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ßen ein Circularschreiben gesandt habe, welches
Monte Libreti und Polvatore geräumt und daß
die Päpstlichen diese Punkte besetzt haben. — Die„Patrie“ stellt in Abreve, daß Preu-
das Zusammenkommen eines Congresses wegen der römischen Frage vorschlägt; ebenso falsch sei es aber auch, daß der Cardinal Antonelli eine Note an die englische Regierung gesandt habe. —„Temps“ sagt:„Sicherem Vernehmen nach sei die französische Intervention in Rom schon in Biarritz beschlossen worden und werde unmittelbar erfolgen.“ f
— Der„Moniteur“ sagt:„Neue Insur⸗ gentenschaaren treiben sich an der römischen Grenze herum, die von Florenz abgegangenen Eisenbahnzüge haben ihnen wieder 1200 Mann Zuzug gebracht; 3000 Garibaldianer sind in der Umgegend von Nerola concentrirt. In dem Städt— chen Core(in der Nähe von Frosinone) haben Bauern und Freiwillige, welche von Gendarmen unterstützt wurden, 200 Garibaldianer bis zur Ankunft der Päpstlichen in Schach gehalten, wo— bei 10 Garibaldianer getödtet und 46 gefangen wurden. Mehrere Städte in den Provinzen Vi— terbo und Frosinone haben Waffen verlangt, um sich gegen die eingedrungenen Garibaldianer ver— theidigen zu können. Ueberall ist die Bevölkerung ruhig und spricht sich gegen die Eindringlinge aus.“
Nancy. Der Kaiser von Oesterreich wird von der Stadt Nancy eingeladen werden, auf seiner bevorstehenden Durchreise nach Paris die Gastfreundschaft einer alten Hauptstadt seiner Vorfahren nicht zu verschmähen.
Großbritannien. London. Aus New⸗ Nork sind Berichte vom 5. October eingetroffen. Dieselben melden, daß in New⸗Orleans das gelbe Fieber fortwüthet, und daß der Admiral Tegethoff am 10. September noch wegen der Auslieferung der Leiche Maximilian's unterhandelt hat
— Der„Times“ zufolge hat Kaiser Napoleon der italienischen Regierung förmlich die Anzeige gemacht, daß eine römische Intervention Seitens Frankreich's wegen Vertragsbruchs bevor— stehe. Die„Times“ hofft, die Einmischung werde trotzdem unterbleiben, und ermuntert Rattazzi, Rom zu besetzen und von dort aus zu unterhandeln.
Italien. Florenz. Die Journale spre⸗ chen sich gegen die französische Interven- tion aus. Die„Opinione“ verlangt, daß gegen eine Intervention Maßregeln ergriffen werden; die„Italie“ verlangt die Occupation des römi— schen Gebiets.— In den südlichen römischen Provinzen nehmen die Freischaaren zu. Am 14. fanden nur unbedeutende Rencontres statt. Am 15. wurde in Rom ein Consistorium über die Ereignisse berathen.
— Garibaldi hat abermals eine Procla— mation an die Italiener erlassen. Dieselbe lautet: „Caprera, den 7. October 1867. An die Ita— liener! Auf der römischen Erde schlägt man sich! ich würde tausend Leben für die Männer geben, welche sich dort befinden. Hört nicht auf zopfige Zweifeleien, rührt Euch! Morgen wird Italien den Beifall der ganzen Welt haben, welche Euren Heroismus bewundern will. G. Garibaldi.“
— Eine Depesche aus Rom bestätigt die Nachricht einer Niederlage, welche die päpstlichen Zuaven bei Monte⸗Libretti erlitten haben. Die Zuaven hatten 15 Todte und mehrere Verwundete. Falvaterra und Monte⸗Libretti sind von den In- surgenten verlassen worden.— Die„Italia“ von Neapel läßt sich aus Rom melden, daß am 7. d. M. zwei Detachements päpstlicher Truppen zu den Insurgenten bei Arlena übergegangen sind. Ueber hundert Carabiniers hatten bereits für die Insurgenten Partei ergriffen und sich denselben angeschlossen.
— Vom 16. wird gemeldet: Die Garibal— dianer haben den größten Theil der Provinz Fro—
sinone besetzt, die in derselben liegenden päpstlichen
Garnisonen ziehen sich nach kurzem oder ganz ohne
Widerstand zurück. Amerika.
Nachrichten aus Mexico zu solge handelt es sich bei der Auslieferung der Leiche Maximilian's nur noch um einige
Minister des Auswärtigen die Bedingungen gestellt, daß verschiedene, angeblich nach Miramare ge— sandte Alterthümer zurückerstattet werden, doch sei man von dieser Forderung abgekommen.
