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In Florenz hat die Regierung die An- werbebüreaus schließen, zahlreiche Verhaftungen vornehmen und den Garibaldianern die Beför- derung durch die Eisenbahnen entziehen lassen. Man spricht sogar von der Möglichkeit einer vorübergehenden militärischen Dictatur in Italien. Die Garibaldianer sind vom päpstlichen Gebiet, wie es scheint, durchweg verdrängt; doch hat die römische Legion sich mik Menotti vereinigt.
Die neuesten Pariser Depeschen melden, daß das Ministerium Ratazzi bleibt und daß eine Verständigung zwischen Italien und Frankreich gefunden sei.
Rom. Die französische Regierung hat im Namen des Kaisers dem Papst angezeigt, die päpstliche Regierung könne auf die Unterstützung Frankreichs rechnen.
— Mehrere Blätter melden übereinstimmend aus Rom, daß die dortige Polizei am 12. in dem Hotel„Minerva“ einen italienischen Oberst verhaftet habe, eben als er seinen Freunden brief— lich anzeigen wollte, daß er die Fährung des Aufstandes in Rom übernommen habe. Man fand bei ihm 80,000 Fr. in Gold und wichtige Papiere und entdeckte die Namen mehrerer ein- heimischen Räcelsführer.
* Friedberg Berichtigend haben wir zu einer Mit⸗ theilung in der letzten Nummer dieses Blattes zu be⸗ merken, daß das Hundert Gerauer Weißkraut nur 4 fl. kostet und nicht wie dort bemerkt 5 fl.
Wetzlar. Wie von hier gemeldet wird, ist das sechs⸗ jährige Söhnchen des hiesigen Bademeisters August Berger, Conrad, seit einigen Tagen verschwunden, ohne daß die angestellten Nachforschungen zu irgend einer Spur über das Verbleiben des Kindes geführt hätten. Der als freundlich, sehr lebhaft und aufgeweckt geschilderte Knabe, ein hellblonder Lockenkopf, war mit einer dunkelgrauen Jacke, braunen Tuchhosen, rothen Strümpfchen und Schnürschuhen bekleidet; sein Hemd ist init den Buchstaben H. B. gezeichnet. Eine halbrunde Narbe auf der Stirne wird als besonderes Kennzeichen angeführt. Die be⸗ kümmerten Elten bitten um Benachrichtigung, falls irgend Jemand über das Schicksal ihres verlorenen Kindes Aus⸗ kunft zu geben vermag.
Frankfurt. Ein hiefiger Schneidermeister bemerkte dieser Tage zu seinem Schrecken bedeutende Mancos in seinem Waarenlager, und warf sogleich Verdacht auf einen seiner Gesellen, einen siebenzehnjährigen jungen Mann aus Rendel. Letzterer, vermuthend, daß man seinen Unter⸗ schlagungen auf der Spur sel, hat sich schleunigst von hier entfernt und ist nun eine steckbriefliche Verfolgung gegen denselben eingeleitet worden.
Frankfurt. Auf der Verbindungsbahn hätte sich kürzlich beinahe ein großes Unglück ereignet, wenn es nicht möglich gewesen wäre, den in der Gegend unterhalb der neuen Brücke ziemlich rasch fahrenden Zug noch rasch zum Stehen zu bringen. Die so glücklich einer großen Gesahr Entronnenen waren ein Droschkenkutscher nebst den In⸗ sassen seiner Droschke, welche beim Kreuzen der Bahn am Grindbrunnen umstürzte und erst nach vieler Mühe weg⸗ geschafft werden konnte, um dem nahenden Zug die Bahn zur Weiterfahrt frei zu machen.
Darmstadt. Unter dem Vorsitz der Prinzessin Alice
¼hat sich hier ein Verein zur Förderung ber weiblichen
In dustrie gebildet. Wie es heißt, soll für's erste ein permanenter Bazar errichtet werden, in welchem neu gefertigte weibliche Arbeiten zum Verkauf ausgestellt werden sollen. Der jährliche Beitrag eines Mitgliedes ist auf einen Gulden festgesetzt.
