Edicetalladung. 11729] Nachſtehend verzeichnete Immobilien ſollen von den Befitzern veräußert werden, ohne daß dieſelben das Eigenthum urkundlich zu er⸗ weiſen im Stande find:
A. Gemarkung Aſſenheim:
1) Forſtmeiſter Hofmann's Wittwe, jetzt Erben:
Flur I Nr. 156 und 239. Fl. III Nr. 211. Fl. IV Nr. 135. Fl. V Nr. 292. Fl. VI Nr. 48. Fl. VII Nr. 169.
B. Gemarkung Bruchenbrücken:
2) Johannes Völker:
Flur X Nr. 30. Fl. XIII Nr. 156. Fl. XIV Nr. 28.
C. Gemarkung Friedberg:
346
E. Gemarkung Ober- und Nieder⸗ Rosbach: 11) Peter Wehrheim von Rodheim: Flur VI Nr. 248 und 248,5. Fl. XII Nr. 633-635. 12) Philipp Baider: Flur 1 Nr. 4. Fl. IV Nr. 291. F. Gemarkung Ockſtadt: 23) Johannes Fegbeutel Erſter: Flur I Nr. 387. V I9 und 230. VII 286. VIII Nr. 434. XI 472. XII 461. 14) Johannes Fegbeutel(ohne Beizeichen): Flur VI Nr. 476. Fl. XI Nr. 92. Fl. XII Nr. 223. 15) Johannes Eiſners Wittwe von Friedberg,
im Grundbuche auf„Nikolaus Strauch Wittwe“
ſtehend.
G. Gemarkung Straßheim: 16) Johannes Fegbeutel Erſter zu Ockſtadt: Fl. I Nr. 69. Es ergeht die Aufforderung, etwaige An- ſprüche an dieſe Objekte binnen 6 Wochen dabier geltend zu machen, widrigenfalls obne Rückſicht darauf die Beſtätigung der Veräuße⸗ rungsurkunden, ſo weit erforderlich, nach vorhe⸗ riger Namensberichtigung ſtattfinden und der Eintrag in das gerichtliche Mutationsverzeich⸗ niß verfügt werden wird. Friedberg am 12. Oktober 1857. Großherzogliches Landgericht Friedberg.
J. V. d. L: v. Preuſchen,
3) Philipp Heinrich Pfeiffer's Wittwe: Fl. XXVI Nr. 95. Flur II Nr. 312..
4) Johannes Eiſner's Wittwe: Flur IV Nr. 162.
5) Jacob Walter: Flur II Nr. 537. 1,6 Klafter. 6) Die Judengemeinde: Flur II Nr. 537, 11,5 Klafter. Nr. 496,.
Fl. II
ö Landgerichts ⸗Aſſeſſor.
Verſteigerung von Steinklopfer arbeiten
im Baubezirk Friedberg pro 1857.
[1713] In den nachbemerkten Terminen, jeden Morgen um 10 Uhr, ſoll das Zerſchlagen de
Straßen-Unterhaltungsſteine pro 1857 öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden
7) Iſaae Kaufmann:
Flur II Nr. 496./ D. Gemarkung Ober mörlen: 8) Johannes König Erſter:
9) Peter Simmerock Erſters Wittwe: Band XIII 626/121. 10) Johannes König Fünfters Wittwe:
2 88
Band III 127/218 ½. 2 2 2
Band II 255/402, 387/42, 394%, 443/69b 444/73a, 447/84, 459/18 la, 690/148a, 692/156
1 2
726/110a, 818/1340. 30 Mittwoch den 4. November Ilbenſtadt 4
Band III 61/14a, 229/39, 260,9, 365/26, 441/11m, 447/41, 564/9, 588/22a, 760/39, 762/45. 953/7, 98/59b, 1015/51.
Band IV 21/8, 52/50 a, 138/11, 138/12, 140/2, 210/½41, 273/10.
487/10, 547/29. Band VI 88/47, 172/87, 35747. Band VII 15/14, 24/61, 142/25, 200/27,
5 6
Band V 109/57, 158,28, 336/7, 351/38 a, 7 Samſtag den 7. November Rödelheim 8 9
Dienſtag den 10. November Altenſtadt
2 Der Verſteigerung 3 8 Namen der Bauauf⸗ 2 ſeher der be⸗ 2 2 treffenden Straßen⸗ 25 a Ort. i ne 2 Montag den 2. November Butzbach Rathhaus 16 Hölzer. Dienſtag den 3. November Nieder-Mörlen Gaſtyaus zum Löwen u 2 Diehl und Weide. Chauſſeehaus Eu 7 Mettenheimer und Donnerſtag den 5. November Nieder- Wöll⸗ Bormuth. ſtadt Gaſthaus zur Waldluſtſ 4 u 5 Götz und Schäfer. Freitag den 6. November Ober⸗Eſchbach Gaſthaus zum Hom⸗ Freitag den 6. November burger Hof 13 Schmidt. Nachmittags 4 Uhr Steinbach Gaſth. zum Schwanen 14 Michel. Gaſthaus zum Frank- furter Hof 15 Lützel. Montag den 9. November Wölfersheim Gaſth. d. Ad. Hofmann 17 Krämer. Gaſthaus zum Adler 8 Dingeldein.
