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heim, beide auf Nachſuchen, am 8. April der ſeitherige Geh. Ober⸗ conſiſtorialrath, nunmehrige Oberſtudiendirector Neidhardt zu Darm⸗ ſtadt von dem Nebenamte eines Specialdirectors der Aachener⸗Mün⸗ chener⸗Feuerverſicherungsgeſellſchaft.— XIII. Concurrenz für: die kath. Schulſtelle zu Fürfeld mit einem Gehalt von 331 fl. 24 kr., nebſt 40 fl. Heizungsentſchädigung.— XIV. Geſtorben: am 21. Dez.
1856 Militärpenſtonär Bambach zu Erbesbüdesheim, 8. März penſ. Oberſteuerbote Kümpel zu Mörfelden, 25. evang. Pfarrer zu Allen⸗ dorf a. d. Lahn und Diaconus zu Großenlinden, Eckhard zu Allen⸗ dorf a. d. Lahn, 2. April Oberſtudiendirector Dr. Breidenbach zu Darmſtadt, 4. penſ. Diſtrictseinnehmer Meiſter zu Wörrſtadt, 5. penſ. Diſtrictseinnehmer Heck zu Schornheim.
VII. Nr. 223. VIII Nr. 160. 242.
Nr. 211. auf Johannes Arnold des Erſten
Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗ Anzeigen.
Edictalladung. 1943] Nachſtehende Perſonen wollen die, bei ihren Namen bezeichneten, Immobilien theilen oder verkaufen, ohne das Eigenthum urkundlich nachweiſen, oder einen ordnungsmäßigen Grund⸗ buchsauszug darüber vorlegen zu können. II. Johannes Keller II., zu Bauern⸗
bilien find binnen 6 Wochen dahier zu begrün⸗
den, widrigenfalls Beſtätigung der vorliegenden
Verträge und Eintrag in das gerichtliche Mu⸗
tationsverzeichniß beziehungsweiſe Namensbe⸗
richtigung, verfügt werden wird.
Friedberg, den 27. Mai 1857. Großherzogl. Landgericht Friedberg. n
Gras We er ka u f: 1995] Das diesjährige Gras zu Heu und Grum⸗ met von den nachbenannten Gräflich Solms⸗ Rödelheimiſchen Wieſen wird in einzelnen Ab⸗ theilungen verſteigert: Donnerſtag den 18. l. M. Vormittags 9 Uhr,
heim: 5 8 1. Gemarkung Bauernheim: v. Preuſchen, h ee e ee„ 1. Nr. 5. 55. 247. 266. 487. 496. IV. Nr. Landgerichts⸗Aſſeſſor. ö e ben 1.0%
„ l. N.
313. V. 205,3. 3 2. Gemarkung Oſſenheim: VI. Nr. 5. 47. VIII. Nr. 208. II. Jobannes Reiß Witlwe, Eliſabethe, geb. Werner in Ilbenſtadt: 3. Gemarkung Bruchenbrücken:
III. Gottfried Kleins Erben in Ilben⸗
* ſtadt.
4. Gemarkung Ilbenſtadt: V. Nr. 76. 77. 88. S4. 85. 86. VIII. Nr. 121. XII. 243. 244. XV. 73. 74. 757 IV. Johannes Arnold, des Erſten Erben
in Niederwöllſtadt: 5. Gemarkung Niederwöllſtadt:
XI. Nr. 146. XIII. Nr. 580. 592. XVI. Nr. 66. XVIII. 214. 602. XIX. 282. 710. den auf Johannes Arnold Erſter; J. Nr. 62. XVI. b Nr. 68. auf Johannes Arnold ohne Beizeichen; XIX. Nr. 544. auf Johannes Arnold Dritter; II. Nr. 38. IV. Nr. 395. VII. Nr. 14. auf Johann Arnold des Erſten Wittwe; XVIII.
Gerichtsſtube eröffnet.
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Edietalla dung.
