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1867.
Dienstag den 19. März.
M34.
Anzeiger für Oberhessen.
Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. ö 1
Sricdberger Intelligenzblatt.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
*
ausgeführt. gratis geliefert.
Für das II. Quartal J. J. eröffnen werden auswärts von den Poststellen Neu eintretende Abonnenten erhalten
wir ein neues Abonnement auf den„Anzeiger für Oberhessen“. Bestellungen des Großherzogthums zu 33 kr., in Friedberg bei der Expedition zu 30 kr. die von jetzt bis 1. April erscheinenden Nummern
Amtlicher Theil.
Betreffend: Die Unterhaltung der, Ortsftraßen und Vieinalwege.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großher
Wir bringen das Abziehen des Kothes von der Oberfläch
Gleisen in denselben, Ausräumen der mit Erde angefüllten Gräben, Böschungen und die Entfernung des abgezogenen Kothes, wo solcher
jetzt noch an wenigen Orten hierfür etwas geschehen ist.
Betreffend: Verein zur Unterffützung von Invaliden und von Hinterbliebenen gefallener bessischer
Soldaten im Feldzuge 1866.
Das Großherzogli
an die Großherzoglichen Bürgermeistereien zu Butzbach, Ostheim, Rockenberg, Steinfurth, Weckes heim,
Wir erinnern Sie, unsere Verfügung vom 31. Januar nd. J.(Nr.
Meidung der Zusendung eines Wartdoten.
e der Ortsstraßen und Vicinalwege, Mulden und Dohlen und Herstellung der beschädigten Fußpfade und fur Fuß pfade und Böschungen nicht nöthig ist, in Erinnerung, da bis
Friedberg den 16. März 1867.
zoglichen Bürgermeistereien.
das Aus füllen der Vertiefungen und
Tr
Friedberg den 14. März 1867.
che Kreisamt Friedberg
Friedberg, Gambach, Nieder-Weisel, Ober⸗Florstadt, Ockstadt, Wisselsheim und Wölfersheim.
15 des Intelligenzblattes) binnen 3 Tagen zu erledigen bei
Oppershofen,
Trapp.
Hessen. Darmfladt. Das Großherzog ⸗ liche Regierungsblatt Nr. 13 enthält:
I. Gesetz, die Verkündigung der Gesetze und Ver⸗ ordnungen in den durch den Friedensvertrag mit Preußen erworbenen Landestheilen betreffend.
Ludwig III. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein 2c. ꝛc
Wir haben mit Zustimmung Unserer getreuen Stände ottorduect, und vererdnen biermit, wie folgt:
Art. 1. Die Einrückung eines Gesetzes oder eine Ver⸗ ordnung in das für Unser gesammtes Großherzogthum besteyende Regierungsblatt soll in den Landestheilen, welche durch den von Uns mit Sr. Maj. dem König von Preußen am 3. Sept. v. J. abgeschlossenen Friedensvertrag mit Unserem Großberzogthum vereinigt worden sind, als ge⸗ setzliche Publikationsweise angesehen werden, dergestalt, daß jedes diesem Blatte einverleibte Gesetz und jede darin ver⸗ kündigte Verordnung vierzehn Tage nach erschienenem Regierungsblatt, wenn nicht in dem Gesetz oder der Ver⸗ ordnung selbst ein anderer Termin festgesetzt ist, ver⸗ bindende Kraft erhalten soll.
Art. 2. Gegenwärtiges Gesetz tent mit dem Tage eines Erscheinens im Regierungsblatt in Wirksamkeit.
Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und bei⸗ gedrückten Großherzoglichen Siegels.
Darmstadt den 6. März 1867.
L. 8.) Ludwig. v. Dalwigk.
II. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 4. Marz, wonach S. K. H. der Groß⸗ berzog zu bestimmen geruht haben, daß die Dienststelle des Renimeisters am Landeshospital künftig die amtliche Be⸗ nennung„Hos pital⸗Rentamt“ und der Inhaber dieser Stelle den Amtstitel“„Hospital⸗Rentamtmann“ zu führen habe.
