Butzbach. Ein von einem Gewitter mit beftigem Regen begleiteter Sturm richtete am Nachmittag des 9. d. in biesiger Gemarkung großen Schaden an, indem e einige Hundert mit Früchten behangene Obstbäume zum Theil vollständig entwurzelte, zum Theil abbrach und 'onst beschädigte 5
S. Gießen. Eine Gesellschaft, welche kürzlich von dloster Arnsburg aus eine Parthie in den benachbarten Wald unternommen und sich hier um ein Feuer gelagert balte, wurde plötzlich durch einen erschreckenden Zwischen⸗ all aus ihrer Heiterkeit aufgestört. Ein junges Mädchen don 15 Jahren' war dem Feuer zu nahe gekommen und augenbliclich standen ihre Kleider bis zu den Armen hinauf n Flammen. Doch gelang es durch schlennigst gebrachte dülse die Flamme noch zu ersticken, so daß das Mädchen zußer einigen Brandwunden keinen weiteren Schaden erlitt.
Frankfurt. In der hiesigen Boselli'schen Buch— dandlung ist soeben die 16. Auflage von Dr. Otto Hübner's statist. Tafel aller Länder der Erde rschienen. Dieselbe enthält: Größe, Regierungsform, Staatsoberhaupt, Bevölkerung, Ausgaben, Schulden, Papier⸗ zeld und Banknotenumlauf, stehendes Heer, Kriegs- und Handelsflotte, Ein- und Aussuhr, Zolleinnahmen, Haupt⸗ erzeugnisse, Münze und deren Silberwerth, Gewicht, Ellen⸗ naß, Holmaß für Wein und Getreide, Eisenbahnen, Tele⸗ zraphen, Hauptstädte und die wichtigsten Orte, deren Ein⸗ vohnerzahl neuerdings noch hinzugefügt ist. Die Tasel vird gegenwärtig in einer Auflage von über 20 000 Exem⸗ olaren gedruckt. Obige neue Ausgabe im größten Format enthält einige Veränderungen und Verbesserungen.
Offenbach, 18. Juli. Am Montag Morgen früh eam ein bier arbeitender Portefeuiller aus Sossenheim don der Oberräder Kirchweihe hierher zurück. Zwei Stunden darauf fand man denselben in seinem Zimmer noch angekleidet todt auf der Erde liegend. Die über diesen Vorfall hier verbreiteten Gerüchte,„derselbe sei in Folge von erhaltenen Messerstichen gestorben“, sind unwahr. Die am Kopf der Leiche vorgefundenen Contusionen sind allem Anschein nach durch einen Fall entstanden.
Hanau. Vor einigen Tagen traf ein Gendarm den Ackermann Puth von Wachenduchen im dortigen Walde rnit einer Flinte bewaffnet, Wilddieberei treibend. An⸗ gerusen von dem Gendarmen bleibt der Wilddieb stehen, kegt die Flinte an und schießt, wenige Schritle von dem Gendarmen stehend, sein Gewehr los. Im Augendlicke des Schusses faßt der letztere das Gewehr, gibt der Ladung eine andere Richlung und rettet sich auf diese Weise vom sicheren Tode. Es entispinnt sich nun ein persönlicher Kampf zwischen dem Diener des Gesetzes und dem Wild⸗ dieb, welcher schließlich, nachdem Puth mehrere nicht un⸗ bedeutende Wunden mit dem Säbel erhalten, zu Gunsten des Ersteren endete. Puth ist verhaftet und Untersuchung wegen versuchter Tödtung gegen ihn eingeleitet.
Hanau. Wegen Viehvergiftung ist der frühere Ab⸗ decker Seibel von Oberdorfelden und dessen Sohn in eine Untersuchung verwickelt und wurden Beide verhaftet. Die Untersuchung soll bereits außer Zweifel gestellt haben, daß sie Arsenik in die Viehtränke des Oekonomen Hofmann gemischt haben, es ißt jedoch noch glücklicher Weise vor Tränkung des einige Tausend Thaler werthen Biehes
entdeckt worden. Dahingegen soll es den Verbrechern in zwei anderen Fällen gelungen sein, durch Vergiftung
des Viehes materiellen Voriheil gezogen zu haben.
