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dieser Rede heimisch in diesem Hause sühle.—
virwahrt sich und seine Landsleute gegen den Vor- wurf des Particularismus. Sie seien hierher glommen, um das norddeutsche Verfassungswerk gif Grund des Entwurfs zum Abschluß zu brin- n. Er sei ein abgesagter Feind des Einheits- hates und halte daher an dem Entwurfe fest, werde indeß bei der Specialdebatte einzelne Mo⸗— dficationen zu demselben beantragen.— Abg. v. Nalinkrod greift vom ultramontanen Stand— punkt aus die Richtung Bismarcks an, worauf im dieser mit dürren Worten erwiedert, daß gerade die Ultramontanen einen großen Theil der Schuld an dem traurigen Zustand Deutschlands gügen.— Abg. v. Vincke⸗Olbendorf beleuchtet As ehemaliger Offizier vorzugsweise den niilitäri⸗ shen Theil des Entwurfes. Abg. Schleiden (Holstein). Er wolle keineswegs auf die Ankla⸗ sen antworten, welche gestern der Ministerprͤsident legen die Augustenburger geschleudert habe. Seiner Unsicht nach gehöre dies gar nicht zur Sache. Der Entwurf sei sehr inconsequent abgefaßt. Preu⸗— sen habe in Nikolsburg, anstatt die Wahrung er Reichsmacht in erste Linie zu stellen, nur die Permehrung seiner Hausmacht im Auge gehabt. Das sei ein großer politischer Fehler. Er nehme war das Bild: die Mainlinie sei nur eine Halte— felle für uns, im friedlichen Sinne auf, aber rotz alledem könne er sich der Befürchtung nicht zerschließen, daß die Annexionen in Norddeutsch- and nur das Frühstück zu dem bald folgenden Nittagessen im Süden sein werden. Er habe ergebens in der Geschichte nach einem Beispiel esucht, wo das Königthum von Gottes Gnaden n ähnlicher Weise verfahren sei, wie das preu- zische. Er müsse vor Allem auf constitutionellen Garantien bestehen.— Abgeordn. v. Savigny (Bundescorimissär) weist die gegen die Regierung torgebrachten Einwürfe zurück.— Abg. v. Ben⸗ nigsen. Auch von ihm und seinen politischen Frtunden sei der Ausnahmezustand in Hannover schwer empfunden worden; hoffentlich werde der“ elbe jedoch noch vor dem 1. October d. J. auf⸗ gehoben werden können. Er stehe auf dem Boden der Ereignisse von 1866; der Bürgerkrieg habe die alte Verfassung zertrümmert. Es sei daher die Pflicht der siegenden preußischen Regierung gewesen, etwas Neues an ihre Stelle zu setzen, und das sei eben der uns vorliegende Entwurf, den man allerdings nur mit Modificationen an- nehmen könne.— Abg. Dr. Wigard(Dres- den) sieht in dem Entwurfe ein Original, wie noch keines dagewesen. Die Gelehrten der Zu⸗ zunft würden noch darüber staunen; von Allem ei Etwas darin zu finden, nur nichts vom con- ditutsonellen Princip. Ohne wesentliche Aende— rung des Entwurfs im constitutionellen Sinne jönne er nicht für denselben stimmen.— Abg. Gebert(Dresden) ist, aus practischen Gründen, entschieden für den Entwurf, obgleich er viele Wünsche der Vorredner theilt. Die gestrige Rede des Grafen Bismarck habe alle seine Zweifel ge- löst, und er müsse gestehen, daß er sich erst nach
Abg. Heubner(Sachsen) erklärt, nicht für den Entwurf stimmen zu können, wenn nicht wesent⸗ liche Umänderungen im constitutionellen Sinne in demselben vorgenommen würden. Am liebsten wäre ihm der vollendete Bundesstaat und eine Vertretung auch der Süddeutschen im Parlament. Redner bedauert die Oberhessen wegen ihrer schie⸗ fen Stellung zum norddeutschen Bund.— Abg. Graf Galen ist für eine möglichst unveränderte und rasche Annahme des Entwurfs, die Wieder- geburt des deutschen Volkes sei die herrliche Auf— gabe dieses Hauses und es müsse diese Aufgabe zum Segen der kommenden Geschlechter gereichen.
