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Samstag den 19. Januar.
9.
für Oberhessen.
utbält die amtlichen Exlasse für den Kreis Friedberg.
Friedberger Intelligenzblatt.
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Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
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Bestellungen auf den
A
bei den auswärtigen Postämtern angenommen, für Friedberg b
„Anzeiger für Oberhessen“ für das erste Halbjahr werden fortwährend
ei der Expedition.
delressend:
Sie werden binnen acht Tagen Ihren
Bei dieser Veranlassung weisen wir Sie
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battern des vormaligen Großh. M bezuglich der Einführung eines der Prüfung der jährlichen Verze tidrigem Zustande vorgelegt werden
inisteriums
Futlich geschrieben, aasgestellte Scheine hierin nicht eingetragen,
Das Landgeffüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten duch
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen
Amtlicher Theil.
die Landgeftütsbeschäler für 1867
Bedarf an Bedeckscheinen auher einberichten.
des Innern und der Justiz Nr. 75 von 1836
Sprunggeldes und Sicherung der Erhebung desselben hiermit an, damit nicht, ichnisse über das zu erhebende Sprunggeld erinnert werden mußte, diese Verzeichnisse wieder in vorschrifte⸗ Namentlich mußte bei Gelegenheit dieser Revision mehrfach gerugt werden, daß die Verzeichnisse nicht dieselben mit Datum und Namensunterschrift nicht versehen worden seien ꝛc.
Trapp.
zur punktlichen Befolgung der in dem Regierungsblatt
Friedberg den 15. Januar 1867. Bürgertmeistereien.
Nr. 54 von 1836 und in den Amts— und Nr. 52 von 1837 erlassenen Vorschriften wie schon so oft gelegentlich
Hessen. Darmstadt. Von den 16 Forst⸗ b im Hinterlande sind die Oberförster Neidt— rdt und Heß in hessischen Diensten verblieben ind bereits versetzt, wäbrend die übrigen in preu— sche Dienste übergetreten sind. Die den hessi— en Oberförstern an Rang und Dienst gleich- henden preußischen Forstbeamten beziehen eine ße Besoldung von 600—900 Tölrn., außerdem 0 bis 150 Thlr. Dienstzulage dei kostspieligen Vohnungsverbältnissen; freies Holz gegen bloße Erstattung des Hauerlohns, Remuneratson am Jahresschluß bis zu 100 Thle., freie Wohnung vad zu mäßigen Pachten oft ausgedehnte Dienst⸗ Endertinutzung. — Schon seit einiger Zeit ist eine aus den terren Geheimerath Dr. Goldmann, Kreisrath Pr. Freiberr v. Stark und Oberrechnungera'd 155 bestehende Kommission ernannt, um eine zorlage der Regierung an die Stände wegen usgleichung oder Vergütung der im Verlaufe tes vorjöhrigen Krieges von Gemeinden und Ein- zlnen getragenen Lasten vorzubereiten. Zu die⸗ im Behufe waren die Großherz. Bürgermeistereien scauftragt, Zusammenstellungen über die unbezahlt leblitbenen Leistungen anzufertigen und einzusen⸗ sen. Zur Erwirkung der rücständigen Zablun⸗ zen anderer Contingente sind mit den betseffenden Regierungen Unterhaudlungen eingeleitet, welche pohl vald ihre Erledigung finden werden. So hunge das Bundesverpflegungsreglement in Mel⸗ ung war, kommen für Mittagessen 11 kr., für Frühstück und Abendessen 5½ kr. in Ansatz. Jui
zugemeinen soll für Einquartierung, Mundver⸗ legung, Krankenpflege, Naturalleistungen, Requi (tionen, Transportmittel, Boten, Wegweiser, für Seschädigung an Privat- und Gemeinde Eigen- hum ic. Ersatz geleistet werden.
— Die Regierung wird den Ständen einen Gesetzentwurf über Aufbringung der Kosten für dos zur Erbauung von Eisenbahnen erforderliche Gelände vorlegen.
— Der Großherz. Ministerialrath Schleier— macher wurde zum Präsidenten des Gewerbever⸗ tins ernannt. a
— Der Bericht des zweiten Ausschusses der Ständekammer über die Vorlage des großh Mi⸗ nisteriume, den Friedensvertrag vom 3. Sept. 806 zwischen unserem Groß berzogtbum und Preu— zen betr., erstattet von dem Abgeordneten Hall; vachs, beantragt: jenem Vertrag, soweit erforder- ich, die nachträgliche ständische Zustimmung zu ritheilen.— Hinsichilich der Militärconven⸗ son perlauter, saß vie darauf bezüglichen Ver⸗
Handlungen in Berlin ihre Beendigung zu er warten hänen.
— Die zweite Kammer der Stände wird den 21 d. ihre Sitzungen wieder aufnehmen. Auf der Tagesordnung befinden sich nur die Be⸗ richte des Ausschusses über die Wahlergebnisse zur Beratbung angesetzt.
Friedberg, 18. Jan. Während des gestrigen Tages und in vergangener Nacht hat es dier fast ständig geschneit, so daß der Schnee heute wohl fußhoch liegt. Ein scharfer Südwestwind trieb denselben jedoch an vielen Stellen mehrere Fuß hoch zusammen und hat die Schienen der Bahn stellen⸗ weise so sehr bedeckt, daß die heutigen Morgen; züge erst nach 2 Stunden Verspätung eintrafen. Der heute Morgen abgegangene Homburger Post · wagen mußte seine Weiterfahrt wegen der zu- sammengewehten Schnecmassen bei Oberrosbach einstellenm und kehrte b'erber zurück.
