Ausgabe 
27.4.1867
 
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1 ie d sei K elcher abschriftli ie Vertheidigungsschrift eines Ver rerst nicht die Rede sein reußen; welcher abschrifllich die Vertheidigungsschrift eines Ver Bund soll vorkrf sein, Preuß treters der Verlagsfirma des Frankfurter 3 in

3 Eur Journals,

selbst es auch nicht usch. g N der das betr. Verfahren als auf einem ohne die er Oesterreich. Wien. Die heutige7 eue hobene Klage jedoch schwerlich erkannten, oder vielmehr freie Presse sagt:Es wäre sehr voreilig, die anerkannten Irrthum beruhend dargestellt wird, zugleich Mission dee Grafen Tauffkirchen als erfolg- aber auch 7 unrechtmäßig rweise und noch dazu pränu⸗ zusehe die Verbal ngen über die merando verlangte und erhaltene, jizt wieder zurückge

los Wuleren7 da die 1275 0 95 Wie zebene, Einrückungsgebühr von 2 fl. 18 kr. beigelegt war Zugeständnisse Preußens fortdauern. Wies geht daraus hervor, daß man sich etwaige ähnliche

diePresse hört, sind die Mittheilungen der drei kostspielige Irrthümer, des Frankfurter Journals nicht f

Vermittlungsmächte ia Berlin im Allge- ohne Weiteres braucht gefallen zu lassen

meinen freundlich aufgenommen worden, jedoch, Eisenbahn⸗ Unfälle auf der Main eine 01Auglasf. Neckar-Bahn Am ersten Osterfeiertag gerieth ein

der Bemerkung. daß eine bestimmte Auslassung n. 1 mit der Bemerkung 6 ö ung Elsenbahn- Arbeiter in dem Franksurter Bahnhof der

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der Rückke des Grafen Bismarck kaum 3 5 N ü a vor der Rückkehr des Grafen 2 ismarck* um zu] Main Neckar⸗Eisenbahn beim Zusammenstellen und Ver 2 8 9 30 o sso-;* 1 N 65*** 4 gewärtigen sei. Wie diePresse erfährt, binden der Wagen zwischen zwei Puffer. In Folge des

habe Frankreich die österreichischen Vor- 1 Sloßes gegen die Brust und den Rücken gab 75 N* 5 274 der 111 je ach kurz N ö 8041 2 Bei schläge selbst unter Verzicht auf das belgische der Unglückiche nach kurzer Zeit den Gis arf 5 N bie r 8 Ebeistadt wurde ehevorgestern ein Bahnwärter, welcher Grenzgebiet angenommen. 1 1 im Augenblick, als der Zug daher brauste, ein auf der In dem nichtamtlichen Theile derWiener Schiene liegendes Steinchen noch entfernen wollte, von Zeitung veröffentlicht ein hiesiges Comite einen der Locom tive erfaßt un 505 Seite geschleudert, wodurch 5 1 204 e 1[bei 9 1 Nrpenhr 0 nd 1* dae Aufruf zur Unterstützung der circa 400 Witt⸗ au Schlüsselbein und. Rif peneruch entstand und da 32 3* des Leben des von diesem Unglück Betroffenen gefährdet ist.

wen und Waisen, deren Ernährer jenseits des 0

2 Der deutsche Seehandel. Aus dem unten zenden Verzeichniß, welches! ulschen Schiffe benennt,

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1 Oceans ihren Tod gefunden haben in dem Kampfe

für die kurze Verwirklichung des mexicanischen s die im Jahre 1865 allein die Häfen von Hongkong in

Kaisertraumes. China besucht baden, an Bedeutung des deulschen 2 f f 1 Sceehandels ersichtlich. Es landeten daselbst 91 Bremer, 2 e 5 8 chweizerischer 1 g 0 2 07 Schweiz. Bern. Im schweiz rischen 245 Hamburger, 2 Lübecker, 61 preußische, 12 österreichische

Bundesrathhause will man sich nicht von den 32 hannover'sche, 15 Oldenburger, 8. Mecklenburger, 120

Schleswig-Hol von zusammen

Ereignissen überraschen lassen und trifft die ge eigneten Maßregeln, um Europa gegenüber den ernsten Willen zu zeigen, die Neutralität der Schweiz im Kriegsfall mit allen zu Gebote stehen den Mitteln aufrecht zu erhalten. Damit die Schweiz auch auf dem diplomatischen Felde in geeigneter Weise orientirt sei, wird in den nächsten Tagen ein außerordentlicher Botschafter für Berlin bezeichnet werden, ein Schritt, den man nur zu lange aufgeschoben hatte. Die öffentliche Meinung f daß gleichzeitig N50 ee r- und die Hamburger BriggBorkelmann! von Piraten

ton bezeichnet werde, damit die große genommen. Schwesterrepublik den ersten Schritt nicht falsch 2 Ein

