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nehmen oder wenigstens zuvor dem Wiener Landtage Gelegenheit daraus resultirenden Nach—
Tbstand zu Reichstage und dem ur Erörterung der heile zu geben. 0 ihne Debatte zum Beschluß erhoben worden.
Pesth. Der Ministerpräsident Andrassy führte die Minister Ungarns in beiden Häusern in. Das Ministerium bringt im Unterhause Vor— lagen ein wegen Vollmachtsertheilung zue Er⸗ gebung der Steuern in der bisherigen Weise und ur Stellung von 48,000 Recruten, ferner in Zetreff der Municipien und der Presse.
— Dr. W. Hamm, bisher in Leipzig, ist peciell für die landwirthschaftlichen Arbeiten des Ressorts zum Ministerialrath im Handelsministerium rnannt worden. Prag. Der böhmische Landtag ist aufgelöst. In der heutigen Sitzung verlas Graf Rothkirch nit zitternder Stimme die kaiserliche Botschaft,
ie, von sämmtlichen Ministern gezeichnet, die
uflösung des Landtags anordnete. Centrum und echte hörten die Botschaft mit stiller Resignation an, die deutsche Linke begrüßte sie mit lautem Beifall. Die Regierungsmaßregel wird hier selbst n liberalen Kreisen vollkommen gebilligt. Die Separationsgelüste der czechisch⸗feudalen Coalition ießen keinen anderen Ausweg.
Holland. Die Gerüchte in Betreff der »reußischen Zumuthungen haben in den letzten Tagen dergestalt die öffentliche Meinung im ganzen ande aufgeregt, daß der Minister des Aus— värtigen sich veranlaßt sah, in der Discussion »es Budgets das Wort zu ergreifen. Preußen vat keineswegs, wie man behauptet(erklärte er), irgendwelche Ansprüche wegen der Festungen Mastricht und Venloo erhoben. Alles, was da— züber gesprochen wird, gehört ins Reich der Er⸗ indung. Trotzdem aber— schließt der Minister zu sichllicher Ueberraschung der zweiten Kammer— st Vorsicht erforderlich, und dürfen wir vor einem Opfer zurückweichen, um unsere Unab- zängigkeit zu sichern. Diese Andeutungen haben die Aufregung durchaus nicht gemindert.
Belgien. Von Brüssel aus wird über das Gerücht einer von Preußen gegen Holland verlangten Grenzregulirung weiter berichtet: Ge⸗ Hietsabtretungen im eigentlichen Sinne des Wortes hat Preußen nicht an Holland gestellt, wohl aber das Besatzungsrecht Venlob's, Mästricht's und Rosmonde's beansprucht und sich der vom jetzigen zolländischen Kriegsminister beabsichtigten Schlei⸗ fung der erwähnten Festungen widersetzt, da die⸗ selben zur Vertheidigung der preußischen Maas⸗ linie nothwendig seien. Gleichzeitig ist es aller⸗ dings auch ricktig, daß Preußen im Haag, der Biehseuche willen, eine Anzahl von Vorsichts⸗
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Der Antrag ist fast einstimmig
maßregeln angekündigt hat, die fast einer Blokade
der ganzen holländisch-preußischen Grenzlinie gleich- kommen.
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Frankfurt Wie man vernimmt, soll die geschmack— und zwecklose sogenannte Reichslaterne auf dem Pfarrthurm, welche bekauntlich im Jahre 1848 errichtet wurde, um die um die Stadt herum liegenden Truppen bei etwa ausbrechender Revolution schuell allarmiren zu können, entfernt werden. Ob das Gerücht jedoch, welches von einem Ausbau der Spitze durch königliche Munificenz spricht, wahr ist oder nicht, wird die Zukunft zeigen.
