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entluden. Gegen 7 Uhr traf die Nachricht dahier ein, daß der Blitz in dem benachbarten Melbach in eine Scheuer eingeschlagen habe, woraufhin unsere Lanospritze sofort dahin eilte. Die Scheuer soll abgebrannt sein. Es war ein schauerliches Wetter; so welt das Auge reichte, sah man den Himmel in schwarze Gewitterwolken gehüllt, aus allen Himmelsrichtungen schossen beständig grell leuchtende Blitze auf Blitze hervor, welchen die hefilgsten Donner— schläge sast ununterbrochen aufeinanderfolgten. Erst nach Verlauf von etwa 6 Stunden, um Mitternacht, hatte das schreckliche Wetter ausgetobt. Auch mitten in unserer Stadt zerschlug der Blitz zwei Bäume. Noch hörten wir, daß in der Gegend von Beienheim, Heuchelheim und Södel dicke Schloßen gefallen seien, jedoch ohne irgend welchen erheblichen Schaden anzurichten.— Heute am 25. d. hatten wir abermals heftige Gewitter, welche von Mittags 12 bis Abends 7 Uhr beinahe ohne Unterbrechung andauerten. Es joll wiederum zu Melbach in einem Hause eingeschlagen haben jedoch ohne zu zünden.— Auch von Darmstadt, Eberstadt, Niederramstadt, Frankfurt, enthalten die heutigen Zeitungen Mittheilungen über die an den gleichen Tagen staligehabten beftigen Gewitter, bei welchen der Blitz an verschiedenen Orten eingeschlagen.
H. Friedberg, 24. Juni. Gestern feierte der Wet terauer Zweigverein der Gustav-Adolf-Stiftung sein Jabresfest in Dorheim. Schon der Eintritt in das Ort konnte den Besucher überzeugen, daß auch diese, erst neu unsrem Zweigverein beigetretene, Gemeinde den Anderen an Interesse für die gute Sache nicht nach⸗ stehe. Denn da fand man die Straßen in festlichem Schmuck und an den Eingängen die Ausschrifl:„Will⸗ kommen“. Aber noch mehr fanden wir die eben aus— gesprochene Ansicht bestätigt, als wir uns der Kirche nä⸗— herten, welche die Menschenmenge kaum zu fassen ver— mochte und durch die gespannte Aufmerksamkeit, mit welcher die Versammlung den drei Ansprachen folgte.— Die Festpredigt hielt Herr Pfarrer Baur von hier. Im Anschluß an die Epistel des Sonntags sprach er in sehr klaren Worten über das Wirken des Vereins nach seinem Grunde, nach seiner Art und Weise und nach seinem Segen.—— Aus dem Rechenschaftsberichte des Herrn Diakonus Meyer theilen wir Folgendes Nähere mit. Von dem Censralvorstande wurden im Rechnungsjahr 1864/65 699 Gemeinden mit 186,922 Tolrn. unterstützt. Sieben neue Zweigvereine haben sich gebildet und es bestehen deren jetzt 1128. Von den 234 Frauenvereinen sind 33 in dem letzten Jahre entstanden. Sie haben zusammen 18,892 Thlc. gesteuert. Der ganze Verein hat seit seinem
Bestehen(6. Nov. 1832) 2,233,800 Thlr. verwandt.—
Bei der letzten Jahresversammlung des hessischen Haupt⸗ vereins kamen 11.700 fl. zur Vertheilung. Die daraus unterstützten hessischen Gemeinden sind: Bensheim, Bob— stadt, Bingen, Dieburg, Fürtb, Gernsheim, Heldenbergen, Heppenheim, Herbstein, Hirschhorn, Kastel-Kostheim, Nieder⸗ Olm, Diaspora um Offenbach, Seckmauern, Seligenstadt, Groß- Steinheim.— Von dem Wetterauer Zweigverein erfuhren wir aus dem Recheuschaftoberichte, daß er 1842 gegründet worden ist, also nun 25 Jahre besteht, in welcher Zeit ser 8027 fl. 13 kr. eingenommen und ver— wandt hat, welche Summe sich folgendermaßen auf die einzelnen Gemeinden und den hiesigen Frauenverein ver- theilt: Assenheim 937 fl. 2 kr. Beienheim 89 fl. 23 kr. Bönstadt 183 fl. 49½ kr. Bruchenbrücken 201 fl. 56 ke. Fauerbach 106 fl 58 kr. Friedberg 4005 fl. 51¼½ kr. Florstadt 226 fl. 26⅝ kr. Melbach 276 fl. 55% kr.