231/90, 265/½5. 10] Mittwoch den 11. November Lindheim Gaſtwirth Koch's Haus 9ul! Donges und Groß. Band VIII 64/24, 92/16, 120/41. 11 Donnerſſag den 12. November Büdingen Saliuenhof 12 Kleyenſteuber. Band IX 249/12, 178/34, 236/83, 369/7, 12 Freitag den 13. November Nieder Mor- i
377/9, 395/29. 4 ſtadt Rathhaus 10 Jäger. Baud X 753/16, 788/9. 89 1/12, 159/8,] 130 Samſtag den 14. November Friedberg Gaſthaus zur Stadt
204/64, 259/%% 406/19, 446/24. ö Frankfurt 3 Kreß. 2 110 0 1 Friedberg den 15. Oktober 1857. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Band XIII 244/19 a, 493/27, 546/5 2a,„ D
57/0, 657/14, 670/35, 205,3.
Amelung, Baucandidat.
4.
Freilich, die Vertheidiger der Wiedereinführung des Inſtituts übergehen dieſen Punkt ganz mit Stillſchweigen; und natürlich. Es iſt ja darin eine ſogenannte Theorie gelegen, die den heutigen Speculanten und Börſenmännern nur Verachtung einflößen kann. Was führen denn aber ſie für Gründe für ihre Meinung an?— Erſtlich: Andere thuns ja auch und zwar große und civiliſirte Staaten. Der Grund bedarf wohl, wenn man ſich nicht auf den beliebten finanziellen Standpunkt der Neuzeit ſtellen will, keiner Widerlegung. Wenigſtens iſt dem Rechte wie der Moral der Grundſatz gleich fremd: Das was man für Unrecht erkannt hat, deßwegen doch zu thun, weil Andere es thun.— Zweitens: Das Lotterieſpielen kann, da es andere und zwar benachbarte Staaten haben, doch nicht vermieden werden. Mit andern Worten Wenn der Staat ein Unrecht nicht hindern kann, ſo muß er am Unrecht Theil nehmen. Geht das nicht über die Logik der Jeſuiten?— Drittens: Es wird viel Geld im Lande erhalten und für den Staat jährlich 150,000 Gulden ge⸗ wonnen— und das iſt die Hauptſache. Im vorigen Jahrhundert hat man Tauſende von Soldaten nach Eng⸗
land, Oſtindien und Amerika verkauft, und das hat noch viel mehr Geld eingebracht als die Klaſſenlotterie. Iſt es darum wieder einzuführen?
Ob der Geſetzgeber nun von dieſen oder andern Gründen ſich bei Einfüßrung eines Inſtituts leiten laſſen ſoll, ob es insbeſondere höhere Rückſichten als die Ausſicht auf vermehrtes Einkommen gibt oder nicht, ob endlich auch in dieſer practiſchen Zeit die kahlen Theorieen noch manchmal in Erwägung zu ziehen ſind, muß ich dem ge⸗ neigten Leſer zu entſcheiden überlaſſen. 1
Verſchie den es.
Poetiſche Warnung. Eine ſolche kann man in einem vielbeſuchten Berliner Garten leſen; ſie gilt beſon⸗ ders der raubluſtigen Jugend und lautet:
„Die Ihr dieſen Garten beſucht,
Reißt nichts ab, nicht Blume und nicht Frucht; Bedenkt, daß Adam einen Apfel nur genommen Und deßhalb aus dem Paradieſe gekommen.“
Rückgabe det 0 ber l. J. bei in Empfang zu 1808 an herbe
werden. Wiſſels hel! De
11732] Pfark zu Lardenbach, liche Sicherheit auszuleihen. Luſttragende fand wenden, Lardenba
0 1704] Es e. in und außer
Zu v 707] Der o vermiethen un auf Verlangen
Friedberg
1703] zu Büt und Krautfaſſer
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L723] Kapit ausgeliehen n Petterw.
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