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setzungen bekannt gegeben: Major Winter, Com- mandeur des 2. Bataillons 2. Infanterie ⸗Regi⸗ ments, ist zum Commandeur des 2. Jägerbataillons ernannt.— Hauptmann Seriba J. vom 3. In⸗ fanterie-Regiment, unter Enthebung von seiner Compagnie, ist zur Zeughaus ⸗ Direction versetzt, mit Uebertragung der Stelle des Vorstehers der 3. Verwaltungsabtheilung und Beibehaltung seiner bisherigen Uniform.— Befördert sind: Haupt⸗ mann Hoffmann vom 1. Infanterie-⸗Regiment, unter Ernennung zum Commandeur des 2. Ba- taillons 2. Infanterie-Regiments, zum Major; Hauptmann Kreuter vom 3. Infanterie-Regi⸗ ment zum Major im 2. Infanterie-Regiment, unter Uebertragung der Functionen des 2. Stabs- officiers; Oberlieutenant Seriba vom 1. Infan⸗ terie⸗Regiment, unter Uebertragung der 8. Com⸗ pagnie dieses Regiments, zum Hauptmann; Ober⸗ lieutenant Diery vom 4. Infanterie-Regiment zum Hauptmann im 3. Infanterie⸗Regiment, unter Uebertragung der 2. Compagnie; Oberlieutenant und Regiments⸗Adjutant Otto vom 3. Infanterie- Regiment, unter Uebertragung der 7. Compagnie dieses Regiments, zum characterisirten Hauptmann. Bei den Ernennungen zum Major wurde die An- ciennität nicht berücksichtigt.
— Sicherem Vernehmen nach werden Prinz und Prinzessin Ludwig am 30. l. M. von St. Moritz wieder hierher zurückkehren.— Durch eine Verfügung des Kriegsministeriums ist in unserer Division die Errichtung einer ständigen Inten⸗ dantur unter der Leitung von Major Dornseif angeordnet worden.— Nach höherer Verfügung sollen im laufenden Jahre keinerlei größere Herbst⸗ übungen abgehalten werden.
— Die neuesten Mittheilungen Großherzog⸗ licher Centralstelle für die Landesstatistik veröffent⸗ lichen u. A. eine„Uebersicht über die Heil⸗ und Pflege⸗Anstalten im Großherzogthum Hessen,“ nach welcher im Jahr 1866 in der Provinz Starken⸗ burg 32, in Oberhessen 16, in Rheinhessen 11, im Großherzogthum sonach 59 solcher Anstalten vorhanden waren. Hierunter sind jedoch, wie bemerkt wird, Badeanstalten und Anstalten, in welchen die Hülfesuchenden keine Wohnung und Verköstigung erhalten, sowie Waisen⸗, Besserungs⸗ und ähnliche Institute, welche sich die Kranken⸗ pflege oder die Heilung nicht zur besonderen Auf⸗ gabe gemacht, nicht einbegriffen. In diesen 59 Anstalten hatten in gedachtem Jahre 8155 männ- liche und 4176 weibliche Pfleglinge, im Ganzen 12331 Pfleglinge(worunter 2455 Soldaten) Aufnahme gefunden. Die älteste Anstalt des Landes ist das Hospital für Arme, Pfründner und Kranke in Wimpfen, dessen Gründung in das 11. oder 12. Jahrhundert zurückreicht; zu⸗ nächst folgen die Hospitale zu Bingen(12. Jahr- hundert,) Alzey, Seligenstadt und Bensheim(14. Jahrhundert,) Gießen(15. Jahrhundert,) das Landes hospital Hofheim, die Hospitale zu Schlitz, Grünberg, Alsfeld, Nidda und Lauterbach(16. Jahrhundert,) das städtische Hospital zu Darm⸗ stadt(1611,) das Hospital zu Hirschhorn 617. Jahrhundert;) 3 Anstalten sind im 18. Jahrhun⸗ dert, die übrigen 40 in den Jahren 1806 bis 1866 gegründet worden. Nach der Zahl der Pfleglinge geordnet, steht das Rochus⸗Hospital zu Mainz mit 2293 Plleglingen obenan, in nächster Linie folgen das Militärhospital zu Darmstadt mit 2242, die Klinik zu Gießen 1256, die stidti⸗ schen Hospitale zu Darmstadt 1179, Offenbach 909, Worms 555, Landeshospital zu Hofheim 479, Großherzogliche Entbindungsanstalt zu Mainz 400, Mathilden⸗Landkrankenhaus zu Darmstadt 384 Pfleglinge c.— Von sämmtlichen Anstalten ge⸗ hören 7 dem Staate, 15 Stiftungen, 21 Ge⸗ meinden und 16 Privaten. Nach dem erfolgten Zwecke der Heilung oder der Pflege der Aufge⸗ nommenen vertheilen sich diese Institute auf 28 reine Heil⸗ und 11 reine Pflege- Anstalten und 20 gemischte(Heil⸗ und Pflege-) Anstalten.
