Ausgabe 
16.5.1867
 
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13 Holzversteigerung in der Oberförsterei Laugd. Glaubigeraufforderun

d Eumd 1219 Dienstag den 21. und Mittwoch den 22. l. Mis. sollen in den Domansalwald-Districten g. tic Nassewiesentbezle, Frankenhausen, Raberts häuserhang und Kaff nachverzeichnete Holzsorttmente 1214 Karl Götz mit Familie und Schwager Georg * d n verseigert werden. auernheim, Heinrich Konrad Schäfers Witiwe

N Scheithelz Prügelholz Stockholz Reisholz mit Familie, Georg Karl Raths Wlttwe mit Familse, g dorüb. Holzart 8 Ste 223 Karl Wilhelm Götz Wittwe mit Famtlie, Katharina 0 d de 1 Buchen- 51 40 48½ 70 Moll ledig und Bertha Strauß ledig, sämmilich 7 Eichen- 37 83¼ 18½ 166 von Nieder⸗Florstadt, beabsichtigen nach Nord⸗ Nadelholz⸗ 5 16½ 9 25 108 Amerika auszuwandern. Rechtsansprüche an dieselben D Aspen⸗ und Linden⸗ 145½ 73 267 sind binnen 4 Wochen bei Großberzoglichem Landgerichte g 40 Eichen⸗Stämme von 28! DDirchm., 1555 Länge, mit= 1743 Cbkfß. Friedberg anzumelden und geltend zu machen, als sonst 46 Nadelbolz⸗Stämme11½ 1 20-55 00%% die Eutlassungsurkunden ertheilt werden. ones 3 Buchen⸗ 5 1617 5 e Friedberg den 11. Mai 1867. Di 1 Hainbuchen- Stamm 12½ 1 e Großherzogliches Kreisamt Friedberg Lurem 4 Linden⸗Stämme 12 5 1525 5 Trapp. 9 4, 1 Aspen⸗Stamm 1 147 55 1 6 Nera 5 gez 79 Nadelholz: Stangen 33 3 N W Versteigerung von Bauarbeiten. Ber. Die Zusammenlunst ist an belden Tagen Vormittags präets halb 9 Uhr auf dem von Nidda nach 1204 Montag den 20. l. M., Vormittags 10 Uhr, Glaubzabl führenden Vieinalweg an dem Müllerweg. sollen bel Gast wirth Kriegck die zur Herstellung des . 9 seh Das in dem District Radertshäuserhang zerstreut sitzende Holz wollen Steigltebhaber vor der Versteigerung a in hiesigem Ort erforderlichen Arbeiten und einsehen. Lieferungen als: Nidda den 14. Mai 1867. Großherzogliche Oberförsteret Langd 1) Pflasterarbeit veranschlagt zu 180 fl. 54 kr. Georgt. 2) Chaufsirarbeit 70% 3 Sodann der Brecher⸗, Fuhr⸗ und Setzerlohn von 3 CEdietalladung. Bekanntmachung. Cut tt. Klofter Pflaßtersteinen und 4,5 Ctk. Kft. Sand. f 434 Nachdem über das Vermögen des Bäckers Jean 1216 Zu der am 12. und 13. März d. J. im biesigen[öffentlich an den Wenlgsinehmenden versteigert werden. Loch Ralß zu Friedberg der formelle Coneurs erkannt] Gemeindewalde abgebaltenen und genehmigten Holz: Gettenau den 11. Mat 1867. ˖ worden ist, wird Termin auf: versteigerung ist der erste Fahrtag auf Montag den Großherzogliche Bürgermeisterei Gettenau Samstag am 25. Mai d. J., 20. d. Mts. bestimmt und 1 8 die er Muth a Morgens 9 Uhr, bel dem hiefigen Gemeinderechner iehl in Empfang N 5 anberaumt, in 9 5 0 77 sowohl bereits] genommen werden. 