Ausgabe 
13.7.1867
 
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Damstag den 13. Juli.

M 82.

Anzeiger für Oberhessen.

Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.

Fticdberger Intelligenzblatt.

Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.

Abonnements Einladung.

Mit dem 1. Juli beginnt ein neues halbjährliches Abonnement auf den Anzeiger für

dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. und wichtigsten Tagesbegebenheiten, allgemein belehrende und u Nachrichten, Markt- und Cours Berichte, Verloosungen von Staatspapieren und locale Not und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Räthsel ꝛc.

Unterhaltungs⸗Blatt interessante Novellen

Oberhessen, welcher auch ferner wöchentlich

Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten nterbaltende Aufsätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche izen, außerdem wöchentlich einmal in dem beigegebenen

Die stets wachsende Zahl der Abonnenten muß

uns die erfreulichste Aufmunterung sein, die Geschäfte der Redaction in der bisher eingehaltenen Weise fortzuführen.

Das Abonnement beträgt halbjährlich:

für die Abonnenten in hiesiger Stadt 1 fl., bei sämmtlichen Pestämtern des Großherzogthums 1 fl. 6 kr.

Bestellungen bei der Post Unterbrechung eintritt.

beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine

Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das neue Halbjahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich

Abbestellung erfolgt.

ie Redaection.

Betreffend: Die Unterstützung von Invaliden und von Hinterbliebenen gefallener bessischer Soldaten vom Feldzuge 1866.

Amtlicher Theil.

Friedberg den 10. Juli 1867.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Kirchenvorstände.

Ein Theil von Ihnen ist immer noch im Rückstande mit Erledigung unserer Auflage vom 9. April l. an die wir schon in Nr. 55 und in Nr. 68 des Anzeigers abermals erinnert haben. Wir erwarten daher,

unverzüglich erfolgt.

Betreffend: Das Executlonsverfahren und dessen Fortleitung, insbesondere wenn Mobtlien gepfändet find.

Das Großherzogliche Landgericht Friedberg und Ortsgerichts⸗ V

ffnen wir Ihnen, daß Ihr Gesuch um Zurücknahme der bezüglich des für unbegründet erachtet und demselben deßhald keine Folge gegeben

an die Großherzoglichen

In Auftrag Großherzoglichen Hofgerichts dieser Provinz erd Pfändertransports durch die Ortsgerichte getroffenen Anordnung

worden ist.

Bürgermeister

J. in Nr. 44 des Anzeigers, daß diese von den Säumigen Der p p.

Friedberg den 9. Juli. 1867.

orsteher des Bezirks.

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Hessen. Darmstadt, 9. Juli. I. Kam⸗ mer. In heutiger Sitzung wurden zwei Mitthei⸗ lungen des anderen Hauses, das Militär⸗ Budget für 186768 und der Gesetzentwurf, die Aufbringung der Kosten für das zur Erbauung von Eisenbahnen erforderliche Gelände betreffend, erledigt. Gelegentlich der Berathung des ersteren Gegenstandes stellte die Kammer dem Kriegsmini⸗ sterium, nach Antrag des Grafen v. Görtz, zu sofortiger Unterstützung Verwundeter aus dem vor- jährigen Feldzug 3000 fl. zur Disposition. Der Gesetzesentwurf wird in derselben Fassurg, welche ihm die andere Kammer gegeben, angenommen. Das Haus vertagt seine Berathungen auf meh- rere Wochen.

Bei der hiesigen Oberpostdirection sind angeßellt worden: als Oberpostdirector Vahl aus Magdeburg; als Büreauvorsteher Postrath Calonne aus Hannover; als Postinspector Beck aus Stral sund; als Postkassencontroleur Postsecretär 1. Cl. Bötticher aus Darmstadt; als Oberpostkassenrendant Dittmar aus Breslau; als Oberpostkassenbuchhalter Oberrevisor Geilfuß; als Oberpostkassenhülfsbuch⸗ halter Postkasssirer Berchelmann; als Büreau⸗ beamte 1. Cl.: Winter aus Coblenz, Rosenhagen aus Bromberg und die folgenden taxis'schen Be⸗ amten: Oberrevisor Hensolt, die Secretäre Silz, Holzamer, Kromm, Dr. Kneusel und Oberpost⸗ amtssecretär Reuning. Dem Oberpostsecretär Schulz aus Hamm wurde die Verwaltung der Postkassencontroleurstelle bei dem Oberpostamt in Darmstadt, dem Oberpostsecretär Schwarz aus Coblenz das gleiche Amt in Mainz commissarisch übertragen.

