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Dienstag den 17. Dezember.
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erhessen.
Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.
Ftiedberger Intelligenzblatt.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag,
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Mit dem 1. Januar beginnt ein neues halbjährliches, Abonnement auf den Anzeiger für Oberhessen, welcher auch ferner wöchentlich
dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird.
Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und wichtigsten Tagesbegebenheiten, allgemein belehrende und unterhaltende Aussätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen,
geschäftliche
Nachrichten, Markt und Cours ⸗ Berichte, Verloosungen von Staatspapieren und locale Notizen, außerdem wöchentlich einmal in dem beigegebenen
Unterhaltungs Blatt inieressante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Räthsel, Abonnenten muß uns die erfreulichste Aufmunterung sein, die Geschäf
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te der, Redaetion in der bisher eingehaltenen Weise fortzuführen.
beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine
den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das neue Halbjahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich * 1 5
Abbestellung erfolgt.
Die Redaktion.
Hessen Darmstadt. Wie man vernimmt, wird die Einberufung der zweiten Kammer in den ersten Tagen des Januar k. J. erfolgen. Als Regierungs vorlagen werden genannt: Militär⸗ budget, Gesetzesentwurf die Wahlen zum Zoll- parlament betr., Gesetzentwurf die Ausgleichung der Kriegsschäden betr., Eisenbahnvorlage ꝛc.
— Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 48 enthält: Bekanntmachung, die Einführung der Postgesetze des Norddeutschen Bundes in den zu
diesem Bunde nicht gehörigen Gebietstheilen des
Großherzogthums betreffend.
— Ministerpräfident v. Dalwigk hat gegen die Herren K. Strodel, Redakteur des„Deutschen Wocheablattes“, und J. Schneider, Verleger und Buchhändler in Mannheim und die Herren F. J. Schorkopf und G. W. Küchler, Buch⸗ händler in Darmstadt, Untersuchungsklage ein⸗ leiten lassen, wegen Beleidigung durch die Presse, und zwar dahin: eine Staatsbehörde durch Schmähung, herabwürdigenden Spott und durch Behauptung erdichteter und entstellter Thatsachen beleidigt, eventuell die Person des großh. Minister⸗ Präsidenten, Frhrn. v. Dalwigk, in Beziehung auf dessen Dienstverrichtung durch herabwürdigende Worte beleidigt, denselben bestimmter unsittlicher Handlungen beschuldigt und rechtswidrig verächt⸗ licher Eigenschaften und Gesinnungen bezüchtigt zu haben. Durch Verweisungsbeschluß des Unter⸗ suchungsgerichts in Darmstadt wurden die Be⸗ klagten zur Aburtheilung vor großh. Bezirksstraf⸗ gericht Darmstadt verwiesen und von diesem Ver— handlung auf den 28. Det. d. J. anberaumt.
— Vom 1. Januar 1868 an kosten frankirte
gewöhnliche Briefe bis zum Gewichte von 1 Loth auf alle Entfernungen 1 Sgr., bei größerem Gewicht 2 Sgr. Unfrankirte, oder unzureichend srankirte Briefe erleiden ein Zuschlagporto von 1 Sgr. Packetporto wird nach der Entfernung und nach dem Gewichte der Sendung erhoben: 1 Zollpfund kostet bis zu 5 Meilen 2 Pf., von 5—10 Meilen 4 Pf. 1c. also auf 5 Meilen 2 Pf. mehr. Als Minimalsätze für ein Paket werden bis 5 Meilen 2 Sgr., über 5 bis 15 Meilen 3 Sgr., über 15 bis 25 Meslen 4 Sgr. erhoben.— Werthporto beträgt bis 5 Meilen 1½ Sgr.; über 5— 19 Messen 2 Sgr.; 15 bis 25 Mullen 3 Sge u.
— Nach einer Benachrichtigung des königlich bagerischen Ministeriums ist neuerdings in Nieder⸗ Desterreich die Rinderpest ausgebrochen und die . Regierung hat, nach Maßgabe der unter den vier süddeutschen Regierungen getroffenen Verab· ledungen, die erforderlichen Sperrmaßregeln gegen Einbringung von Thieren der betreffenden Gat⸗
tungen, von Rohstoffen von solchen, Heu und Stroh aus dem gedachten Lande eintreten lassen. Gießen. Der ordentliche Professor in der hiesigen Juristenfacultät Dr. Ihering, soll einen Ruf nach Wien erhalten und angenommen haben.
»Michelstadt. Graf Adalbert zu Erbach⸗ Fürstenau ist am 12. d. nach mehrjährigen schweren Leiden im Schlosse zu Fürste nau gestorben. Verstorbene stand im 39. Lebensjahre [Preußen. Berlin. Das Abgeordneten⸗ haus nahm mit 230 gegen 152 Stimmen die Erhöhung der Ministergehalte an, die Gehalts- erhöhung des Chefs der Oberrechnungskammer wurde mit 178 gegen 165 Stimmen abgelehnt. — Ferner bewilligte das Haus die Gehältser⸗ höhungen der Oberpräsidenten, definitiv abgelehnt wurden die Gehaltserhöhungen des Präsidenten des Obertribunals, sowie des Unterstaatssekretärs im Cultusministerium mit geringen Majoritäten.