In Darmstadt wurde eine von dem landwirth⸗ schaftlichen Verein veranstaltete Versteigerung von aus— gezeichnetem Schweizer Zuchtvieh abgehalten. Zuchtstier von 1½ Jahren wurden mit 300—350 fl. bezahlt
3 Postconferenz. Die Vorschläge, welche auf der Berliner Postconferenz von Preußen Namens des nord— deutschen Bundes gemacht werden sollen, zielen im Wesent⸗ lichen darauf ab, daß der deutsch-österreichische Postverein in etwas veränderter Weise sortbestehen soll. In erster Linie soll nun im Umfange seines Gebietes die Einführung einer Einheitstaxe für Briefe bis zu 1 Zoll-Loth Gewicht von 1 Silbergroschen(in Süddeutschland— 3 Kreuzern), mit der Steigerung auf den Doppelsatz für Briefe von mehr als einem und weniger als 15 Zoll-Loth bezweckt werden. Ebenso soll die Taxe für die Spedition der Zei⸗ tungen aus einem Postvereinsstaate in den anderen von 50 auf 25 Procent herabgesetzt werden und die Taxe für Preß-Erzeugnisse, Waarenproben in Abstufungen von 2½ bis zu 2½ Loth steigen. Ferner wird die Einführung der Postanweisungen innerhalb des gesammten Vereins⸗ gebietes vorgeschlagen, und soll für Beträge bis zu 25 Thlr. eine Gebühr von zwei Silbergroschen, für Süddeulschland sieben Kreuzer, für Beträge von 25 bis 50 Thlr. aber eine solche von vier Silbergroschen, für Süddeutschland 14 Kreuzer erhoben werden.
vorigen Monat findet sich Folgendes unter den vermischten Nachrichten:„Die Preußen haben ganz entschieden das wohlgefaßte Project, Frankreich zu annectiren. Man ver⸗ sichert, daß jeder preußische Unteroffizier in der letzten Zeit erhalten hat: 1) eine französische Grammatik, 2) ein Taschenwörterbuch kranco-prussien und umgekehrt, 3) eine Karte vom Osten und Norden von Frankreich, welche alle Wasserläufe, Waldungen, Terrainverhältisse und Eisen⸗ bahnen angibt. Belgien ist in den Umkreis dieser Auf— nahmen mit einbegriffen, und es wird alle zwei Tage Unterricht in der französischen Sprache in den preußischen Kasernen ertheilt.“— Es ist köstlich!—
„ Falsche Haare. In Californien ist eine Pflanze entdeckt worden, deren Fasern bei geschickter Bearbeitung von Menschenhagren kaum zu unterscheiden sind. Die Pariser Haarkünstler erwarten mit Spannung die erste in Hapre bereits avisirte Sendung aus dem Lande, welchem das Glück beschieden war, die Welt massenhaft mit Gold, mit Waizen und nun auch mit Haaren zu versehen; Haare, welche vor den natürlichen noch den Vorzug haben, daß es künftig keinen Anstoß mehr erregen wird, wenn eine iu die Suppe fallen sollte.
„* Falsche Schweizer Münzen. In einigen Kantonen wird von den Behörden und auch durch die Presse vor der Annahme falscher derzeit cursirenden Münzen gewarnt. Ein Theil derselben wird unstreitig auch seinen Weg nach Süddeutschland finden und wir geben daher nachstehend eine Aufzählung dieser falschen Stücke. Die. selben sind: Schweizer'sche Einfrankstücke mii den Jahr ⸗ zahlen 1850, 1860 und 1862. Französische Fünffrank⸗ stücke mit der Jahrzahl 1842. Diese Stücke sind am Klange und an der auffallend bläulichen und Bleifarbe zu erkennen.
5 Zündnadelgranatwallbüchse. Einen Haupt⸗ fabrikalionsgegenstand in Suhl bildet gegenwärtig die neue Waffe, die dazu dient, Sprenggranaten von der Dicke einer kleinen Billardkugel auf Infanteriecolonnen zu feuern. Diese Büchse schleuderte das Geschoß bis auf eine Ent⸗
„ Annexlons⸗ Vorbereitungen. In einer Nummer des Antwerpener Blattes„L'Opinion“ vom
fernung von 1500— 1700 Schritten. eine ganz furchtbare sein.
In Frankreich's beiden vornehmsten Weinprovinzen, der Glronde und Burgund, wird nur auf eine halbe Ernte gerechnet. Die Lese in Spanien und Portugal droht, nach Berichten von Mitte September, äußerst dürftig auszufallen. Die weinreichsten Gegenden geben gerade die schlechtesten Hoffnungen. In der Provinz Cadir, in Xeres, in der Gegend von San Lucar und Chielana richtet Traubenpilz(Oidium) unter den Weinstöcken furch Verheerungen an.
Land wirthschastliches und Gewerbliches.
Obstraupenvertilgung. Die Amerikaner binden an eine Stange einen Lappen, tauchen diesen in Erdöl und berühren damit die Raupennester, wodurch die Raupen angeblich getödtet werden. Versuche wären zu empfehlen.
Heupressen. Ein Landwirth mit nur irgend er⸗ heblichem Wiesenbesitz sollie eine Heupresse haben, mittelst welcher er sein Heu ein ganzes Jahr hindurch in gleicher Ernährungskraft erhalten, in einem viel kleineren Raume aufbewahren und jede Verschleppung desselden schnell ent⸗ decken könnte.