Offen bach. Die mittelrheinische Real- lehrer⸗Versammlung findet für dieses Jahr am 26. September zu Offenbach statt und sind auch Lehter von verwandten Anstalten zur Theil⸗ nahme eingeladen. Da es nun wünschenswerth
erscheint, der Versammlung eine größere Anzahl Themate zur Verhandlung vorlegen zu können, so richtet das Local Comité zu Offenbach die Bitte an diejenigen Herren, welche so freundlich sein wollen, Vorträge zu übernehmen, denselben davon unter Angabe des Gegenstandes bis zum 5. Sep⸗ tember spätestens Nachricht zu geben.
Preußen. Berlin. Die hessischen Vertrauensmänner(worunter Nebelthau, Harnier, Henkel, Oetker und Zuschlag) sind am Morgen des 26. d. M. hier eingetroffen und schon am Vormittag vom Minister des Innern empfangen worden.
— Wie der„Staats-Anzeiger“ berichtet, ha⸗ ben die Bundesraths-⸗Ausschüsse für Eisenbahnen, Posten, Telegraphen und Justizwesen am 26. ds. die Berathung des Postgesetzes für den nord— deutschen Bund begonnen.
Bayern. Augsburg. Einer Münchener Correspondenz in der„Augsburger Abendzeitung“ zufolge soll Kaiser Napoleon dem Fürsten Hohenlohe ausdrücklich sein Bedauern darüber ausgesprochen haben, daß die Allianz der deutschen Südstaaten nicht erzielt worden sei.(2)
Würzburg. Zu dem am 21. und 22. d. M. dahier abgehaltenen Congreß der auf Grund⸗ lage der Genfer Convention errichteten deutschen Hülfsvereine zur Pflege im Feld erkrankter und verwundeter Krieger haben sich außer den Abgeordneten aus Bayern solche aus Berlin, Darmstadt, Dresden, Frankfurt, Hamburg, Karls⸗ ruhe, Linz, Oldenburg, Stuttgart, Wien und noch anderen Städten eingefunden, deren Zahl ungefähr 40 beträgt. Die Verhandlungen er⸗ streckten sich auf die Erweiterung der Genfer Con- vention zur Verbesserung des Looses der im Feld⸗ dienste verwundeten Militärpersonen vom 22. Au- gust 1864 und die Herstellung einer engeren Ver⸗ bindung unter den deutschen Hülfsvereinen.
