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des Sieges bei Leipzig und der
Reformation, Burschen⸗
Gründung einer allgemeinen deutschen schaft auf der Wartburg gelten.
Bayern. Aus der Pfalz. In Mau- dach sind bis zum 8. ds. 84 Personen an der Cholera erkrankt, darunter jedoch nur wenige schwer; gestorben 10 Personen.
Baden. Karlsruhe. Der Abgeordneten⸗ kammer wurden am 10. ds. verschiedene Gesetz⸗ entwürfe vorgelegt, darunter ein Wehrgesetz nach Maßgabe der preußischen Heeres ⸗Organisation, ferner ein Gesetz über Aufhebung des passiven Wahlcensus und über den Elementar⸗Unterricht.
Oester reich. Wien. Der von dem Reichs- raths⸗Ausschusse für confessionelle Angelegenheiten ausgearbeitete Gesetzentwurf hebt das bisher geltende Eherecht auf und erklärt die Ehe als ein rein bürgerliches, lediglich den Vorschriften des Civilgesetzbuches unterworfenes Justitut und ver— langt die Einführung der Civilehe.
— Der„Wanderer“ meldet:„In dem am 10. ds. unter Vorsitz des Kaisers abgehaltenen Ministerrath ist eine Ausgleichung der Mei⸗ nungs ⸗Verschiedenheit zwischen dem ungarischen Finanzminister und dem Reichsfinanzminister zu Stande gekommen. Die Anschauungen über die Nothwendigkeit einer baldigen Beseitigung des Deficits und Herstellung des Gleichgewichts im Staatshaushalt fanden Anerkennung und sollen die Grundlage eingreifender Reformen auf dem Gebiete der Finanzpolitik bilden. Der ungarischer— seits gemachte Vorschlag wegen des Präeipuums von 30 Millionen Gulden ward nicht acceptirt, da- gegen soll beschlossen worden sein, eine Unification der Staatsschuld herzustellen, das Erforderniß für Staatsschuldentilgung aus dem Budget der Staats schulden⸗Bedeckung zu streichen und beide Finanz- minister mit der Detailausarbeitung zur Durch— führung der Maßnahmen zu beauftragen.“
— Die Theilnehmerzahl an der zu Inns- bruck stattfindenden Katholiken-Versammlung be⸗ ziffert sich auf ungefähr 500. Die Bischöfe und katholischen Autoritäten Deutschlands sind nicht erschienen. Unter den Besuchern befinden sich 45 ausländische Laien und 52 Geistliche.
Schweiz. Genf. Die Verhandlungen des Friedens⸗Corgresses zu Genf haben einen sehr bedauerlichen Verlauf genommen und dadurch große
werden so gewechselt, daß man förmlich einen Rundgang
Mißstimmung hervorgerufen; die Verworrenheit der hier geltend gemachten Richtungen und die vielen Sonderinteressen, welche jeder der Friedens- freunde aus seinem Vaterlande mitbrachte— bei⸗ spielsweise verlangt Garibaldi die Niederwerfung des Papstthums, die Polen dagegen die Nieder- werfung Rußlands, bevor es zum allgemeinen Frieden komme— mußten nothwendig von dem eigentlichen Ziele ablenken und die Auslassungen der französischen Socialisten dem Congreß einen ganz anderen Character aufdrücken. Ein Theil der Bevölkerung von Genf hat unter diesen Um— ständen sich zu einer Demonstration gegen die Richtung, welche die Congreß-Verhandlungen ge— nommen haben, beranlaßt gesehen, und in einer Volks⸗Versammlung Protest gegen den veränderten Character des Congresses eingelegt.
Frankreich. Paris. Der„Moniteur“ constatirt, daß das Circular Moustier's eine beruhigende Wirkung gehabt hat, und nimmt davon Act, daß der König von Preußen am Schluß seiner Thronrede der Hoffnung Ausdruck gab, die Wohlthaten des Friedens würden erhal⸗ ten bleiben.
1 Friedberg. Wir können dem in Nr. 107 Ihres Blaues über das gegenwärtig hier aufgestellte Stereos— kopencabinet Gesagten nur beistimmen. Wir haben mit mehreren Bekannten die„Pariser Ausstellung“ besucht und sind selten so befriedigt gewesen. Die Bilder sind durchgängig klar und gut; sie sind so aufgestellt und
durch den Park und das Ausstellungsgebäude zu machen glaubt, etwa so, wie man ihn in Paris wirklich machen würde. Von Interesse ist es zu sehen, wie durch die Pholographie die Fabrikate sich sofort nach ihren Bestand⸗ theilen erkennen lassen, z. B. Glas, Porzellan, Silber, Eisen. Wir könnten noch viel von den einzelnen Bildern erzählen, wenn uns nicht der Raum hier zu knapp zu⸗ gemessen wäre. Wir empfehlen deßhalb: Hingehen und Selbstsehen.