Nieder-Rosbach 118 fl. 46 kr. Nieder-Weisel 336 fl. 30 kr. Nieder ⸗Wöllstadt 204 fl. 10 kr. Ober-Rosbach 331 fl. 29 kr. Ossenheim 168 fl. 42½ kr. Södel
201 fl. 38 kr. Steinfurth 219 fl. 3 kr. Staden 318 fl. 10 kr. Der Frauenverein 956 fl.— Die diesjährige Einnahme des Zweigvereins beträgt 430 fl. 23½ kr.— Von Veränderungen innerhalb des Vercins ist zu er— wähnen, daß Nieder-Weisel sich von uns getrennt und dem Butzbacher Zweigverein angeschlossen hat, während die Orte: Nauheim, Dorheim, Schwalheim und Rödgen sich mit uns vereinigt baben.—— Herr Pfarrer Kolb aus Obbornhofen brachte der Versammluug den Gruß des Solmser Zweigvereins und führte in drei lebensvollen Bildern, aus einer inländischen, einer außerhessischen, aber deulschen, und einer außerdeutschen Gemeinde, die Noth vor Augen, welche der Verein zu beseitigen hat.—— Die beim Ausgang erhobene, 22 fl. betragende Collekle, wozu hernach von den Gemeinden Dorheim und Schwal⸗ heim noch 8 fl. kamen, wurde für die Gemeinde Mon⸗ tabaur, im ehemals Nassauischen bestimmt, welche auch die Collekte vom vorjährigen Jahresfest in Melbach mit 22 fl. erhalten hat.— Nach einer Pause fanden sich die Einheimischen und Fremden nochmals auf einem schönen, von herrlichen Kastanien beschatteten Platze zusammen. Hier hielt zunächst Herr Director Schwabe eine An⸗ sprache, worin er, im Anschluß daran, daß vor einiger Zeit einmal eine alte Wittwe sich erstaunt hatte, daß nach so und so viel Jahren immer noch für den Pfarrer Gustav Adolf gesammelt werde, den Wunsch aussprach, es möchte niemals die Zeit kommen, wo dieser Gustav Adolf nichts mehr nöthig habe. Denn nicht blos in den
Unterstützungen an Geld bestehe die Wirksamkeit besselben, sondern ein Hauptsegen liege darin, daß in den Gliebern unserer evangelischen Kirche, auch wenn sie burch Lanbes⸗ grenzen getrennt seien, dadurch das Bewußtsein einer Gemeinschaft erweckt werde, welches sie, trotz aller An⸗ sechtung, statk erhalte ihren Glauben zu vertheidigen.— Herr Direktor Steinberger ging, nachdem er zu reger Thätigkeit in Gemeinde und Staat aufgefordert und den neuen Landsleuten unsre Zustände in einem vielleicht eiwas zu hellen Lichte geschildert, über zur Thätigkeit in der Kirche. Die Segnungen, die uns das Christenthum gebracht hätte, verlangten eine eifrige Thätigkeit und ein geeigneter Punkt für diese Wirksamkeit in der Kirche zei der Gustab Adolf-Verein. Herr Pfarrer Breidenstein von Södel begrüßte die Dorheimer als neue Landsleute und widerlegte bann mit kräftigen Worten den Vorwurf der Verein sei bekenninißlos. Allerdings schreibe er nicht auf seine Fahne:„lutherisch“ oder„reformirt“; aber sei denn das apostolische Wort, das der Verein zu seinem Wahlspruch gemacht:„Lasset uns Gutes thun an Jedermann, aller⸗ meist an den Glaubensgenossen“ kein Bekenntniß?—— Herr Pfarrer Meyer zeigte dann noch an einem Beispiele wie das Scherflein einer armen Wittwe für eine Gemeinde, deren Gotleshaus abgebrannt war, so viele fröhliche Geber bewirkt hatte, daß sie beinahe wieder den Neubau beginnen kann.