Baden. Heidelberg. Bei dem am 26. und 27. September zu Neustadt in der Pfalz stattfindenden zweiten deutschen Prote⸗ stantentag kommen folgende Gegenstände zur Verhandlung: 1) Die Bedeutung der Unions frage in der Gegenwart. Referenten: Dr. Krause von Berlin und Dr. Schenkel von hier. 2) Die Stellung des Vereins zur Frage nach dem ge⸗ schichtlichen Christus. Referenten: Professor Holtz⸗ mann von hier und Professor Baumgarten von Rostock. Stadtpfarrer Schellenberg von Mann⸗ heim wird die Festpredigt halten. In zuvorkom⸗ mendster Weise ha: die Direction der Pfälzer Eisenbahnen eine bedeutende Preisermäßigung be ⸗ willigt. Anfragen und Anmeldungen in allen Angelegenheiten der Versammlung nimmt Herr F. Exter in Neustadt entgegen.
Oesterreich. Wien. Die Wiener Be ⸗ richte stinmen sämmtlich darin überein, daß Kaiser Franz Joseph und Freiherr v. Beust über das Ergebniß der Salzburger Zusammenkunft in hohem Grade befriedigt seien. Der Kaiser soll sogar in der Freude seines Herzens geäußert ha⸗ ben,„er segne den Tag, an welchem Beust in österreichische Dienste getreten sei.
— Die„Debatte“ enthält eine Correspondenz aus Salzburg, welche meldet: In gut unter- richteten Kreisen circulirt die Mittheilung, der Kaiser von Oesterreich habe dem Kaiser Napoleon gegenüber den Wunsch geäußert, in Paris mit dem König von Italien zusammen zu treffen.
— Die Wiener Blätter melden, daß ein Rundschreiben der österreichischen Regierung vor- bereitet werde, worin dargelegt werden soll, wle die Zusammenkunft der beiden Monarchen in Salzburg aufzufassen sei und worin die Resultate derselben als eine Bürgschaft für die Erhaltung des Friedens bezeichnet werden.
Frankreich. Paris. Im Ausstellungs⸗ Palaste herrscht große Aufregung. Man hat näm⸗ lich alle Kaffeehäuser, Restaurationen und Bier⸗ brauertien gezwungen, die Stühle, die sie vor ihren Etablissements aufgestellt haben, hinwegzu⸗ räumen. Die kaiserliche Ausstellungs⸗Commission hat in ihrer Sucht, aus Allem Geld zu machen,
das Recht, Stühle im Innern des Palastes auf⸗ zustellen, an einen Speculanten vergeben, der
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dieses Recht nun auch auf den Platz ausdehnt,
findet. staurationen und Bierbrauereien, von denen viele
in Folge der harten Bedingungen, welche ihnen die kaiserliche Commission auferlegte, am Banke⸗ rott angelangt sind, herrscht unbeschreibliche Auf regung. Sie wollen ihre Anstalten schließen; 800 Kellner sind übrigens bereits entlassen worden, da
Unter den Besitzern der Kaffeehäuser, Re-
welcher sich vor den genannten Etablissements be-
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in Folge der Unterdrückung der Stühle nur noch
wenig verkauft werden wird.
— Bei seiner Anwesenheit in dem Städtchen Arras hat der Kaiser Napoleon auf die Anrede des Maire's Folgendes erwiedert: Sie haben ganz Recht, Vertrauen in die Zukunft zu setzen. Nur die schwachen Regierungen suchen in äußeren Verwicklungen eine Ableitung für die Verwirrung und Verlegenheiten im Innern des Landes zu schaffen; wenn aber eine Regierung ihre Kraft und Stärke aus der Masse der Nation schöpft, so
hat sie nur die dauernden Interessen des Landes
zu befriedigen, und während sie die nationale
Fahne hoch hält, wird sie nicht von unzeitgemä⸗
ßen Anregungen sich hinreißen lassen, so patriotisch dieselben auch sein mögen.
— Der Kaiser ist zu den Festlichkeiten nach Lille gereist und dort mit großem Enthusiasmus empfangen worden.
— Die aus Spanien eingetroffenen Nach⸗ richten lauten für die Insurrection günstig; die Nachricht, daß Saragossa sich für die Insurrection erklärt habe, hat sich noch nicht bestätigt.
