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den dort haltenden Zug hinein. Der Zusammen— stoß war fürchterlich: der Locomotivführer wurde auf der Stelle zermalmt, zehn bis zwölf der Pas⸗ sagiere grauenhaft verstümmelt und eine beträcht- liche Anzahl andrer mehr oder weniger schwer verletzt.
H. Reichelsheim. Der Vorschuß- und Credit-Verein dahier hielt am 3. Februar d. J. eine Generalversammlung, iu welcher von dem Vorstand desselben die 1866er Rechnung vorgelegt wurde. Hiernach betrugen
die Einnahmen 27,941 fl. 51 kr. die Ausgaben 26,332„ 50„ mithin ein Ueberschuß von 1609 fl. 1 kr.
Der Verein, welcher im April 1865 gegründet wurde, lesitzt jetzt ein daares Vermögen von 1859 fl. 42 kr. und einen Reservestock von 118 fl. 17 kr. Dividenden wurden an 100 Mitglieder 8 5 fl. 24 kr. vertheilt, gewiß ein recht gutes Resultat, wenn man die ungünstigen Ver— hältnisse vom Jahr 1866 in Betracht zieht, wo das Geschäft beinahe ein viertel Jahr stille lag.— Die Nütz⸗ lichkeit des Vereins wird aber auch immer mehr einge— sehen, denn die Mitgliederzahl stieg im vorigen Jahre um 117, so daß der Verein jetzt 223 Mitglieder zählt. Wie vortheilhaft solche Vereine auch auf dem platten Lande wirken, zeigt sich hier recht deutlich, und wäre daher zu wünschen, daß überall an größeren Orten solche Vereine
in's Leben gerusen würden.
Gießen. Unter dem Namen„Bürger⸗Club' ist da hier eine Gesellschaft gegründet worden, die ihren Mit⸗ gliedern gesellige Unterhaltung, Lectüre, Spiel, Tanz u. s. w. bieten und ein Vereinigungspunkt für die Gießner Bürger— schaft sein soll. Dieselbe wird sich, ferne von allem Partei—
treiben, zu heiterer, ungezwungener Unterhaltung zusammen⸗ finden, um in persönlichem Verkehr und freundschaftlichem Meinungsaustausche alle durch politische Discussionen ent⸗ standene Gegensätze und Härten zu milbern und auf diesem Wege eine größere Eintracht unter der Bürgetschaft zu erzielen.
Aus dem Ried. Ein erschütternder Vorfall hat sich in Biblis ereignet. Einer der geachtetsten und wohlhabend⸗ sten dortigen Einwohner, F. Metz, fährt durch sonder⸗ bares Geräusch erschreckt, am Montag den 4. März friih 1 Uhr aus dem Schlafe auf, um zu sehen, wie seine Scheuer in vollen Flammen steht. Ohne sich anzukleiden, eilt er in den Stall um seine Pferde loszubinden, eines derselben, erschreckt durch die blos mit einem Hemde be— kleidete Gestalt, versetzte ihm einen Schlag auf den Kopf, daß er bewußtlos zusammenstürzt. Noch hatte Niemand weiter den Ausbruch des Brandes bemerkt. Da eilten Bursche des Orts in seliger Stimmung von der Tanz⸗ musik nach Haus und sehen dicke Rauchwolken aus dem Stalle dringen. ihrem Eintritt entdecken sie den unglücklichen Besitzer der Hofraithe in der Stallecke, zwar noch athmend, aber ohne Bewußtsein, der Pferdeschlag hatte den Schädel zerschmettert. Nach einigen Stunden war der Unglückliche eine Leiche.
