die Hrn. Gebrüder Bendheim von Friedberg erhielten für zwei hellbraune Wallachen den ersten Preis, leichte Zugpferde; von Stut⸗ johten wurde Herrn W. Schwarz von Wölfersheim für eine Honigschimmelstute das Accessit zuerkannt.
Darmstadt. Hiesige Blätter berichten vom 26. d. M.: Bei den Schießübungen eines Bataillons des 3. Inf.-Regts. ereignete sich heute Morgen der beklagenswerthe Unfall, daß sich, obwohl nur blinde Patronen an die Mannschaft ausgetheiltsein söllten, mehrere Kugeln von scharfen Patronen auf den Rickert'schen Zimmerplatz verirrten. Mehrere Offiziere, welche am Holzhofe mit ihren Reitübungen beschäftigt waren, flüchteten sich in das nächste Oktroi⸗ bäuschen. Oberstlieutenant v. Jun genfeld ließ dem Schießen sofort Einhalt thun und soll auch eine Unker⸗ ssuchung in dieser Sache eingeleitet sein. Dem Ver⸗ mehmen nach wurde ein auf dem Rickert'schen Zimmer⸗ mplatze beschäftigter Geselle durch einen Streifschuß in's Knie nicht unerheblich verwundet.
Mannheim. Kürzlich erschoß sich dahier ein junger Mann in der Stephani- Promenade. Derselbe saß zu Pferde, als er sich den tödtlichen Schuß beibrachte; er stürzte herab, das Pferd ging durch und wurde erst später wieder eingefangen.
„ Den„Dresdener Nachr.“ wird folgende Scene aus Johanngeorgenstadt geschildert:„Der Thürmer auf shobem Thurme hatte Sturm geläutet; als die Gefahr mäher kam, packte er seine Habseligkeiten, um sie mit seiner Frau hinunterzuschaff'n; zwei Kinder verrichteten weiter das Geschäft des Stürmens. Da faßte die Gluth den Thurm; man sieht die Kinder oben. Doch Niemand kann hinauf, die Kinder nicht herunter, und Vater und Mutter müssen ihre Kinder verbrennen sehen! Der Vater ist der Stadtmusikus Scheffler.“
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Einladung zur Petheiligung am Hülssberein im Großherzogthum Hessen für dit Krankenpflege und Anterdähung der Soldaten im Jelde.
Die neuere Art der Kriegführung, welche mit Hülfe der heutigen Verkehrsmittel große Truppenmassen auf einzelnen Punkten zu großen Entscheidungsschlachten ver⸗ einigt, hat, verbunden mit der Ausbildung der Schuß⸗ waffen, die einzelnen Gefechte und Schlachten mörderischer gemacht, als wohl je zuvor. Sie hat zugleich die weitere traurige Folge gehabt, daß die militärischen Be⸗ börden und Anstalten sich heutzutage mehr als früher in der Unmöglichkeit befinden, mit den ihnen zu Gebot stehenden staallichen Mitteln und Kräften die Fürsorge für die, gleichzeitig in Massen auf beschränktem Terrain con⸗ centrirten Verwundeten in und nach den Gefechten auch nur annähernd zu bewältigen. So mußten im italie⸗ znischen Krieg von 1859 Tausende elend auf den Schlacht⸗ feldern verschmachten oder ohne Pflege und Trost in den Notbspitälern umkommen. 5
