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durch einen von Gießen nach Kassel gehenden Güterzug überfahren und starb in Folge dessen nach zwei Stunden; derselbe hinterläßt eine Wittwe und fünf unmündige Kinder.
„ In Paris ist bei den nenesten Straßen⸗Anlagen jetzt eine höchst zweckmäßige Abweichung von der bisher üblichen Bauart eingeführt worden. Cine Verordnung der obersten Baubehörde schreibt dort in neuester Zeit vor, daß bei den sämmtlichen Neubauten an den Eckhausern die scharfen Kanten in Wegfall zu kommen haben. Die Ecken müssen in Zukunft abgerundet werden. Dies trägt we⸗ sentlich dazu bei, den Verkehr in volksbelebten Straßen, sowohl für Straßengänger, als auch für jede Art von Fuhrwerk, zu erleichtern und gefahrloser zu machen. Wenn die Ecken in Wegfall gekommen, können sich die Passanten schon aus weiter Entfernung sehen, und alles unwillkür⸗ liche Zusammenprallen beim Umbiegen um dieselben wird fortan vermieden. Durch die Abrundung der Ecke entstehen gleichzeitig in sämmtlichen Stockwerken Eckzimmer, welche in Paris meist als Familienzimmer benutzt werden, da sie ihren Bewohnern die Annehmlichkeit bieten, mit einem Blick zwei Straßen überseben zu können. Die Bauart hat sich als eine höchst praklische erwiesen und dürfte für alle
größeren Städte, wo und soweit sie nicht besteht, Beach⸗ tung finden.
„ Gelreide-Ausfuhr aus Ungarn. Der „Pesier Lloyd“ berechnet die Total-Ausfuhr von Getreide seit Anfang Juli d. J. auf 3,146,000 Metzen im un⸗ gefähren Werthe von 16,912,000 fl. Da nun auf Pest elwa 40 Procent von dem Gesammt-Export Ungarns entfallen dürfte, so läßt sich annehmen, daß die Gesammt⸗ Getreide⸗Ausfuhr Ungarns seit der neuen Ernte sich auf etwa 8 Millionen Metzen, unter denen nahe an 8 Millionen Metzen Weizen, belaufen hat, deren Werth sich auf etwas mehr als 40 Millionen Gulden berechnen läßt. Ver— anschlagt man die Einnahmen, welche die Transport- Anstalten daran gemacht haben, auf 75 kr. per Ctr., so ergibt sich ein Frachtgewinn derselben im Betrage von 6 Millionen⸗Gulden.
„Die Pfarrerstochter von Worms. Eine Ge⸗ schichte aus den Schreckenstagen der Stadt. Von Wilhelm Wiener.“ Preis 1 fl. 48 kr.
Unter diesem Titel ist soeben ein Buch erschienen, welches es schon darum verdient hier angezeigt zu werden, weil sein Verfasser ein Landsmann ist, aber noch mehr aus dem Grunde weil wir glauben, daß es von recht
Vielen gelesen zu werden verdient und fest überzeugt sind daß kein Leser es unbefriedigt bei Seite legen wird. Der Verfasser sagt in der Vorrede des der Stadt Worms ge⸗ widmeten Buches:„Meist gibt die Weltgeschichte blos von den großen Ereignissen und äußeren Erlebnissen ganzer Völker Nachricht; sie hat keine Zeit und keinen Raum, das mehr verborgen wirkende und leidende Einzelleben in Betracht zu ziehen. Doch ist und bleibt das die Aufgabe des Dichters, der, wenn er zu schauen und zu lesen ver⸗ steht, vielleicht das wahrste und wirksamste Bild der ver⸗ zangenen Zeit zu geben vermag: um eine besondre Er⸗
scheinung, welche uns Interesse abnöthigt, dreht und grupp rt sich dann das Ganze in der anschaulichsten Weise. Diesem Satze, dem wir vollkommen beistimmen,
ist der Verfasser durchaus gerecht geworden. Indem er die liebliche Gestalt der Wormset Pfarrerstochter und ihre Umgebung schildert, gibt er uns zugleich ein Bild von der ganzen Zeit, in welcher jene lebte und wirkte, und in welcher es möglich war, daß französische Heere ohne allen Widerstand ein schönes Stück des deutschen Vaterlandes, die Pfalz, verwüsten konnten. Das Ganze zerfällt in 4 Bücher;„Fröhliche Pfalz.“„Am Ort der Nibelungen.“ „Die Schrenckenstage von Worms.“„Heimweh und Heimkehr.“ S.
Bekanntmachung.