So möge denn auch dieses schöne Fest dazu beitragen der guten Sache immer mehr Herzen und Hände zu ge⸗ winnen und sie ganz zur Herzenssache des deulschen Volkes zu machen!
Darmstadt. Nach der„Hess. Landeszeitung“ kam vor einiger Zeit bei der Ober-Forst und Domänen⸗Direction folgendes Bittgesuch aus Alsfeld ein, für dessen Wört⸗ lichkeit dieselbe haften will.„Gott sei bei mir. Ich hätte Ludwig eine kleine Bitte an sie S. K. Hoheit Großherzog ich hatte eine Tochter bey mir die führte mir mein Haushalt als wenn ich meine Frau hatte 1864gem der Liebegott sie war gesund und todt jetzt stand ich oder allein und 4 Wochen hernach bekann ich einen Nerfenschlag wo ich lahm bin hier in Alsfeld bekommt ein jeder Burger 2 Steck Loosholz weil ich alleins bin und wohne auch alleins do soll ich nur einen Stecken Losholz baben ich bin ein Gemannermann, mein Blut ist immer Kalt darum ersuche ich sie so lang ich lebe thue ob ich mein Voll⸗ ständiges Holz bekommen das ist meine Bitte an sie sollte mir diese Bitte abgeschlagen werden da seien sie gutig und schreibe se mir nicht da kann ich das Postgeld spahren.“
N
„N.
Oeffentliche Aufforderung.
1320 Die Besitzer der in Nr. 34 des Anzeigers für Oberhessen näher verzeichneten Immobilien wollen ihren Erwerbtitel in den Grundbüchern eintragen lassen, können sich aber über den Erwerb derselben nicht urkundlich
ausweisen.
Es werden deshalb Dritte, welche aus irgend einem Rechtsgrunde Ansprüche an diese Immobilien
lauden bilden zu können, aufgefordert, solche binnen drei Monaten dahler geltend zu machen, als sonst die be⸗ 9 5
treibenden Theile im Grundbuche nach Maßgabe des Art.
Eigenthümer werden eingeschrieben werden. Friedberg den 18. April 1867.
29 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 als vermuthete
Großherzogliches Landgericht Friedberg K. v. N:
Zimmermann, Landgerichts-Assessor.
Für Unterleibs⸗Bruchleidende.
481 Schon seit langen Jahren ist der Unterzeschnete im Besitze einer Bruchsalbe, die er in seiner Umgebung
mit außerordentlichem Glück vielsach angewandt hat.
Jortwährenden Aufmunterungen von Geheilten nachgebend,
trete ich damit vor einen weiteren Wirkungskreis und empfehle dieses vorzügliche, durchaus keine schädlichen Stoffe
enthaltende Mittel allen Bruch leidenden.
wendung desselben keinerlei Unannehmlichkeiten ausgese t. 5 5 6 Gottlieb Sturzeucgger in Herisau(Schweiz.)
Ct. beim Erfinder
Es ist einfach Morgens und Abends einzuretben, und ist man bei An-
Einzig zu beziehen in Töpfen zu 1½ Thlr. preuß.
Bekanntmachung. eligerung in der Obecförsterei Ober Rosbach 1 betreffend. 1594 Montag den 1. Juli d. J., wirr im Schlag Nr. 7. der Mainzerhecken an die Meisftbietenden
öffentlich versteigert: a 3 Sieden wuchen⸗ und Birken ⸗Scheldholz,
24„ Buchen-, geschält Eichen⸗, Birken⸗ und Lärchen⸗ Prügel holz, 9„ Bitken⸗ ꝛc Stockholz,
22200 Wellen Buchen⸗, geschält Eichen, Birken. ꝛc. Reiserholz, 3 Wagen Späne, 276 Stück Eichen und Lärchen⸗, Werk- und Nutz ⸗ holz Stangen. Morgens 7% Ubr wird in Ober-Rosbach ein Zeichen zum Beginn der Versteigerung geläutet. Ober Rosbach am 22. Juni 1867. Großberzogliche Oberförfseret Ober-Rosbach
Bing mann.