1926] Nachdem der nun verſtorbene Nicolaus Schlegel von Oberurſel, zuletzt auf der Bröck⸗ ſchen Mühle bei Oberſtedten wohnhaft geweſen, und deſſen nunmehrige Wittwe Jacobine, geb. Fritzel, ihre Zahlungsunfähigkeit angezeigt ha⸗ den, ſo werden alle diejenigen, welche Anſprüche irgend welcher Art an dieſelben zu haben ver⸗ meinen, hiermit aufgefordert, ſolche im Termin: Mittwoch den 14. Juli 1857, Vormittags 9 Uhr, entweder in Perſon oder durch gehörig bevoll⸗ mächtigte Stellvertreter anzumelden und auszu⸗ führen, anſonſt die Nichterſcheinenden von der vorhandenen Maſſe werden ausgeſchloſſen wer⸗
Das Präcluſiv⸗Erkenntniß wird nur auf der Homburg, den 27.
Landgrafl. Heſſ. Juſtiz⸗Amt. Staubeſandt.
Vormittags 9 Ubr, auf der Neuherberge bei Niederwöllſtadt von 197 Morgen in Niederwöllſtädter Gemarkung. Aſſenheim, den 10. Juni 1857. Gräflich Solms⸗Rödelheim'ſche Rentei.
Arbeits ⸗Verſteigerung.
1949] Die Reparaturarbeiten für 1857 an den Kameral⸗, Grundlaſten- und Centralge⸗ bäuden im Baubezirk Friedberg, als: Maurer⸗, Steinhauer⸗, Zimmer-, Schreiner-, Schloſſer⸗, Glaſer⸗, Weißbinder⸗, Spengler- und Pflaſter⸗ arbeiten, ſowie das Anliefern von Mauerſteinen, Pflaſterſteinen, Backſteinen, Rohrbackſteinen, Kalk und Sand, werden an nachfolgenden Tagen und Stunden an die Wenigſtfordernden öffent⸗ lich verſteigert. Mittwoch den 17. Juni, Vormittags 9 Uhr,
zu Friedberg im Gaſthauſe zur Stadt Frank⸗ furt, an den fiskaliſchen Gebäuden zu Friedberg, Ockſtadt, Ober- u. Niedermörlen, Heldenbergen,
Mai 1857.
Wittwe und deren Kinder, Peter, Katharina und Anna Eliſabeth; I. Nr. 572. auf Johan⸗ nes Arnolds Wittwe; I. Nr. 1040. 1072. 1073. 1074. I. Nr. 1536. IX. 55. 303. 373. X. 223. 320. XII. 244. XVIII. 180. 181. 319. 871. auf Johannes Arnold des Erſten Wittwe im Grundbuche ſtehend, welche Namen jedoch, nach ortsgerichtlicher Beſcheinigung, ſämmtlich dieſelben Eigenthümer bezeichnen. V. Valentin Joſt Wittwe auf der Seemühle bei Niederrosbach: 6. Gemarkung Niederrosbach:
VI. Nr. 175. VII. Nr. 362. XII. Nr. 206,5. 108. 564. 565. ö
Etwaige Anſprüche Dritter an dieſe Immo⸗
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machen zu laſſen.
Gras verſſei gerung.
Mittwoch den 24. Juni, Vormittags 10 Uhr,
ſoll das diesjährige Heugras auf den hieſigen
Gemeindewieſen in mehreren Aochellungen und
Looſen, im Geſammtgeyalte circa 190 Morgen,
öffentlich zur Verſteigerung gebracht werden. Man erſucht die Großherzoglichen Bürger⸗
meiſtereien, dieſes in Ihren Gemeinden bekannt
Utphe den 8. Juni 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Utphe Beöſ ch e
Büdesheim, Kaichen, Burggräfenrod und Holz⸗ hauſen. Donnerſtag den 18. Juni, Vormittags 9 Uhr, auf dem Rathhauſe zu Vilbel, an den dortigen fiscaliſchen Gebäuden und dem Bezirksgefäng⸗ niß zu Altenſtadt. Freitag den 19. Juni, Vormittags 9 Uhr, auf dem Rathhauſe zu Butzbach an den fisca⸗ liſchen Gebäuden zu Butzbach, Griedel, Rocken⸗ berg, Oppershofen und Münzenberg. Friedberg den 5. Junt 1857. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg ö fe r t.
r.