— Die Zahl der Auswanderere die vom 1. Januar bis 18. September in New⸗Nork ein- trafen, belief sich auf 181,999 Emigranten, fast genau dieselbe Zahl, wie im vorigen Jahre in derselben Periode.— Am 25. September überfiel ganz plötzlich die Stadt Philadelphia ein furchtbares Unwetter, Sturm, Wolkenbruch und Hagelschlag. In einer halben Stunde waren 500,000 Fensterscheiben zerschlagen und sonst viel— facher Schaden angerichtet.
Aus dem Vogelsberg. Bei einer vor einigen Tagen staltgehahten großen Treibjagd wurde der Oberförster Leo aus Grebenhain, der unmittelbar neben dem Fürsten von Büdingen stand, durch Unvorsichtigkeit eines Schützen oder durch einen unglücklichen Zufall, von einem Schrotkorn in die Brust getroffen. Augenblicklich quoll ihm ein Blut- strom aus dem Munde und ist wahrscheinlich das Herz oder eine große Blutader verletzt worden. Der Verun⸗ glückte, ein sehr wackerer Beamter, befindet sich noch am Leben, und sollen die Aerzte Hoffnung zu seiner Wieder— herstellung hegen. Frankfurt. Dem dahier erscheinenden„Beobachter“ wird folgender Act der Barbarei mitgetheilt: Jüngst er— hängte sich in Bonames eine Frau aus Noth. Statt daß man die Leiche der Unglücklichen in anständiger, stiller Weise zu Grabe gebracht hätte, wurde dieselbe vielmehr noch angethan mit den Kleidern des alltäglichen Lebens in einen Kasten gelegt und auf einem Schiebkarren unter dem Hallo der Gassenbuben auf den Kirchhof gefahren. Frankfurt. Kürzlich wurde auf der Grindbrunnen⸗ wiese im Mondenschein von dem Prediger einer Wieder— täufer⸗Secte die Taufe eines jungen Mädchens vorgenommen. Die Taufe geschah, indem das Mädchen dreimal in den kalten Main untergetaucht wurde, in Gegenwart der haupt sächlichsten Mitglieder der Gemeinde, als deren Elied sie nach vollbrachter Handlung zu betrachten ist. 5 Darmstadt. An unscrem Bahnhofe werden Kartoffel in ungeheuren Quantitäten versendet. Der Preis siellt sich gegenwärtig auf 2 fl. 12 kr. bis r kr. Darmstadt. Oer hiesige Juwelier J. B. Schreger ist vor Kurzem um 10 goldne Uhrketten im Gesammi⸗ werthe von circa 300 fl. in folgender frecher Weise be— schwindelt worden. Am 28. erschien in dem Laden des genannten Goldwaarenfabrikanten ein nicht unelegant ge⸗ kleideter junger Mann von 24 bis 26 Jahren, gab sich für den Concipienten des hiesigen Hofgerichts⸗Adoocaten Rg aus und erklärte, er habe von der Frau R—g den Auftrag, eine goldene Uhrkette, womit sein Prinzipal zu seinem Geburtstage überrascht werden sollte, auszusuchen. In der That suchte er eine Kette zu 26 fl. aus, und ver⸗ läßt mit dem Bemerken, er wolle erst bei seiner Auftrag⸗ geberin Rapport erstatten, den Laden. Nach einer Stunde kommt er wieder, erklärt, die Frau seines Herrn wolle eine werthvollere, als die von ihm ihr beschriedene Keite und möge man ihr doch ein Dutzend zur Auswahl schicken. Die Bemerkung des Herrn Sch., nach seinem Wissen sei ja Herr R—g gar nicht verheirathet, beseiligteer mit dem Ausruf: Ei, wissen Sie denn nicht, daß er vor 4 Tagen dochzeit hatte. Der Juwelier hierdurch beruhigt, schickt nun seinen Lehrjungen mit 10 Kelten in die an der Rhein⸗ straße belegene Wohnung des Herrn Rg. Im Haus⸗ gang begegnet diesem der angebliche Concipient, baarhaupt und in legerem Anzug, als ob er hier zu Hause sei und schickt ihn mit dem Bemerken fort, er solle in einer Stunde wiederkommen, der Herr Advocat, der mit dem Geschenk überrascht werden solle, sei im Zimmer seiner Frau. Kaum ist der Lehrjunge vor die Hausthüre getreten, so ruft ihn der Gauner zurück; so eben sei der Advocat auf sein Bürtau gegangen und er solle die Kelten seiner Frau abgeben. Nichis Arges ahnend, gibt sie ihm der Ueber⸗ bringer in die Hände und