Generalmajor v. Grolman, bisheriger Director des Großherzoglichen Kriegsministeriums ist zum Präfldenten des Kriegs ministeriums ernannt worden.

in Folge Beschlusses des hiesigen Gemeinderaths wird die Feier des Residenzfestes weder am 14. noch am 21. Juli stattfinden, sondern soll mit dem Ludwigsfeste am 25. August und zwar nur kirchlich gefeiert werden. Der kriti- schen Zeitverhältnisse wegen sollen alle weiteren Feierlichkeiten, namentlich das Volksfest, an diesem Tage unterbleiben. Bekanntlich hatten sich gegen die öffentliche Feier dieses Tages verschiedene Stimmen ausgesprochen.

* Friedberg. Die zur Erlernung des preu ßischen Exercitiums nach Mainz commandirten Unterofficiere sigd wieder in ihre Garnisonen zu rückgekehrt. Die Officiere werden noch einige Zeit in Mainz verbleiben.

Friedberg. Heute Samstag den 13. d., am Jahrestag des Treffens bei Laufach, wird Vormittags 9 Uhr auf dem Paradeplatz dahier durch unser Bataillon eine Trauerfeier zu Ehren der bei Laufach gefallenen Kameraden abgehalten werden.

Mainz. Dieser Tage haben die Herren Dr. Cuny und Kupferberg, die als Civilärzte im vo rigen Jahre der Großherzoglich Hessischen Armee im Felde ihre Dienste widmeten, sowie die Herren Gerichtsaccessist Bernays und Weinhänbler Joseph Schmitz, welche als Mitglieder des hiesigen Sa- nitätscorps dieselben begleiteten, die Medaillefür treue Dienste im Kriege erhalten.

Alzey. Der Gemeinderath der Stadt Alzey hat bereitwilligst die Summe von 1200 fl. jährlich bewilligt, damit die dortige Realschule so erweitert werden kann, daß sie die zum einjährigen Frei- willigendienst giltigen Abgangszeugnisse ertheilen darf.

Preußen. Berlin. DieNorddeutsche

Allgemeine Zeitung erklärt die Nachrichten fran

Auf den Wunsch des Großherzogs und zösischer Blätter, daß Frankreich wegen Nord-

schleswig Vorstellungen in Berlin erhoben oder sich sonst in diese Angelegenheit eingemischt habe, für durchaus unbegründet.

Ein allerhöchster Erlaß vom 5. Juli hebt die Lotterien in Hannover, Osnabrück und Frankfurt auf, jede nach Beendigung der zweiten im laufenden Jahre spielenden Classenlotterie.

DerStaatsanzeiger publicirt Verord- nungen bezüglich der Einführung der Stempel⸗ steuer von Spielkarten, der Wechselstempelsteuer, der Zeitungsstempelsteuer und der Kalendersteuer in den neuen Landestheilen. Ferner veröffentlicht derStaatsanzeiger Erlasse, betreffend die Emission von 5 Millionen Thalern in Schatzan- weisungen und die Ermäßigung der Consulats- gebühren in den europäischen Häfen.

Hannover. Die Vertrauensmänner aus dem ehemaligen Königreich Hannover sind nunmehr ernaunt und sollen Ende d. M. in Berlin zur Berathung zusammentreten. Sämmtliche hervor- ragende Persönlichkeiten der national- liberalen Partei sind unter denselben befindlich, auch die Ritterschaft ist in jeder Weise berücksichtigt, nur die strengen Partieularisten sind völlig übergangen.

Wiesbaden. Der König wird, wie der Rheinische Kurier mittheikt, um den 20. ds. herum von Ems hierher kommen, um bier eine Parade der neuen, in der Nähe liegenden Regi- menter abzunehmen. Durch ein Ministerial- reseript, meldet dieN. M. Z., wird den Leh⸗ rern des Herzogthums Nassau mitgetheilt, daß sie künftig sich der Massenversammlungen(wie in Limburg) zu entbalten haben. Jedenfalls solle künftig bei derartigen Versammlungen ein Pro- gramm vorerst der Regierung mitgetheilt werden.

Sachsen. Aus Lugau erhält dasDres- dener Journal über den Grubensturz folgende