ö steiner, also im Ganzen 3592 deutsche Schiffe

169,443 Tonnen und 6528 Mann Be⸗ satzung. Dort haben die Deutschen allen anderen Nationen bereits den Vorrang abgewonnen, damit aber auch Aufgabe eines keäftigen Schutzes des deulschen Seehandels empfangen, welcher dort der immer frecher auftretenden Seeräuberei der Chinesen ringend Noth thut aber bisher fast nur von den Engländern geübt wurde. Diese fragen mit Recht, warum England mit seinem Gelde in China fremde Nationen beschützen solle, die dort den überwiegenden Theil der Schifffahrt inne haben. Im vorigen Jahre wurden drei deutsche Schiffe, die schles wig'sche BriggChiko, die Oldenburger BarkeNubia

die

gegenüber

braver Schwabe hatte in der Schweiz

deute. tüchtig die Hände gerührt und einen Sparpfennig von 2 K f n700 Frs. zurückgelegt. Lustig bestieg er in Rorschach am Frankreich. Paris. 20,000 Stück bei Bodensee das Schifflein, um heim zu dampfen. Noch den Bauern untergebrachte Militärpferde einmal zog er sein Geldbentelein, um seinen Schatz nach

sind von der Regierung wieder eingefordert wor- zuzählen, es waren in Goldstücken wohlgezählte 700 Frs.

2 5 ef 1 0 hab' ne 51 gem 1; adje den. DerEtendard sagt: Oesterreich, Eng Schwei N ee e 955 2 242 b S delz! Nless d e 8 1 2 3 0 land und Rußland werden gleichzeitig eue Schritte suhr ihm aus der Hand und in den See. zur Herbeiführung einer Ausgleichung in Die englische Staatskasse hat in diesem

Berlin thun. An der Spitze der Kriegspartei, welche gegenwärtig in den Tuilerien omnipotent ist, steht außer dem Marschall Niel der Prinz Napoleon. Derselbe befindet sich augenblicklich auf seinem Landgute Prangins in der Schweiz, wird jedoch schon nach einigen Tagen wieder zu rückkehren! Der Prinz ist der Ansicht, daß nur durch einen Krieg die Dypnastie zu halten sei. Trauriges Fundament!

Marschall Forey liegt an einem Gebirn schlage darnieder. Sein Zustand soll bedenklich sein

Die Ausstellung war in den Oster⸗ tagen sehr stark besucht; ungeachtet des fortwäh rend zwischen Regen und Sonnenschein wechselnden Wetters strömte doch Alles hinaus. An allen Omnibusstationen drängte sich das Volk, aber die Meisten fanden keinen Platz. Zu manchen Stun- den erscheint der Palast wie ein großer Concert saal. Berühmte Künstler, welche die Ausstellung besuchen, setzen sich hin und spielen auf den aus⸗ gestellten Instrumenten schöne Stsicke. In der ägyptischen Abtheilung ist auch ein Modell der Landenge von Suez mit ihren Durchstechungs⸗ arbeiten ausgestellt.

DerMoniteur sagt in seinem Bulletin, die dänische Bevölkerung wünsche immer mehr,

Jahre ein Plus von 1214 Millionen baaren Gulden. Der Finanzminister ist in der größten Verlegenheit, was mit diesen Ueberschüssen anzufangen ist, an seine kleinen deutschen Stammverwandten mit den geschlagenen 225 Thalern hat er aver dennoch nicht gedacht.

Auch zum Schuldenmachen gehört Talent Im Concurs des Grafen. Waldbot⸗Bassenheim in München sind 1,900,000 Gulden Schulden und nur 48,000 Gulden Baerschaft angemeldet. Das hätte mancher Stümper nicht fertig gebracht.

* 4 808 haunover'sche Offiziere haben dem Könige Georg ein prächtiges Album mit ihren Bildnissen zum Andenken nach Wien geschickt. Auch die ber Langensalza gefallenen Offiziere und Aerzte sind aufgenommen.

4% Pariser Ind ustrie⸗Ausstellung. Die internationale Jury hat mit der Prüfung der Pianos begonnen. General Mellinet, welcher sich um die Militär⸗ musit in Frankreich große Verdienste erworben hat, ist der Präsident dieser Commission. Von den 500 Ausstellern dieser Klasse sind 180 Franzosen.

