Ausgabe 
7.12.1867
 
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herrschen, und die Einwanderer nur ein höchst trauriges Loos zu erwarten haben, so erachlet man sich für ver⸗ pflichtet, von einem etwaigen Vorhaben der Auswanderung nach Peru dringend abzumahnen.

% Der Jesuitenorden. Es dürft in dem jetzigen Ein Brief A. Dürers. Vor Kurzem wurde Moment nicht uninteressant sein, einige statistische Nolizen, ein interessanter Brief Dürers aufgefunden, den er im die der letzten Generalstatistik, des Jesuitenordens vom Jahr 1521 an Spolatinus, den Kanzler Friedrichs des Jahre 1867 entnommen sind, zu erfahren. Nach Weisen, richtete. Aus diesen geht hervor, wie sehr detrug im Beginn des Jahres 1866 die Zahl der Ordens- große Nürnberger Künstler der Reformation zugethan war. mitglieder 8168, wovon 1589 der italienischen Sprache, Unter anderm dankt er in diesem Brief für Uebersendung 2111 den Sprachen des nördlichen Europas, 2422 der der Schriften Lulbers, die er mit großem Interesse gelesen französischen, 1148 der spanischen und 898 der englischen babe und durch die er aus mancher Angst, in die er ge- in beiden Welttheilen angehörten. Der ganze Orden war ratben war, befreit worden sei; zugleich bittet er, wenn in 21 Provinzen eingetheilt. Aus authentischen Zusam men⸗ Luther wieder ein Buch schriebe, um dessen Zusendung; in stellungen von 5 Jahrgängen geht hervor, daß, nach Ab- Nürnberg selbst sei nichts der Art zu bekommen, denn die rechnung der Verstorbenen, der Orden sich jährlich umPfaffen verbrennten alles. Zum Schluß verspricht er etwa 100 Mitglieder vermehrt. Die auf Missionen in Luther einmal abzuconterseien. 2 allen Theilen der bekannten Welt beschäftigten Mitglieder

belaufen sich auf 1338.Aus diesen Zahlen, so schließt Verloosungen.

die Generalstatistik, ist ersichtiich, daß im Laufe der letzten Karlsruhe. Badische fl. 35 zwei Jahre sowohl die Zahl dee Mitglieder als die der[Serien- Ziehung dom 30. November n Mission des Ordens sich erheblich vermehrt, und es geht 5

Omnibusse an Freitagen bedeutend weniger Personen zu befördern haben, als an anderen Tagen. Aehnliche Unter suchungen auch einmal in Deulschland anzustellen, würde interessant und nicht schwierig sein.

dieser der

.

Loose. In der urden folgende 20

N 1 9 3 0 Serien à 50 Stück Loose gezogen: Serie 187, 607, 1649 aus denselben bervor. e ren des großen and uus 13032, 3884, 3960, 4075 4200, 4256, 4461, 4595, 4775 von Loyola in der That sich über die ganze bekannte Erde 5479, 35598 6209, 6418, 6509, 6933, 7729, 7911.

um auf derselben den Ruhm des Gottes und ssen Name er trägt, zu verbreiten und der!

verbreitet,

r Kurhessische 40⸗Thlr.⸗Loose. Erlösers, d

Serien-Ziehung

155 8 0 f 8 1 im 2. Dezember. Serie: 223 401 502 711 718 778 beiligen N 15 und ede dienen, 823 1322 1453 1474 1521 1604 1726 1792 21502239 welchem der gesammte Orden ganz besonders verpflichtet ist. 2254 2377 2449 2513 2635 2676 2739 2791 2863 3201

% Zur Statistik des Aberglaubens. Wie 3458 3594 3665 3828 3924 4190 4297 4431 4505 4678

4735 4737 4949 5064 5518 5654 5718 5810 5894 6000 6300 6336 6521 6597.

Brüsseler 100⸗Fr.⸗Loose von 1836. Gewinn⸗ Ziehung am 2. Dezember. Nr. 62299 25.000 Fr., Nr. 10864 10,000 Fr., Nr. 374, 1962, 12007, 15374, 31873, 41678, 47790, 59912, 63297 und 70410 je 900 Fr.

D

Die Zahlung geschieht am 1. März 1868.

verbreitet noch eine gewisse Sorte von abergläubigen Tra⸗ ditionen in den verschiedensten Volksklassen ist, zeigt uns wiederum ein kürzlich in Paris erscheinendes Broschürchen. Der Verfasser hat nämlich zu ermitteln gesucht, welchen Einfluß die Annahme, daß der Freitag ein Unglückstag sei, auf das Reisen übe, und der Manu har wirklich gefunden

und bewiesen, daß sowohl die Eisenbahnen als die

Wien. Bei der am 2. Dec. stattgehabten Serlen⸗ ziehung der österreichischen 100 fl. Loose von 1864 wurden folgende 8 Serien à 100 Stück Loose gezogen. Serie 365, 472, 1034, 1039, 1122, 1978, 2072 und 3170, und fielen bei der alsbald vorgenommenen Gewinnziehung auf folgende Nummern die beigesetzten Prämien: Serie 365 Nr. 33 250,000 fl., Serie 472 Nr. 98 25,000 fl., Serie 1978 Nr. 73 15,000 fl., Serie 1039 Nr. 53 10,000 fl. Die Auszahlung erfolgt am J. März 1868.

Eingesandt.

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Bitte.

Da wir auch in diesem Jahre beabsichtigen, für die Kinder, welche die hiesige Kleinlinderschule besuchen, eine Christbescheerung zu veranstalten, so erlauben wir uns im Vertrauen auf den wohlthätigen Sinn der Bewohner unserer Stadt an alle bie Bitte zu richten, uns dazu mit Gaben, zu deren Empfang jede der Unterzeichneten bereit ist, freundlichst unterstützen zu wollen.

Friedberg. den. 3. Dezember 1867.

Lina Baur. Th. Dieffenbach. E. Chr. Werner. Wickenhöfer. Sebastiani.

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