Langen. Die hiesige Gemeinde hat sich erboten, für den Fall, daß sie ständige Garnison erhielte, zum Bau
einer Caserne 25,000 fl. und einen Exercierplatz von 125 Morgen herzugeben. Auch von Dieburg, Groß⸗ Gerau und Arheiligen sollen Offerten in dieser Beziehung eingelaufen sein.
Darmstadt. Die Direktion des Großherzoglichen Cabinets⸗Museums macht bekannt, daß das zu demselben gehörige Saalburg⸗Cabinet von nun an wie die übrigen Abtheilungen des Cabinets⸗Museums Mittwochs von 4—6 Uhr Nachmittags dem Publikum geöffnet sei.
Darmstadt. Dem Kölner Männer⸗Gesangverein hat der Großherzog von Hessen in Anerkennung der aus⸗ gezeichneten Leistungen und gemeinnützigen Zwecke des Vereins die goldene Verdienstmedaille für Wissenschaft und Kunst verliehen und wurde die Decoration dem Dirigenten desselben, dem königl. preuß. Musikdireklor Weber, zugestellt.
Darmstadt. Man erzählt sich hier die Aeußerung eines bei den letzten Veränderungen in unserem Offizier⸗ corps mit Pension Entlassenen, welche den Beweis liefert, daß man auch einer unangenehmen und empfindlichen Sache eine heitere Seite abgewinnen kann. Als nämlich jenem Pensionär eröffnet worden war, er habe das Recht, seine Uniform for tzutragen, soll er zur Antwort gegeben haben, ja, wo soll ich sie denn hintragen? i
Darmstadt. Der hiesige Turnverein, der sich bei allen Veranlassungen, wo es gilt dem Unglück und der Noth hülsreiche Hand zu bieten, in höchst erfreulicher Weise rühmlichst auszeichnet, hat auch jetzt wieder für die des Beistandes ihrer Mitmenschen so sehr bedürftigen Familien der verunglückten Luganer Bergleute ein Concert in den Räumen der Turnhalle veranstaltet, das einen Reinertrag von fl. 163. 42 kr. ergab. Möchte dies schöne Beispiel bei recht vielen Vereinen Nachahmung finden.
Mainz Ein Mädchen, das wegen Kindesmord in Haft und Untersuchung genommen werden sollte, stürzte sich unlängst aus dem Fenster und fand den gesuchten Tod.— Vor etwa 9 Monaten wurde hier ein junger Mensch ganz unbedeutend von einem Hunde gebissen; trotz seiner Unscheinbarkeit hatte der Biß doch den Aus— bruch der Tollheit und den Tod zur Folge.
Worms. Das Programm der 22. Hauptversamm⸗
lung des evangelischen Vereins ber Gustav-Adols-Stistung,
welche am 27., 28. und 29. August d. J. in unserer Stadt gefeiert wird, ist nunmehr erschienen. Nach dem— selben wird von Montag den 26. August, von Vormittags 9 Uhr an, in dem Hause der landwirthschaftlichen Lehr— anstalt von Dr. Schneider am Lutherplatze ein Bureau geöffnet zur Anmeldung der Deputirten und Gäste, Empfangnahme der Karten, Nachweisungen von Wohnungen u. s. w. An demselben Tage von Vormittags 9 Uhr an, ist Sitzung des Centralvorstandes im Gasthaus zum „alten Kaiser.“ Dienstag den 27. August, 11 Uhr Vor⸗ mittags: Begrüßung und freie Besprechung der Deputirten und Gäste im Locale von Worret, 4 Uhr Nachmittags: Glockengeläute; Gottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche. Prediger: Hr. Pastor Nonweiler von Bremen. 