Von der Lahn. Aus sehr glaubwürdiger Quelle er⸗ fährt die„Hungaria,“ daß der Erzherzog Stephan für ungarische wohlthätige Institute die Summe von 960,000 fl. testirt haben soll, davon allein für das Landes-Findelhaus die Summe von 60,000 fl. Dem Regimente„Erzherzog Stephan“ hat derselbe 80,000 fl. geschenkt; davon ent⸗ fallen 40,000 fl. auf das Offiziercorps und 40,000 fl. auf die Mannschaft
% Ein schrecklicher Tod. Im Januar brachte die in Emden erscheinende„Ostftiesische Zig.“ eine Anzeige, in welcher der Kapitän Evers in Baltum und dessen Frau
Bei
die Bitle aussprachen, man möge ihrem Sohne, dem Navigationsschüler T. U. Evers, welcher am 23. Dezember v. J. von zwei Jollfahrern am Baurumer Strande aus- gesetzt, um zu Fuß nach Hause weiter zu eilen, dort nicht angekommen und allem Vermuthen nach verunglückt sei, eine anständige christliche Beerdigung, falls die Leiche deoselben irgendwo antreiben würde, zu Theil werden assen.— Das Dunkel, welches seitdem über diese Sache schwebte, ist jetzt gelichtet. Die Jollfahrer haben bei dem dichten Nebel, der an jenem Tage herrschte, die Stelle, wo sie den jungen Mann ausgesetzt, für die Insel ge— halt n, während es eine Sandbank im Watt ewesen ist Der Unglüclliche hat demnach auf eine gräßliche Weise seinen Tod im Wasser gefunden. Der nachstehende Brief, en er kurz vor seinem Tode geschrieben und der, in ein Notizbuch gefaltet, in einer Cigarrenkiste auf der Insel Wangeroog angetrieben ist, gibt von ber seltenen Gesstes⸗ gegenwart und der frommen Ergebung des jungen Mannes in sein trauriges Schicksal Zeugniß. Das Schreiben lautet:„Liebe Mutter! Gott tröste Dich, denn Dein
Sohn.... ist nicht mehr. Ich stehe hier und bitte Gott um Vergebung der Sünden. Seid alle gegrüßt. (Name.)—— Ich habe das Wasser etzt bis an die
Knie, ich muß gleich ertrinken, denn Hilfe ist nicht mehr da, Gott sei mir Sünder gnädig.(Name.)—— Es ist 9 Uhr. Ihr geht gleich zur Kirche, betet nur für mich Armen, daß Gott mir gnädig sei.(Name.) Liebe Eltern, Brüder und Schwester. Ich stehe hier auf einer Platte und muß ertrinken, ich bekomme euch nicht wieder zu sehen, und Ihr mich nicht; Gott erbarme sich über mich und trößte Euch. Ich stecke dieses Buch in meine Cigarren—
kiste. Gott gebe, daß Ihr diese Zeilen von meiner Hand ethaltet. Ich grüße Euch zum letzten Mal. Gott ver⸗ gebe mir meine Sünden und nehme mich zu Sich in sein Himmelreich. Amen.“
Bekanntmachung.
Vom 16. d. Mis. ab wird zwischen Usingen unterhalten: Aus Usingen „ Nauheim Bababof„ 7 Frankfurt a. M. den 9. März 1867.
um 580 Mgs., Abds.,
1
und Nauberm eine tägliche Personenpost wie folgt
in Nauheim Bahnhof um 735 Mga. „ Usingen„ 916 Abds. Grneral-Direclior der Großh. Hess. Posten. Der Königlich Preußssche Administrator: In Vertretung Meper.
Holzversteigerung in der
Oberförsterei Ortenberg.
620 Nächsten Donner stag den 21. März, von Vormittags präeis 9 Uhr an, sollen im Distrikt Verbranntekopf
nachstehende Holzsornmente:
Scheitholz Prügel Stockholz Reiser. S. d„ e. Buchen⸗ 392 91 149 384 Eichen⸗ 3— 5½ 2 5 Stecken Eichen⸗Nutzschettholz, 3 Eichen Stämme von 23—37½“ Durchm. und 15—307 Länge, 2 Buchen ⸗„ 19—23“— E 9 Hatabuchen⸗Stämme„ 12—27“*„ 10-40“„ Jerner Zreitag den 22. März im Dtistrict Kleekopf, um dieselbe Stunde anfangend: Scheitholz Prügel Stockholz Reiser. SA ene N Klefern⸗ 72 52 50 166 Eichen⸗— 5— 2 Weichholz ⸗ 1
7 Eichen ⸗Staͤmme von 1
2 Birken ⸗„„ 232 Kiefern-„ 0 77 Stangen„ an Ort und Stelle versteigert werden.
5½—15% 3½.— 57
Durchm. und 10—30“ Länge, 8 25—
3 1„ 10„
Sämmtliches Holz lagert unmittelbar an der hohen Straße und ist sehr gut abfahren. Die Zusommenkunft ist um besagte Stunde jedesmal auf der hohen Straße am Holz.
Ortenberg den 10. März 1867.
Großherzogliche Oderförsteret Ortenberg Dr. Habe rf orn.
——
Holz ⸗Verstei gerung. 606 Im Licher Stadtwald, Distrikt Speicherlingskopf, Langenbuchen zc. tommen den 18. und 19. März nach⸗ verzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung:
N Montag den 18. März. 100 Elchenstämme von 5 bis 15“ Durchmesser und 10 bis 30 Zuß Länge, 1 Eichenklotz von 29“ Durchm. und 67 Länge, 1 Buchenstamm von 17“ Durchm. und 305 Länge, 60 Birken. und Weichholzslaͤmme von 6 bis 14 Zoll Durchm. und 15 bis 30“ Länge, 6 Kirschenstämmt von 7 bis 12“ Onrchmesser und 14 bis 25“ Länge,
160 Eichen-, Buchen- und Birkenstangen bis zu 5 Zoll 700 Fichtenstangen 8——
Diensfsag den 19. März.
