Ausgabe 
22.9.1857
 
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Friedberger Intelligenzblatt.

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fl. 1. 12 kr.; durch

erde en Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. a da

fl. 1. 30 kr. ſammen 7 kr.

Nu 7. Dienſtag, den 22. September. 1837.

Amtlicher Theil.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Forſtſtrafen vom 1. Quartal und Feldſtrafen von der. Periode 1857.

Nachſtehenden Auszug aus den Verzeichniſſen über diejenigen Beträge, welche die nachbenannten Gemeinden an Forſt⸗ und Feldſtrafen im Jahr 1857 von den Großherzoglichen Rentämtern Friedberg, Gießen und Nidda zu empfangen

haben, theilen wir Ihnen unter der Auflage mit, die nachſtehend deſignirten Beträge von welchen Sie den betref fenden Gemeinderechnern Auszüge zu zufertigen haben, denſelben in Einnahme zu decretiren und kontroliren zu laſſen. Friedberg am 19. September 1857. Müller. J. Auszug aus dem Verzeichniß über Forſtſtrafen vom 1. Quartal 1837. 1) Bonſtadt 1 fl. 57% kr. 10) Oſtheim fl. 12 fr. 18) Mark Griedel 1 fl. A Lekr. 2) Aſſenheim 25% 11) Fauerbach I. 2% 35 19) Steinfurt e 3) Florſtadt 3% 34½ 12) Münſter 18 20) Södel 47% 55 4) Nieder⸗Wöͤllſtadt 15 13) Hoch⸗Weiſel 26 21) Wölfersheim 7 200 5) Pohl-Göns 4 14) Langenhain 12 22) Ober⸗Mörlen 3 8 6) Butzbach 2 12 15) Maibach 40 23) Ober⸗Rosbach 8 7) Nieder⸗Weiſel 4% 214 16) Gambach 13 24) Nieder⸗Rosbach 8 8) Hauſen 32 17) Mark Gambach 30 25) Weckesheim 12 9) Kirch⸗Gons E 36 2. Auszug aus dem Verzeichniß über Feldſtrafen von der 1. Periode 18357. 1) Butzbach 2 fl. kr. 5) Friedberg 6 fl. 41 kr. 9) Ober⸗Rosbach 2 fl. 28% kr. 2) Langenhain und Ziegenberg 17 6) Nieder. Mörlen 49 10) Aſſenheim 27%. 3) Rockenberg 25% 7) Nieder-Rosbach 3% 26[ 11) Pohl⸗Göns 3 kr. herauszubezahlen. 4) Florſtadt 13½ 8) Ober-Mörlen 2 49

Oeffentliche Nachricht.

An die Stelle des verſtorbenen Rechners des Auguſtiner Schulfonds Georg Friedrich Nau dahier iſt der Stadt rechner Karl Heidt dahier als Rechner beſtellt worden. Indem wir dies zur öffentlichen Kenntniß bringen, fügen wir zugleich an, daß nur an den Letzteren giltig Zahlung geleiſtet werden kann.

Friedberg den 18. September 1857. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Müller.

Beſchlüſſen der beiden Kammern, ſowie denen der hohen Staatsregierung, entgegen ſieht.

Aus dem Großherzogthum Heſſen.

Betrachtungen über die muthmaßlichen Folgen des am 31. Juli d. J. Denn es handelt ſich hier darum, einerſeits für das

vom Abgeordneten Herrn Bürgermeiſter George geſtellten Antrags auf Budget eine ſehr namhafte Einnahmequelle zu erwerben, Wiedereinfül ff g erzogthum Heſſen. eg f 5 Wiedereinführung der Klaſſenlotterie im Großherzogthum deſſe andererſeits auch zugleich zu verhindern, daß dem Lande

Voraus ſichtlich werden bei dem in der Kürze wieder[nicht regelmäßig ſchon zur jetzigen Zeit jahrlich Eine zuſammentretenden Landtage über den am 31. Juli in der und eine halbe Million Gulden entzogen wer⸗ zweiten Ständekammer von Herrn Bürgermeiſter George den, was auf anderem Wege, als durch Verbote u. dergl. geſtellten Antrag, welcher dem Finanz- Ausſchuß zur Prü⸗ nicht zu erzielen iſt. Nachdem wir von einem Aufſatze fung überwieſen wurde und dahin lautet: über die Wiedereinführung der Klaſſentotte⸗ rie im Großherzogthum Heſſen welcher in den verſchiedenen Organen der vaterländiſchen Preſſe Eingang gefunden, Einſicht genommen haben, ſei es uns erlaubt, ſowohl unſere Anſichten, und nach reiflicher Abwägung der obwaltenden Verhältniſſe, auch unſere Vermuthung über ſowohl bei der 1. als 2. Kammer der Stände Verhand- den etwaigen Erfolg dieſes Antrags auszuſprechen. lungen gepflogen werden.

Schließlich möge die Regierung erwägen, ob nicht die Lotterie wieder einzuführen ſei, da jetzt von den Staats angehörigen des Großherzogthums mindeſtens eine Mil lion jährlich in auswärtigen Lotterien verſpielt würde

Wir dürfen nicht außer Acht laſſen, daß bei der viel

Bei der Wichtigkeit, welcher dieſer Gegenſtand für fältigen Verbreitung des oben angeführten Aufſatzes in das Großherzogthum in mehrfacher Beziehung bietet, iſt den verſchiedenen Provinzen des Großherzogthums dem es ſehr natürlich, daß das Publikum mit großem Intereſſe[Publikum gewiß Gelegenheit geboten war, eine allenfalls dem Ausſchußberichte ſowohl als den Verhandlungen und entgegengeſetzte Anſicht über die Wiedereinführung der