Keuen und Concipienten sab man niemals wieder. Als des andern Tages die Ketten nicht retournirt wurden, schickte Herr Sch. in das Haus des R—g, um zu seinem Schrecken zu erfahren, daß es Herrn R—3. bis dato noch nicht eingefallen, die Freuden und Leiden des Junggesellenlebens mit dem Chestand zu vertauschen. Herr Sch. war das Opfer eines ebenso fein angtlegien, als frech ausgeführten Betrugs geworden. Der Industrieritter hatte die ihm jedenfalls bekannt ge⸗ wordene momentane Abwesenbeit des Rechtsgelehrten be— nutzt, um auf seinem Büreau zu erscheinen und ihm an⸗ geblich einen Prozeß zu übertragen. Die Abwesenheit des Herrn Rg gab ihm plausiblen Vorwand, sich im Haus gang aufzuhalten, angeblich um ihn zu erwarten.— Nach⸗ lräglich erfährt man noch, daß derselbe Schwindler vor⸗ erst bei einem andern hiesigen Juwelier war, um für die mythische Frau Hofgerichtsadvokat R—g eine goldene Kette auszusuchen. Dieser, welcher der Sache nicht traute, erklärte, er wolle eine Collection von Ketten selbst hin— bringen. Alsbald erschien ein Dienstmann in dem Laden und rapportirse, Frau Rg verreise auf 2 Tage und solle er in so lange seinen Besuch ausschieben. Das letztere geschah, um nicht durch eine zu frühzeitige Entdeckung seiner betrügerischen Machinationen der Polizei in die Hände zu fallen. Darmstadt. Nach der„Hess. Losztg.“ sind dieser Tage wieder mehrere Darmstädter von der Pariser Indu— sürieausstellung heimgekehrt. Dieselben machten daselbst,
Förmlichkeiten.
Anfangs habe der mexicanische
eines Aegypters aus— Vilbel. Dieser, ein ingeniöser Jude, kam zur Zeit der Anwesenheit des Vicekönigs von Aegypten als Lakai in dessen Dienste, wurde bei der Ab⸗ reise dieses Fürsten wieder entlassen und betreibt seitdem das nicht unrentabele Gewerbe eines„Aegypters“ au eigene Faust.
Aus dem Odenwald. Ein gewisser Geisert vonf Erbach, welcher 1850 den städtischen Forstwart Affemann von der Straße aus durchs Feuster im Momente erschoß, als derselbe mit Frau und Kindern um den Tisch sitzend die Hände zum Nachtgebet faltete, brach heute Nacht in die Be⸗ hausung der Braudt's Wiw. in Erbach ein. Mit einem ver rosteten und ungeladenen Terzerol sowie einem Lichte ver⸗ sehen, eilte der hiesige katholische Lehrer auf den Hausgang herab und schüchterte den Verbrecher durch die ihm vor⸗ gehaltene Waffe d ein, daß er sich auf die Erde fallen ließ und in diefer Situation bis zur Ankunft der ihn verhaftenden Polizei ausharrte. Aus Mainz wird folgendes bei der jüngsten Versteigerung von Bundesutensilien be— richtet:„Den hiesigen Steiglustigen, die sich gewöhnlich in geschlossener Phalanx einzufinden pflegen, halte sich diesmal ein„Zugereister“ aus Berlin beigesellt, der an— fänglich mißtrauisch betrachtet, hinterher aber diplomatisch in's Interesse gezogen und sogar mit der Ansteigerung der zum Verkauf gelangenden Effekten betraut wurde. Der„Zugereiste“ entledigte sich dieses Auftrages mit der ganzen Geschäftsgewandtheit eines norddeutschen Residenz—
städters und steigerte massezhaft zu wahren Spott Man umdrängt ihn nach e Versteigerung, drückte ihm bewundernd die Hand uf lte seiner Geschäftsroutine die ungeheuchelste Anerkennung. Unser Berliner nahm diese Huldigungen als etwas Selbstverstän liches hin, und sagte mit etwas gewinnendem Lächeln:„Ich danke Ihnen, meine Herren! Es thut mir nur leid, daß keiner von Ihnen ein Geschäft gemacht hat!“ Allgemeines Erstaunen oder vielmehr Erschrecken.„Entschuldigen Sie mich, meine Herren!“ fuhr unser„Zugereister“ mit einer eleganten Verbeugung fort, um die ihn ein Dandy hätte beneiden können,„ich habe noch Vieles zu thun, um die angestei⸗ gerten Sachen fortzubringen.“ Sprach's und verschwand. Hinter ihm her Wuthgeheul. Man wa meiert.