Dr. Müller,
1596 pract. Arzt aus Coburg. consultirt am 4. Juli Gicht und Hämorrhoidal⸗ kranke im Hotel Landsberg in Frarkfurt.
Rangenpflanzen, 1610 mehrere Taüsend, hat zu verkaufen Frtedberg. Wilhelm Söllner, Spenglermeist er.
Oeffentliche Aufforderung.
1609 Alle dekannte, wie unbekannte Gläubiger des Ortsbörgers, Land⸗ und früheren Gastwirtbes Jakob Meier von Schwalbeim werden zur Eingehung eines Nachlaß⸗ oder Stundungs⸗Vertrags arf Freitag den 26. Juli d. J., Vormittags 8 Uhr, unter dem Anfügen anher eingeladen, daß die Beschlüsse der Mehrheit der gehörig auftretenden Gläubiger auch für die ungenügend vertretenen oder ausbleibenden Gläubiger als bindend angeseben werden sollen. Nauheim am 20. Junt 1867. Groß berzogliches Landgericht Nauheim Ulrich, Suppes, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor.
Bekanntmachung.
1605 Alles versteigerte Holz in dem hlesigen Gemeinde⸗ wald muß nunmebr nach Verfügung der Forstbehöͤrde längstens bis zum 29. Jult l. J. bei Meldung der gesetzlichen Strafe aus dem Walde abgefahren sein. Hoch⸗Weisel am 24. Junt 1867. Großherzogliche 1 Hoch Weisel 1
Kirschen-Versteigerung. 1607 Donnerstag den 27. d. Mts., Nachmittags 4 Uhr, sollen die Kirschen am Vieinalweg nach Fauerbach bin an Ort und Stelle versteigert werden.
Ossenbeim den 24. Junt 1867. Großherzogliche Bürgermetsterei Ossenbeim Maul.
Holz-Versteigerung.
1606 Montag den 1. Juli, von Morgens 9 Uhr aufangend, sollen in den Gemeindewaldungen zu Wölfersbeim,
1) 15 Stück Eichbäume, 12— 19“ Durchmesser und von 20-60“ Länge, 1085 CTokfß. haltend,
2) 3 Stück Buchen Werkbolzstämme, von 15—18“ Durchmesser und von 20—35“7 Länge und 210 Cbkiß. baltend,
3) sodann 5 Kiefernstöͤmme von 77 Cbkfß. haltend, auf dem Limberg,
4) im Neuenwald, 13»iefernstämme und Stangen 323 Cbkfs. baltend, sowie 5½ Stecken Kiesern⸗Prügelbolz, ¼ Stecken desgleichen Stockholz und 42 Stecken desgleichen Neiser,
verkauft werden.
Die Zusammenkunst ist im Hinterwald am Forsthaus.
Wölfersheim den 24. Junt 1867.
Großherzogliche 3 Wölfers hem Der Beigeordnete Deeper.
15414. Dem Ratbe der vortrefflichen Schrift „Keine Hämorrhoiden mehr!“, welche in allen Buchhandlungen für 5 Sgr. kommen ift, verdanke ich die völlige
meinen langen und schweren Hämorrhoidalleiden und bezeuge der Wahrheit gemäß, daß ich mich jetzt des besten Wohlseins erfreue.
F. Eppeuer, Weinhändler.
gegen alle Hautaunxeinigkeiten.
Theerseise, ine.
Ji 7 bel allen 1b · d
Gichtwalte, aas ge We 5 18 und 30 kr.
51 it bel berübmt,
Lis-Pomadle. 2 gen 2 8e
Haare. à Flac. 18, 27 und 36 kr. von dem berübmten
dause Bergmann& Comp. in Paris, Pest und
Rochlitz i. S., empfiehlt Ph. Dan. Kümmich in Friedberg. 1443
Beachtenswerth! 201 Unterzeichneter besitzt ein vortreffliches Mittel gegen nächtliches Bettnässen, sowle gegen Schwäcbezuflände der Harnblase und Geschlechtsorgane. Auch finden dtese Kranken Aufnahme in des Unterzeichneten Hellanstalt. Spectalarzt Dr. Kirchhoffer
in Kappel bei St. Gallen.(Schweiz,)
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