Von diesen Nothzuständen gab Henri Dunant, ein ebler Genfer, in einer Schrift„Erinnerung an Sol⸗ serino eine so ergreifende und eindringliche Schilderung, idaß allgemein in allen civilisirten Staaten das dringende Bedürfniß erkannt wurde, Vorkehrungen gegen die Wieder⸗ Kehr solcher grauenerregenden, unser Jahrhundert entehren⸗ den Vorkommnisse zu kreffen. Diese Vorkehrungen konnten mur in der Weise erfolgen, daß das freiwillige Zusammen⸗ wirken Aller zur Lösung der Aufgabe, welcher die militärischen Sanitätseinrichtungen allein nicht mehr gewachsen sind, aufgeboten wurde. Es ergab sich die Nothwendigkeit, eine ausgedehnte freiwillige Hülfeleistung durch die Landesbewohner und andere, den streitenden Armeen nicht angehörende Personen zu organisiren. Man gelangte außerdem zu der Humanitäts⸗ Forderung, daß die Feld⸗ llazarethe und Hospitäler, sowie das Sanitätspersonal durch Neutralttätserklärung gegen feind liche An⸗ griffe sichergestellt und auf diese Weist in ihrer Wirksamkeit ühunlichst gefördert werden müßten. Demgemäß einigte man sich bei einer im Jahr 1863 auf Dunants Anregung in Genf abgehaltenen internationalen Conferenz dahin, baß in jedem Lande ein durch Zweigcomite's unterstützies Centralcomite bestehen solle, dessen Sache es sei, in Kriegszeiten durch alle ihm zu Gebote stehenden Mittel, namentlich durch Herrichtung von Räumlichkeiten zur Auf⸗ nahme Verwundeter und durch Absendung von Blessirten⸗ trägern und Pflegzepersonal, für die Gesundheitspflege in den Armeen mitzuwirken, in Friedenszeiten aber durch Vor⸗ bereitung materieller Hülfsmittel aller Art und durch Augbildung freiwilliger Krankenpfleger die nöthigen Vorkehrungen für den Kriegsfall zu tressen.
Hieran reihte sich im Jahr 1864 eine Zusammenkunft von Regierungs Bevollmächtigten in Genf, bei welcher durch einen förmlichen Staatsvertrag— die so⸗ genannte Genfer Convention, welcher inzwischen fast alle Staaten von Europa beigetreten sind— das für den Gesundheitsbienst in den Armeen bestimmte Personal, die Ambulancen und die zu deren Einrichtung nöthigen Gegenstände, sowie die Personen, welche verwundeten und
kranken Soldaten Hülfe und Beistand angedeihen lassen, unter den Schutz der Neutralität gestellt und gegen Anwendung der Kriegsgewalt gesichert wurden.
Der großartige Gedanke, die Leiden des Kriegs durch eine wohlorganisirte Privathülfe zu mildern, hat mit wunderbarer Schnelligkeit in allen civilisirten Staaten Eingang gefunden und in dem deutschen Krieg von 1866 zu wahrhaft bewunderungswürdigen Leistungen begeistert und die schönsten Erfolge errungen.
Der von uns in der Hauptversammlung des Hülfs— vereins im Großherzogthum Hessen für die Kranken— pflege und Unterstützung der Soldateu im Feld am 18. Mai 1867 erstattete Nechenschaftsbericht enthält hierüber ausfährliche Mittheilungen. Es ist aber auch die Richtig— keit jenes Gedankens, die Nothwendtigkeit, ja Unentbehrlichkeit der freiwilligen Hülfsthätigkeit immer mehr hervorgetreten, und was man noch bei der Genfer Conferenz nur vor— sichtig anzudeuten wagte aus Besorgniß auf officielle Em— pfindlichkeiten zu stoßen, ja was damals noch mannichfach bestritten wurde: daß nämlich die militärischen Hülfs— mittel und Kräfte für die Aufnahme und Pflege der Ver— wundeten unzureichend sind und sein müssen, das ist heute schon ein ganz allgemein anerkannter Satz, der von Nie— manden mehr als ein Vorwurf betrachtet wird, der viel— mehr den Hülfsvereinen ihre, auch von den Militärbehörden hochgeachtete Stellung rasch hat erringen und befestigen helfen.