Spanien. Die Nachrichten über den Auf⸗ stand in Spanien lauten nichts weniger als beruhigend. Aragonien, Catalonien und die bas⸗ kischen Provinzen sollen dem Aufstande vollständig gewonnen sein und nur auf das Signal warten, um sich zu erheben. Bis jetzt ziehen sich die In⸗ surgenten aber fast überall vor den Truppen zu⸗ rück; its scheint, daß sie Befehl dazu haben, da sie sich erst verstärken sollen, ebe sie auf einen Kampf eingehen. Einige Gefechte haben aber doch stattgefunden.— General Prim soll persön⸗ lich in Catalonien sein. Die Truppen fangen an, zu den Insurgenten überzugehen.
Rußland. Petersburg. Die Regie⸗ rung hat mit einer Fabrik in Newyork einen Contract abgeschlossen, wonach letztere innerhalb zwei Jahren 100,000 Hinterladungsge⸗ wehre nach dem Berdan'schen System zu lie⸗ fern hat. n
8 Aus dem Kreise Friedberg. Nachzügler von einem bei der Ober⸗Rosbacher Fahnenweihe betheiligten Gesangvereine sollen sich auf dem Heimwege dermaßen ge⸗ prügelt haben, daß noch in derselben Nacht ärztliche Hülfe in Anspruch genommen werden mußte. Ein solches Benehmen verdient eine öffentliche Rüge, und es wäre ganz angemessen, die betreffenden Mitglieder, oder gar den ganzen Verein, wofern er nicht auf Ausmerzung, resp. Ver⸗ hütung derartiger Rohheiten eifrigst bedacht ist, nie w ieder zu einem Sängerfeste einzuladen. Die Gesangvereine sollen keine Veranlassung geben zu Sauf⸗ und Raufereien; sondern envas ganz anderes erstreben: Brüderlichkeit, Sitten⸗ veredlung, Erheiterung der Lebenstage und das Hoͤchste: Beitrag zur Verherrlichung des Gottesdienstes!—
„Nauheim. Zur Feier des Namenstages S. K. H. des Großherzogs fanden in Nauheim verschiedene Festlich⸗ keiten statt, welche wegen ihrer schönen Ausführung wohl eine Erwähnung in öffentlichen Blättern verdienen. Amn Samstag Nachmittag war zur VBorfeier ein solennes Diner im festlich geschmückten Kursaale arrangirt, an welchem sich außer den Nauheimer und Friedberger Beamten, Offizieren und Bürgern eine große Anzahl Kur⸗ fremde von Distinction betheiligten. In einem dem Groß⸗ herzoge bargebrachten Toaste hob Herr Reg.⸗Rath Trapp besonders hervor, welche Wohlthaten Nauheim unter der neuen Regierung bereits genossen und wieviel Ursache deßhalb die neuen Landeskinder hätten, ihrem Fürsten mit Vertrauen entgegenzukommen, und endete mit mehr⸗ maligem Hoch auf den Landesfürsten, das die aufrichtige Unterstützung aller Theilnehmer fand. Abende um 8 Uhr vereinigte dann ein brillanter Ball die Theilnehmer wieder, auf welchem die Damen sich gegenseitig durch die elegantessen Toiletten zu überbieten suchten. Für den Sonntag Nach⸗ mittag und Abend hatte die Administration der Bank zur würdigen Feier des Tages die vorzügliche Musik unseres II. Regiments von Offenbach engagirt und exccutirte die⸗ selbe ihr Programm zur großen Zufriedenheit des von allen Seiten zusammengeströmten Publikums. Bei Beginn der Dunkelheit krönte dann eine sehr geschmackvoll arrangirte Beleuchtung des Kurhauses und der Terrasse die verschiedenen Festlichketten.
Gießen. Großes Aufsehen erregt dahier- das Ver⸗
schwinden des hiesigen Hofgerichtsadvokaten Frank. Am
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