Gießen. Nächsten Sonntag den 20. findet dabier im Saale des Casee Leib eine Ver⸗ sammlung für den ersten Wahlbezirk, Gießen⸗Grün⸗ berg-Nidda, wegen der Parlamentswablen statt Wie wir vernebmen, wird als Wahl- Candidat Herr A. v. Rabenau zu Friedelhausen auf- gestellt werden.
Offenbach. Die„Main-Zig“ meldet vom 15. d.: Aus urserer zuverlässigen Quelle erfagren wir, daß in dem Befinden der Herzogin Adel heid von Nassau seit 3 Tagen zwar kein wesentlicher Fertschritt zur Besserung einge- treten; es nehmen jedoch die Kräfte langsam zu und das Aussehen der hohen Kranken belebt sich mit jedem Tage in erfreulicher Weise.
Preußen. Berlin. In den letzten Tagen war das Gerücht stark verbreitet, die Verhandlungen wegen des Parlaments wären ins Stocken gerathen. Dies ist nun nach zem, was man hört, nicht der Fall. Verschiedene Regierungen sollen, wie das in der Natur der Sache liegt, einige Nenderun⸗ gen vorgeschlagen, eigige schristliche Amendements eingereicht haben, vie von Preußen geprüft wer⸗ den. Man glaubt, das Uebereinkommen werde, vielleicht mit einigen Aenderungen bald zu Stande kommen. Auffallend ist allerdings, daß seit Neu- jahr über den Fortgang der wieder in unstren Mauern tagenden Gefandtenkonserenz nichts ver⸗ lautet hat; man betrachtet dies nicht gerade ale ein günstiges Zeichen fur den Bismarck'schen Ent- wurf.
Wiesbaden. Glaubwürdigem Vernehmen zufolge(meldet die„Muutelrb. 31g.“ ist die Verfügung daher eingeltoffen, daß die seiner Zeit juspendirten Beamten des vormaligen Her— zogihume Nassau definitiv ale in Rubestand ge ireten betrachtet werden sellen und ibnen Pension
zu zahlen ist. Es vesnisft dus die Herten Mini⸗
sterialdirtktor Faber, Ministerialrath Flach, Re⸗ gierungspräsident Winter, Finanzpräsident v. Heems⸗ kerck, Direktor Schepp und Direktor Werren. W. Aus dem Amte Usingen. Das in Usingen bestehende Comite für Erbauung einer Eisenbahn-Verbindung zwischen Wetzlar und Homburg hat eine Ansprache an die Bewohner des Amtes gerichtet, worin es sich der Hoffnung hin⸗ gibt, daß es den vereinten Bemühungen der verschiedenen Lokalkomites gelingen werde, diese für die ganze Gegend zur Lebensfrage gewordene
Angelegenheit zur Durchführung zu bringen. Das
Comite erwartet, daß sich namentlich die von der Bahnlinie wahrscheinlich zunächst beruhrten Orte Grävenwiesbach, Naunstadt, Hundstadt, Eschbach, Westerfeld, Anspach und Wehrheim, mit Ernst der Sache annehmen, aber auch von den übrigen Orten, welche jedenfalls Nutzen von der Eisenbahn ziehen werden, zahlreiche Betheiligung, und ins⸗ besondere von dem rührigen Gewerbestand des Taunus.
Bayern. Aus dem eben erschienenen Be— richt des Schuldentilgungs-Commissärs der Kammer der Abgeordneten(Grafen v. Heg⸗ nenberg-Dux) ergibt sich eine im Laufe dieses und der solgenden Jahre eintretende Schulden- mehrung von ca. 68 Mill., welche durch das bei Aufnahme der Anlehen unvermeidliche Disagio noch um etwa 4 Mill. erhöht werden dürfte. An den Umstand, daß die Verschlimmerung der finan- ziellen Lage nicht bloß in Bayern, sondern am ganzen Continent gleichzeitig und mitunter in er- schreckender Form auftritt, knüpft der Referent die leise Hoffnung an,„daß die Erkenntniß dieser den sinanziellen, sittlichen und politischen Verfall aller Staaten nothwendig nach sich ziehenden Zustände viellcicht noch in der zwölften Stunde dahin führt, den überall hervortretenden sieberhasten Bestrebun⸗ gen Einhalt zu thun, welche sich mit der verdienst⸗ lichen Aufgabe beschäftigen, die Völker in Ar-
meen umzuwandeln, der Wissenschaft und
Industrie die Anfertigung des gelungensten Hin- terladungsgewebrec als letzten Zielpunkt anzuwei⸗ sen, und das Vaterland vorerst gründlich zu rui⸗ niren, um es dann wirksam schützen und einer unbekannten Größe entgegen füdren zu können.“
Württemberg. Durch eine Eingabe an
den König bat die deutsche Partei um Wieder⸗
herstelung des Gtsetzes vom 1. Juli 1849 gebe⸗ ten. Dasselbe bestimmte eine mittelst allgemeinen Stimmrechts gewählte Landesversammlung ale das- jenige Organ des Volkes, welches sich mit der Krone über die Versassungertvision zu verständi⸗ gen babe; es wurde aber später wieder beseitigt. Die Eingabe spricht nun schließlich im Namen des