— Bei der im Abgeordnetenhause fortgesetzten Budgetberathung wurde die Gehaltserhöhung der Ministerialdirektoren nach einer namentlichen Ab— stimmung mit 189 gegen 185 Stimmen angenommen. Alle übrigen Anträge auf Gehaltszulagen für höhere Beamten wurden abgelehnt.
Bremen. beschlossen, den allgemeinen deutschen Poteftauzentag für nächstes Jahr nach Bremen einzuladen.
Hannover. Die Ausführung des Vertrags zwischen dem König Wilhelm J. und König Georg V. hat begonnen. Nachdem die im Juni 1866 nach England geführten Papiere in den letzten Wochen zurückgegeben und die zur Fest⸗ stellung der richtigen Ablieferung erforderlichen Arbeiten beendigt sind, konnte gemäß der im Vertrage vom 29. Sept. d. J. getroffenen Fest⸗ setzungen am 10. d. dit Aufhebung des auf das Privatvermögen Königs Georg gelegten Beschlags ausgesprochen werden.
Bayern. München. In der Abgeord⸗ netenkammer wurden die steben ersten Artikel des Wehrgesetzes in der vom Ausschuß vorgeschlagenen Fassung angenommen Es ist sonach die Dienst⸗ zeit im aktiven Heere auf drei, in der Reserve auf drei und in der Landwehr auf fünf Jahre fesigesetzt.
— Abgeordnetenkammer. Der Antrag Thür⸗ mayers, für die Infanteristen zweijährige Präsenzzeit festzustellen, wird verworfen und da⸗ gegen beschlossen, die Präsenzdauer nach der Aus- bildungsbedürftigkeit innerhalb der dreijährigen Dienstzeit zu bemessen. Ein Autrag des Abg. Schmid, durch welchen die Verwendung der fünf⸗ tigen Landwehr im Kriege wesentlich beschränkt
Der
Der biesige Protestantenverein hat!
gelehnt. Die Annahme des ganzen Wehrgesetzes mit mehr als Dreiviertel Majorität ist mit Sicher⸗ heit zu erwarten.
Baden. Karlsruhe. In der Sitzung der zweiten Kammer wurden die Rechnungsnach⸗ weisungen über die in den Jahren 1865 und 1866 eingegangenen Staatsgelder und deren Ver⸗ wendungen genehmigt. Der Abg. Lenz brachte die„Rastatter Frage“ zur Sprache, und erhielt vom Staatsminister Mathy die Antwort, es sei ihm nicht bekannt, daß zwischen den süddeutschen Regierungen Verhandlungen über die gemeinsame Unterhaltung und etwaige Vertdeidigung der Festung Rastatt gepflogen werden. Er habe nur jeder Andere auch von Unterhandlungen
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Baperns und Württembergs über Ulm gehört.
Die Verhandlungen scheinen sich aber in die Länge zu ziehen, und könnten leicht länger dauern, als Badens Eintritt in den Norddeutschen Bund.
— In der Abgeordnetenkammer wurde die Motion Eckardt's, welche die Trennung der Ver⸗ waltung des weltlichen Stiftungsvermögens vom kirchlichen empfiehlt, fast einstimmig angenommen. Ministerpräsident Jolly gab hierzu seine Zustim⸗ mung kund.
Mannheim. Am 11. d. wurde die neue Eisenbahnbrücke über den Rhein dem öffentlichen Verkehre für Personen und Fuhrwerk übergeben.
Oesterreich. Wien. Die„Debatte“ meldet: Preußen sei entschlossen, den erneuten Be⸗ mühungen Frankreichs, bezüglich der Verwirklichung der Conferenz gegenüber, aus seiner Reserve nicht hervorzutreten. Preußen erklärte, wenngleich es, wie Frankreich, als Schutzmacht des Papstes auf⸗ trete, so interessire es, als Bundesgenosse Italiens, nunmehr nur, daß die Integrität Italiens sicher⸗ gestellt bleibe.
— Die in Wien unterzeichnete und dem Abgeordnetenhause überreichte Adresse gegen das Concordat zählt 41,324 Unterschriften, welche sich nach Stand, Beruf und Beschästigung folgender⸗ maßen vertheilen: Militär(größtentheils Offiziere) 333, Doktoren der Rechte 462, Doktoren der Medizin 605, Staats- und städtische Beamte 2168, Privatbeamte 4425, Künstler 1261, Schrift⸗ steller 343, Private 1601, Hausbesitzer 1841, Kaufleute 2958, Gewerbtreibende 25,154, Adelige 123. Eigentlich haben 400 Adelige, darunter 26 dem höheren Adel Angehörige, die Adresse unterzeichnet; dieselben sind meist in den obigen Kategorien mit einbegrisfeu.
Frankreich Parie. Der stürmische Zwischenfall im gesetzgebenden Körper, welcher durch die Denuneiation Kerverguen's, daß
würde, wurde mit allen gegen 13 Stimmen ab-
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