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„ Michelstadt i. O. In öffentlichen Blättern] die diese Last nicht zu tragen vermochte, obgleich die ganze! England und Frankreich bestimmten Passagiere und kündigt Georg Haag von hier ein bewährtes Mittel an, Schwimmschule vor wenigen Tagen erst reparirt wurde.] Posten gelandet, unverzüglich die Reise nach Bremen um die Rinderpest schnell und gründlich zu heilen. Der⸗JDas Gerüst brach; alle stürzten in die Wellen, sieben fortgesetzt. sebbe erklärt sich bereit, jederzeit Proben abzulegen und] fanden ihren Tod. Dasselbe bringt 145 Passagiere volle Labung und dann sein Geheimniß zu verkaufen. 79000 Dollars Contanten. i
Aus Rheinhessen. Herr Schulinspector Treu⸗ f N A Alzey, einer der ersten Zöglinge des Friedberger Telegraphischer Bericht. Abrerseminars, hat zur bevorstehenden n Mitgetheilt von Chr. Hecht in Frledͤberg, Spec.⸗Agenti. Der Wetterauer Zweigverein der diser Anstalt ein 18 Seiten starkes Heftchen in gebundener 5. 5 gel a 2 42
ede e(mit erläuternden Anmerkungen) erscheinen Das Hamburger Postdampfschisf Hammonia, Capt. Gustav⸗Adolf⸗Stiftun Redeweise(mit erk gudwigs⸗ und Ali S Ehlers, krat am 8. Juni wieberum eine Reise via*
ie oe 1 de Alicen⸗ 5— 75 f 0 i en. Wenn Wenne mne peng Southamplon nach New⸗York an und hatte außer einer beabsichtigt Sonntag den 23. Juni Nachmit⸗ ufließt. Preis d kr. sechs Perf N 6 8 starken Brief⸗ und Packelpost 450 Tons Ladung, 70 tags halb zwei Uhr in der Gemeinde Dorheim Köln. Eine aus sechs ersonen, Mann un Frau] Passagiere in der Cajüte und 639 im Zwischendeck an Bord. sei und vier Kindern, bestehende Familie, die bei dem Mittag⸗ Das Hamburger Posidampfschiff Vorussia, Capt sein Jahresfest 32 feiern. Indem alle Freunde 1. 105 e eden 5 l Das Ho ge ostdampfschiff Borussia, Capt. des Vereins zur Theilnahme an dieser Feier ein⸗ Iisen u. A. Spinat genossen batte, erkrankte gegen 5 Uhr] Franzen, welches am 18. Mai von Hamburg direkt ab⸗ 0 0 g zamittelbar nach genommenem Kaffee unter den hestigsten ging, ist nach einer stürmischen Reise von 13 Tagen wohl⸗ geladen werden, werden zugleich die Ortsvereine
kymptomen. Den zu Hülfe gerufenen Aerzten gelang behalten in NewYork angekommen aufgefordert, sich durch Abgeordnete vertreten zu e, die Krankheitserscheinungen in dem Maße zu mildern,
0 0 mu Das Hamburger Postdampsschiff Germania, Capt. i i i sest di ö ß die Lebensgefahr der Patienten schon in den späteren] Schwensen,. von 00 am 1. Juni* 17 1 5 55 15 1 fet 95— Neuwahl des Abendstunden als beseitigt angesehen werden konnte. Diese ist nach einer sehr schnellen glücklichen Reise von 9 Tagen 4— 5 2 4 455 f 1 0 künstige Wendung bat auch fir die Folge Stand gehalten.] 14 Stunden wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, Friedberg den 11. Juni 1867. Ls ist ziemlich bekannt, daß Spinat, wenn er geschossen nachdem es daselbst die für England und Frankreich mund Saamenkörner trägt, durch diese letzteren der bpessimmten Passagiere und Posten gelandet, underzüglich besundheit in so fern schädlich wird, als er besuge die Reise nach Hamburg fortgesetzt.. 2 diarrhee erzeugt, Die im obigen Jule obwallende] Dasselbe bringt 171 Passaglere 300 Tons Ladung 8 nehmigten Kollekte für das Mathilden⸗ Ursache des plötzlichen Erkrankens dürfte durch die] und 51 Briessäcke. Landkrankenhaus in Darmstadt ist gegenwärtig ein Khandelnden Aerzte wohl festzustellen sein. Das Bremer Postdampfschiff des Norddeutschen Lloyd B stragter dieser Anstalt in unsere Stadt. In
Kaiserslautern, 5 Juni. Ein furchtbares Ereigniß New Pork, Capt. Dreyer, trat am 10. Juni wiederum wanne Wenne a i 2* 9 a zersetzte heute Nachmittag die ganze Stadt in Aufregung. eine Reise via Southampfon nach New⸗York an und hatte dem Mathilden-Landkrankenhause 3* N kiwa 30 Seminaristen begaben sich mit ihrem Schwimm- außer einer starken Brief und Packetpöst 632 Passagiere ohne Unterschied der Konfession Aufnahme, ärzt⸗ ihrer an die m a ae e c die Schüler r 7 an 55 e liche Behandlung und heilsame Pflege, weß halb shule. Während der Zeit, n elche ich die Schule as Bremer Postdampfschiff Hansa, Capt Oterendorp, di 11 i Anf i ibküblen wollten, machten etwa 12 derselben eine Fahrt] welches am 31. Mai New. Het verließ, ist nach einer die Unterstützung dieser Anstalt N Nenschen zuf dem im Weiher befindlichen Kahn. Beim Aussteigen glücklichen Reise von 10 Tagen, 10 Stunden wohlbehalten freunde empfohlen*in fr 1 falt
Ein Freund der Anstalt.