Darmstadt. Der Großh. Oberapp.- Gerichtsralh Freiherr von Schaumberg, der vorher Abends noch das Theater besucht und sich darauf, ohne das geringste Un⸗ wohlsein zu klagen, zu Bette begeben hatte, würde am Morgen des 1. d. M. leblos im Bette gefunden. Ein Schlaganfall hatte seinem Leben ein rasches Ende gemacht.
Darmstadt. Volksblätter“ bringen folgenden Trichinenfall: Ein hiesiger Arzt ließ sich behufs wissen⸗ schaftlicher Untersuchung ein Stück krichinenhaltiges Fleisch von Gießen kommen. In einem unbewachten Augenblick machte sich sein Hund, der wohl von der Existenz der gefährlichen Bestien die man Trichinen nennt, keine Ahnung haben mochte, über das nech mit dem Siegel versehene Kisichen her und verzehrte das darin befindliche Fleisch bis auf den letzten Bissen. Die Folgen dieser Frevelthal sollten nicht ausbleiben. Der Hund erkrankte heftig an der Trichinose, und hatte wohl nur seiner kräfligen Constitution verdanken, daß er nicht— ins Gras beißen mußte.—
Aus Starkenburg. Die Regierung unterhält in Lörzenbach, Kreis Lindenfels, ein ausgezeichnetes Gestüts⸗ wesen, indem sie keine Kosten scheut, die inländische Pferde⸗ zucht durch Racebeschäler zu heben. Trotzdem srequentiren übelberichtete Pferdebesitzer das von einem Privaten im badischen Orte Balsenbach unterhaltene Priwatgestüt, worin die Beschäler höchstens wohlgenährt aussehen, dagegen von Race keine Spur zu finden ist.
2 Die
zu
Wetzlar. Am 26. d. M. wurde die irdische Hülle des am 16. d. M. zu Wien im Duell erschossenen
28jährigen Prinzen Bernhard zu Solms-Braunfels, Batterie-Commandant im bsterreichischen Heere, in der hiesigen Fürstengruft beigesetzt, welchem Akte die fürstliche Familie, die Beamten und Offiziere des Jägerbatalllons von Wetzlar beiwohnten; der Hofprediger, Oberpfarrer Castendyck, hielt vor den Leidtragenden die Grabrede, die sichtlich alle Anwesenden aufs Tiefste ergriff, iusbesondere die beiden Brüder des Entseelteu. Nach der Predigt bes Geistlichen und den Mittheilungen seines Bruders Albrecht, in dessen Armen der Prinz seinen letzten Odem aushauchte, nachdem dieser mit dem jüngsten Bruder und Pastor Fischer aus Wien ihm die letzte Hülfe und den letzten Trost gespendet, verließ der Prinz die zeitliche Welt mit der ausdrücklichen Erklärung, daß er seinem Gegner verzeihe und versöhnt mit ihm sterbe, wie es auch nicht seine Abficht gewesen sei, im Duell sein Recht an ihm geltend zu machen. Er bat und beschwor seine Brüder, ja nahm ihnen auf diesen seinen„letzten Willen“ das Gelöbniß ab, dafür Sorge zu tragen, daß von den Seinigen kein Schritt mehr geschähe, der zu weiteren Verwicklungen in der Sache führen könne.
Berlin. Die in Folge der Kriegsexreignisse im vorigen Jahre vertagte allgemeine deutsche Müllerversammlung wird nun am 27., 28. und 29. Mai d. J. hier in Berlin stattfinden und ladet das Comite alle Müller, Mühlen⸗ interessenten, Kaufleute und Techniker zur Theilnahme ein. Auf der Tagesordnung stehen allgemeine technische, geschäftliche und gewerbliche Fragen des Mühlenfaches, so wie die dasselbe betreffende Gesetzgebung.
