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digſt gerubt: am 7. Jan. den prov. Kreisbauaufſeher Rheininger,] präſentirten Pfarrvicar Schüler zu Vilbel für dieſe Stelle zu beſtätigen; derm. zu Oppenheim, zum Kreisbauaufſeher daſ., und den Kreisbau⸗ 15. Jan. den Geheimenrath Goldmann zu Darmſtadt zum vorſitzenden
aufſebers⸗Candidaten Härter zu Nidda zum Kreisbauaufſeber in Er⸗ bach, ſodann den Arbeiter in der Centralwerkſtätte der Main-Neckar⸗ Eiſenbahn Schroth zum Maſchiniſten bei dem Dorbeimer Braunkoh⸗ len⸗Bergwerk zu ernennen; 10. Jan. dem Schulvicar Oickerſcheid zu Heldenbergen die kath. Schulſtelle zu Erbesbüdesheim, zu übertragen; 13. Jan. den Lehrer an der Realſchule zu Gießen und außerord. Profeſſor Dr. Weigand zum Director dieſer Realſchule zu ernennen, dem Pfarramtscandidaten Diehl aus Gießen die von ihm ſeither prov. verſehene Rectoratsſtelle zu Schotten, dem Schullehrer Horn⸗ mann zu Reinhardshain die evang. Schulſtelle zu Beltershain, dem Schulvicar Kanz zu Freiweinheim die von ihm ſeither proviſoriſch verſehene Communalſchule daſ. zu übertragen, den von dem Herrn
Furſten zu Iſenburg⸗-Birſtein auf die evang. Pfarrſtelle zu Götzenhain
Mitgliede der Civildiener⸗Wittwenkaſſe⸗Commiſſion zu ernennen, dem Pfarrvicar Eckſtein zu König die 1. evang. Knabenſchule in Auerb ach zu übertragen.— XII. Charakterertheilung: am 30. Dec 1856 den Geſchäftsträger am K. Preuß. Hofe, Miniſterialſecretär. v. Biege⸗ leben als„Legationsrath“. XIII. Dienſtentlaſſung: am 17. Jan. der Rabiner Dr. Adler zu Alzey auf Nachſuchen.— XIV. Verſetzung in den Ruheſtand: am 2. Jan. Oberförſter Saurmann auf der Nico⸗ lauspforte.— VX. Geſtorben: am 25. Dec. 1856 kath. Schullehrer Illy zu Erbesbüdesheim, evang. Pfarrer Dingeldey zu König, 29. Dec. Hofſtallſecretär Zimmer zu Darmſtadt, 30. Dec. penſ. Förſter Lupus zu Gräfenhauſen.— Berichtigung. Landgerichtsdiener Reuter zu Seligenſtadt iſt nicht am 9, ſondern am 8. Juli 1856 geſtorben.
Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-⸗Anzeigen.
Aufforderung. L188] Alle Diejenigen, welche noch Forderun⸗ gen an die Stadt Friedberg und den Auguſti⸗ ner Schulfond dahier für Arbeiten oder Liefe- rungen aus dem Rechnungsjahr 1856 zu ma⸗ chen haben, werden hiermit aufgefordert ihre Rechnungen auf vorſchriftsmäßigem Formular längſtens bis Ende d dieſes Monats bei dem Unterzeichneten einzureichen, indem ſpäter ein- geſandte Rechnungen nicht berückſichtigt werden können. Friedberg den 11. Februar 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender.
Oeffentliche Aufforderung.
11921] Da die Erben der Chriſtian Engels Wtw. zu Friedberg das Eigenthumsrecht dieſer an den ihr im Flurbuche hieſiger Stadt zugeſchrie⸗ benen Grundſtücken II/96. V/S2. V/128. ur⸗ kundlich nicht nachweiſen können, ſo werden Alle, welche daſſelbe nicht anerkennen und reſp. ein beſſeres geltend machen wollen, aufgefordert, ihre deßfallſigen Anſprüche binnen 6 Wochen dahier zur Anzeige zu bringen, widrigenfalls die von den Erben beabſichtigte Theilung be— ſtätigt und der erforderliche Eintrag in das gerichtliche Mutations⸗Verzeichniß verfügt wer⸗ den wird. Friedberg den 30. Januar 1857.
Großherzogliches Landgericht Friedberg In Verh. d. Landr.: v. Preuſchen, Landgerichts aſſeſſor.
v. Lepel, Landgerichts⸗Aſſeſſor.
Holz ver ſt ee ig er unn g.
[194 Dienſtag den 3. März l. J., Morgens
11 Uhr, und nöthigenfalls am folgenden Tage kommen in dem Domanialwald, Diſtrikt Streit— wald I. Theil, Gemarkung Cleeberg, zur öffentlichen Verſteigerung:
109 Stämme Eichen⸗ Bauholz von 5483 Cubikfuß, Buchen ⸗Werkholz(Achſen) von 164 Cubikfuß, 14% Klafter Buchen⸗Scheitholz,
14„
2„ Prügelholz, 25„ Eichen ⸗Scheitholz, 13„ Prügelholz,
1276 Stück Eichen⸗Wellen, 1725 Buchen⸗
700„ gemiſchte Wellen,
63„ Gerüſtſtangen,
40½ Klafter Stockholz. Das Stammholz kommt zuerſt zur Verſtei⸗
gerung. Uſingen den 9. Februar 1857. Herzogl. Naſſ. Receptur Reichmann.