Die Wirkung soll
Für die Hinterlassenen der verun⸗ glückten Lugauer Bergleute sind nachträglich noch folgende Gaben bei uns eingegangen: von Seminarlehrer Roth 1 fl.— Hofapotheker Wahl 1 fl. 30 kr.— durch die Expedition der Nauheimer Kur⸗ liste gesammelt 4 fl., zusammen 6 fl. 30 kr.; hierzu die in Nr. 98 d. Bl. als eingegangen aufgeführte Summe von 105 fl. 43½ kr. ergeben sich als Gesammtergebniß dert von uns unternommenen Sammlung 112 fl. 13½ kr., welchen Betrag wir dem königl. sächsischen Consul Herrn Gerson in Frankfurt a. M. zur Verwendung für die Lugauer übermittelt haben. Die betreffende Empfangs⸗ anzeige dieses Herrn liegt zur Einsicht der Interessenten dei uns offen. Die Expedition des Anzeiger.
Drei und zwanzigster Jahresbericht des Vereins zur Unterstütung armer Kranken vom Lande unter dem Protectorate Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs von Hessen ꝛc.
Der Krankenbau mit seinen 6 Wärterinnen hat in 1866 nebst dem Verwaltungsbau die Thätigkeit des Vorstands und der Verwaltung sehr beansprucht. Unter der orga⸗ nischen Einrichtung hat die provisorische Errichtung einer Militärkrankenpflege mit 54 Betten ohne Aufgabe des Hauptzwecks eine erste Stelle eingenommen. Die zweite Stelle verdient die Gründung einer in 38§8. grund⸗ sätzlich geregelten Speiseordnung. Die dritte Stelle nehmen die neuen Dienstanwelsungen für das gesammte Warte⸗
personal. 5 i— Auch im gewöhnlichen Betrieb hat es an wirthschaft⸗ lichen Verbesserungen nicht gefehlt. Die Mobiliarver⸗
sicherung wurde auf 9000 fl. gebracht, Magazin und Vorräthe sachgemäß rekrutirt. Die Summe der Ausgaben belief sich in 1866 auf 11,744 fl. 47 kr. Die Theilnahme des hoben Protectors und der Gemeinden ist sich gleich geblieben. Mit 130 Gemeinden bestanden in 1866 Ver⸗ träge zur Verpflegung ihrer Kranken. An Pflegtagen wurden 22,408 gewährt, darunter 769 an verwundete hessische Krieger. Das Einlausprotocoll hat die Summe von 933 Nummern erreicht.
Ausführlicher Jahresbericht und die Denkschrift von 1857 können gratis bezogen werden. Ebenso die Satzungen und Pflegebedingungen.(J. Küchlers Handbuch der Lokal⸗ staatsverwaltung§. 683.) Rechner ist der Herr Registrator
Hoffmann.
Bekanutmachung.
2528 Für vie biefige Soltne find 10 Gentner bestes Rüböl erforderlich, die auf dem Summissionswege von dem Mindeflfordernden angekauft werden sollen. Lieferungs anerbletungen find bis zum 29. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, verflegelt und mit der Aufschrift „Lieferung von Rübsl für die Saline Naubeim be⸗ treffend“, verseben, anher abzugeben. Die Lieferungs-
trieben werdenden
bedingungen können an den Werktagen, Vormittags, dahler eingesehen werden. Nauhelm den 18. October 1867. eee Salinenamt Nauheim 5. Schreider. Weiß.
Arbeits ⸗Versteigerung.
2527 Freitag den 25. October l. J., Nachmittags 1 Uhr, sollen die bel Renovation der hlesigen Schul- Dofraithe nöthigen Arbeiten auf hiesigem Gemeindehause
unter den bei der Versieigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen verslelgert werden, als: a + 1) Maurerarbelt, veranschlagt zu 14 42 2) Steluhanerar beit 30— 3) Schrein erarbeit 21— 40 Schlosser oder Schmledarbelt 20— 5) Weipeinderarbelt 8 30 60) Pflasterarbelt 1 12 7) Stelnbrecherarbeit 4 24 8) Anfahren der Steine 1
usammen 103 Ofiheim am 19. October 10
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illustrirten, belletristischen& wissenschastlichen
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Obligations-Verloosung.
2527 Bei der heute stattgehabten Verloosung der für 1867 abzutragenden Partial- Obligation hiefiger Ge. meinde ist die Nr. 163 mit 100 fl. rückzahlbar geworden, was dem Inhaber derselben mit dem Anfügen mit- getheilt wird, daß der Betrag bis zum 31. December d. J. bel hiesiger Gemeindekasse gegen Rückgabe der Obligation und der nicht fälligen Zinscoupons in Empfang zu nehmen ist, da von diesem Tage an die Verzinsung aufhört. Okarben am 19. October 1867. Großherzogliche Bürgermeisterel Okarben EI Der Gemeinde Einnehmer Helgenreiner.
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