5½ Uhr: Nichtöffentliche Vorversammlung der Deputirten(Wahl des Präsidenten, der Secretäre, Commissionen u. s. w.) im Saale des Gymnasiums. Abends gesellige Unter— haltung im Worret'schen Locale. Mittwoch den 28. August, 8 Uhr Vornüttags: Glockengeläute und Gottes— dienst in der Dreifaltigkeitskirche. Prediger: Hr. Kirchen— rath Dr. Hoffmann von Leipzig. 10½ Uhr: Berathende Hauptversammlung in der Dreifaltigkeitskirche. 5 Uhr: Gemeinschaftliches Mittagsmahl im Locale von Werret. Donnerstag den 29. August, Vormittags 8 Uhr: Glocken⸗ geläute. Beschließende Versammlung in der Dreifallig— keitskirche. Nachmittags 4 Uhr: Geistliches Concert eben— daselbst.— Die Festtheilnehmer, welche freie Wohnung wünschen, wollen ihren Besuch bei Herrn Joh. Heinrich Mayer(Kämmererstraße Nr. 42) gefälligst bis spätestens zum 18. August anmelden. Als Locale, in welchen sich die Festtheilnehmer zu geselligem Verkehr, sowie zu Früh— stück, Abendessen ꝛc. vereinigen können, werden der Gast— hof„zum alien Kaiser“, das Casino, das Worrei'sche Gartenlocal und das Gasihaus von Hru. Steiner am Rheine in Vorschlag gebracht. Im Anmeldebureau der landwirthschastlichen Lehranstalt des Herrn Dr. Schneider (Lutherplatz) wird den Fremden jede etwa von ihnen zu wünschende Auskunft ertheilt werden.
Alzey. Das auf den Ludwigstag dahier anberaumt gewesene größere Sängerfest ist durch Cemitebeschluß auf das nächste Frühjahr verlegt worden. Der Dirigent der engagirten Parlow'schen Capelle war zu erscheinen ver⸗ hindert, die Zeit zur Einübung der Chöre eiwas zu kurz.
Undenheim. Wie schon früher gemeldet wurde, ist Jacob Will von hier, der dei den vorigen Assisen als Geschworener in Mainz weilte und daselbst mit 2 Collegen rohen Schinken genossen hatte, an den Trichinen erkrankt. Dieser Tage nun ist derselbe, ein Mann nahe den 40ern, Familienrater, unter den furchtbarsten Schmerzen dem Tode erlegen.
Baden. Ein freches Gaunerstück macht hier viel von sich reden. Kürzlich fand nämlich ein patrouillirender Gensdarm im Feld eine ältere Frauensperson, welche an Händen und Füßen geknebelt und durch eine Schlinge um den Hals ag einen Baum gebunden war; auch war die⸗ selbe fast unbekleidet und zeigte viele Blutspuren. Jene Frauensperson erzählte sodann, daß sie am vorhergehenden Abend von zwei Räubern furchtbar mißhandelt und sowohl ihrer Baarschaft als auch ihrer Kleider beraubt worden sei. Natürlich wurden ausgedehnte Nachforschungen nach den Verbrechern angestellt, sogar zwei Verdächtige in Haft genommen, und das öffentliche Mitlecd zeigte sich in reichen Spenden für die Unglückliche. Heute aber ist bereits festgestellt, daß das Ganze nur ein Betrug war, um eben das öffentliche Mitleiden auszubeuten.
Stuttgart. Am 14. d. M. ereignete sich auf dem hiesigen Bahnhof wieder einer jener Unglücks falle, die sich das Publikum doch zur Warnung dienen lassen sollte, da es nur von dem Einzelnen abhängt, sie zu ver⸗ hüten. Ein Mann wollte noch den Zug erreichen, als er sich schon in Bewegung gesetzt hatte, kam auf die Schienen und wurde überfahren, dabei aber völlig zer⸗ malmt und der Körper in Stücke zerrissen, so daß es ein en ssetzlicher Anblick war.