Frankfurt. Dem erst vor einigen Tagen gegründeten Frankfurter Dombauverein wurde vorgestern die An⸗ zeige von dem Beitritte der Königin Auguste von Preußen als Mitglied mit einem Beitrage von 1000 fl. in folgen⸗ dem an Herrn Stadtpfarrer Thissen gerichteten Schreiben zugefertigt:„Durch Ihre Benachrichtigung habe ich mit Freude die Bildung des Fraukfurter Dombau⸗Vereins ver⸗ nommen und wünsche als Mitglied desselben mich sofort an seinem guten Zwecke mit dem beifolgenden Betrag zu betheiligen. Baden, 4. Sept. 1867. Augusta.“ Darmstadt. Der Polizeitelegraph bringt das Por⸗ trait des unter dem Verdachte, den 67jührigen Ad. Volz in Eich ermordet zu haben, steckbrieflich verfolgten Mechanikers
1
Joh. Grüll von Gernsbeim. Derselbe hat bis in die ne Zeit in der Dampfmühle bei Oppenheim gearbeitet und sich dort auch noch nach dem Raubmord kurze Zeit aufgehalten.
samen Maßregeln behufs Vertilgung der Feldmäuse auf. Als das probaleste Mittel empfiehlt ein schwäbischer Land⸗ wirth irdene Töpfe oder Krüge, etwa bis zur Hälfte mit
nicht sichlbar ist, in den Boden einzugraben. Derselbe batte deren drei aufgestellt und nachstehende günstige Resultate erzielt. Im ersten halben Tagen in einem Acker 29 Stück, im zweiten halben Tage 22 Stück, bei
dritten Tage 49 Stück, zusammen 173 Stück. Die Ge⸗ schirre dürfen natürlich nicht zu klein sein, damit die ge⸗ fangenen Feinde nicht entspringen können. An ein Ent⸗ kommen ist wegen der glasirten Rundung nicht zu denken. Schaaren von Raaben sammeln sich bald krächzend um einen solchen Gefangenen, der ihren wuchtigen Schnabel⸗ stößen schnellstens unterliegt.
Worms. Am 31. v. M. schloß die hiesige Brauer⸗ schule mit einem öffentlichen Examen ihren 3. Cursus. In der vollständtgen Befriedigung der bei den Prüfungen Anwesenden, meistens Brauereibesitzer von hier und der Umgegend, wird die unter der Direktion des Herrn Paul Lehmann hier stehende Schule neuen Antrieb finden, auf der betretenen Bahn rüstig fortzuschreiten. Ein neuer Cursus beginnt mit dem 15. Mai k. J.
Aus Nierstein wird gemeldet, daß sich dort am 10. d. M. Nachmittags ein Gewitter von seltener Heftigkeit entlud, zum Glück ohne Hagel, jedoch mit einem wolkenbruchähnlichen Regen, dessen Ströme in einzelnen Gewannen große Verwüstung anrichteten. Weinbergsstöcke und Pfähle flossen über die Eisenbahn in den Rhein, was leicht erklärlich ist, da das Wasser in einzelnen Weinbergen über 6 Fuß hoch stand.
Telegraphischer Bericht. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.-Agenk. Das Hamburger Postdampsschiff„ Saxonia,“ Capt. Haack, welches von New Pork am 31. August abging, ist nach einer ausgezeichnet schnellen Reise von 10 Tagen 9 Stunden wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die für England und Frankreich bestimmten Passagiere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise nach Hamburg fortgesetzt. ö
Das Bremer Postdampfschiff„New⸗York“, Capt. Ernst, welches am 29. August New⸗Pork verließ, ist nach einer glücklichen Reise von 12 Tagen wohlbehalten in Cowes angelangt, und hat, nachdem es daselbst die für England und Frankreich bestimmten Passagiere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise nach Bremen fortgesetzt.
Das Hamburger Postdampfschiff„Allemania“, Capt. Meier, welches am 24. Aug. von Hamburg via Southampton abging, ist nach einer sehr schnellen Reise von 10 Tagen 18 Stunden wohlbehalten in New-York angekommen.
Das Bremer Postdampfschiff„Hermann“, Capt. Wenke, welches am 24. August von Bremen abging, ist nach einer schnellen und glücklichen Reise von 11 Tagen wohlbehalten in New⸗York angekommen.
Mobiliar-Versteigerung. 2134 Dienftag den 17. d. Mts., Vormittags 9 Uhr anfangend, werden in der Hofraithe des Bürgers und Metzgermelsters Dein rich Weller dehier, verschiedene Mobilien, als: Tische, Stühle, Schränke, Bettstellen, Tommode, Schreibpult, Sopha, Porcellan, Glaswerk, Wirthschaftsutenfilten, Metzgerhandwerksgeschirr, sowle sonstige Haus⸗ und Küchengeräthschaften, öffentlich meist⸗ bietend versteigert. Friedberg am 9. September 1867. In Auftrag Groß herzoglichen Lanpgerichts Friedberg. ae eee Fitedberg U*
Der dienstälteste Gerichtsmann a Fouc ar.