Holzverſteigerung. [211] Montag den 23. Febr. l. J. Morgens halb 9 Uhr anfangend, ſollen in dem Gemeinde⸗ wald Niederrosbach, im Diſtrikt Bauwald, nachverzeichnete Holzſortimente öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden.
1) 95½ Stecken Eichen⸗Scheit⸗ u. Werkholz.
2) 26 75„ Prügelholz.
3) 123%„„ Stockholz.
4) 1338 Eichenaſtwellen, ſodann
5) 42 Eichenſtamm⸗Klötzer bis 43½“ Düurch⸗ meſſer und 41“ Länge.
Bemerkt wird noch, daß dieſe Eichenſtamm⸗ Klötzer wegen ihrer vorzüglichen Dickung ſich ſehr gut zu Bau- und Werkholz eignen, und auch ſehr günſtig zum Abfahren liegen.
Die Zuſammenkunft iſt am ſogenannten Hüh⸗ nerpfad, wo ſich das zum Verkaufe kommende Gehölz befindet.
Der Anfang wird mit dem Brennholz ge⸗ macht, und gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine wird Zahlungsfriſt bis zum Monat Auguſt l. Ju geſtattet.
Die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien wer⸗ den um gefällige Bekanntmachung erſucht.
Niederrosbach, am 14. Febr. 1857. Großherzogliche e Niederrosbach
s ft.
Bekanntmachung.
12201 Die unterm Geſtrigen abgehaltene Holz⸗ verſteigerung hat die vorbehaltene Genehmigung erhalten, und iſt der erſte Fabrtag auf nächſten Samſtag den 21. d. Mts. feſtgeſetzt.
Ockſtadt den 17. Februar 1857.
Freih. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Ockſtadt
Trö ſch.
Stroh lieferung. [221] Die Lieferung von 400 Gebund Korn⸗ ſtroh für das 1. Bataillon 4. Jufanterieregi⸗ ments ſoll Freitag den 27. d. M., des Vor⸗ mittags um 10 Uhr, auf dem Summiſſtons⸗ weg vergeben werden. Die Bedingungen lie⸗ gen in dem Verwaltungsbüreau erwähnten Ba⸗
taillons zur Einſicht bereit.
Friedberg den 17. Februar 1857.
In Auftrag des Verwaltungsraths: Nicola, Oberquartiermeiſter.
Verſchiedenes.
Noth wendige Eigenſchaften eines Mini⸗ ſters. Mirabeau hegte gewaltiges Verlangen danach, Miniſter zu werden, mochte aber gleichwohl dieſen Ehr⸗ geiz nicht offen eingeſtehen. Eines Tages befand er ſich in einer Geſellſchaft, in der auch ſein Freund Talleyrand zugegen war, und zählte alle die Eigenſchaften auf, die ſeiner Meinung nach bei den gegenwärtigen ſchwierigen Verhältniſſen ein großer Miniſter haben müßte.—„Ariſto⸗ kratiſche Geburt,“ ſagte er,„und zugleich große Popula⸗ rität; ausgezeichnete Rednergabe und die perſönliche Er⸗ fahrung erduldeter Verfolgungen ꝛc.“— An jedem Zuge dieſes Portrait-Ideales erkannte man leicht das Original, das Mirabeau dabei im Sinne hatte. Als er geendigt hatte, ſagte Talleyrand:„Sie vergaßen eine ſehr weſent— liche Eigenſchaft!“—„Und welche iſt das?“ fragte Mira— beau.—„Er muß blatternarbig ſein,“ entgegnete Talley⸗ rand.— Man weiß, daß Mirabeau dieſe Eigenſchaft in ausgezeichnetem Grade beſaß.
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Die gewöhnliche Uhr ſoll in einer Stunde 17,160
Mal ſchlagen oder ticken, dies macht täglich 411,840 und
jährlich 150 Mill. 424,560 Schläge, wenn man das Jahr zu 365 Tagen und 6 Stunden rechnet. Die Uhr iſt von hartem Metall gemacht; es gibt aber ein merkwürdiges Ding, das bei weitem nicht ſo hart iſt als Meſſing und
Stahl, und doch ſchlägt es 5000 Mal in einer Stunde,
120,000 Mal des Tages und 43,830,600 Mal im Jahre. Bisweilen, aber nicht oft, hält es hundert Jahre aus, und wenn dies geſchieht, ſchlägt es alſo 4, 383,600,000 Mal. Man ſollte glauben, das letztere Werkzeug, das ſo weich iſt, würde ſich viel ſchneller abnutzen als das erſtere, die Uhr; aber es iſt nicht der Fall. Jeder hat dieſes kleine Ding, kann es ſchlagen fühlen, denn es iſt— das Herz.
Ein Touriſt erzählt, daß er in England auf der Beſitzung eines reichen Lords zwei Pferdeſtälle geſehen habe, wo jeder Stand für die Prachtroſſe mit Gummi elaſticum gepflaſtert geweſen, damit die Herren Pferde
einen Erſatz für weichen Raſen unter den Beinen haben.
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