— 13. März. In der heutigen Reichs- tagssitzung sprachen Schaffrath, Dunker von Berlin und Grumbrecht gegen, Bethusy, Prosch und Vincke-Hagen für den Entwurf. Letzterer weist den Hinweis auf das Ausland zurück und fordert Vertrauen; die Particularisten solle man reden lassen; Oesterreichs Vertragsbruch in der schleswig-holsteinischen Frage habe den Krieg her⸗ beigeführt, der Deutschland von der Fremdherr⸗ schaft befreite. Der Redner will nicht die Her⸗ stellung des Einheitsstaates, sondern Befesligung des norddeutschen Bundes.
Kiel. Die Herzogin von Schleswig⸗-Holstein— Augustenburg ist auf Primkenau gestorben.
Kassel. Die hiesigen Blätter melden jetzt amtlich, daß der Professor a. D. Dr. Reinhold Pauli in Tübingen zum ordentlichen Professor in der philosophischen Facultät der Universität zu Marburg ernannt worden ist.— Die Nr. 12 des„Amtsblattes für Hessen“ enthält die Ver— ordnung vom 17. Januar d. J., betreffend die Feststellung des Finanzetats für das Gebiet des ehemaligen Kuürfürstenthums Hessen auf das Jahr 1867. Die Einnahme ist auf 5,749,000 Thlr., die Ausgabe auf 5,749,000 Thlr. fesigestellt.
Wiesbaden. Der Bürgerausschuß unserer Stadt hat den Antrag des Vorstandes der katho⸗ lischen Kirchengemeinde auf Einführung von Con- fessionsschulen statt der bestehenden Communal⸗ schulen ohne Discussion einstimmig abgelehnt. Die Versicherung des Bürgermeisters Fischer, daß auch der Gemeinderath den fraglichen Antrag voraus- sichtlich einstimmig ablehnen werde, wurde mit allseitigem Bravo begrüßt.
Oesterreich. Wien. Die Reise des Kaisers nach Pesth ist jetzt definitiv auf Dienstag festgesetzt. Die Beschleunigung derselben soll, wie die„N. fr. Pr.“ andeutet, namentlich mit Rück⸗ sicht auf den Umstand erfolgen, daß die con- stitutionellen ungarischen Minister in Function sind, ohne den Amtseid abgeleistet zu haben. Eine Depesche aus Pesth vom 12. besagt: Der Kaiser hielt unter unbegränztem Jubel der Bevölkerung seinen Einzug durch die festlich geschmückten Straßen.
— Dem„Rhein. Kur.“ wird geschrieben: Vor drei Tragen war eine geistliche Deputation, Cardinal Rauscher an der Spitze, bei dem Kaiser, um ihre Besorgnisse wegen Antastung des Con⸗ cordats auszusprechen und dieser Möglichkeit, deren man Herrn v. Beust für fähig hält, vor⸗ zubeugen. Diese Deputation soll eine in ihrem Sinne zusagende Antwort erhalten haben. Der „Rh. K.“ will diese Nachricht aus„zuverlässiger Quelle“ haben.
Frankreich. Paris. In dem gesetz⸗ gebenden Körper ist nun die Discussion über das Schulgesetz zu Eude gebracht, nachdem es noch zu einigen lebhaften Erörterungen über einzelne Punkte gekommen war. Bei der namentlichen Abstimmung über das aus 22 Artikeln bestehende Gesetz wird dasselbe von 250 Deputirten ein stimmig angenommen. Von der Opposition ent- hielten sich Berryer, J. Favre, E. Picard, Thiers und auch Kolb- Bernard der Abstimmung.
