12 peter Jacob Nad von Nieder-Mörlenft29 Hermann Felix Grödel,
Außer vorstehendem Contingent können als Ersaßz etwaiger
Friedberg, wurde v. Rekr.⸗Nath für 10 erkannt. 80 i N
124 Jobannes Eichelmann, nzenberg.! pp Simmrock, Friedberg.
12⁵— Kling. Oppersdosen, läßt sich 131 Josepb Lempert, 30 een. vertreten. 132 Konrad Schneider, Ostheim.
126 Emil Lung, Wohndach, desgl. 130 Joh. Karl Friedrich Weickhard von
127 annes Rühl, Oder⸗Mörlen.
N danke dient N— ist vorne 12 Heimrsch Faunhardt von Ober⸗ dem Contingent schon aufgerechnet. Mörlen wurde dom Rekr.⸗Rath für 134 Konrad Mayer, Weckeoheim, läßt sich
untauglich erkannt. vertreten.
Abgänge Nachstehende zum Militärdienste abgegeben werden
135 Adam Endlein, Rockenberg. freiwillig und ist vorne dem Conlin 136 9 15 n von 198 gent schon aufgerechnet. a* wur ei der Nachvifitatlon für un⸗ ö* * 100 856 142 Joh. Georg Häuser, Nieder⸗Weisel. Joh. nrich Dörr, Friedberg. 0 138 Konrad Bopp, Wölfersbeln 144 Valentin König, Ober-Mörlen. 139 Anton Bill von Oppershosen wurde 145 Franz Witzel, Nieder⸗Mörlen. ins Depot versetzt. 140 Reinhard Wirth, Wölfersheim. 140 Wildelm Maurer, Södel. 147 Balthaser Wagner, Geledel. 141 Ferdinand Jöckel von Friedberg dientf 148 Urtas Ferdinand Höres, Bauernheim.
Betreffend: Verein zur Unterstätzung von Invaliden und von Hinterbliebenen gefallener hessischer Soldaten
vom Feldzuge 1866.
Dasselbe
Friedberg den 31. Januar 1866.
an Dielen.
Unter Bezugnahme auf die in Abdruck nachfelgende Mittheilung des Vorstandes des Javaliden⸗Unterstützungsvereins zu Darmstadt fordern wir Sie auf, den Gemeinderath Ihrer Bürgermeistereien zu veranlassen, daß derselbe zur Erreichung des wohlthätigen Zweckes dieses Vereins— Unterstützung derjenigen Soldaten, welche in Folge der im Feldzuge des Jahres 1866 erhaltenen Wunden
entweder ganz oder zeitweise arbeitsunfählg geworden
stnd, oder den bedürftrgen Angehörrgen von im Felde ge⸗
bliebener resp. gestorbener Militärpersonen— Gaben aus den Gemeindekassen bewilligt, und die hierüber erwachsenden Protokolle
binnen 8 Tagen vorzulegen.
Der unterzeichnete Vorstand hat im Einverständniß mit dem Verwaltungsrath an solche Invaliden und Angehörige gebliebener Militärpersonen, welche den erhobenen Ermittelungen zufolge als einer augenblicklichen Hülfe bedürftig erschienen, vorläufige Geldunterstützungen in kleineren Beträgen vertheilt, unbeschadet der etwa demnächst ein⸗ tretenden regelmäßigen Unterstützungen. Es wurden auf diese Weise bis zum Schluß des Jahres 1866 ausgegeben:
1) an elf Wittwen resp. Familien gebliebener Militärpersonen 470 fl.— kr. 3) an fünf und fünfzig Soldaten, vonn Feldwebel abwärts 825 fl. 30 kr. Summa 1295 fl. 30 fr.