Die Privat⸗Briessendungen an Personen der Preußischen Schiffsbesatzungen im Auslande betreffend. 2772 Bei dem Hof- Post- Amte in Berlin ist ein Marine⸗Post-Bureau in Wirksamkeit getreten welches die bei den einzelnen Landes-Postanstalten auf, gelieferten Briefe an Personen der Preupischen Schiffs⸗Besatzungen im Auslande zu sammeln und demnächst nach dem Bestimmungsorte zu befördern hat
Die gedachten Briefpoftsenvungen werden zu dem Zwecke von der Postanflalt, bei weicher die Auflieferung Seitens des Absenders stattfindet, dem Marine-Post Bureau in Berlin überwiesen. Von dem Martne-Post⸗ Bureau erfolgt die Weitersendung der in Rede stehenden Briefe nach dem Auslande am 1. und 15, eines jeden Monats.
Für gewöbnliche Privatbrlefe— bis zum Gewichte von 4 Loth einschlteßlich— aus der Heimath an Personen der Schiffsbesatzungen im Auslande befleht ein ermäßigtes Porto.
Es wird erhoben
A. für einen Brief, dis zum Gewichte von 4 Loth incl., an Ober⸗Steuerleute und Steuerleute, Ober
Feuerwerker und Feuerwerker, Ober-Bootsleute und
Bootsleute, Ober- Maschinisten und Maschinisten,
Ober⸗Meister und Meister, Feldwebel, See-Kadetten,
Stabs⸗Wachtmetster, Steuermauns-Maaten, Feuer⸗
werks⸗Maaten, Bootsmanns⸗Maaten, Maschintsten⸗
Maaten, Meisters⸗Maaten, Ober-Lazaretb Gehülfen und Lazareth⸗Gehülfen, Stabs Sergeanten, Kadetten, Matrosen, Schifssjungen, Maschinisten⸗Applicanten, Helzer, Handwerker und Unter Lazaretb⸗Gebülfen, so wie an die bei der Marine im Dienste stehenden Militalrpersonen vom Feldwebel abwärts
bis auf Weiteres der Betrag von 3 Sgr.,
B. für einen Brief, bis zum Gewichte von 4 Loth inel., an Offiztere und die im Offiziersrang steben⸗ den Marine ⸗Beamten bis auf Weiteres der Betcag von 6 Sgr.
Die Adtresse der Briefe, für welche die vorstehend bezeichnete Porto Ermäßigung in Anspruch genommen wird, muß enthalten:
) den Grad und Dlenst. Character des Adressaten oder vas Amt, wesches derselbe in der Marine ⸗Ver⸗ waltung bekleidet,
b) die Angabe:
»an Bord Seiner Majefsät Schiff(Name des Schiffes) per Adresse des Königlichen Hof⸗Post⸗ Amts in Berlin.
Die Berichtigung des vorgedachten Be⸗ trages muß bei der Post⸗Anstalt am Aufgabe⸗ orte erfolgen N
Die in Reve stehenden Briefe unterliegen somtt, in Ansebung dieses Betrages, dem Franco⸗Zwange.
Recommandirte Briefe, ferner Geld⸗ und Packet⸗
sendungen find von der gedachten Beförderungsweise und Porto⸗Etmäßigung ausgeschlossen, ebenso die den vorstebenden Besiimmungen nicht entsprechenden Brief. sendungen.
Berlin den 15. November 1807.
General- Post Amt von Philipsborn.
Edictalla dung.
278 Der unbedeutende Nachlaß der im Juli l. J. verflorbenen Wittwe des Johannes Schneider von Ober⸗Wöllstadt, Helene Margarethe, 10 Reltz, ift über ⸗ . Forderungen und sonstige Ansprüche find im mine Dlensag am 24. December l. J., Vormittags 8 uhr, dahler geltend zu machen, wivrigenfalls bet einer ver⸗ leichswelsen e des Nachlasseo unangemeldete orderungen und Ansprüche außer Berückfichtigung bleiben. Friedberg am 7. November 1807. Grofesegliches Landgericht Friedberg Reitz, Steinberger, Landgerichte Assessor.
Fand richter.
Das goldene Lumilienbuch
00
der köstlichste Hausschaͤtz für je
er
de Haus- und Landwirthschaft
und für Jedermaun.
Zei ter, Fee
Preis: fl.
1. 48 kr.
Der er ste Theil ist in so großer Menge verbreitet und hat einen solchen Anklang allenthalben gefunden, daß das Erscheinen dieses zweiten Theiles von allen Käufern des
ersten gewiß mit großer Freude begrüßt wird.
Vorräthig in der Buchhandlung von Bindernagel& Schimpff in Friedberg, so⸗
wie bei F. Trebes in Nidda und L. Schneider in Hungen.
2727
Bekanntmachung.
Versteigerung von dolz und Ginstern in der Ober⸗ försterei Ober⸗ Rosbach.
2756 Dienstag den 3. Dezember d. J., von
Morgens 9 Uhr an, werden in dem zwischen dem Forst⸗
baus Winterstein und der Katsergrube gelegenen Schlag
Nr. XIX. tes Domantalwaldes Burgwald an die
Meistbietenden öffentlich versteigert:
2 Stecken Prügelholz, 2½ Stecken Stockholz, 300 Wellen Reiserholz, Kiefern, 4875 Wellen Birken, Eichen, 701 weiches Reiserholz. 938 Ge⸗
bund Ginstern. Ober⸗ Rosbach den 23. November 1867. Großherzogliche Oberförsterel Ober-Rosbach Bingmann.