Friedberg.(Eingesandt.) Als unlängst das Ge⸗ rücht auftauchte, in hiesiger Stadt unter dem Namen „Museum“ wöchentlich einigemal eine Zusammenkunft zu veranstalten, wurde dieses Project gewiß von sehr Vielen mit Freuden begrüßt. Warum sollte auch nicht der besser gesinnte Bürger einer solchen Anstalt seine volle Theil⸗ nahme schenken— wenn ihm hier Gelegenheit geboten wird, von dem intelligenten Theil Unterhaltung und Vor⸗ träge zu vernehmen, die ihn belehren und bilden und welche ihn befähigen, das Lehrreiche seiner Familie mit- zutheilen, und auf diese Art und Weise Bildung zu ver⸗
ist, so kann es nicht schwer halten, eine solche Gesellschaft
2 von den
breiten? Da Friedberg sehr reich an intelligenten Kräften!
in's Leben zu rufen, wenn anders der bessere und intelli⸗ gentere Bürger länger nicht mit Gleichgültigkeit zusehen will, daß sein Mitbürger beim Bier und Kartenspiel seine zur Bildung beste Zeit vergeudet.— 8.
Aus dem Keeise Nidda. In dem zu unserem Kreise gehörenden Orle Annerod sollen die Blattern ausgebrochen sein. ae 9„ 75 8 kurz nach 9 Uhr dischen Hof⸗ N 25. ee eee 1„Hollän⸗
hen H Feuer aus, welches mit großer Schnelligkeit und Heftigkeit um sich griff. Das ganze Hintergebäude in welchem der Saal sich befand, und worin gerade die Capelle des 34. Inf.⸗Reg. vor einem äußerst zahlreichen Publikum concertirte, ist niedergebrannt, von den Seiten⸗ bauten und dem Vorderhaus der Dachstuhl und ein Theil des dritten Stockes. Durch den Einsturz einer nach dem „Nothen Hof“ gelegenen Prandmauer wurden zwei Per⸗ sonen erheblich verletzt.
Lorsch. Der Gemeinderath P. Ruch von Bürstadt hat dieser Tage auf eine tragische Weise sein Leben eingebüßt. Derselbe fuhr auf einer Langwiede sitzend von Lorsch nach Hause. Das Pferd eines unmittelbar hinterdreingehenden Wagens kommt ihm zu nahe; er will vom Wagen springen, bleibt aber hängen und geht der nun folgende schwere Steinwagen über seinen Körper. Nach fünf Tagen eclag er seinen unsäglichen Schmerzen. Eine gerichtliche Untersuchung ist eingeleitet, der unvorsichtige Fuhrmann in Haft.— In dem nahen Sandhofen gerieth ein Bursche von hier mit einem Brauerknechte, seinem Nebenbuhler, in Wortwechsel wegen eines Dienstmädchens, für das sie beide in Liebe erglühten. Der Erstere, immer mehr in die Hitze gerathend, ergriff endlich ein Stoßeisen und versetzte dem Brauerknechte einen Hieb über den Kopf, der den Schädel spaltete. In kurzer Zeit war der Unglückliche eine Leiche. Der ruchlose Thäter ist verhaftet.
„ Während der Pariser Ausstellung werden Vergnügungszüge jeden Donnerstag Morgens 1151 Cöln. Zeit ab Forbach mit Ankunft in Paris Freitag Morgens 635 abgelassen. Bei der Rückfahrt, welche fünf bis acht Tage später des Abends stattfinden wird, trifft der Ver⸗ gnügungszug um 423 Nachmittags in Forbach wieder ein. Der Preis für Hin⸗ und Rückfahrt ab Forbach ist II. Cl. 7 Thlr. 10 Sgr. und III. CI. 4 Thlr. 24 Sgr. Für die Stationen dee Rhein-Nahebahn nach For⸗ bach und zurück, zum Anschluß an den Französischen Cxtra⸗ zug, werden Retourbillets mit 10tägiger Güllgkeitsdauer unter einer Ermäßigung des gewöhnlichen Tarifs um 50 Prozent ausgegeben. Auf jedem großeren Bahnhofe wer⸗ den Subscriptionslisten aufgelegt, in welche sich die Theil⸗ nehmer an den Zügen vor dem 10. desjenigen Monats, in welchem sie die Reise unternehmen wollen, einzuzeichnen haben, da die französische Ostbahn die Züge nur ablassen wird, wenn derselben eine bestimmte Anzahl Passagiere (mindestens 400) garantirt sind.