8 Sonnenfinsterniß. Kommenden Mittwoch den 6. März wird die für Mitteleuropa in diesem Jahrhunderte letzte ringförmige Finsterniß der Sonne ein— treten. In unserer Gegend ist die Verfinsterung nur eine theilweise, doch immerhin beträchtlich, da sie 10 Zoll beträgt und daher den größten die in diesem Jahrhundert zu sehen waren, zur Seite steht. Nur noch zweimal in diesem Jahrhundert, 22. December 1870 und 19. August 1887, werden an Größe ähnliche hier zu sehen sein. Die rste Berührung findet Vormittags 8 Uhr 57 Minuten statt an der rechten Seite der Sonnenscheibe etwas nach unten. Die größte Verfinsterung tritt 20 Minuten nach 10 Uhr ein, der obere rechte Theil der Sonnenscheibe ist noch als schmale Sichel sichtbar. Die letzte Berührung, links etwas nach oben, findet um 11 Uhr 42 Min. stalt.
„„ Ein scheußlicher Mord in Berlin. tens des Polizei-Präsidiums ist eine Belohnung von 200 Thalern auf die Entdeckung der Mörder des Bäckerlehr⸗ lings Ernst Corny gesetzt worden. In den Annalen der Berliner Criminaljustiz ist ein in seiner Aussührung so scheußliches Verbrechen bis jetzt nicht zu finden. Die Ob⸗ duction, welche am Mittwoch stattgefunden, hat ergeben, daß die Kopfwunden, welche man außer der Verstümme⸗
Sei⸗
Ver lung gewisser Körpertheile an der Leiche vorsand, nicht von Messerstichen, sondern von Schlägen mittelst eines Knüttels, Steines oder sonstigen harten Gegenstandes her⸗ rühten; außer jenen Wunden sind auf dem Kopfe noch mehrere geringere Contusionen vorgefunden worden. Um das Maß des Gräglichen voll zu, machen, ist dem Un⸗ glücklichen, wie die Obduetion ergab, ein Stock in den Leib gestoßen und bis in die Lunge getrieben worden; hierdurch ist wahrscheinlich erst der Tod erfolgt; aus dem Körper war der Masidarm herausgezogen und abgeschnitten. Zu verwundern ist, daß, obgleich auf dem Platze, wo der Mord vollbracht wurde, Militärposten stehen, keiner von diesen einen Schrei oder Hilferuf gehört hot; dagegen will ein Weichensteller der Hamburger Bahn in der Morgen⸗ frühe einen langgezogenen Schrei und sobann ein Wim⸗ mern vernommen haben. Die That ist bis jetzt noch in ein tiefes Dunkel gehüllt, das aufzuklären die Criminal⸗ Polizei auf das eifrigste bemüht ist.
Verloosungen.
Karlsruhe, 28. Febr. Bei der heute stattgehabten Serienziehung der badischen 35⸗Gulden-Loose wurden fosgende 50 Serien à 50 Stück Loose gezogen. Serie 120. 216. 218. 265. 357. 600. 787. 834. 1062. 1077. 1565. 1650. 2272. 2527. 2558. 2671. 2687. 2808. 2929. 3161. 3383. 3447. 3462. 3588. 3702. 37 14. 3820. 3885. 3954. 4103. 4195. 5091. 5100. 5295. 5567. 5708. 5729. 5913. 6196. 6285. 6415. 6442. 6485. 6564. 7178. 7391. 7671. 7804. 7846 und 7924. Die Gewinnverloosung erfolgt planmäßig Ende März laufenden Jahres.
Wien, 1. März. Bei der heutigen Serienziehung der österr. 100-Gulden⸗Loose von 1864 wurden folgende 8 Serien, à 100 Stück Loose, gezogen: Serie 659. 1121. 1477. 1511. 1798. 2115. 2302. 3961, und sielen bei der alsbald vorgenommenen Gewinnziehung auf folgende Nummern die beigesetzten Prämien: Serie 3901 Nr. 38 fl. 200,000. Serie 659 Nr. 21 fl. 50,000. Serie 1511 Nr. 71 fl. 15,000. Serie 1798 Nr. 60 fl. 10,000 und Serie 2302 Nr. 23 fl. 500).