Ein schwerer Diebstahl. Aus dem Wiener Arsenal, einem mit hohen Mauern eingefaßun und an allen Thoren militärisch besetzten Bau, ist vor einiger Zeit ein vor dem Waffenmuseum aufgestellt gewesener und einst von einene Nürnberger Patrizier an den Kaiser Kacl VI. geschenkter Geschützmörser im Gewicht von 350 Pfund gestohlen worden.

Die Einwohnerzahl der Stadt London betrug Ende des v. J. 3,037,000; seit 1862 ist sie um 234,000 Köpfe gestiegen. Das ganze Königreich Würtemberg zählt 1.700% 00 Einw., 1,300,000 weniger als jene einzige

N 4 1 Riesenstadt. Die Noth von Tausenden von Arbeitern, daß Preußen mit der Ausführung ves Prager namentlich im östlichen Theile, wächst riesenhaft. Unge⸗ Friedensvertrags in Betreff Sichleswigs nicht messener Reichthum und jammervollstes Elend wohnt

wahrscheinlich nirgends in der Welt so nahe bei einander. Am 4. April zogen 1500 hohläugige, abgemagerte Männer, mit einer freiwilligen Musikbande voran, ein eintöniges Klagelied summend, nach dem reichen Westend und an den großen, reichen Clubhäusern und den Palästen der Millionäce vorüber; sie zogen den himmellangen Weg, der den Ausgehungerten sauer genug wurde, mit größter Ruhe und Ordnung einher, gefolgt von ihren Weibern und Kindern. Alles, was sie erbitten, ist Arbeit, um ihr Leben zu fristen.

3 In der BerlinerVolkszeitung lesen wir: Der König übernimmt in allen Familien bei der Geburt eines achten Knaben Patbenstelle. In den neuen Provinzen will sich jedoch der König biebei danach richten, wie es bisher dort üblich war. So ein König hat doch Viel zu thun!

länger zögere.

Jules Favre hat im gesetzgebenden Körper eine Interpellation über die Luxemburger Angelegenheit angemeldet.

= Friedberg, 24. April. Weil es von allge meinem Interesse ist, berichten wir, unter Verweisung auf das in Nr. 42 bes Anzeigers Mitgetheilte, daß die daselbst Cenannen Taubstummen Lehrer unter dem 6. d. Mts wegen des gegen sie eingehaltenen Verfahrens wider die Rebaction des Frankfurter Journals bei der Königl. Regierung zu Frankfurt a. M. schriftliche Beschwerde ein gereicht hallen. Darauf haben nun bereits am ersten Ostertage bie Veschwerdeführer Verfügung des K. Civil Commissärs Hrn. v. Madai d. d. 15. April erhalten,

Ernst August, Herzog von Weimar, erließ am 3. November 1736 folgende Verordnung:Das vi fältige Paisonniren der Umerthanen wird hiemit bei halbjähriger Zuchtbausstrafe verboten, und haben die Beamten solches anzuzeigen, maßen das Regiment von Uns und nicht den Bauern dependirt und wir leine Raisonneurs zu Unter⸗ thanen haben wollen.

Der sübwestdeutsche Bezirks⸗Verein erDeutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger bat unterm 13. April wieder einen Bericht über die 1866 in den deutschen G wässern er⸗ folgten Strandungen und Rettungen versandt. Derselbe ergibt die Nothwendigkeit immer größerer Betheiligung aller Kreise des ganzen deulschen Volkes, um Hunderte von Menschenleben zu retten. Nach einer detaillirten Tabelle, welche dem Bericht anhängt, erfolgten im Laufe

des Jahres 1866 in den deutschen Gewässern drei und neunzig Stranoungen, wovon die meisten in den Novem- ber und D r fallen und nur eine in den April. Es ist zugleich angegeben, welchen Ausgang das Unglück jedes⸗

2 0 Lzembe

0 mal nahm, in welchen Fälle ettet wurde und bejohen⸗ [den Falles, ob durch eigene Hülfe oder burch fremde Hülfe su. s. w. Wir verweisen auf den Bericht selbst mit seinem anzen Detail, welcher Tag und Datum des Unfalls, Namen Schiffes, des Capitäns ꝛc. genau angibt und durch seinen Inhalt die Nützlichkeit des deuischen Vereins zur Rettung Schiffbrüchiger wiederholt darthut. N

des

Ein gesandt.

