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Mainz. In diesen Tagen erschien dahier ein Schrifichen des verdienten Obersindienrathes Herrn Dr. Th. Schacht unter dem Titel:„Was ist aus Deutschlaud ge⸗ worden“, in weschem die Ereignisse des verfl ssenen Sommers, insbesondere die Geschichte der Spaltung zwischen den Staaten Preußen und Oesterreich eine vor urtheilslose Besprechung finden, sowie die staatlichen Ber änderungen in Deuischland, welche die Schlacht von König grätz bervorgerufen, dargestellt. werden. Die Schrift ist zugleich ein Nachtrag zu Schacht's Lehrbuch der Geographie.
Konstanz. In der Christnacht, als noch manches Kerzlein vom Christbaume flimmerte, kam plötzlich per Telegrapöh die Hiobspost daß im Obersee der badische Dampfer„Germania“ und das bayerische Dampfboot
Rorschach“ beim dichtesten Nebel zusammengestoßen seien. Wie ein Lauffeuer während seines Laufs sich noch ver größernd— ging die Schreckenskunde durch die Stadt, große Besorgniß um die Schiffspassagiere und Mannschaft machte den Christnachtsfrenden ein Ende. Sehnsüchtig erwartete man die ganze Nacht hindurch entweder die Ankunft des Schisses oder weitere Nachricht über die Katastrophe, allein vergebens. Am andern Morgen um 6 Ubr endlich kam zur großen Freude und Berubigung der Gemüther die„Germania“ selbst mit durchlöcherter Capitänscajüte, aber sonst wohlbehalten mit Reisenden und Mannschaft hier an, und es ergab sich nun, daß der Dampfer„Rorschach“(der frühere„Ludwig“, der schon einmal mit der Tiefe des Sees Bekannschaft gemacht batte) auf der Höhe von Rorschach auf die nach Romanshorn
sabrende„Germania“, diese beim dichten Nebel entweder
nicht sehend, oder für den Hafen haltend, gerade lossteuerte und die zum Glück leer stehende Capitainscajüte durchbohrte. Leipzig. Am Abend des 28. Dezember hat sich ein hweres Eisenbahnunglück auf der westlichen Staatsbahn zwischen Zwickau und Werdau zugetragen. Infolge Zu ammenstoßes zweier Personenzüge, welcher durch salsche zeichenstellung herbeigeführt worden sein soll, sind mehrere Passagiere theils gelödtet, tbeils schwer verwundet worden. Die Zahl der Todten soll bis jetzt schon 10 betragen.
Verloosungen.
Karlsruhe, 29. Dez Bel der heutigen Gewinn⸗ ziehung der badischen 35 fl. Loose wurden folgende zehn Loose: Nr. 122154. 217475. 217482. 229424. 252358. 265173. 904206. 304586. 318759 und 352071 je 1000 fl. jezogen. Die Heimzahlung erfolgt am 1. April 1867.
Bei der Serienziehung der neuen Malländer 10 Fres. Loose wurden folgende 5 Serien à 100 Stück Loose ge⸗ zogen. Serie 2087. 2713. 3108. 6099. 7014 und fielen ei der alsbald vorgenommenen Gewinnziebung die bei zesetzten Prämien auf Serie 3108 Nr. 36 50000 Fres., Serie 3108 Nr. 22 1000 Fres., Serie 3108 52 500 Fres.
Börsen nachricht. Der Direktion der Darmstädter Bank ist es gelungen, die Einlösung der Livorneser Coupons wieder in Gold zu erwirken; die Aufhebung der Sprct. Steuer war jedoch vorerst nicht durchzusetzen; es wird demnach der am 2. Januar fällige Coupon mit 6 Frcs.
90 Ct. auebezehlt. Ob berselbe lungs am 1. Juli fällig gewesenen und zur Auszahlung noch
nicht präsentirten Coupons angewendet wird, konnten
Za!
noch nicht ermitteln Daß für die Central kana⸗
Prioritäts⸗Coupons ebenfalls eine solche Bestimmung er⸗
wirkt worden sei, ist bis jetzt noch nicht bekannt Eingesandt.