807 n 9 5 915 3 bekannte, als auch unbekannte Gläubiger ihre Forder⸗ Södel am 14. Mai 1867. 1 ungen und Ansprüche, bei Meidung Ausschlusses von Großherzogliche Bürgermeisterei Södel Polizeilichen Anzeigen 5 der Masse dahter anzumelden, auch etwaige Vorzugs⸗ Reitz. 2 ist zu haben dei 2 50 3 Unterstellung Verzichts geltend zu 0 0 1z Verstei gerung. Bindernagel& Schimpff. Eu Friedberg am 7. Februar 1867. 1217 Freitag den 17. d. M., Nachmittags 1 Ubr, soll Großberzogliches Landgericht Friedberg im hiesigen Gemeindewalde folgendes Holz versteigert F r u chtpreise. Reitz, Steinberger, werden: b a 8. d Per Malter. Landrichter. Landgerichts ⸗Assessor. 54 Stück Nadelbolz- Stämme, 1136 Cbkfz. Friedberg, 14. Mai. Waizen 16 fl. 10 kr.; Korn d bab enthaltend, 12 fl. kr.; Gerste 9 fl. 45 kr. Hafer 6 fl. kr. Aa 25 Stecken Nadel Scheitholz, Frankfurt, 13. Mai. Wizen 16 fl. kr.) Korn 1 Bekanntmachung. 60 5 Prügelbolz, 12 fl. 45 kr.; Gerste fl. kr.; Hafer 9 fl. 50 kr. 2 Stockholz, Grünberg, 11. Mai. Waizen 15 fl. 43 kr.; Korn 1 Ferie 1213 Vom 15. d. Mts. an werden die nachbezeichneten 324 Stück Nadel⸗Holzwellen, 13 fl. 18 kr.; Gerste 11 fl. 10 kr.; Hafer 6 fl. 42 kr.; 8 alle Personenposten wie folgt abgefertigt: 15½ Stecken Buchen- Scheitholz, Molter fl. kr.; Erbsen 13 fl. 34 kr.; Wicken fl. dont von Hanau nach Heldenbergen 4 Uhr Nachm., 2. Prugelholz, kr.; Saamen 16 fl. kr.; Kartoffeln 5 fl. 12 kr. Hanau Gedern 54⁵* 4 Stockholz, Mainz, 11. Mal. Waizen 16 fl. 51 kr.; Korn 1 0 Friedberg, Ortenberg 65 55 216 Stück Buchen⸗Wellen und 12 fl. 16 kr.; Gerste 9 fl. kr.; Hafer 6 fl. 5 Frankfurt a. M. den 13. Mai 1867. 5 Eichen⸗Deichseln. Kartoffeln 5 fl. kr.; Roggenstroh per 100 Gebund 1 General⸗Direction der Groß. Hess. Posten. Södel am 14. Mat 1867. 1725 19 fl. kr. 5 * Der Königlich Preußische Administrator Großherzogliche Bürgermeisterei Södel . N28. Preise verschiedener Gegenstände. * Betfanntmachung. Friedberg am 15. Mal. Versteigerung von Arbeiten und 1215 Die am 8. l. M. im Domanialwald, District] Butter pr. 8 34 kr.] Eier 7 Stück 8 kr. Materia llieferun Mittler Köppel, abgehaltene Holzversteigerung ist] Brennholz, Buchen-⸗Scheitholz I., pr. Stecken 7 fl. kr. g. genehmigt. Der erste Fahrtag ist auf den 27. Mat 1207 Samstag den 18. Mat l. J., Nachmittags 3 Uhr, l. J. und der Abfuhrtermin bis zum 10. Juli l. J. Telegraphischer Bericht.

