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Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen.
Vergebung von Maurerarbeiten. L587] Zu den Herſtellungsarbeiten am Burg⸗ grafiate zu Friedberg ſind die Maurerarbeiten, veranſchlagt zu 1282 fl. 56 kr. aus der Hand zu vergeben. Luſttragende Maurermeiſter kön⸗ nen bei dem unterzeichneten Kreisbauamte Pläne, Voranſchläge und Steigbedingungen einſehen. Friedberg den 16. September 1857. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg Sf
Main- Weſer⸗ Bahn. 1604] Mittwoch den 30. September l. J. ſollen die in den Gemarkungen Kloppenheim und Okarben auf dem Bahngelände ſtehenden Korbweiden an die Meiſtbietenden loosweiſe verkauft werden..
Die Zuſammenkunft iſt auf der Station Großkarben, Nachmittags um 2 Uhr. Friedberg den 16. September 1857. Der Großherzogliche Bahn⸗Ingenieur des Bahnbezirks Friedberg Hochgeſand.
Verſteigerung auf den Abbruch. 11605] Montag den 28. l. Monats, Morgens um 11 Uhr, wird in bhieſigem Rathhauſe das von der Stadt erkaufte Michael Pfeiffer'ſche Wohnhaus am neuen Thor auf den Abbruch meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 19. September 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender.
Gartenverpachtung. L606] Künftigen Montag den 28. September l. J., Nachmittags 2 Uhr, wird im Amthauſe dahier der der Freiherrlich von Franckenſtein'⸗ ſchen Gutsherrſchaft zugehörige Garten zwiſchen dem Riedgraben und Ohrlochswege in Fried⸗ berger Burggemarkung, welchen ſeither der Burg⸗ grafiat⸗Aufſeber Johannes Dönges zu Friedberg in Beſtand hatte, auf weitere 6 Jahre an den Meiſtbietenden öffentlich verpachtet, und werden
hierzu Pachtluſtige eingeladen.
Ockſtadt den 18. September 1857.
Freiherrlich v. Franckenſtein'ſches Rentamt T x 5 ſſch.
Güterverſteiger ung. [1618] Dienſtag den 6. Oktober d. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die zum Nachlaſſe des verſtorbenen hiefigen Bürgers Friedrich Karl Eck gehörenden beiden Grundſtücke, nämlich:
Gemarkung Friedberg:
Pag. Nr. Fl. Nr. UOAlftr. 1727/4 1116 139
217714 6 38 89
Grabgarten bei der Sct. Leonhardskirche, Grabgarten vor dem Mainzerthor, auf Antrag deſſen Erben öffentlich freiwillig ver⸗ ſteigert. Friedberg am 24. September 1857. In Auftrag Großberzogliches Ortsgericht Der Vorſteher Be n id ie r:
Friedberg
Schaafpferche-Verſteigerung. [1619] Montag den 28. September, Morgens 11 Uyr, werden in hieſigem Rathhauſe 5 bis 10 Schaafpferche, welche den 5. October l. J. ihren Anfang nehmen, meiſtbietend verſteigert.
Friedderg den 23. September 1857.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender.
Faſelochs⸗Verſteigerung.
11620] Ein zum Schlachten geeigneter, der
Gemeinde Ockſtadt gehöriger Faſelochs ſoll
Dienſtag den 29. d. M., Mittags 1 Uhr, auf
hieſigem Rathhaus an den Meiſtbietenden ver⸗
ſteigert werden.
Ockſtadt den 23. September 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Ockſtadt Gröninger.
Arbeitsverſtei gerung.
[1621] Samſtag den 26. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen in Pohl⸗Göns nachfolgende Ar- beiten unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen veraccordirt werden, als: 1) Weißbinderarbeit am Schulhauſe veranſchlagt zu 119 fl. 15 kr. 2) Schloſſerarbeit„„ 11%—„ 3) Maurerarbeit„„ 6„—„ 4) Schloſſerarbeit zu einem eiſer⸗ nen Eingangsthürchen am Kirchenplatz 25„— Bedingungen und Voranſchläge liegen auf Großberzoglicher Bürgermeiſterei Pohl⸗Göns und bei dem Unterzeichneten zur Einſicht offen. Butzbach den 20. September 1857. Der Bezirks-Bauaufſeher des 3. Bezirks Bine
Verſteigerung von Arbeiten. L16221 Dienſtag den 29. September, Nachmit⸗ tags 3 Uhr, ſollen in Bodenrod nachfolgende Arbeiten unter den vor der Verfteigerung be⸗ kannt gemacht werdenden Bedingungen verac⸗ cordirt werden, nämlich:
1. Die auf den 3. Septbr. anberaumt ge⸗ weſenen Reparaturarbeiten im Schulhauſe, be⸗ ſtehend in Zimmerarbeit, Schreinerarbeit, Gla⸗ ſerarbeit, Weißbinderarbeit und Schloſſerarbeit u.
2. Pflaſterarbeit, Planir⸗ und Chauſſirarbeit zur Herſtellung der Ortsſtraßen.
Bedingungen und Koſtenüberſchläge liegen bei dem Unterzeichneten und auf Großherzoglicher Bürgermeiſterei Bodenrod zur Einſicht offen.