(Theater in Friedberg.) Mackauer's Bene⸗ size ist morgen! Wer lacht nicht schon im Voraus, wenn er daran denkt. Wir haben von ihm noch keine einzige Leistung gesehen, die nicht drastisch komisch gewesen wäre und gewiß hat sich Mackauer zu seinem Benefice nicht
seine schlechteste Rolle gewählt. Wer erinnert sich nicht mit
Vergnügen seines„Papa Pissot“, seines„Dorfbarbiers“ seines„sächsischen Schulmeisters“ und vieler anderen. Wir können daher mit Gewißheit allen Freunden de Humors und des Frohsinns einen heiteren Abend ver⸗ sprechen. Auch Frau Pietsch, die das Benefice mit Mackauer theilt, müssen wir hier lobend erwähnen.
Sie hat ihre, wenngleich oft kleinen, aber meist schwierigen Rollen immer brav durchgeführt. Mackauer bat am verflossenen
Sonntage zwar nur
um Beifall, nicht um Geld; jedoch glauben wir, daf er nicht„Weg dermit“ sagt, wenn von letzterem viel eingeht. Daher wünschen wir ihm und Frau Pieisch ein recht
volles Haus. Ein Theaterfreund.
Braunko
hlenverkauf.
2769 Mit dem 1. Januar k. J. beginnt auf den beiden Braunkoblengruben zu Weckesbeim und Wölfersheim elne neue Ereditpersode und wird für die von da bis zum 1. Juni bezogen werdeuden Kohleaquantitäten
Zahlungsfrist bis zu Ende September 1867 gestattet. Grube Weckesheim den 20. Dezember 1866.
Fürstliche Bergverwaltung n
Bekanut machung.
Betreffend: Die Einzablungen zur Friedberger Districts-Elnnehmerelkasse des Jahres 1867. 9 Die Hebregister über directe Steuern für 1867 liegen bei den betreffenden Bürgermeifterelen zu Jedermanns
Einficht gesetzlich offen. Alle Steuern, Strafen und
sonstigen der Steuerkasse zufließenden Abgaben von
flichtigen aus Gemarkungen innerhalb der Distriets-Einnehmerei Frledberg können mit der directen Steuer
ets zusammen bezablt werden.
Ueber die Abgabe von Hunden pro 1867 werden geschlossen und find Diejenigen, welche den aufgehobenen der Hundesteuern gesetzlich verbunden. Im Februar Steuer erhoben.
Die Zahltage bet der Friedberger von 8 bis 12 und von 2 bis 5 Uhr festgesetzt, und vom
Friedberg den 30. Dezember 1866.
die Declarations-Register mit Ablauf Dezember 1866 Besitz eines Hundes nicht anzeigen, zur Fortentrichtung
1867 wird sodann die Hundesteuer mit der directen
Steuerkasse bleiben nach wie vor auf Dienstag und Donnerstag
15. eines jeden Monats ab beginnt das Mahnverfahren. Großherzogliche Distriets⸗Einnehmeret Friedberg Bit sch.
Oeffentliche Aufforderung. 4 Nachdem Großberzogliches Hofgericht der Provinz Oberhessen über das mit 8189 fl. 26 kr. überschuldete Vermögen des Ortsbürgers und Landwirthes Stephan Brotzler von Ober- Wöllstadt, welcher den Nachlaß seines unterm 25. October v. J. ledig verstorbenen Bruders Georg Adam Brotzler von dort üdernommen, den förmlichen Concurs erkanut bat, werden alle dessen bekannte wie unbekannte Gläubiger bierdurch aufge— fordert, ihre Forderungen und Ansprüche jeder Art an das bezeichnete Vermögen, bei Vermeidung des still— schweigend ersolgenden Ausschlusses von der Masse, im Termine Montag den 11. März k. Z., Vormittags präcis 9 Uhr, dahter anzumelden und zu begründen. Im nämlichen Termine soll gleichzettta die Ein⸗ gebung eines Arrangements, welches früher feblgeschlagen, wiederholt versucht, in Entstehung der Güte aber ein Gläubiger ⸗Ausschuß gewählt und ein Masse⸗ Curator bestellt, und sollen wester Bestimmungen über die Rich- tigkeit der liquidirt werdenden Forderungen und An- sprüche, sowie über die Verwaltung, resp. Veräußerung und Vertheilung der Masse getroffen, und die in den gedachten Beziehungen von der Mehrheit der erscheinen⸗ den und giltig vertretenen Gläubiger gefaßt werdenden Beschlüsse auch für die Minderheit der persönlich an⸗ wesenden oder hinreichend vertretenen Gläubiger fur bindend angesehen werden. Friedberg am 19. Dezember 1866.
Großberzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Suppes, Landrichter. Landgerichts Assessor.
Edictalladung. 6 Forderungen an den Nachlaß des Jacob Kniß J. von Bruchenbrücken find innerhalb 14 Tagen bei Mei⸗ dung der Nichtberücksichtigung bei der Erbauseinander⸗ setzung dahier anzumelden. Irtedberg am 22. Dezember 1866. Groß berzogliches Landgericht Friedberg Reitz, dosmann, ich ter. Landgerichts ⸗Assssor.
Die Dr. Steffan'scht Augenheilanlalt zu
Frankfurt am Main 15(Krügerstraße 8. und Sachsenhausen, Drelkönigs⸗ ftraße) auf's Bequemsie eingerichtet, n amt jederzelt Außenkrante auf. Unbemtitelte zu ermäßigtem Preise
und unentgelilich.
ECdictalla dung. 5 Nachdem ich Heinrich Schmidt von Wisselsheim unbekannt wobin? von Haus entfernt bat und sein Ver mögen auf Antrag in gerichtliche Verwaltung genommen worden ist, werden dessen Gläubiger Zufgefordert, ihre Forderungen und sonstigen Ausprüche
Montag den 21. Januar k. J.,
Morgens 9 Uhr,
dahler anzumelden, ats sonst auf dieselben bet Regelung der Vermögensverhältnisse keine Rücksicht genommen werden wird.
Gleichzeitig wied dem Heinrich Schmidt eröffnei, daß ihm in der Person des Johannes Steinhauer von Wisselsbheim ein Vermögensverwalter gerichtlich bestellt worden ist und daß nach dessen bezuglich der ferneren Vermögensverwalsung gestellten Anträgen ver jahren werden wird, falle er nicht innerdalb 4 Wochen zurückkebren oder einen Bevollmächtigten für sich de⸗ Fellen sollte. a
Friedberg am 22. Dezember 1866.
Grctzberzogliches Landgericht Friedberg Reiß, HDofmana, Landrichter. Landgerichts ⸗Assessor
Wet fi igen un 2765 Wegen Coucurs des Jacob Rübsamen in Rockenberg soll dessen Hofratthe nebst 3 Morgen Aecker, in der Gemarkung Rockenderg gelegen, Dienstag den 8. Januar 1867 auf dem Gemeindebause daselbst durch Großb. Ortsgerichtovorsteher Mittags 1 Ubr versteigert werden. Die Hofraitte besteht in Wohnhaus, Stallung, Scheune, Brennbaus und Garten. Bemerkt wird, daß die Hofralthe eine der größten und schönsten 2 Oeco · nomie in Rockenberg ist. Die Bedingungen können beit Großh. Ortsgericht in Rockenberg eingesehen werden. Rockenberg den 26. December 18066. Franz Josepb Oetz, Massecurator,
Fruchtpreise. Per Malter.
Friedberg, 2. Jauuar. Waizen 14 fl. 55 kr. Kern 10 fl. 40 tr.; Gerste 8 fl. 45 kr. Haser 4 fl. 45 tr.
Grünberg, 20. Dezember. Waizen— fl.— kr. Korn 10 fl. 32 kr.; Gerste 8 fl.— kr.; Hafer 4 fl. 40 kr.; Molter 9 fl. 30 kr.; Erbsen— fl.— k.; Linsen— fl. — kr.; Saamen und Lein— fl.— kr.; Kartoffeln 3 fl. 48 kr.
