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antestitt bis zum Verbrechen,
githen, Aus⸗
giehen,
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lichkeiten ausgeführten Arbeiten belaufen sich und seine Minister am 17. Mai in San Luis de Dampfer bringt von dort nicht selten 150,000
auf 103,000 Gulden. Frankreich. Paris. 5
e, daß die ersten im Jahre 1868 zu berathen. Man wußte
entlassenden Soldaten schon in diesem Jahre Beschlusse.
Listen eingetragen werden sollen.
Potost eine Sitzung abgehalten hatten, um sich bis 200,000 heim, die in Paris und London, Der Kaiser hatsüber das Schicksal des Kaisers Maximilian zu zumeist aber in Amerika guten Absatz finden.
noch nichts von ihrem f Denselben Nachrichten zufolge hätte nach ihrer Heimath entlassen und in die Reserve⸗ Kaiser Maximilian stipulirt, daß er als Kriegs— 5 Gefangener behandelt werde, und daß, falls man
Bad Nauheim.
Spanien. Nach einer Erklärung des Jemanden erschießen werde, er der erste sein wolle. Das Kursaal-Thrater unter der Direction des Herrn Cultus-Ministers soll die Zahl der offieiellen Escobedo hätte verordnet, alle kaiserlichen Officiere 25 tmann begann seine Vorstellungen Samfiag
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Feiertage beschränkt und diese Verordnung zu erschießen, die sich geweigert hätten, sich zu Face un 1 90. 4 65 3 3 1 l 90 Klasse“ und dem ländlichen Bilde:„Hanns und Har
nach der Rückkehr der Bischöse aus Rom alsbald ergeben. b a a 1 welche im Ganzen ziemlich abgerundet und mit 5
publicirt werden.— Die Deutschen in den Vereinigten dargestellt wurden. Herr und Frau Axtmann thaten
Italien. Florenz., Zweihundert Gari- Staaten Nord-Amerika's halten im Laufe ihr: 5 flichstes um das etwas matte Sujet des en
0; N a 8 1 a Stückchens zur Geltur 1 bring— Frl. Herbold
baldianer machten einen Versuch, bei Ternidieses Monats in Baltimore ein Bundes⸗ e A= 2 rüste n 1855
125 8 i a. 1 em Besitze einer kräftigen angenehmer imme
auf's römische Gebiet überzugehen, wurden aber Turnfest, und in Philadelphia und und trug die beiden eingelegten Lieder recht hübsch vor,
von den Truppen daran gehindert, welche die Indianopolis Gesang⸗Feste ab. die a 0 i Australien. Melbourne macht in neue- wandtes Spiel sich mit Hrn Jung in den Beifall des
Freischaaren in die Flucht jagten und bei Ver— folgung derselben 47 Mann gefangen nahmen.
Amerika. Ein Telegramm aus New⸗Nork Ausfuhr von Blut⸗Egeln, die vom Murray—
vom 15. Juni meldet aus Mexico, daß Juarez i fluß dahin abgeliefert
so wie dieselbe auch in„Hanns und Hanne“ durch ge—
. 7 N 2 f zahlrei be 0 Publikum heilt 7 1 8 eit hede des C. zahlreich anwesenden Publikum theilte. Das au eichnete
ster 3 0 nicht unbedeutendes Geschäft mit der Accompagnement der Gesangstücke auf dem ianof a. durch Hrn. Kapellmeister Neumann ließ Orchester⸗
werden. Ein einziger Begleitung nicht vermissen. M.
Cdictalla dung.
Edictalladung.
Bekanntmachung.
1320 Nachdem Großberzogliches Hofgericht der Provinz 1307 Nachdem über das Vermögen des Wirths und 1529 Nachdem Heinrich Belz von Oberau, Sohn Oberhessen mit Aufhebung des früher abgeschsossenen Metzgers Heinrich Weiler zu Friedberg das förm— des Konrad Belz II. dasesbst, wegen Verschwendung Arrangements üder das Vermögen des Adolph liche Concursverfahren eröffnet worden ist. wird Tag- unter Curatel gestellt worden und Wilhelm Braun Walther zu Lindbeim den förmlichen Concursproceß fahrt zur Anmeldung von Forderungen und Ansprüchen von Oberau als Curator desselben bestellt worden it, erkannt bat, so werden alle Diejenigen, welche an dessen jeder Art an den Gemeinschuldner, sowie zur Anzeige so wird dies mit dem Anfügen öffentlich bekannt gemacht, Vermögen Ansprüche zu erheben beabsichtigen, aufge- und Begründung der etwa angesprochen werdenden daß den Heinrich Belz angehende Rechtsgeschäfte gültig
fordert, solche im Liquidationstermin Montag den 8. Juli d. J., Vormittags 9 Uhr,
Vorzugsrechte auf:
etwaige Vorzugsrechte geltend zu machen. Nicht erscheinende und nicht durch gebörig Bevoll—
nur mit dessen genanntem Curator eingegangen werden
Mittwoch am 4. September l. J., können. N f g. Morgens 9 UÜbr,
dahier dei Vermeidung des ftillschweigend erfolgenden bei dem unterzeichneten Gerichte unter dem Rechtsnach- Ausschlusses von der Concursmasse anzumelden und theile des stillschweigends erfolgenden Ausschlusses von der Concursmasse und beziehungsweise des unterstellten 2k Verzichts auf Vorzugs rechte anberaumt
mächtigte vertretene Gläubiger werden so angesehen, Da in demselben Termin über Verwaltung und
Altenstadt den 6. Juni 1867.