ſchien die Sache, um uns gelehrt auszudrücken, etwas „ſerofuloös“ zu werden, wir konnten uns einiger ſoliden Zweifel an der Wahrheit dieſer engliſch ſchoͤnen Geſchichte nicht erwehren und fingen an, mit dem Gedanken vertraut zu werden, daß wir vielleicht, möglicherweiſe und wahr⸗ ſcheinlich geuzt ſein konnten. Und ſo ſtellt es ſich denn ſchließlich wirklich heraus. Die Redaction der Zeitſchrift „Feierabend“, welche ſich in gleicher Verlegenheit befand wie wir, wendete ſich an die Redaction der Karlsruher Zeitung und erhielt von derſelben nachſtehendes Schreiben, das wir unſern Leſern und den freundlichen Briefmarken⸗ ſammlern und Sammlerinnen nicht vorenthalten wollen. Laſſe übrigens Niemand ob der gehabten Mühe Verdruß bei ſich aufkommen, wir ſind ja Viele, die wir gefoppt wurden und in ſo zahlreicher, anſtändiger Geſellſchaft kann man ſich ſo etwas ſchon gefallen laſſen. Lacht auch der Eine oder Andere darüber, ſo lachen wir eben herzhaft mit; unſer Wille war wenigſtens gut und der Witz mit dem Briefmarkenſammeln,— er war auch gerade nicht ſchlecht.
Die Expedition.
Verehrliche Redaction!
In Rückäußerung auf Ihre geehrte Anfrage vom 22. d M. beeilen wir uns Ibnen Folgendes umſtehend ganz ergebenſt zu erwidern: Es mag um Neujahr geweſen ſein, als hier auf Privatwegen die Nachricht aus Stuttgart einlief, daß ſich dort ein reicher Eng⸗ länder befinde, der einen armen Knaben adoptiren oder doch brillant ausſtatten wolle, wenn er ihm eine Million verbrauchter Briefmarken zum Behuf des Tapezirens ſeiner Wohnung liefern würde. Klang dieſe Kunde an ſich ſchon ſeltſam genug, ſo mußte der Umſtaud um ſo mehr Bedenken erregen, daß die Stuttgarter Blätter ganz davon ſchwiegen. Sie wurde jedoch von namhaften und durchaus glaubwürdigen Leuten, welche ſich auf Briefe von verſchiedenen, mitunter ſehr hochgeſtellten Per⸗ ſonen in Stuttgart beriefen, für ganz zuverläſſig hingeſtellt. Man glaubte es alſo mit einem bei den Angehörigen der vereinigten Königreiche nicht ſeltenen, und diesmal ſehr gutartigen Spleen zu thun zu Pabel, und nun begann wie auswärts(Stuttgart, Frankfurt u. ſ. w.) ſo auch hier ein Markenſammeln in ſo ausgedehntem Maßſtabe, daß die Sammler ſchon vor einiger Zeit erklärten, nach Mittheilungen aus Stuttgart ſei die gewünſchte Zahl Marken beiſammen und ein weiteres Sammeln ſei nicht mehr nöthig.
Um dieſe Zeit war es, als der„Kölniſchen Zeitung merkwür⸗ diger Weiſe von Karlsruhe aus mitgetheilt wurde, hier befinde ſich beſagter Engländer und der arme Knabe ſei ein hieſiges Kind. Andere Blätter druckten dieſe Mittheilung nach und bezeichneten ihre Quelle ein⸗ fach mit„K. Z.“ Wieder andere druckten den Nachdruck nach, machten
aber aus dieſem„K. 3. welches das niederrheiniſche Blatt bedeutete, ohne Weiteres„Karlsruher Zeitung“ und jetzt war die Sache fertig:
deſe bei ö Kriedderh, Frie 900 Logis Oas ſeinet 900/ Das fein kawalnte Logs gleich bezogen* Mberes bel Gigarrenſabri oo Ein 967] mit cicta 1 90 Morgen Eigenthümer leb Gut mit ſümmtlt venta 35,000 fl. bei der Exp. d. —
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