“ Während man sich noch in ohnmächtigen Ex⸗ klamationen über diesen unerhörten„preußischen Pfiff“ erging, schlich Einer vom Consortium dem Berliner still in ein Cafes nach, und sagte ihm:„Enutschuldigen Sie! baben ein Paar goldene Epauletten gesteigert, die ich brauchen könnte; wollen Sie mir dieselben nicht ablassen?“ „„Warum nicht, was geben Sie??“ Man feilschte und wurde Handels einig. Der Berliner zog die Epauletten aus seinen Rocktaschen hervor, händigte sie aus und streckte die Hand hin, um den vereinbarten Betrag zu empfangen; der Käufer aber schlug eine teuflische Hehnlache auf und sagte:„Ihr habt uns gegenüber auch nicht Wort gehalten.“ Seht zu, wo Ihr'was für die Epauletten bekommt.“ Sprach's und wollte auch verschwinden. Unser„Zn⸗ gereister aber streifte im Nu seine weltmännischen Ma⸗ nieren ab, griff zu, und suchte sich der Epauletten wieder zu bemächtigen. Man zerrte hin und her, es fanden sich noch mehrere Betheiligte des Consortiums ein, die alle gekommen waren, um wo möglich noch ein kleines Sepa— ratgeschäft abzuschließen, und es entstand ein Tumult, der so bedeutende Dimenfionen annahm, daß sich schließlich die Polizei hineinmischen und die Excedenten zur Ruhe bringen mußte. Der Berliner ist mit heiler Haut und, was chm jedenfalls die Hauptsache ist, mit den ersteigerten Effecten auf und davon; im Lager des„Bundesutensilien-Ansteigerungs⸗ consortiums“ aber herrscht noch immer große Aufregung. Wiesbaden. Der Redacteur der„Spinnstube“ und Verfasser vieler trefflichen Jugendschriften, W. O. von Horn(Superintendent Oertel), der hier lebte, ist am 14. d. von einem Schlaganfall auf einem Spaziergang betroffen worden und, in seine Wohnung verbracht, sofort gestorben. Trier. Ein hiesiger Bürger hat bei der Reinigung seines Kellers einen irdenen Topf gefunden, der mit blanken Kronenthalern, geprägt unter Ludwig XV.(1764), bis an den Rand gefüllt war. Man schätzt die Zahl auf 2000.
rart
amüsanle Intermezzo
Man schreibt aus Böhmen: Seit drei Tagen ist der Böhmerwald mit ungeheuren Schneemassen bedeckt, die an manchen Stellen über eine halbe Elle hoch liegen sollen. Der altehrwürdige Kubani, welcher in unserer Gegend mit freiem Auge, da er wie ein Wächter in's Land hineinlugt, gesehen werden kann, präsentirt sich im weißen Gewande. Die Kartoffelernte dürfte unter solchen Verhältnissen in den Gebirgsgegenden erst später beginnen können, da man der Ansicht ist, daß der Schnee noch schmelzen wird.
„ Man erzählt sich in Paris folgenden schönen Witz: Der Kaiser Napoleon hat in Biarritz Hafen-Arbeiten unter seiner eigenen Aussicht beginnen lassen. Bekanntlich ging nun das Gerücht, der Kaiser sei irrsinnig geworden. Das soll folgendermaßen zugegangen sein: Als der Minister des Innern, Lavasette, bei seiner Ankunft in Biarritz ängstlich nach dem Kaiser frag, antwortete man ihm: „L'empereur est au quai“(der Kaiser ist am Hafen), Dee Minister versteht aber:„L'empereur est toqus“(der Kaiser ist verrückt) und geräth darüber in große Bestürzung. Sein Bedienter, der wußte, daß sein Herr an der Börse spielte, meldete nun dessen Freunden, den Baissiers eilig: „Der Kaiser hat den Verstand verloren.“
2% Seit Erscheinen von salschen Bankbillets an der kaiserlichen Hauptbant in Pete rosburg sind von den ver— schiedenen Behörden des Staats über 82,481 Stück solcher falschen Bankbilleis im Werth von 1.049,090 eingesandt worden. Die meisten dieser Billets sind Fünf⸗Rubelscheine.
unter anderen Merkwürdigkeiten, auch die Bekanntschaft
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Fälschungometboden sind bei diesen Billets über 140 entdeckt.
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