Auch im Großherzogthum Hessen, welches schon bei der Genfer Conferenz und dem Genfer Congresse unter den ersten Trägern der großen Idee gewirkt batte, ist, wie aus jenem Bericht hervorgeht, eine große Thätigkeit zur Verbesserung des Looses der im Feld stehenden, sowie der verwundeten und erkrankten Soldaten entwickelt worden. In Darmstadt allein kamen mit Hülfe der dortigen Sammlungen und Dank der reichlichen Zusendungen von außen über 41 500 fl. und nahezu 700 Kolli mit Ver⸗ pflegungsgegenständen im Gewicht von über 60000 Pfund zusammen.
In Mainz und einem Theil der Provinz Rheinhessen wurden über 5000 fl., in Offenbach 3681 fl., in Gießen 2666 fl., in Worms 1394 fl., in Vilbel 1173 fl. ꝛc. an baarem Geld und außerdem große Mengen an Naturalien gesammelt und größtentheils direct verwendet. Weitere 20 000 fl. wurden bis jetzt schon(durch einen besonderen, diesem Zweck gewidmeten Verein) zur Unter⸗ stützung der Großherzoglich Hessischen Invaliden aus dem Krieg von 1866 aufgebracht.
Die Spitäler am Main, namentlich die in Laufach, Frohnhofen und Aschaffenburg, sowie auch die Darmstädter Heilanstalten, welche Verwundete auf⸗ genommen hatten, wurden reichlich unterstützt. Man be⸗ frage die zahlreichen, dort verpflegten und jetzt ihrer Heimath wiedergegebenen Verwundeten, was aus ihnen geworden wäre, wenn ihnen nicht die Hülfe der Vereine und der von diesen unterstützten Genossenschaften für die Krankenpflege zu Theil geworden wäre, und man wird die Ueberzeugung gewinnen, daß ohne diese Hülfe min— destens der dritte Theil der aus jener Zahl dem Vaterland und ihren Familien Erhaltenen den Wunden und Lazareth— krankheiten erlegen oder sonst elend verkommen wäre.
Ohne Zweifel sind diese Ergebnisse sehr erfreulich und ermuthigend. Wir übersehen jedoch nicht, indem wir dies anerkennen, daß noch mehr hätte geschehen sollen und können. Namentlich gelangten dadurch, daß viele Hülf⸗ comite's erst nach dem Beginn des Kriegs in Wirksamkeit traten und daß keine genügende Verbindung zwischen den— selben und dem Vorstand des Hülfsvereins beziehungsweise den Gentral⸗Landesbehörden und den Truppen bestand, die gesammelten Gaben vielfach nicht rechtzeitig und in der geeignete Auswahl an die Orte des Bedarfs. Weiter machte sich der Mangel genügender Vorbereitungen für die Lagerung der Verwundeten und die Beschaffung eines ausreichenden Sanitäts- und Pflegepersonals in hohem Grade fühlbar. Der opferwilligsten Thätigkeit mehrerer Civilärzte, der Johanniter, der wackeren Diako— nissinnen und barmherzigen Schwestern, welche rasch an die Stätten der blutigen Kämpfe eilten, dem desten Willen der ihre Hülfe darbietenden Turner und sonstigen freiwilligen Sanitätsleute war es nicht ver⸗ gönnt, die Folgen dieses Mangels nachträglich vollständig zu heben. Viele Gegenstände, welche später im Ueberfluß vorhanden waren und deßhalb keine Verwendung mehr fanden, wurden in der Zeit der ersten Noth, in welcher sie von dem größten Nutzen hätten sein können, schmerzlich vermißt. In allen Beziehungen machte sich der Mangel einer einheitlichen Organisation und genügender Vorberei⸗ tung für den Kriegsfall in störender Weise fühlbar.