Groß berzogliches Landgericht Altenstadt
Dr. Stammler, Ma v, Landrichter. Landgerichts ⸗Assessor.
Concurrenz-Eröffnung.
als treten sie den in diesem Termin gefaßt werdenden Verwerthung der Masse Beschluß gefaßt, auch über 1591 Die Stelle eines Dieners an der Großherzogl.
Beschlüssen der Mehrbelt der erscheinenden Gläubiger bel. Liqutdttät und Priorität der angemeldet werdenden
und beschlossen, sowie ein Arrangement versucht werden soll, so werden die weder noch durch Bevollmaͤchtigte genügend vertretenen Gläubiger in allen diesen Punkten Mehrheit der Erschtenenen lediglich bettretend erachtet werden.
Friedberg am 16. Mai 1867.
Großberzogliches Landgericht Friedberg
Altenstadt den 22. Mat 1867. Großberzogliches Landgericht Altenftavt Dr. Stammler, Ma p, Landrichter. Landgerichts ⸗Assessor.
Veräußerung einer Scheuer zu Berstadt. 1368 Die Dienstag den 16. Juli 1867, Vormittags
10 Uhr, bei Gastwirth Vöglers Wittwe zu Berstadt Reitz, stattfindende, in Nr. 59 dieses Blattes näher beschriebene Landrichter.
Forderungen verhandelt
persönlich erscheinenden,
als den Beschlüssen der
Realschule und diejenige an der Musterschule dahier sollen alsbald und zwar getrennt ander welt besetzt werden. Concurrenzfähige Bewerber haben ihre Anmeldungen bis zum 29. d. M. schriftlich bel dem Unterzeichneten einzureichen. Friedberg den 21. Juni 1867. Großherzogliche H. Friedberg B. d. B. Der Großherzogliche Beigeordnete
8 Foucar. Steinberger, 1—— Landgerschis⸗Assessor. Güter⸗Versteigerung.
Veräußerung der Zehentscheuer zu Berstadt wird in Erinnerung gebracht.
Bingenheim im Mai 1867.
ecken
Edictalladung. f 1518 Forderungen an den Nachlaß der Heinrich aufgefordert, im Termine Demann's Eheleute dahier find Freitag am 28. l. M., Morgens 8 Uhr,
Vermögensverhältnisse dahier anzumelden. der Masse.
Friedberg am 7. Jun 1867. Großberzogliches Landgerlcht Friedberg
Landrichter. Landgerichts ⸗Assessor.
Edictalla dung.
J 4 J 1516 Ueber das Vermögen des concursfälligen Großherzogliches Rentamt Nidda Jobs. Bink von Kirch⸗Göns ist von Großberzogl. Flur Nr. Klafter 5 Hofgericht der Provinz Oberhessen förmlicher Concurs 1 84. 102. erkannt. Sämmtliche unbekannten Gläubiger werden g 8
Montag den 29. k. Mts., 1 Vormittags 8 Uhr, 4.72. 448. ihre Forderungen dahier mit etwaigen Vorzugsrechten bei Meidung der Nichiberüchsichtigung bel Ordnung der speelffeirt anzumelden, bet Meldung Ausschlusses von
Buß bach den 7. Juni 1867.
Großherzogliches Landgericht Butzbach Reitz, Hofmann, Dr. Gllmer. Fresentus, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor.
1590 Mittwoch den 7. August d. J., Vormittags
11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause die nachbeschriebenen
Immobilien des hiefigen Bürgers Konrad Kopp nämlich: Gemarkung Friedberg.
Grabgarten am Schützenrain. Gemarkung Fauer bach b. 8 Flur Nr. Klafter Acker Kappesgärten auf dem Krämer, öffentlich meifstbietend zwangsweise versteigert werden. Friedberg den 24. Juni 1867. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg meinen Friedberg ·—
Der dienniälteste Gerichts mann Foucar.