hmen ungefähr 20 Personen auf eine Stelle des Gerüstes, in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die für 1 5 ichte Gummi 2 1 5 Wasserdichte Gummistoffe N zu Bettunterlagen, sowie noch andere Gummiwaaren
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um sie nicht verbrauchen zu lassen, vor Jedermann verschlossen halten. Der baut. Die anhaltende Nässe dieses Jahres, erzählt der Keisende weiter, Wirth, bei welchem sich Campe nach dieser Sache erkundigte, gestand zwar] mochte hierzu wobl viel beigetragen haben; aber auch in besseren Jahren ein, daß eine verschlossene Brücke so gut wie gar keine sei und daß das kann der hiesige Landmann aus seinen Kornfeldern nur einen sehr einge⸗ Durchreiten und Durchfahren bei angeschwollenem Wasser sehr gefährlich schränkten Nutzen ziehen. Es fehlt ihm nämlich an hinlönglicher Grasung, wäre; allein auch er meinte, die Sache sei nun einmal nicht zu ändern. um so viel Hornvieh zu unterhalten, als er zu gehöriger Bemistung seiner
Das Uebrige, was unser Reisender über Friedberg berichtet, ist nicht] Aecker nöthig hätte; und um den Mangel an natürlichen Wiesen durch viel erquicklicher. Wir wollen es mit seinen eigenen Worten folgen lassen: künstliche zu ersetzen, dazu fehlt es ihm an Freiheit, denn da die Schäfe⸗ Die einzige Nahrung dieser verarmten freien Reichssladt, so erzählt Campe, reien hier durchgängig herrschaftlich sind, so darf der Bauer in seine besteht in Ackerbau und Gastwirthschaft. Handel und Manufakturen von Brach- und Stoppel-Felder keine Futterkräuter säen, wenn er nicht den einiger Bedeutung sind gar nicht hier. Auch ist die Stadt nicht ganz so] Verdruß haben will, sie von den berrschaftlichen Schafheerden abgeftessen frei, als andere Reichsstädte; sondern sie hängt gewissermaßen von einem zu sehen. Er unterläßt dies also und begnügt sich, nur so viel Vieh zu Burggrafen ab, dessen Burg an dem einen Ende der Stadt liegt. An halten, als sein dürftiger Wiesenwachs ihm gestattet. Daher sein Mangel diese Burg ist die Stadt vor mehreren hundert Jahren für 10,500 Gul-⸗ an Mist; daher der schlechte Ertrag seiner Aecker.—
den verpfändet worden, wofür dem jedesmaligen Burggrafen gehuldigt Mag auch Campe alle diese Dinge, vielleicht aus Verstimmung über werden muß. Dadurch erhält denn dieser auf die inneren Angelegenheiten sein oben mitgetheiltes Abenteuer, etwas zu dunkel geschildert haben, so dieses kleinen und schwachen Freistaats einen starken Einfluß. blieb doch die Wirklichkeit sicherlich nicht allzuweit binter jener Schilde⸗
Nicht viel besser lauten die Berichte über die übrige Wetterau, denn rung zurück; und wir haben deshalb alle Ursache, uns über die schöne die Fruchtbarkeit, welche jetzt doch deren Hauptruhm ausmacht, spricht ihr] Entwickelung zum Besseren, welche Friedberg und seine Umgebung seit je⸗ Campe vollständig ab. Er schildert das Erdreich als ein sehr fettes und ner Zeit in so reichem Maße genommen hat, berzlich zu freuen, Gott da- zähes, welches eben darum bei anhaltender Nässe ganz unbeschreiblich elend für zu danken und ihn zu bitten, daß er uns auch ferner nach seiner sei. Aber trotz der ausnehmenden Fettigkeit des hiesigen Bodens, sagt Gnade leite.
unser Berichterstatter, fand ich die noch auf dem Felde stehenden Saaten und Gartengewaͤchse viel kleiner und kümmerlicher, als selbst diejenigen,—— welche man in Holstein unn im Mecklenburgischen auf den leichtesten Aeckern