Mainz, 23. Dezember. Waizen 15 fl. 20 tr.; Korn 10 fl. 48 kr.; Gerste 8 fl. 7 kr.; Hafer 5 fl. 7 kr.; scartofseln 3 fl. 44 kr.; Roggenstroh per 100 Gebun 17 fl.— kr.
Wichtig für Bruchleidende. 16 Wer sich vor der überraschenden Wirksamkeit des berühmten Bruchhbeilmittels von dem Brucharzt Krüsi⸗ Altherr in Gats, Kanton Appenzell in der Schweiz, überzeugen will, kann bei der Expedition d. Bl. ein Schriftchen mit vielen hundert Zeugnissen in Empfang nehmen.
Kräuter-Malz-Kaffee, Kräuter-Malz-Brustsaft,
und Anthosenz des pr. Heß von F. A. Wald in Berlin, vorräthig in allen coulanten Material⸗ oder Specerei-Handlungen, welche durch Plakate autorisirt sind. Bezugsbedingungen werden von Herrn F. A. Wald, Mohrenstraße 37a in Berlin, welchem der alleinige General⸗ Vertrieb meiner Artikel zu⸗ steht, auf portofreie Anfragen an alle Wiederverkäufer frankirt versandt. b Berlin. Dr. Heß, 2583 königl. preuß. approbirter Apotheker 1. Klasse und iech⸗ nischer Chemiker, Lehrer der Gesundheits⸗ und Natur⸗ wissenschaften, Fabrilant von technisch⸗ chemischen⸗ und
Gesundheits- Artikeln.
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1 Kirchenbuchsauszug.
0 Getrau te
20. December. Heinrich Wagner, biefiger Bürger und Schreiner, Sohn des biesigen Bürgers und Schreiner⸗ meisters Wilbelm Wagner und a Thetesia Gersten⸗
meper, Tochter des berstorbenen gen tgers und Joberfeld⸗
Schlossermeisters Martin Gerstenmeper.
26. December. Johann Georg Reitz, webel im zweiten Bataillon des zweiten Großberzogl. Infanterie Regimentes, Sohn des verstorbenen Orts- bürgers und Ackermannes zu Breidendach im Kreis Biedenkopf Ludwig Reitz und Eva Lisette Lochmann, Tochter des verflorbenen bies. Bürgers und Oekonomen Johann Jacob Lochmann.
Getauf te:
25. December. Dem bies. Bürger und Schneidermeister Andreas Rau eine Tochter, Elisabetba, geb. am 16 Nov.
25. December. Dem prov. Lehrer der hiesigen Real- schue Karl georg Bertbold Hanffein eine Tochter, Waäbelmine Anng Loutse Auguste, ged am 10. Nov.
25. Decemder. Dem Bürger zu Alsfeld und Ae; tuariat! Aspiranten dahier Georg Weber eine Tochter, Elise Gertrude Susanne Matbilde, geb. am 7. Dec.
25. December. Dem Feldwebel im zweiten Bat. des weiten Großb. Inf. Reg. Jobann Jae. Dittmar eine Tochter, Franziska Wilhelmine Amalte Louise, ged. am 1. December.
26. December. Dem biefigen Bürger und Schneider⸗ meister Konrad Wörner eine Tochter, Marte, ged. am 26. November.
26. December. Dem biesigen Bürger und Bäcker⸗ meister Jean Ralß ein Sohn, Friedrich Wilbelm, ged. am 22. November.
27. December. Dem zu Oder⸗Wöllstadt wobnenden Bürger zu Schwalheim und Bäckermeister Johannes Weilsensee ein Sohn, Georg Anten, ged. am 6. Dec.
28. Dec. Dem biesigen Bürger und Hofconditor Georg Martin Philippi II. eine Tochter, Marte Louise, geb. am 24. December
Beer digte:
20. Dec. Marie Lousse Phttwpt, Töchterchen des biesigen Bürgers und Hofcondltors Georg Martin Phi- lippi II., alt 4 Tage, am 28. December.
Preise verschiedener Gegenstände. Friedberg am 2. Januar. Butter pr. 8 20 kr.[Eier 1 Stück 2 ke. Brennholz, Buchen ⸗ Scheitholz I., pr. Stecken 7 fl 10 kr. bis 7 fl. 20 kr.