III. Bekanntmachung der Großherzoglichen Oberpost⸗ inspektion, die Herstellung einer Postablage zu Dortelweil betreffend.
IV. Bekanntmachung der Großberzoglichen Provinzial⸗ Direltion Starkenburg vom 9. März, die Wahl der Ge⸗ schwornen in der Probinz Starkenburg für das Jahr 1868 betreffend.
V. Bekanntmachung der Großherzoglichen Provinzial⸗ Direktion Rheinhessen vom 8. Mürz, die Wahl der Ge⸗ schwornen in der Provinz Rheinhessen für 1868 betressend.
VI. näebersicht der für das Jahr 1867 genehmigten umlagen zur Bestreilung don Bedürfaissen der israeli⸗ üschen Religionsgemeinden des Kreises Vilbel.
VII. Berzeichniß der Vor lesungen, welche auf der Groß⸗ herzoglichen Ludewigs⸗Universität zu Gießen im Sommer⸗ halbjahre 1867 gehalten und am 29. April ihren Anfang nehmen werden.
VIII. Dienstnachrichten. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht; am 12. Februar den Gerlchis⸗ vollzieher Hirter zu Pfeödersbeim zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssize zu Mainz,— den Grrichtevollzieher Münzer zu Pfebdersbeim zum Gerichte vollzieher mit dem Amissitze zu Worms,— die Aspiranten des Gerichts- vollzieherbienstes Rube aus Osthosen, und Friedrich Liebing
aus Wöllstein zu Gerichtovollziehern, beide mit dem Amte
sitze zu Pfeddersheim,— den Aspiranten des Gerichts⸗ vollzieherdienstes Steffen aus Eckelsheim zum Gerichts⸗ vollzieher mit dem Amtssitze zu Alzey,— am 16. Febr. den Bezirksstrafgerichts⸗Secretär bei dem Bezirksstrafgerichte Michelstadt, Römheld, zum Landgerichts⸗Assessor unter vorläufiger Verwendung bei dem Landgerichte Offenbach— und am 18. Febr. den Gerichtsaccessisten Kösterus aus Gießen zum Bezirksstrafgerichis⸗Secretär bei dem Bezirks⸗ strafgerichte Michelstadt zu ernennen;— am 22. Febr. den von dem Hrn. Fürsten zu Solms ⸗Hohensolnis⸗ Lich auf die evang. Schulstelle zu Münsier präsentirten Schul⸗ amtsspiranten Simon aus Münster für diese Stelle— und den von dem Hrn. Fürsten zu Isenburg und Büdingen auf die dritte evang. Elementarschulstelle zu Büdingen präsentitten Schulamtsaspiranten Reibert aus Himbach für diese Stelle zu bestätigen;— am 28. Febr. den Bau⸗ accessisten Schlegel aus Mainz zum Registrator bei der Oberbau⸗Direktion zu ernennen.
IX. Charakterertheilungen. S. K. H. der Großher⸗ zog haben am 9. Febr. dem Friedensrichter bei dem Friedensgerichte Mainz II. Hohseld den Charakter Justiz⸗ rath— und am 16. Febr. dem Ober⸗Forst⸗ Calculator 1. Klasse Schneider den Charakter als Ober⸗Forst⸗Revisor allergnädigst zu verleihen geruht.
X. Versetzungen in den Ruhestand: S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 16. Febr. den evang. Schullehrer zu Dietzenbach, Göbel,— am 22. Febr. den Hofküchenwärter Hehl— und am 5. März den Lehrer an der Realschule zu Darmstadt, Georg Fischer, auf sein Nachsuchen in den Ruhestand zu versetzen.