Als im Jahr 1865 auf Grund der Genfer Conferenz⸗ beschlüsse die Bildung des Pülfsvereins im Groß⸗ herzogthum Hessen erfolgte, hatten gar Viele diesen Verein bei dem herrschenden Frieden für etwas Ueber— flüssiges oder doch Verfrühtes gehalten. Er verfolgte in— dessen unverdrossen sein Ziel, und nur zu bald zeigte es sich, wie nöthig seine Gründung und Ausbildung schon in Friedenszeiten gewesen— freilich auch zugleich, daß er bei allem guten Willen doch immer noch nicht vollständig das leisten konnte, was er sich zum Zweck gesetzt halte.
Der Vorstand des Hülfsvereins hat es nach diesen Erfahrungen für seine Pflicht gehalten, eine neue Anregung zur Betheiligung an dem Verein und zur Neu⸗ bildung von ständigen, mit ihm in Verbindung stehenden Zweigvereinen zu geben und weitere Vorbereitungen zu treffen, damit wieder eintretende kriegerische Ereignisse uns gerüstet und zu ausreichender Hülfeleistung wohl vor— bereitet finden.
Die Vereinsstatuten sind auf Anregung des Vor—
dem
standes in der Hauptversammlung vom 18. Mai 1867 in diesem Sinne einer Revision unterworfen worden.
Die Zweigvereine des Hülfsvereins, denen durch die neuen Statuten eine größere Selbstständigkeit, insbesondere die unmittelbare Verwendungeines Dritttheils ihrer Mittel eingeräumt worden ist, werden hiernach auch in Friedenszeiten eine die Theilnahme an dem Verein belebende und erhaltende Thätigkeit ent⸗ falten können, während die Verbindung aller Zweig⸗ vereine des Landes und die auf den Genfer internationalen Conferenzbeschlüssen beru- hende einheitliche Leitung, soweit sie zur Errei⸗ chung der Vereinszwecke nöthig ist, durch die Gesammt⸗ organisation des Vereins und die Theilnahme aller Zweig⸗ vereine an der Centralleitung erhalten bleibt.
In den neuen Stauuten wurde die Bildung von mit
Hülfsverein in Verbindung stehenden ständigen Frauenvereinen, deren Mitwirkung zur Lösung un⸗ serer Aufgabe sich als höchst nützlich, ja unentbehrlich herausgestellt hat, vorgesehen und ihrer Organisation da⸗ durch feste Grundlage und Dauer zu verleihen gestrebt, daß neben der Förderung der Zwecke des Hülfsvereins noch weitere verwandte Aufgaben in das Bereich der Thä⸗ tigkeit derselben gezogen werden können. Namentlich wür⸗ den die Frauenvereine nach der zu Grund liegenden Absicht in Friedenszeiten in der Verbesserung der Krankenpflege, der Unterstützung Bedürftiger, der Fürsorge für Wöchne⸗ rinnen, Säuglinge, blinde, taubstumme, blödsinnige, ver⸗ waiste und verwahrloste Kinder, der Vermittlung von Arbeit für erwerblose Personen, der Hebung der Erwerbs⸗ thätigkeit der Frauen u. s. w. ein höchst lohnendes Feld für eine organisirte Thätigkeit finden können. Sie würden
dabei von den Zweigcomite's des Hülfsvereins durch Be⸗
rathung und Mitwirkung in der Geschäftsführung ꝛc. möglichst zu unterstützen sein.
Es wurden Einleitungen getroffen, um die Kennt⸗ niß von der Aufgabe der Hülfsvereine in weite⸗ ren Kreisen zu verbreiten, um die Fortschritte in der Kriegsheilkunde möglichst zu verwerthen und allge⸗ mein nutzbar zu machen, um in Verbindung mit den Frauenvereinen Krankenpfleger und Krankenpfle⸗ gerinnen zu gewinnen und auf Vereinskosten auszubil⸗ den, Sanitätscorps einzuüben und auszurüsten u. s. w.
Wie wichtig die Fürsorge für die Verpflegung der ver⸗ wundeten und erkrankten Soldaten ist, möge schließlich aus nachfolgenden Betspielen entnommen werden.