250 Stecken Buchen, Eichen- und Welchholz⸗Scheit⸗ * Prügelholz,
120 desgl. Stockbolz,
8000 deogleichen Wellen, worunter 3000 Durchforstunge⸗ wellen, i 6 7000 Putzwellen, 1
100 Wellen Besenbinderreiser.
Der jedesmalige Anfang ist Morgens 8 Uhr auf dem Spescherlingskopf. um Montag wird mit den dichtenstangen der Anfang gemacht.
Lich ren 7. März 1867.
Großherzogliche Bürgermeisteret Lich Dem.
Holz ⸗Versteigerung. 591 Dienstag den 19. Marz l. J., von Morgens 9 Ur anfangend, werden in den Freiherrlich von Ritterschen Waldungen zu Hof Hasselbeck öffentlich meist⸗ bietend verfleigert:
8 Stecken Nadel⸗Scheitbolz,
11„ Birken Prügelholz, 30„ Nadel 8 2„ Birken Stockholz, 25„ Nadel⸗„ 100 Wellen Buchen Reiserbolz, 5275„ Birken⸗ und Eichen⸗Reiserholz, 7575„ Nadel Relserholz, 2700„ Aopen.„ 1788 Gedund Ginflern,
3000 Stück Kiefern⸗Bohnenstangen.
Die Zusammenkunft findet auf dem Hofe Hasselheck Patt, und wird mit dem Verkaufe der daselbst befindlichen Bohnenstangen der Anfang gemacht.
Friedberg dea 7. März 4867.
In Auftrag der Fretherrlich von Ritterschen Gute waltung zu Rüdes elm 8841
Heuverkauf. 627 Nächsten Freitag den 22. d. Mis., Vormittags 11 Ubr, sollen circa 80— 00 Ctr. Heu, der Gemeinde gehörig, öffentlich meistbietend in Abthellungen ver- fleigert werden.
Staden den 12. März 1867. Großherzogliche Bürgermeisterel Staden Da uch.
Bekanntmachung. 621 Die am 4. d. M. in dem Münsterer Gemeinde⸗ wald, Oberförstere! Hoch Wetsel, abgehaltene Holz⸗ versteigerung ist genehmigt. Der erste Fahrtag wird den Steigerern noch näher bekannt gemacht Münster am 9. März 1867. Großberzogliche Bürgermeifferei Münster Wörner.
Holz ⸗Versteigerung. 613 Mittwoch den 20. und Donnerstag den 21. 1. Mis. jedesmal Morgens 9 Uhr anfangend, sollen im Butzbacher Stadtwald, Disirtkt Sommerderg, nach verzeichnete Holzsortimente meistbietend versteigert werden: 50¾ Stecken Buchen⸗ und Kiefern Scheidbolz, 38„ desgleichen Prügelbolz, 61** Stockholz, 2070 Wellen Buchen⸗, Kiefern- und Aopen⸗Reisholz und 1½ Wagen Kiefern⸗Abfallholz. Sodann: 289 Stämme Ktiefern⸗, Bau-, Werk⸗ und Nutz bolz, 5683 Cbkfß. enthaltend, 7 Schichten Kiefern ⸗Werkscheidholz, 805 Cbkfß. enthaltend, 17 Stück Kiefern- und Fichten⸗Stangen, 62 Cbksß. enthaltend. a Die Zusammenkunft ist am kalsertichen Kirchhof, wobei bemerkt wird, daß am erfsen Tage das Breun⸗ holz und am zwetten Tage das Stamm- und Stangen⸗ dolz zur Versteigerung kommt. Buß bach den 11. März 1867.
Großherzogliche Bürgermeisterel Butzbach Küche l.
Edictalladung. 625 Der Großherzogliche Fiskus bat den herrulosen biesigen Nachlaß des Josepb de Bavop aus Brüssel unter der Rechlawobllbat des Inventars angetreten. Es werden darum Alle, welche Ansprüche an den Nach⸗ laß haben, aufgefordert, solche binnen 4 Wochen, vom Erscheinen dieser Bekanntmachung an, bet Weidung der Ni tberückfichtigung bier anzumelden. Nanbeim den 8. März 1867. Groß berzoglichen e Naudeim U lr uch. 5
Lohrinden⸗Versteigerung. 632 Montag den 8. April d. J., des Mittags 1 Uhr, werden auf hiesigem Ratbbause folgende Lobrinden
verflelgert
a. Aus dem diesigen Gemeindewald 900 Ctr.
d.„„ Cleeberger* 350„
o.„„ Griedelbacher 5 500„
d.„„ Weiperfelder* 10„ umme 2020 Ctr.
S Brandoberndorf(Amt Usingen) den 11. März 1867. Der Bürgermeister Dartmans beim.
Zu verkaufen.
593 Ein in der Usagasse detegenes Haus ist aus der Hand zu verkaufen. Näberes zu erfragen dei Georg Kautz am Stadtschulhaus.
Itüchtige Schuhmachergesellen 634 finden W eee
Judengasse.