Ahrweiler. Dem Commandanten eines im fernen Westen von Nordamerika gelegenen Fort ist es, wie der- selbe hierher schreibt, gelungen, einen fünfjährigen Knaben deutscher Abkunft aus einem Indianerstamme zu befreien, der dessen auf einer Reise durch Neu⸗Mexliko begriffene Eltern niedergemetzelt hatte und seitdem den Kleinen, als Rothhaut bemalt und costumirt, mit sich führte. Ein älterer Bruder desselben, der ein ähnliches Schicksal mit ihm theilte, war auf den Streifzügen der Wilden zur Winterszrit wegen Mangels an schützender Bekleidung ge⸗ storben. Heinrich Amalan(vielleicht Amelung) soll der Name des Vaters gewesen sein, dessen Veröffentlichung wohl dazu führen dürfte, Verwandte, die der Unglückleche in Deutschland zurückgelassen haben mag, von seinem Tode und von der Existenz seines Sohnes Kenntniß zu geben. Nähere Auskunft ertheilt gern Rechnungsrath Ilges in Ahrweiler.
„, Pater Fischer. In den Zeitungen ist viel vom Pater Fischer in Mexiko die Rede, von welchem insbesondere erzählt wird, daß er den Kaiser Max bestimmt habe, auch nach dem Abzug der Franzosen in Mexiko zu bleiben. Es wird daher vielfach interessiren, aus guter Quelle Näheres über die Herkunft dieses Mannes zu erfahren. Pater Fischer ist ein geborener Württemberger, Sohn eines protestantischen Meßgermeisters in Ludwigsbarg. Der nach— malige Pater wurde in der Confession seines Vaters er: zogen und erlernte ein Handwerk. Sein unruhiger Geist trieb ihn, sein Glück in Nordamerika zu versuchen, wo er die Rechte erlernte und Advokat wurde. Später ging er nach Mexiko. Dort wechselte er seine Confession und brachte es als katholischer Priester bis zu der hohen Ver— trauensstellung, die dem Kaiser Max, salls die Berichte hierin zuverlässig sind, so verhängnißvoll geworden ist.
Telegraphischer Bericht. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.-Agent.
Das Bremer Postbampfschiff Hermann, Capt. W. H.
Wenke des Norddeutschen Lloyd, welches am 29. Juni von Bremen abging, ist nach einer glücklichen Reise von 11 Tagen wohlbehalten in New⸗ York angekommen. Das Hamburger Postdampsschiff Germania, Capt. Schwensen von der Linie der Hamburg- Amerikanischen Packeifahrt-Aklien⸗Gesellschaft, welches am 29. Juni von Hamburg via Southampton abging, ist nach einer glück⸗ lichen Reise von 10 Tagen 22 Stunden wohlbehalten in New⸗York angekommen. Das Bremer Postdampsschiff Bremen, Capt. H. A. F. Heynaber von der Linie des Norddeutschen Lloyd trat am 13. Juli wiederum eine Reise via Southampton nach New⸗York an und hatte außer einer starken Brief- und Packetpost 440 Passagiere und 460 Tons Ladung an Bord. Von den Passagieren reisen: 8 Erwachsene, in I. Cajüte oberer Salon; 30 Erwachsene, 7 Kinder, 3 Säuglinge in I. Cajüte unterer Salon; 305 Erwachsene, 64 Kinder, 23 Säuglinge Zwischendeck.
Das Hamburger Postdampfschiff Allemania, Capt. Meier, von der Linie der Pamburg-Amerikanischen Packet⸗ fahrt⸗Aktien⸗Gesellschaft, welches am 6. Juli von Hamburg direct abging, ist nach einer ausgezeichnet schnellen und glücklichen Reise von 11 Tagen 12 Stunden wohlbehalten in New⸗York angekommen
Vorstehende Nachricht wird von vielen Lesern dieses Blattes mit großer Freude ver— nommen werden, da auf genanntem Schiffe sehr viele Auswanderer aus hiesiger Gegend befindlich waren.
