Kit
pen 135
8 5 Ot
2
ö Bing',
Stine.
Une
Fertsa.
1
* 1
Artbttg tember 0
abtkirche!
irg kirche
01
1867.
September.
. 1 0 4
——
Anz
eiger f.
Friedberger Zutelligenzblatt.
Dienstag, Donnerstag und Samstag.
149 Georg Friedrich Schwei zoseph Striglers Wittwe zu Mainz
Gemäß der Verordnung vom 25. Jar daß Ansprüche an die von gedachtem Georg doseph Striglers Wittwe in Mainz sichneten Behörde mit einer Nachweisung, egeben wird.
daß
tzer von Friedberg, welcher als Agent zur nach Nordamerika, Canada und Australien concessionirt ar 1851 wird das Ableben genannten Agenten zur offentlichen Kenntniß gebracht Agent zur Beförderung von gestellte Caution
Amtlicher Theil. Aufforderung. f
Friedrich Schweitzer als innerhalb 6 Monaten vom Tage der
bei Gericht Klage erhoben worden ist, geltend
Friedberg den 11. September 1867.
Beförderung von Auswanderern für die Hauptagentur 5 0 9 2
war, ist verstorben. f a und bemerkt, Auswanderern für die Hauptagentur
Bekanntmachung an gerechnet bei der unter⸗
zu machen sind, als sonst diese Caution zurück⸗
Großherzogliches Kreisamt Friedberg
Tit ap p.
Hessen. Darmstadt. Ueber den Stand sein Jahresfest. Prälat Zimmermann wird! erstatters versehen. Sie gab sich als Berichter⸗ ler Cholera in Gernsheim wird berichtet:] die Festrede halten. statterin für zwei amerikanische Zeitungen zu er⸗ Pom 8. bis 12. September einschließlich 35 neue!“ Preußen. Berlin. Die Linke hat sich kennen. f f Erkrankungen und 5 Todesfälle. Gesammtsumme ittspartei constituirt, Kassel. Auf der Main⸗Weser⸗Bahn
ser Erkrankten 312, der Gestorbenen 49. Da⸗ lach in den letzten Tagen wieder Zunahme der Fpidemie, wenn auch in geringerem Maße als küher.
— Die„D. Ztg.“ enthélt weiter folgende Mittheilung: In Gernsheim hat die Krankheit u den letzten Tagen wieder entschiedene Zunahme gezeigt; in der Nacht vom 13. auf den 14. starben 4 Personen; einer der Aerzte ist ebenfalls erkrankt, Jedoch auf dem Wege der Genesung. Da die beiden dort befindlichen Aerzte bei der langen Dauer und der Ausdehnung der Epidemie nicht mehr im Stande sind, allein die Arbeit zu über⸗ wältigen, so sind von Seiten der Großh. Ober- meditinal⸗ Direction die geeigneten Schritte für die Absendung zweier Aerzte nach Gernsheim ge. schehen, von denen einer bereits vorgestern dort eintraf. Auch in mehreren anderen Orten des Kreises Bensheim ist die Krankheit aufgetreten, und läßt sich in mehreren eine directe Einschleppung von Gernsheim aus nachweisen; so starb in Kleinhausen ein junger Mensch, der in Gerns⸗ heim als Sattlerlehrling in einem Hause gewesen war, in welchem drei Personen an der Cholera gestorben waren, kurz nach der Rückkehr in das elterliche Haus nach kaum 10stündiger Erkrankung; in Fehlheim erkrankten im Zeitraume weniger Tage 27 Personen und starben 11, darunter 7 Kinder und 4 Erwachsene; in einer Familie starben 4 Kinder, in einer zweiten drei Beide Familien hatten in Gernsheim gebettelt. In Bürstadt erkrankten zwei Personen, wovon eine starb; ein directet Zusammenhang mit Gernsheim ließ sich hier jevoch nicht nachweisen. Dagegen bestand ein solcher offenbar zwischen dort und einer Erkrankung in Ginsheim in Rheinhessen, die ebenfalls tödtlich endete. vor einigen Tagen in Worms zwei Kinder von 2½ und 3½ und wurde in
gebracht, jedoch wieder hergestellt. richten vom Ausbrechen der Cholera an noch an⸗ deren Orten sind bis jetzt wenigstens nicht amt⸗ lich constatirt. Im Kreise Bensheim sind die energischsten Maßregeln ergriffen worden; barm⸗ herzige Schwestern haben an den befallenen Orten die Kranlenpflege übernommen.
— Unser Landsmann Professor Dr. Simon in Rostock hat einen Ruf als Professor der Chi- rurgie nach Heidelberg erhalten.
Am 18. September feiert der Gust a v⸗ Adolph-Verein in der hiesigen Stadtkirche
Außerdem starben
Jahren unter Choleraerscheinungen, Mainz ein Schiffer von einem von Rotterdam und Ruhrort kommenden Schiffe wegen eines Choleraanfalls in das Rochushospital Die Nach-
als deutsche Fortschri
so daß jedes Mitglied derselben sich jetzt zu einem] w Namen
Programm bekennen muß, welches diesem entspricht. Das Programm der neuen Partei, welches demnächst erscheinen wird, ist für Diejeni⸗ gen, welche im Reichstag Sonderinteressen ver⸗
folgen wollen, die nicht zu dem Streben nach der 3 Deutschlands ich diese
auf Freiheit gegründeten Einheit
passen, nicht geeignet, und sie werden sich wohl Kal Fahrend
hüten, ein solches Programm zu unterschreiben.