Millionen Frances) und auf die fortdauernde Last der Unterhaltung der fremden Armee; den Unbestand der mexikanischen Freunde und Vertheidi⸗ ger des Thrones wenig ritterliche Treue, aber viel Brigantensinn—; und endlich den mächtigen Einfluß der vereinigten Staaten, von denen vorauszusehen war, daß sie Alles aufbieten würden, keine Monarchie neben sich aufkommen zu lassen, falls sie sich nicht im blutigen Bürgerkrieg selber vernichteten.
Die Folge hat es bewiesen. Bei drei Jahre ist der Kaiser im Land, Handerte von Gefechten und Treffen haben stattgefunden, ungezählte Schaaren Mexikaner, Franzosen und angeworbener Oesterreicher haben in's Gras beißen müssen, und jetzt? Die Reste der französischen Hülss⸗ truppen und der armen verlockten Oesterreicher sind im kläglichsten Zustand heimgekehrt, der Kaiser hat sich genöthigt gesehen, an der Spitze einer kleinen Schaar die Hauptstadt zu verlassen, und wenn wir auch der von den Zeitungen dieser Tage gebrachten Nachricht, als sei er gefangen und als Aufrührer verurtheilt, keinen Glauben schenken wollen,— so viel scheint gewiß, das mexikanische Kaiserreich liegt in seinen letzten Zügen oder hat bereits aufgehört zu existiren“).—
„Soll man sich darüber freuen, soll man's beklagen? Eine nüchterne Erwägung der mexikanischen Verhältnisse, wie sie einmal sind, scheint zu der Annahme zu berechtigen, eine kräftig aufblühende Monarchie habe dem mexifanischen Volte vorerst zu größerem Heile gereicht. Da thut es vor
lem noth, dasselbe zu Bürgern eines geordneten Staates heranzubilden, es an eine geregelte Betheiligung bei der Gesetzgebung und Verwaltung des Landes und daran zu gewöhnen, dem Gesetz als einer moralischen Macht sich unterzuordnen. Dies Alles konnte in einer Monarchie vielleicht
*) Wir müssen hierzu bemerken, baß obiger Artikel schon vor mehreren Wochen geschrieben wurde, allein leider jetzt erstzum Abdruck kommen konnte. Die Red.
sicherer geschehen, und die Hülfsmittel des Landes konnten sorgfältiger be⸗ nutzt, seine reichen Schätze leichter und umfassender ausgebeutet, Handel und Wandel, Industrie und Ackerbau, Wohlstand und Bildung kräftiger gefördert werden, als unter den unsicheren, schwankenden Zuständen einer Republik ohne ächten Bürgersinn, wo Herrschsucht, Ehrgeiz und Eigennutz der Parteien sich stets bekämpfen zum Verderben von Land und Volk. Und der Kaiser Maximilian ist kein gewöhnlicher Mensch. In seiner her⸗ vorragenden Stellung, die er in der österreichischen Marine eingenommen, hat er sich als klarer, mit umfassenden Kenntnissen ausgerüsteter Geist be⸗ währt, in seinen Musestunden hat er sich als Schriftsteller versucht.
Seine Erklärung an die mexikanischen Abgeordneten, womit er die dargebotene Krone annahm, ist hochherzig, und der Entwurf, den er in den Verhandlungen mit Rom über ein Konkordat den päpstlichen Forde- rungen entgegensetzte, kann verhältnißmäßig freisinnig genannt werden.—
Amerika scheint einmal kein Boden zum Gedeihen von Monarchien zu sein, so wenig es auch den mittel- und südamerikanischen Republiken bis jetzt gelungen ist, zu friedlichen, gesetzlichen Zuständen zu gelangen.—
Das Schicksal des unglücklichen Fürsten, der sich hat verleiten lassen, ein herrliches Stillleben in seinem reizenden Schlosse Miramare zu ver⸗ lassen, um jenseits des Meeres eine Riesenaufgabe zu übernehmen, die, wenn sie ihn nicht zermalmt, ihn wenigstens zur ruhmlosen Rückkehr in die Heimath zwingt, wohin ihm seine dem Wahnsinn verfallene Gemahlin, die Tochter des verstorbenen Königs von Belgien, bereits vorangegangen ist, erregt unsere Theilnahme; mit Wehmuth aber nehmen wir Abschied von einem Volke, das, nachdem es drei Jahrhunderte unter spanischem Despotismus geschmachtet und ein weiteres dalbes Jahrhundert dem Hader und blutigen Streit der Parteien preisgegeben war, nun am Ausgang eines sechsjährigen Kampfes steht, der dem Lande tiefe Wunden geschlagen und eine glückliche Zukunft abermals in die Ferne gerückt hat.—
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