Darmstadt. Am Namenetage der verstor⸗ benen Großherzogin Mathilde hat des Großherzogs K. H. nachgenannten Wohlthätigkeits- Anstalten folgende Geschenke verabsolgen lassen: der Mathil⸗ den⸗Stiftung 1200 fl., dem Mathilden⸗Landkran⸗ kenhaus 500 fla, den Barmherzigen Schwestern 200 fl., dem Diakonissenhaus-Elisabethenstift 200 fl., dem Hähnleiner Rettungshaus 200 fl., der hiesigen Kleinkinderschule 100 fl., der Blinden-Anstalt in Friedberg 100 fl., zusammen 2500 fl.
— Der Fr. Ztg. wird von angeblich glaub⸗ würdiger Seite versichert, daß Bankdirektor Par⸗ kus von Berlin zurückgekehrt sei und den Ankauf des Frankfurter Anthells der Main-Neckar⸗Eisen bahn für die Ludwigsbahngesellschaft effectuirt habe.
— Dasselbe Blatt theilt unter allem Vorbehalte mit, General v. Bayer sei vor einigen Tagen hier gewesen, um über die Militärconvention zu ver— handeln.
— Wie bereits mitgetheilt, ist das Feldzugs⸗ Journal des Prinzen Alexander von Hessen, Ober⸗ befehlhabers des 8. deutschen Bundesarmeecorps im Feldzuge des Jahres 1866, im Drucke erschie— nen. Zur Bezeichnung, mit welcher Klarheit und
Objectivität der Prinz sich über die Sachlage ausspricht, wird folgende Stelle aus demselben mitgetheilt:„Zu den drei das 8. Armeecorps bildenden Contingenten waren noch drei hinzu ⸗ gekommen. Das bei Beginn des Feldzugs 45,000 Mann zählende Corps hatte 6 Kriegsherren und fast ebensoviel verschiedene Reglements. Signale, Artillertespsteme und— politische Ziele!— Seit 26 Jahren war das Corps nicht vereinigt, die Generale kannten sich kaum gegenseitig; keiner, mit Ausnahme des österreichischen, hatte jemals einen ernsten Feldzug mitgemacht. Die Truppen und ihre Führer sollten erst Angesichts eines ein⸗ heitlich organisitten, vortrefflich geführten und vorbereiteten Gegners den Krieg erlernen und Soldaten werden. In dem ganzen buntscheckigen Hauptquartier fand sich kein einziger Mann meiner Wahl. Von dem Chef des Generalstabs bis herab zum letzten Lieutenant waren mir Alle octroyrt worden, und ich ersuhr ihre Namen erst, als sie ihr Amt antraten.“
Offenbach. Unsere Main-Zeitung wird vom 1. künftigen Monats an in Darmstadt und zwar als Organ der deutschen Fort- schrittspartei in Hessen erscheinen. Der Preis der Zeitung ist, um ihre massenhafte Ver⸗ breitung zu ermöglichen, von 1 fl. 45 kr. per Quartal auf 45 kr. berabgesetzt, also auf einen Preis, der unter allen Umständen vor der Hand bedeutende Opfer Seitens der genannten Partei erfordert. Das Programm der Zeitung ist durch ihre Eigenschaft als Organ der Fortschrittspartet gegeben; es ist und bleibt das bekannte Lands⸗ bergprogramm vom 28. October 1866.
Preußen. Berlin, 13. März. Reichs⸗ tag. Fortsetzung der Debatte über den Verfas⸗ sungsentwurf Abg. Schaffrath(Dresden) bemerkt: Man kann die Einheit wollen, ohne da⸗ rum aber die Freiheit aufzugeben. Nach den be⸗ ruhigenden Erklärungen, welche abgegeben worden sind, ist es wohl wahrscheinlich, daß wir zu einer Verständigung gelangen werden. Aber der Ent wurf, so wie er vorliegt, ist für Viele von uns unannehmbar, es feblt so Manches und vor Allem die Verantwortlichkeit der Bundesorgane. Der Entwurf stärkt den Partikularismus nur. Die Rechte der Einzel-Landtage müssen auf den Reichs- tag übertragen werden.— Abg. Graf Bethuse⸗