% Im Salon der Weltausstellung zu Paris wird am 8. Juli ein Preissingen für Chor eröffnet. Die hervorragendsten Gesangvereine Europa's sind eingeladen, sich daran zu betheiligen. Jeder Verein wird zwei Choͤre nach seiner. Wahl singen. Der Preis besteht in einer verzeldeten Krone von Silber und einer Summe von 5000 Franken. Vereine, welche der Kosten wegen nicht vollständig erscheinen können, dürsen sich durch Abgeord⸗ nete und ihre Fahne bei diesem internationalen Fest reprä⸗ sentiren lassen.
. In Paris hat sich dieser Tage hauptsächlich auf Anregung L. Bambergers ein Comite zur Versorgung der für die Ausstellung nach Paris kommenden deutschen Arbeiter constituirt. Es wurden 4 Abtheilungen gebildet, 1) für die finanziellen Angelegenheiten, 2) für die Woh⸗ nungsfrage, 3) für die Beziehungen mit Deutschland, und endlich 4) für die Beziehungen zu den Gesandischaften. Man stellte als Grundsatz fest, daß keine Geldunterstützungen verabreicht, dagegen Alles aufgeboten werden solle, um den Arbeitern ihren hiesigen Aufenthalt nutzbringend zu machen.— Da es voraussichtlich, namentlich in den ersten Monaten der Aussiellung, den Fremden schwer balten wird, eine passende Wohnung zu finden, hat sich das Office Universel, Boulevard Magenta Nr. 16 in Paris, dessen Besitzer ein seit 24 Jabren in Paris ansässiger Deutscher ist, veranlaßt gesehen, in den angenehmsten Stadtheilen von Paris mehrere hundert, theilweise in Privathäusern befindliche, anständig und reinlich möblirte Zimmer und vollständige Familienwohnungen contraktlich an sich zu bringen, welche zu den festen Preisen von 3. 4 und 5 Francs per Zimmer, reichere zu 6, 8 und 10 Francs täglich abgegeben werden koͤnnen.
„„ Das Gewerbeblatt veröffentlicht nachträglich ein weiteres Verzeichniß von Hessen-Darmstädtern, die sich an der Pariser Ausstellung betheiligen. Es sind dies 31 Personen, darunter 25 mit Rheinweinen.
% Wie aus Paris berichtet wird, läuft dort gegen— wärtig eine Bittschrist an den Senat um, worin verlangt wird, daß für die Hagestolze eine Steuer eingeführt werde. Sehr viele Damen haben mitunterzeichnet.
1 Kleesamen!
641 in ganz vorzüglicher Qualität bei Wilh. Fertsch.
5 Zu verkaufen 639 bat Unterzeichneter einen kleinen Wagen für eine Kuh oder ein leichtes Pferd eingerichtet, sowse einen
Ein Bursche,
649 der mit Pferden umgehen kann, wird auf Ende März gesucht von
Frledberg. Heinr. Horn.
Zu verkaufen.
503 Emin der Usagasse belegenes Daus ist aus der
großen, starken, einspaͤnnigen Wagen. Nlertrrosbach. D. Pellwilg, Schmledmeister.
Hand zu verkaufen. Näheres zu erfragen bei Georg Kautz am Stapischulhaus.
1866, Zwetschen!
311 Türkische, Bamberger und Wetterauer bei Wilh. Fertsch.
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Ein Logis
616 welches sogleich bezogen werden kann, bat zu ver- A Georg Eugel.