Von der Britischen Legion, welche im Jahr 1836 in einer Stärke von 7000 Mann nach Spanien ging, lagen im ersten Vierteljahr 5000 Mann im Spital und starben in 6 Monaten 1233 oder 17½ Procent der gan⸗ zen Stärke.
Im Krimkrieg führten die Engländer vom April 1854 Lis Juni 1856 nach und nach 83,000 Mann in die Krimm, ohne das Heer über eine Stärke von 34,00 Mann zu bringen. Es fanden bei denselben 218,952 Spitalaufnahmen(11 Procent Verwundete und 89 Pro⸗ cent Kranke) statt, 16.010 Mann starben. Daran trugen anerkannt die schlechten Sanitätseinrichtungen die Haupt⸗ schuld. Nachdem die Sterblichkeit bei den englischen Trup⸗ pen in den ersten sieben Monaten 60 Procent erreicht hatte, sank dieselbe nach den unter Mitwirkung von Miß Nightingale durchgeführten Verdesserungen auf 1½9 Procent.
Im Krieg der Vereinigten Staaten von Ame⸗ rika gegen Mexico detrug die Sterblichkeit der ameri⸗ kanischen Truppen 10/00 Procent, im Nordamerikani⸗ schen Bürgerkrieg dei den Nordstaaten, Gefallene, an Wunden und Krankheiten Gestorbene zusammengerechnet, nur 6 Procent. Dieses günstige Ergebniß wurde wesent⸗ lich durch die Thätigkeit der amerikanischen Gesund⸗ heltscommission(eines freiwilligen Hülfsvereins) er⸗ reicht. Man nimmt an, daß durch das wirksame Ein⸗ greifen der letzteren über 100.000 Menschen am Leben erhalten wurden.
Solche Erfolge sind der Arbeit und des Opfers werth!
Hiernach richten wir an die Angehörigen des Großherzogthums das dringende Ersuchen, auf Grund der in der Hauptversammlung vom 18. v. M. revidirten, durch den unterzeichneten Vorstand zu beziehenden Statuten zu Zweigvereinen zusammen zu treten und eine be⸗ zügliche Anzeige hierher gelangen zu lassen, sowie an Orten, wo bereits mit uns in Verbindung stehende Zweig⸗ vereine vorhanden sind, sich denselben anzuschließen oder, wo keins von beiden thunlich sein sollte, dem Verein mittelst schriftlicher Anzeige bei dem Vorstand mit einem beliebigen jährlichen Beitrag zur Hauptcasse, als Mitglieder beizutreten.
Die vorhandenen Mitglieder des Hülfsvereins wer⸗ den gleichzeitig gebeten, im Sinne des§. 19 der Statuten die Vereinszwecke nach Möglichkeit zu fördern, ihre bezüg⸗ lichen Erfahrungen zur Kenntniß des Vorffandes zu brin⸗ gen und durch Aufklärung über die Aufgabe der Hülfs⸗ vereine thunlichst viele ständige Vereinsmitglieder zu ge⸗ winnen, überhaupt kraftigst dahin zu wirken, daß unser Land nicht zurückstehe, wo es gilt, durch eine entsprechende Organisation der freiwilligen Hülfsvereine aller civilisirten Staaten das Loos der im Kampf für Ehre und Vaterland verwundeten und erkrankten Sol⸗ daten im Geiste ächter Humanität zu ver⸗ bessern.
Darmstadt, im Juni 1867.
Der Vorstand des Hülfs⸗ Vereins:
Obersteuerrath Fabriccus, Vorsitzender. Garnisons pfarrer Strack, Stellvertreter des Vorsitzenden. Hof⸗
gerichtsadvocat Buchner II., Schriftführer. Hospitalarzt Dr. Pfeiffer. Stadtgerichtsassessor Weber.