Erste Serienziehung der 4% bayer. Prä⸗ mienanleihe am 1. März. Serie 289 329. 550. 626 .* W 1277. 1372. 1526. 1657
2. 1851. 1892.. 2139. 2274. 2459. 2538. 2544 2606. 2622, 2919. 3057. 3071.*
Bekanntmachung.
Brennholzversteigerung in der Oberförsterei Roobach betreffend. 520 Montag den 11. März d. J., werden in dem dei Ober⸗Rosbach gelegenen Domansalwald Keller- verg an die Melstbietenden öffentlich vecsteigert: 1250 Wellen Buchen⸗ 9763„ Eichen u. Birken geringes Relserholz. 1100„ welches Laubholz Nach dem Läuten eines Zeichens mit der Glocke um 8 Uhr in Ober⸗Rosbach, beginnt die Versteigerung auf dem Fichtenweg im Kellerberg. Ober⸗Ros bach den 28. Februar 1867. Großherzogliche Oderförslerei Ober⸗Rosbach Bingmann.
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535 und die schlechte Verdauungen von Dr. J. James(Preis 7¼ Sgr.) betitelt sich ein kleines 2 in welchem Unterleibskranke und HDamorhboldalleidende, die besten Rathschläge und die zuverläsfigsten Hellmittel finden.= Dieses Werkchen ist auf franklrte Bestellung direct von S. Mode e Buchhand tung, Poststr. 28 in Berlin, sowle durch sede hlesige und auswärtige Buchbandlung zu beziehen. b
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Bekanntmachung. 540 Freitag den 15. März, Vormittags 10 Uhr, wird eine noch wohl erhaltene eiserne Geldkiste in dem Recepturgebäude zu Reichelsheim öffentlich an den Meistbietenden versteigert. Friedberg am 2. Marz 1867. Großberzogliches Rentamt Friedberg Lin dec.
Holz⸗Versteigerung. 542 Im Licher Stadtwald, Distrikt Kühunter, Ettings⸗ häuserkopf und Lindenself, kommen den 11. und 12. d. M. nachverzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung und zwar: Monlag den 11. März 247 Eichenstämme bis zu 29 Zoll Durchmesser und bis zu 56 Fuß Länge, 16 Hainbuchen und Liudensflämme, 90 Eichen-, Buchen und Fichtenstangen. Dienslag den 12. März 250 4 Buchen und Eichen Scheit. und Prügel⸗ olz,
113 Stecken deegleichen Stockholz, 6175 desgleichen Wellen.
Der sedes malige Anfang it Morgens 9 Uhr, am Pattenröder Vicinalweg beim Steinbruch.
Lich den J. März 1867. Großherzogliche Bürgermelsterel Lich
*
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angekommen bei
489 Gebrüder Grödel,
Frledberg.
Holz- Versteigerung. 537 Montag den 11. und Dienstag den 12. März, Morgens 9 Ubr, soll in dem Gemeindewald zu Gambach AI. Gehölz öffentlich meiftbietend versteigert werden: 195 Stecken Buchen-, Eichen- und Kiefern- Scheid⸗ und Prügelbolz, 38 Siecken desgleichen Stockbolz, 8875 desgleichen Wellen, 44 Eichenstaͤmme von 6—12“ Durchm, von 15 dis 30“ Länge, 8 Buchenstämme von 10 16“ Durchm., von 20 bis 40“ Lange, 461 Fichtenstämme von 20-60“ Länge, 1103 Klesernstangen. Das Brennholz wird am 11. und das Bauholz am 12. März verfleigert. Zusammenkunft am Pohl-Gonserweg an dem Essen⸗ bahnübergang. Großbderzogliche Bürgermeisterelen werden dieses im Interesse ibrer Ortsangebörigen dekannt machen lassen. Gambach den 1. Marz 1867. Großherzogliche er Gambach a u x.
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