Main Weser⸗ Bahn. Bahnbezirk Friedberg. 2139 Mittwoch den 18. d. Mts., Vormittaas 8 Uhr, werden mehrere der Eisenbahn-Verwaltung gehörige, in der Gemarkung Fauerbach bei Friedberg neben der Bahn zunächst des Durchlasses am alten Haingraben gelegene Grundstücke, an Ort und Stelle öffentlich Heisibletend versteigert und die Verfteigerungsbedingungen im Termin dekannt gemacht. Friedberg den 10. September 1867. e yl, Großherzoglicher Ingenieur.
Versteigerung von Fässern.
2146 Mittwoch den 18. d. Mis, Vormittags 10 Ubr, will Herr Gastwirth Andreas Ruppel IV. dahler in selner Behausung(ur Krone) eine Parthie gut und rein erhaltene Aepfelweinfässer, 1 Zulast, 2 und 1 Ohm haltend, öffentlich meifibtetend verstetgern lassen. Homburg den 10. September 1867. Das Bürgermeifler⸗-Amt A. Schleußner.
Durchsichtige Glycerin-Seise,
1094 anerkannt bestes Mittel zur Verschögerung der
Haut, empfiehlt in Stücken u 4, 6, 9, 10, 12 kr.
Güter-Versteigerung.
2172 Montag den 16. September d. J., Vormsttags 11 Uhr, werden in hiefigem Rathhause die Güterstücke des Bürgers und Wagnermeisters Wilhelm Hanstein dahier, nochmals öffentlich meistbietend versteigert und wird bemerkt, daß bei annehmbaren Geboten die Ge⸗ nehmigung sogleich ertbeilt werden kann.
Friedberg den 13. September 1867.
Großherzogliches Ortsgericht Friedberg nd
Der dienftältesse Gerichtsmann Fouc ar.
Hofraithe- und Güterversteigerung. 2150 Montag den 30. September d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiefigem Ratbhause die nachverzeich⸗ neten Immobilien des Bürgers und Metzgermeisters Heinrich Weller, als: Flur Nr. Klftr. Gemarkung Frledberg. 1. 209. 27,7. Hofraithe in der Stadt. 1. 208. 68,8. Hofraum und Schlachthaus. 1. 207. 106,3. Wirthschaftsgarten mit Kegelbahn bei der Hofratthe. 13. 272. 211. Acker im Großgalgenfeld öffentlich meistbtetend versteigert werden. zrtedberg am 12. September 1867. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg en ene Friedberg d 5
Der dienfsälteste Gerichtsmann Fouc ar.
Versteigerung.
2152 Wegen Aufgabe der Wirthschaft lasse ich Dienstag
den 17. September, Vormittags 10 Uhr, eintge Fässer,
Tische Bänke, 2 Bütten, eine Partie Flaschen und
Gläser ꝛc. ꝛc. nebst einen Kleiderschrank meistbtetend versteigern. N
Ehr. Eichelmann.
Steinfurth.
Meine Obstkelter
Lieferungen für das Landeszucht⸗
haus Marienschloß. 2161 Mittwoch den 25. September l. J., Vormittags 10 Uhr, werden dahier zur Lieferung versteigert: 500 Malter Kartoffeln, 20 Centner untererdige Kohlraben, 8„ Zwiebeln. Freitag den 27. September l. J., Vormittags 10 Ubr, wird dabier für 1868 im Summissionswege ver⸗ geben, die Lieferung von:
1) eirca 55 Etr. Weißmehl,
2)„ 45„ Waizengrütze,
3)„ne des,
4„ 25„ aeschälte Gerste, 5)„ 15„ Ffffes, N 60. 5„ Nudeln,
7)» 18„ gedörrte Zwetschen, 8)„ 70 Pfund Pfeffer,
90 17 20 Maas Mohnöl,
10)„ 7 Ohm Efssig.
11)„ 16„ Erpstallöl,
1212 7„ Helltoran,
130 15 1„ Lelnöl,
14)„%, Rüböl,
15)„ 7 Cir. Kernseife I. Qualität, 16)„/„ Schniserseife,
17)„ 1½„ Talglichter,
18)„ 150 Ohm süßze Milch,
19)„ 45 Ctr. Bohnen,
20)„ 45„ Erdbseu,
2)„ 30„ Linsen.
Die unter pos, 1 und 2, unter 3 bis 10, unter 11 bis 14 und untes 15 bis 17 aufgefübrten Gegenstände werden zusammen, die unter pos. 18, 9, 20 und 21, aber einzeln vergeben. 5
Schriftliche Offerten find bis zu dem obigen Termin
in den vor dem Directions⸗Büreau aufgehängten „Summissionskasten“ einzulegen und die Lieserungs⸗
bedingungen bet unterzeichneter Directton einzusehen. Marienschloß den 12, September 1867. Großberzogliche Landeszuchtbaus⸗ Direction Tu mp ler.
Saatlemer Plumenzwiebeln
Wilhelm Fertsch.
2169 ist wieder zum Gebrauche aufgeschlagen ehr.
2133 bei Jacob Herrmann.
Mainz. Das Großh. Kreisamt fordert zu gene
Wasser gefüllt, mit Spreu übersät, so daß die Wasserfläche
6 Töpfen am zweiten Tage 73 Stück, bei 6 Töpfen am
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