Mobiliar⸗Versteigerung.
2777 Freitag den 29 November, Vormittags 9 ÜUbr aufangend, werden in hiesigem Ratbhaus auf freiwilligen Antrag folgende Mobiiiar-Gegenstände, als: 1 Commode, 1 Sopba. I Kleiderschrank, 1 Eckschrank, 1 Spieltisch, 1 Pfelfengestell, mehrere Wanduhren, 1 Relsetasche, 1 Reisekoffer, sowie eine Partie Manns und Frauenkseidern, Stiefel und sonstige Gegenstände, offenklich meistbtetend versteigert. Friedberg am 27. November 1867 ede Friedberg d—
Der dienflälteste Gerichts mann Fon car.
Vorladung.
2772 Da Johannes Saltenberger aus Matbach, Kreis Friedberg Leurlaubter Gardist in der 2 Compagnie 1. Infanterteregiments, sich ohne Erlaubniß an un⸗ bekannte Orte begeben hat, so daß ihm die Ordre, durch welche er zum Dienst einberufen ist nicht zugestellt werden kann, so wird derselbe bierdurch öffentlich vor⸗ geladen und angewiesen sich längstens innerhalb vier Wochen von dem untergesetzten Tage an bel seiner Compagnie zu stellen, widrigenfalls er als Deserteur in Abgang gebracht und das im Gesetze vorgeschriebene Verfahren gegen ihn eingeleitet werden wird. Worms den 25. November 1867. Das Commando des Großh. 1. Infanterie⸗Retziments Keim, Oberstlteutenant.
Arbeits⸗Versteigerung.
2769 Samstag den 30. November l. J. Mittags 1 Uhr, sollen auf dem Bürgermeisterete Bureau zu Bodenrod nachstehende Arbellen unter den vor der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert und in Accord gegeben werden, nämlich:
1) Reparatur der Thurmuhr, veranschlagt zu 17 fl.— kr. 2) Schreinerarbeit 10„ 3) Schlosserarbeit 9„ 80„, 4) Glaserarbeit 10 48„
Butzbach am 24. November 1867. Der Bezirks- Bauaufseher Bur k.
Lahrer Hinkender Bote 1868
2735 flets vorrtäbig bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg.
Holz-Versteigerung. 2771 Freitag den 29. d. Mts., Vormittags 10 Ubr, sollen in dem Nieder-⸗Mörler Gemeindewald, Difriet Schlag Nr. 16, 17 und 18 nabe beim Hof passelheck, 2300 Gevund Ginflern, guter Qualität und 5 Wagen, 10 Lässe Allerleiholz, größtentbeile Schwarzdorn, öffent- lich an den Meistbietenden versteigert werden. 5 Ote Zusammenkunft ist vor dem Walde am Eichel · acker
Nieder ⸗Mörlen den 25. November 1867. Großherzogliche n Nieder⸗Moͤrlen 8.
Faselochs⸗Versteigerung. 2770 Freitag den 29. d. M., Vormittags 11 Uhr, soll ein der hiesigen Gemeinde gehöriger FJaselochs, zum Schlachten geeignet, öffentlich meifibietend auf hiesigem Rathbaus versteigert werden.
Okarben den 23. November 1867.
eee e ee Okarden u t h.
In serat.
2746 Eine noch neue Branntwein ⸗ Brennerei
mit allem Zubehör ist billig zu verkaufen W. Gladlich in Bad Homburg.
2773 In eine Familie, vorzugsweise in die eines Geistlichen, wünscht man eln Mädchen von elrca 17 Jahren zu iprer Ausbildung im Dauswesen u. s. w., gegen entsprechendes Honorar unterzudringen.
Franco Offerten beliede man unter G. G. Nr. 281 an die Jäger' sche Buchhandlung in Frankfurt a. M. einzusenden.
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Friedberg, N. November. Waizen 10 fl. 30 kr. Korn 12 fl. 10 kr.; Gerste 9 fl. 15 kr.; Hafer 5 fl. 20 kr.
Frankfurt, 25. November. Walzen 17 fl. 10 kr.; Korn 14 f.— kt.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 9 fl. 45 kr.
Grünberg, 23. November. Walzen 16 fl. 50 kr. Korn 12 fl. 20 kr.; Gersie 9 fl. 7 kr.; Hafer 5 fl. 25 er. Molter 11 fl. 30 kr.; Erbsen 11 fl. 14 kr.; Linsen 12 30 kr.; Wicken 9 fl.— kr.; Saamen 14 fl. 16 kr.;
f kr. i D Waizen 16 fl. 40 tr.; Korn 12 fl. s., Gerste 8 fl. 45 kr.; Hafer 6 fl. 19 kr. Kartoffeln 3 fl. 18 kr. Koggenstrob per 100 Gebund 19 fle— kr.