— Die„Kreuzzeitung“ sagt: Die Zeitungs— nachricht, vaß über die Frankfurter Lotte⸗ rie bereits definitiver Beschluß gefaßt sei, i verfrüht.
— Die drei Abgeordneten aus Ob Reichstag haben nebeneinander im rechten Centrum Platz genommen.
— Die Mitglieder der äußersten Linken sollen Anträge auf Revision der Bundesverfassung beab- sichtigen, die, wenn eingebracht, voraussichtlich durch Tagesordnung abgelehnt werden.
Die Abgeordneten zum Norddeutschen Reichstage waren bisher in so geringer Anzahl in Berlin eingetroffen, daß es zur Abhaltung einer beschlußfähigen Sitzung an der gesetzmäßigen Mit- gliederzahl fehlte. Am 13. ds. konnte, nachdem 170 Mitglieder sich eingefunden, die erste Plenar⸗ sitzung stattfinden und beschäftigte man sich mit Berichterstattung über die vorgenommenen Wahl⸗
st von he planes erhessen im Staatsregierung ertheilt worden ist.
prüfungen. Hierbei wurde in Folge einer einge⸗ gangenen Beschwerde— es handelte sich um die Wahl des Abgeordneten Nordeck zur Rabenau das großherzoglich hessische Wahlreglement, als dem Principe der geheimen Abstimmung nicht ent- sprechend, bemängelt, und wird der Bundeskanzler ersucht, dahin zu wirken, daß das fragliche Wahl⸗ reglement in entsprechender Weise abgeändert werde. Es handelt sich hier speciell um die Art und Weise, wie die großherzoglich hessischen Wähler die ihnen mit einer fortlaufenden Nummer übergebenen Wahl⸗ zettel, wenn sie dieselben nicht selbst ausfüllen können oder wollen, nur von anderen, genau hierzu bezeichneten Personen ausfüllen lassen dürfen. Frei herr Nordeck zur Rabenau gibt zu, daß das be⸗ treffende Verfahren mit dem Principe der geheimen Abstimmung nicht zu vereinbaren sei; es sei in⸗ dessen nicht seine Schuld, wenn die betreffende Aenderung, die schon im ersten Reichstage für nothwendig erklärt wurde, inzwischen noch nicht herbeigeführt worden sei. Bis jetzt sind 127 Mandate für gültig erklärt worden.— Die nächste Sitzung wurde für Montag anberaumt.
— Auf der Journalisten-Tribüne des Reichs⸗ tags zu Berlin nahm auch eine schöne junge
Dame Platz, mit allen Attributen eines Bericht⸗
erden dem Vernehmen nach Vorrichtungen ge⸗ die Waggons 1. und 2. Classe für die Jahreszeit zu heizen. Vorerst werden große Flaschen auf dem Fußboden angebracht, die auf bestimmten Stationen nach Bedürfniß mit heißem Wasser versehen werden können. Sollte Einrichtung beim Gebrauch bewähren, sehr zu wünschen, daß die in 3. Classe en sich gleicher Fürsorge erfreuen könnten.
Frankfurt. Die„Frankf. Zig.“ entnimmt einer telegraphischen Privat⸗Mittheilung aus Berlin ute, daß die Genehmigung des Ziehungs⸗ der 153sten hiesigen Stadtlotterie von der
troffen, kältere
so wäre
Wiesbaden. Das„Frkf. Journ. schreibt: Das Examen der Freiwilligen, welches in unserer Stadt seit einigen Tagen stattgefunden, hat dem Wiesbadener thatsächlich zum erstenmale die Bedeutung der Stadt, als Sitz einer könig⸗ lichen Bezirksregierung, deutlich vor Augen gestellt. Man hat sich, dem„Frankfurter Geldstolz“ gegen⸗ über, nicht wenig zu Gute gethan auf diesen Vor⸗ rang, den Wiesbaden vor Frankfurt erhalten hat. Die Hauptsache indessen bleibt, daß die Frank⸗ furter in dem Examen größtentbeils gut durch- gekommen sind, ein Glück, welches den Eingebo⸗ renen nicht in so hohem Maße zu Theil geworden sein soll.
Sachsen. Der in Dresden tagende„Ver⸗ ein der deutschen Strafanstalts-Beamten“ hat folgende Beschlüsse gefaßt: Der gegenwärtige Zustand der Gefängnißeinrichtung für Untersuchungs⸗ und kurzzeitige Straf- Gefangene ist großentheils mangelhaft. Die absolute Trennung der Unter- suchungsgefangenen von den Strafgefangenen ist die erste Bedingung einer Erfolg verheißenden Reform. Es ist dabin zu streben, daß das ganze Gefängnißwesen von den Polizeigefängnissen dis zu den Strafanstalten hinauf einheitlich organisirt werde. Die Jsolirthaft ist für die Untersuchungs⸗ und Straf-Gefangenen im Allgemeinen der einzig richtige Haftmodus. N
Luxemburg. Nachdem die preußische Be⸗ satzung die Festung vollständig geräumt, lassen sich aus Luxemburg Stimmen vernehmen, welche die dortigen Zustände folgendermaßen schildern: Eine unheimliche Stille lagert sich über die verlassenen Festungswerke und eine die Geschäftskreise drückende Schwüle beschleicht unsere Stadt. Der Consum in den verschiedensten Verkehrszweigen erleidet durch die plötzlich eingetretene Minderbevölkerung einen erheblichen Stoß. Jeder diseutirt deßhalb, wie neues Leben und Ersatz in die Stadt verpflanzt werden soll. An die Regierung und Stadiver—