Der Vorstand wird vorerst und so lange eine definitive Verwen— dung des noch in der Bildung begriffenen Fonds unthunlich ist, mit Gewährung vorläufiger Geldunterstützungen an solche Soldaten fort- fahren, welche in Folge ihrer im Felde erhaltenen Wunden oder entstandenen Krankheiten entweder ganz oder zeitweise arbeitsunfähig geworden sind, so wie an solche Angehörige von im Felde gebliebenen resp. gestorbenen Militärpersonen, welche nach allen vorliegenden Verhältnissen auf Unterstützung durch den Gefallenen angewiesen waren. Er wird zugleich Uebersichten der verwilligten Unterstützungen periodisch, jedoch ohne Nennung der Namen, zur Veröffentlichung gelangen lassen, und wiederholt hiermit die schon fruͤher an alle Diejenigen, welche sich für den Verein und dessen Wirksamkeit interessiren, gestellte Bitte um Mittheilung von Notizen über solche Personen, welche einer Unter⸗ stützung bedürftig sind und nach unseren Statuten eine solche ansprechen können. Außerdem ist der Vorstand fortwährend bestrebt, den noch theilweise arbeitsfähigen Invaliden entsprechende Beschäftigung zu verschaffen, insbesondere auf deren Verwendung im öffentlichen und Privat⸗Dienste möglichst hinzuwirken.
Die in Folge unsres Aufrufs vom 12. Oktober v. J. dahier und auswärts eingegangenen einmaligen und jährlichen Beiträge beliefen sich am Schluß des Jahres 1866 auf die namhafte Summe von zu⸗ sammen nahezu 13,000 fl. Der allgemeine Wohlthatigkeitssinn, tus⸗ besondere der Bewohner unsrer Stadt, hat sich zwar hierdurch auf's Neue glänzend erprobt, und der Allerhoͤchste Protektor unsres Vereins, Seine Königliche Hoheit der Großherzog, sowie sämmtliche Glieder unseres erhabenen Regentenhauses sind hierbei mit leuchtendem Bei⸗ spiel vorangegangen. Allein die jetzt vorhandenen Mittel reichen bei Weitem nicht aus, wenn der Verein im Stande sein soll, der ihm gesetzten hohen Aufgabe nachzukommen, nämlich: die in Folge des unglücklichen Krieges hilfsbedürftig gewordenen Soldaten und Familien vor Mangel und Noth zu schützen, ihnen ein ausreichendes und an⸗ ständiges Fortkommen zu sichern. Denn nach den uns bis jetzt zu⸗ gänglichen Mittheilungen, insbesondere nach Inhalt der durch das Commando der Großherzoglichen Armeedivision eingezogenen und an uns abgegebenen Listen und Berichte, beträgt die Zahl der im Felde verwundeten und in Folge davon unterstützungs bedürftig gewordenen Soldaten Einhundert fünf und neunzig. Da diese Listen noch nicht abgeschlossen sind, so wird sich die angegebene Zahl— worauf auch anderweite Notizen hinweisen— jedenfalls über Zweihundert erhöhen.
Ueber die Anzahl der Gebliebenen fehlt uns noch bestimmte Auskunft, es sind jedoch bereits zahlreiche Gesuche von Angehörigen Gebliebener bei uns eingelaufen, und da sich dieselben beinahe zäglich mehren, so wird die helfende Thätigkeit des Vereins sich voraussicht— lich auf eine bedeutende Anzahl von Familien zu erstrecken haben.
Am Schluß des vorigen Jahres waren Verhandlungen über fünfzehn derartige Gesuche eingeleitet, von welchen elf durch Ge⸗ währung von Unterstützungen vorläufig erledigt wurden.
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Es wird wohl keinem Zweisel unterliegen, daß die Gesammtzahl der zu unterstützenden Invaliden und Familien mindestens die Ziffer von Zweihundert fünfzig erreichen wird.