Schiffsnachrichten. Angekommen in New-Pork:
Am 22. Juni Segelschiff Senator Iken von Bremen, am 22. Juni Segelschiff Maryland von Bremen, am 22. Juni Segelschiff Eulalea von Hamburg, am 23. Juni Segelschiff Nordpol von Antwerpen, am 23. Juni Segel⸗ schiff Herzog Erust von Bremen, am 24. Juni Segelschiff John Lawrence von Hamburg, am 25. Juni Segelschiff Adler von Bremen, am 26. Juni Segelschiff Chatsworth von Antwerpen, am 27. Juni Segelschiff Progeß von Bremen, am 2. Juli Segelschiff Anton Günther von Bremen, am 3. Juli Dampfer Erin von Liverpool.
Die Kinderlaube, illustrirte Jugendzeitung in Monatsheften à 11 kr. Dresden, Meinhold und Söhne.
Die„Kinderlaube,“ für den Familienkreis bearbeitet von Heinrich Stiehler und mit Beiträgen bereichert von theilweise namhaften Jugend- und pädagogischen Schrift⸗ stellern, will für billiges Geld der deutschen Jugend zur Ausfüllung ihrer Musestunden angenehme und nützliche Lektüre in der Weise bieten, daß auch die erwachsenen An⸗ gehörigen der Familie Manches darunter vorfinden, was ihr Interesse erregt und ihr Wohlgefallen gewinnt. Diese Versprechungen bleiben nicht unerfüllt. Die Kinderlaube bringt in Erzählungen, Märchen, Sagen, Gedichten, in Räthsel und Rebus, in Anleitungen zu Ingendspielen ꝛc., sowie in Schilderungen aus der Erd- und Völkerkunde, in Reisebildern, Aufsätzen geschichtlichen und naturkund⸗ lichen Inhalts, Biographien und Literaturbildern, Rechen ⸗ aufgaben ꝛc. viel des Anregenden und Belehrenden zur Bildung für Geist und Herz. Aus Wort und Bild weht ein frischer, heiterer Geist, getragen von einem wohlthuen⸗ den religiösen Ernst. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die darin gegebenen stylistischen Preisaufgaben. Nicht Alle werden sich damit einverstanden erklären, indem geltend gemacht werden darf, daß den glücklichen Preisdewerbern gar leicht zum Nachtbeil ihrer weiteren Entwickelung der Kamm unmäßig schwellen könnte, wenn sie ihre Namen oͤffenilich genannt und ihre Arbeiten gedruckt sehen. Uebrigens ist derlei Befürchtungen moͤglichst die Spitze abgebrochen durch die einleitenden Bemerkungen zum Thema und die nachfolgende Besprechung der eingegangenen Arbeiten. Darin wird den jugendlichen Stplisten üder den objektiven Werth ihrer Arbeiten, über die Behandlung des Thema's, über Gesundheit der Anschauungen und Empfindungen, über Nalürlichkeit, Einfachheit und Kürze des Ausdrucks in geeigneter Weise der Standpunkt klar gemacht. Die Thema's sind gut gewählt; beizubringende Zeugnisse von Lehrern, Geistlichen und andern glaubwürdigen Personen, daß die Lösungen unter ihren Augen gearbeitet und seld⸗ ständige sind, sollen Betrug verhüten. Jedenfalls haben die weniger glücklichen Preisbewerber und die große Zahl derer, die sich mit dem Lesen der veröffentlichten Styl⸗ proben ihrer Jugendgenossen begnügen werden, nur großen Nutzen davon; Kinder werden ungemein angeregt von besseren schriftlichen Arbeiten ihrer Altersgenossen.— Das lange Verzeichniß der mit Prämien, oder durch Namens⸗ nennung ausgezeichneten Bearbeiter der schristlichen Auf⸗ gaben aus allen Theilen Deutschlands, selbst von England und Amerika, beweist, daß die„Kinderlaube“ bereits in weiten Kreisen heimisch geworden ist.
Für die Hinterlassenen der verun⸗ glückten Lugauer Bergleute
sind uns bis heute solgende Gaben zugekommen: M. S.
2 fl., H. S. 2 fl., aus H's Sparbüchse RE.
10 kr., H. P. 30 kr., Frl. Renner 2 fl. 30 kr., M. R. C. R. 2 fl. Zusammen 11 fl. 10 kr.
Weitere Gaben nimmt gerne in Empfang.
Die Red