r. Friedberg. dem starken Schall in hiesiger Stadtk ohne einen Kreuzer Un⸗ kosten, gründlich abzuhelfen. Es ist dekannt, eildem die Stadtkirche restaurirt, kreuzen sich die Schall⸗ wellen so stark, daß der Prediger von der Kanzel aus schwer verständlich ist, und man an manchen Stellen, z. B. auf der Orgel, nichts hört als eine Menschen⸗ stimme, aber keine verständlichen Worte. Schreiber hat schon oft gedacht, der Mißstand müßte dech wohl zu be⸗ seitigen sein. Er dachte, wenn man durch einen Riesen⸗ vorhang zwischen den Säulen nach dem Chore zu den Chor während des Gottesdienstes abschlösse, und also das Schiff der Kirche allein auszufüllen wäre. Bei Bauver⸗ ständigen fand diese Ansicht allen Anklang. Schön wär's zwar nicht, wenn das prächtige Chor verdeckt würde, was leider zwar doch theilweis durch den Pfarrstuhl der Fall ist, aber prakusch. Das kostet aber Geld, denn unter 50 bis 100 fl. wär's nicht herzustellen, und wer soll's be⸗ zahlen? Die Kirche kann's nicht, denn sie soll kein Vermögen haben. Die Stadt kann's auch nicht, denn sonst ließ sie den Haag und andere schadhafte Stellen der Straßen pflastern. Private thun's nicht, denn unsere Stadt besitzt, unseres Wissens, keine Millionäre. Wer soll's nun thun? Jeder! Dies kann sehr leicht geschehen, kostet kein Geld und hat für jeden Nutzen, der nur das einzige Opfer bringt, daß er jeden Sonn⸗ lag, gleich dem zweiten Ostermorgen, in die Kirche geht. In der Stadtkirche war es vor der Restauration nicht allein die Verbauung, die den Schall auffing, sondern die Kleider der anwesenden Kirchenbesucher, die in den Verschlägen waren. Wir erinnern uns noch aus unserer Jugend, wie fleißig die Hausväter des Vormittags und die Haus mütter des Nachmittags die Kirche besuchten. Von den Kindern verstand es sich ganz von selbst. Die saßen mit ihren Lehrern auf der Empore über dem nördlichen Eingange. Die Lateinschüler auf dem Lettner über dem Pfarrsitz. Die Aussicht führten Direktor, Rektor und Lehrer. Wie ist das jetzt so ganz anders! Man wird oft ganz wehmüthig gestimmt, wenn man sich in seine Jugend zurückdenkt! Möchte doch unsere liebe Stadt wieder das werden, was sie sein soll und einst war, eine Stadt auf dem Berge, welche auch in kirchlicher Beziehung ihr Licht weit in die Lande hinaus leuchten lassen soll, daß es von ihr heiße:Wie lieblich liegt sie da in ihrem Sonntagsschmuck, und nicht das Wort Jere nik von ibr gälte:Wie ist die Stadt so wüste, die doch voll Volks war, worüber seiner Zeit der Diakonus Hermanus Creidius im 30jährigen Kriege eine gar erbauliche und beherzigenswerthe Predigt in hiesiger Stadtkirche hielt. Möchten wir mit diesen Zeilen keinen Wind gesät haben, damit wir keinen Sturm ärnten!

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Telegraphischer Bericht. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.⸗Agent.

Das Hamburger Possdampsschiff Allem ania Capt. Meier, welches am 30. März von Hamburg abging, ist nach einer schnellen und glücklichen 1818 von 11 Tagen 15 Stunden wohlbehalten in New⸗Hork angekommen.

Das Hamburger Postdampfschiff Saxonia Capt. Haack, welches am 6. April New⸗York verließ, ist nach einer schnellen, glücklichen Reise von 9 Tagen 20 Stunden wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die Vereinigten Staaten Post, sowie die für England und Frankreich bestimmten Passagiere gelandet, unverzüglich die Reise nach Hamburg fortgesetzt.

Dasselbe bringt 98 Passagiere, 1100 Tons Ladung und 97081 Dollars Contanten.

Das Hamburger Postdampsschiff Teutonia Capt. Bardua von der Linie der Hamburg Amerikanischen Packetfahrt⸗Aklien-Gesellschast trat am 20. April wiederum eine Reiseia Southampton nach NewHork an und hatte außer einer starken Brief- und Packetpost 250 Tons Ladung, 26 Passagiere der Cajüte und 620 im Zwischendeck an Bord.

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