Die vorstehenden Thatsachen sprechen wohl überzeugend für die Richtigkeit der in früheren Bekannzmachungen von uns ausgesprochenen Ansicht, einmal, daß die ohnedieß in unsicherer Aussicht stehende Hälfe des Staates nicht abgewartet werden durfte, weil inzwischen die in dem Dienst des Vaterlandes verstümmelten Soldaten und deren ver— waiste Angehörigen dem bittren Mangel Preiß gegeben sein würdenz ferner, daß alle Theile unsres Landes, die Bewohner der Städte, wie der kleinsten Dorfer, Gemeinden, Corporationen und Priwate that— kraftig mitwirken müssen, wenn es möglich werden soll, die gemein⸗ same Pflicht gegen die zahlreichen Unglücklichen ausreichend und nach⸗ haltig zu erfuͤllen; endlich, daß bei der Große des vorhandenen Be— durfnisses und der Mannichfaltigkeit der in Betracht kommenden und sorgfältig zu erforschenden individuellen Verhältnisse der von uns ver⸗ tretene Verein, welcher sich die Sorge für die ihrer Gesundheit und Arbeitskraft beraubten Landeskinder, für die durch den Tod ihrer Er⸗ nährer in Nahrungssorgen gerathenen Familien, zur aus schließ⸗ lichen Aufgabe gemacht hat, geradezu ein Gebot der Nothwendigkeit gewesen ist..
Wenn wir auch die uns seither im In- und Ausland zu Theil gewordene reiche Beihülfe dankbar anzuerkennen haben, so können wir doch unser Bedauern darüber nicht unterdrücken, daß die Theilnahme an unstem Unternehmen immer noch nicht die erwartete Ausdehnung gefunden hat. Während sich in der Provinz Rheinhessen Zweig⸗ vereine nur in Mainz und Worms constituirt haben, ist die Provinz Starkenburg außer unsrem Hauptverein nur durch den Zweig⸗ verein Fürth⸗Lindenfels, die Provinz Oberhessen aber durch solche noch gar nicht vertreten. Ueberhaupt haben viele und wohlstehende Gegenden unsres Landes bis jetzt kein Zeichen ihrer Betheiligung gegeben.
Die vorstehend dargelegten Thatsachen müssen uns aber auf⸗ fordern, unsere frühere Bitte um thätige und dauernde Unterstützung unserer Bestrebungen dringend zu wiederholen. Insbesondere mögen jene Thatsachen eine laute Mahnung für alle Diejenigen enthalten, welche seither aus irgend einer Rücksicht unserem Verein fremd geblieben sind. Wir unterstützen Nothleidende aus allen Theilen unseres Landes, auch aus den in Folge des Friedensvertrags mit Preußen jetzt dorthin abgetretenen Bezirken; wir dürfen uns deshalb auch der Erwartung hingeben, daß kein Theil unseres Landes, keine Stadt, keine einzige Gemeinde bei dem gemeinsamen Wohlthätigkeitswerke zurückbleiben wird. Nur wenn alle Kräfte zusammenwirken, wenn Jeder in seinem Kreise für die Interessen des Vereins thätig eintritt, dann kann die demselben zu Grunde liegende Humanitäts⸗Idee ihrer Verwirklichung entgegengehen, nur dann wird die Ehre unseres Landes gegenüber den in seinem Dienste gefallenen und verstuͤmmelten Söhnen aus⸗ reichend gewahrt sein.
Zum Schlusse freuen wir uns unseren Mitgliedern und Allen, welche sich für das Gedeihen des Vereins interessiren, die Mittheilung von einem neuen Beweis der Gnade des Allerhöchsten Protectors des Nereins machen zu können. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, dem von uns vertretenen Verein Corporations-Rechte zu verleihen.
Darmstadt den 14. Januar 1867.
Der Vorstand des Invaliden-Unterstützungs⸗ Vereins. Der Vorsitzende: Der Schriftführer: Hahn, Hofgerichtsrath. Weber, Stadtgerichts⸗Assessor.
1 Dasselbe an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Dorheim, Dorn-Assenheim, Nauheim, Reichelsheim, Rödgen und Schwalheim. Sie wollen alsbald zur öffen.lichen Kenntusß bringen, daß die Hauptbezirksliste der in Ihren Gemeinden im Jahr 1846 geborenen Militärpflichtigen vom 2. k. M. an auf unserem Büreau zu Jedermanns Einsicht 14 Tage lang offen liegt.
Friedberg den 31. Janua 1867
Großherzogliches Kreisamt Friedberg Ter q 5.
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