Butzbach den 20. September 1857.
Der Bezirks-Bauaufſeher des 3. Bezirks B A
Güter⸗Verpachtung. 11623] Samſtag den 26. September, Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen die Güterſtücke der Frau Becker in Frankfurt, wie ſolche ſpeziell im In⸗ telligenzblatt Nr. 68 aufgeführt ſind, nochmals meiſtbietend auf hieſigem Rathhauſe verpachtet werden.
Fauerbach II. den 23. September 1857. In Auftrag Großherzogliches Ortsgericht Fauerbach II. Der Vorſteher SS
Pferdeverkauf.
1624] Freitag den 2. October d. J., des Vor⸗ mittags halb 10 Uhr, ſollen in der hieſigen Rei⸗ tercaſerne 23 Stück Reitpferde, und Dienſtag den 29. dieſes Monats, Vormittags halb 10 Uhr, 48 Stück Reitpferde in der Reitercaſerne zu Darmſtadt, unter den in genannten Ter⸗ minen bekannt gemacht werdenden Bedingungen meiſtbietend und gegen baare Zahlung öffentlich verſteigert werden.
Dies den Steigliebhaber mit dem Anfügen zur Nachricht, daß die Zahlung in grober Münze oder Grundrentenſcheinen geleiftet wer⸗ den muß.
Butzbach den 23. September 1857.
In Auftrag des Verwaltungsraths: Cellarius, Oberquartiermeiſter.
Einige Ohm 11599] vorzüglichen alten Aepfelwein hat zu verkaufen Friedberg.
Friedrich Staubi, zur Stadt Darmſtadt.
der Anſicht Raum geben, daß der Finanzausſchuß bei ſei⸗ nen demnächſtigen Berathungen über den George'ſchen An— trag auf Wiedereinführung der Klaſſenlotterie, ſolchen der Kammer im wohlverſtandenen Staatsintereſſe zur An-
nahme empfehlen dürfte.
Ebenſo dürften die demnächſtigen Verhandlungen der beiden Kammern dahin führen, bei einer hohen Staats-
regierung den bezüglichen Antrag zu befürworten; ſowie V 0 5 andererſeits von der Weisheit hoher Staatsregierung zu Aus Mons in Belgien ſchreibt man von einer in⸗ 0
erwarten ſteht, daß ſolche dann durch die Wiedereinführung der Klaſſenlotterie von unſerem Lande die nachtheiligen Folgen des Abfluſſes ſo bedeutender Kapitalien abwendet, und eben dadurch den Staatsfinanzen eine neue bedeutende
Einnahmequelle öffnen wird.
Mit leichter Mühe dürfte dann bei tüchtiger praktiſcher Ausführung eines guten Planes innerhalb weniger Jahre dem Budget eine jährliche Einnahme von 150,000 fl.
zugeführt werden.“)
*) Dürch die Aufnahme vorſtehenden Artikels, welcher der Wie⸗ dereinführung der Klaſſenlotterie im Großherzogthum das Wort redet, wollten wir dieſe, unſere Regierung wie unſere Landesvertretung be— ſchäftigende Angelegenheit auch in dieſem Blatte zur Sprache bringen.
genommen.
Verſchiedenes.
Der Ertrag der diesjährigen Kirſchenernte de
kleinen Gemeinde Steinerberg im Canton Schwyz wird,
ſo weit die Kirſchen auf den Markt kamen, zu 15,000
Francs angeſchlagen.
Bauer allein.— Wie hoch berechnen ſich die Kirſchen— ernten unſerer Nachbarorte?
1,500 Francs kommen auf einen
tereſſanten Wette, welche zwiſchen zwei Gutsbeſitzern ſtatt— gefunden. Der eine hatte gewettet, daß er von Bouſſu nach Chievres auf einem mit vier Ochſen beſpannten und mit 5000 Kilos Hülſenfrüchten beladenen Wagen in derſelben Zeit kommen wollte, als der andere mit einem gleichfalls mit 5000 Kilos Hülfenfrüchten beladenen, aber mit vier Pferden beſpannten Wagen. beiden Orten beträgt 4½ Stunden. Die Pferde ſind nur 6 Minuten früher angekommen wie die Ochſen. Nun ſage noch Jemand, datz die Ochſen nicht des Fortſchritts fähig wären!
Die Entfernung zwiſchen
Es wäre wünſchenswerth auch eine entgegenſtehendel Anſicht von com⸗ petenter Seite zu hören. Deßfallſige Beiträge werden mit Dank an⸗
Die Red.
zu haben in
N 1555] Ein un ben Wi lan einen oder mehte aufzunehmen,. Erziehung Geh Unterricht in de in der deulſch⸗ franzöſiſchen S Näheres unter zeige bei der W 2 1604] Kochöſe
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2 8 [1615] 2 gutg und 2 bis 3 haltend, hat a
4 5 0 fl. 11625 welche nen alsbald n dem Kirchenfon den. Bewerbu
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bb] Inde danigen, daß Hung ver laſſe