sollen auf dem Gemeindehause zu Oßheim nachfolgende festgesetzt. Die Holzabfubr darf nur bei trockener an; 5 8* Arbeiten und Lieferungen, unter den vor der Versieigerung] Witterung stattfinden. Vom 21. d. M. an können die] Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.-Agent.

bekannt gemacht werdenden Bedingungen, versteigert und Abfahrscheine bei Großh. Rentamt Friedberg in Empfang Das Hamburger PostdampfschiffHammonia, Capt. in Accord gegeben werden, nämlich: fl. kr. genommen werden. Ehlers, welches am 27. April von Hamburg abging, ist

1) Weißbinderarbeit veranschlagt zu 45 39 Zugleich wird noch bemerkt, daß nunmehr in oben] nach einer ausgezeichnet schnellen Reise von 10 Tagen 2) Tapezierarbeit 6 bestimmtem Termin das am 28. März l. J. im Districte[ 3 Stunden wohlbehalten in New⸗York angekommen.

3) 0,25 Cubik⸗Klftr. feinen Usakies zu liefern 11[Tbierberg versteigerte Reisholz ebenfalls abgefahren Das Hamburger PostdampfschiffGermania, Capt.

4) 5 Bütten Kalk zu llefern 14 werden muß. Schwensen, trat am 11. Mai wiederum eine Reise via

Butzbach am 13. Mat 1867. Münster am 14. Mal 1867. Southampkon nach New⸗Vork an und hatte außer einer

Der Bezirks- Bauaufseher Großherzogliche Oberförsterei Hoch⸗Weisel f starken Brief- und Packetpost 300 Tons Ladung, 125

Bur k. So mmer. Passagiere in der Cajüte und 617 im Zwischendeck an Bord.

bent, un Witt Wiederholt schon ist in diesen Blättern der Wunsch und die Auf- wie lieb, und wie schön singt es und wie traulich blickt es uns an! Dort

bar Foden, zu? forderung ausgesprochen worden, es möchten allerorts, wo es angeht, Ka- auf schwankem Zweig baut es sich sein Nestchen, jetzt fliegt es fort, um dee Wegelcen sten für Staaren angebracht werden, um diesen so angenehmen als nütz⸗ ein Flöckchen Wolle für dasselbe zu suchen, damit, wenn es Junge hat, * ben Natur lichen Vogel anzulocken und in größerer Zahl bei uns heimisch zu machen. diese weich gebettet sind. Du darfst aber nicht so nahe herzutreten, sonst In Nauheim z. B. bemerkt man mit Wohlgefallen vielfach solche Kasten fürchtet es sich vor Dir!? Wenn Du so liebevolles Interesse in dem auf Bäumen und an Häusern, in Friedberg kaum. Kleinen erweckt hast, es müßte wunderlich zugehen, wenn er je ein Nest⸗ Wir gehen aber weiter und glauben, daß es dringend nothwendig chen verdürbe. Wenn Du aber zu dem Ausbruch der ersten Rohheit ist, solche Kästchen auch noch für andere Baumhöhlen bewohnende Sing- Deines Kleinen deifällig lächelst, vielleicht gar der gefühlvolleren Mutter, vögel anzubringen. Wie diese Kästchen einzurichten wären, darüber liegen die einschreiten will, Einhalt gebietest mit den Worten:Laß doch das noch keine Erfahrungen vor, wir zweifeln aber nicht daran, daß sie von] Kind gehen! Da braucht man'n Kram zu machen, wir haben's, wie wir den Vögeln benützt werden würden, wenn man bei ihrer Herrichtung und klein waren, ja auch nicht besser gemacht; nun, Du darfst überzeugt Aufstellung auf Größe und Eigenthümlichkeit derselben die nöthige Rüͤcksicht] sein, die Brutalität des kleinen Schlingels wächst zusehends. nähme. Man versuche es nur. Es läßt sich gar nicht berechnen, wie wohlthätig die Wirksamkeit Leider ist die Existenz der gefiederten Kinder der Natur nicht allein[der Schule ist, auch in Bezug auf den Schutz der Singvögel, und es ist gefährdet durch die Fortschritte der Kultur; wir haben sie auch zu schützen bezeichnend für dieselde, daß bei weitem die meisten Vogelnester von jün⸗ gegen kleine Räuber, die menschliches Antlitz tragen. Immer noch werden geren Kindern, besonders den noch nicht schulpflichtigen zerstört werden. viele Vogelnester alljährlich durch Kinder zerstört. Es ist abscheulich, em Die Schule sucht einen freundlichen, liebevollen Verkehr mit der Natur pörend, das Treiben dieser kleinen Unholde, ja man sollte es kaum für zu vermitteln, sie belehrt unablässig, ermahnt, warnt und straft mit möglich halten; Kinderherzen sind doch so leicht empfänglich für die sanf- Ernst, wenn's Noth thut. Aber allmächtig ist sie nicht, in jeder Heerde teren Regungen des Mitleids und des Erbarmens. Es wird oft leichthin] findet sich ein räudiges Schaf, und wenige böse Kinder können unermeß⸗ gesagt:Sie verstehen's nicht besser! Gewiß, Dummheit ist's, große lichen Schaden in einer Gemarkung anrichten, da die Nestchen bei dem Dummheit, wenn ein Kind einem Vögelchen ein Leids thut, nur einem Mangel an dichtem Gebüsch meist leicht zu finden und diese Kinder

einfältigen Jungen kann so'was einfallen. Aber dies ist doch nur so zu] die Lehrer können sie mit Namen nennen außer der Schulzeit sich verstehen, daß die Dummheit der Rohheit und Fühllosigkeit beim Handeln selbst überlassen sind. 5 nicht in den Weg tritt, sie vielmehr gewähren läßt. Darum ist nicht die Solchen Kindern gegenüber scheint es geboten, an die Feld und

Dummheit anzuklagen, sondern eben die Rohheit. Und für diese Rohheit[Garten-Polizei und an das Strafgesetzbuch zu erinnern, das bekanntlich sind eigentlich nicht die Kinder verantwortlich zu machen, wohl aber ist's in diesem Punkt keinen Spaß versteht. Darum: Gartenpolizei vor! Schutz die Erziehung. Hast Du im Garten oder auf dem Spaziergang Deinem den Singvögeln!

vierjährigen Knaben so ein Vögelchen gezeigt und zu ihm gesagt:Sieh',