Ausgabe 
15.9.1857
 
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303 [1577] Zum Abonnement auf das mit dem 1. Oktober 1857 beginnende vierte Quartal für den

Frankfurter Anzeiger

nebſt täglich beigegebenem UnterhaltungsblattFrankfurter Familienblätter, lithographirten Beilagen weiblicher Handarbeiten und monatlicher Extra-Beilage, dieGerichtszeitung, laden wir ergebenſt ein. Der vierteljährige Abonnementspreis beträgt vom nächſten Quartale an fl. 1. 38 kr.

Dieſes Blatt bringt neben einer kurzgefaßten aber vollſtändigen Ueberſicht der politiſchen und anderen Tagesbegebenheiten auch die neueſten und intereſſanteſten Erzählungen, Novellen, Miscellen, Theater- und Mode-Berichte, das Frankfurter Amtsblatt im Auszuge, von den wichtigſten Handelsplätzen die Getreide, Oel⸗, Branntwein⸗ ꝛc. Preiſe, ſowie auch die Reſultate der jeweiligen Staats⸗Lotterie-Ziehungen und vieles andere Intereſſante und Wiſſenswerthe. Inſerate haben um ſo mehr einen günſtigen Erfolg, als ſie in zweierlei Weiſe in die Oeffentlichkeit gelangen: durch Vertheilen an die ſehr bedeutende Abonnentenzahl und durch Extra-Anſchläge in hieſiger Stadt und Umgegend(letzteres kann auch nach Wunſch der verehrl. Aufgeber unterbleiben). Probeblätter auf Verlangen gratis..

Frankfurt am Main, im September 1857. Die Expedition.

derAnzeiger wird von uns hieſigen Abonnenten vierteljährlich zu fl. 1. 38 kr. frei in's Haus geliefert und empfehlen wir uns zu deſſen Beſorgung. C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg.

Ge ſuch. [1579] Es wird ein reinliches Mädchen, das in allen Hausarbeiten erfahren, gegen entſpre chenden Lohn geſucht. Näheres unter Angabe der Nummer dieſer Anzeige bei der Expedition.

In C. Bindernagel's Buchhandlung iſt angekommen: Die Spinnſtube ein Volksbuch für das Jahr 1858.

Herausgegeben von W. O. von Horn. Dreizehnter Jahrgang. Mit einem Stahlſtich und vielen Holzſchnitten.

Preis 45 kr. 1978] à Fl. 18 kr. Sicheres Mittel zur Ver⸗

e b, S e, eue Häringe

F. Schmittner in Friedberg. Tisoaj bei Wilhelm Fertſch.

Empfehlung. waer zi kr 11567] Aepfelmühlen, Kartoffelmühlen, Schrot⸗ G e. u eh

mühlen, kleine und große Wurzelmühlen, kleine 858 5 2 und große Kelterſchrauben, auch Winden, kleine L530] Ein tüchtiger Brenner findet gegen guten Lohn Beſchäftigung und kann ſogleich eintreten

und große Schnappwagen, alle Sorten Bohrer, tigung für deren Güte garantirt wird, bei bei Pachter Hill in Fauerbach II.

i ed den 2. September 1857. 572 N 8 1 rien J 57 n Fil 9 a r, 1555] Ein in der Nähe Frankfurts wohnen

Zeugſchmied. der Lehrer(Theologe) wünſcht in ſeine Familie

[1580] Donnerſtag den 17. September, Vor⸗ mittags 9 Uhr, läßt Herr Gaſtwirth Wagner 6 Fäſſer verſchiedener Größe vor ſeiner Haus thüre verſteigern.

Einen ſeidenen Regenſchirm 11581] bat Jemand ſchon vor längerer Zeit bet uns ſtehen gelaſſen. Man wolle ihn gef. wie⸗ der in Empfang nehmen.

Matthias.

Eine Kelter⸗Preſſe [1582] mit zwei eiſernen Schrauben iſt zu ver⸗ kaufen bei Chr. Hecht.

Echt perſiſches Inſeetenpulver

Dankſagung. 115831 Wir ſagen hiermit den Bewoh⸗ nern Friedbergs unſern inuigſten Dank für die bei dem in dieſen Tagen uns be troffenen ſo herben Verluft unſerer lieben

Tochter, Gattin, Mutter und Schweſter Eliſabetha Bitſch,

* 0 0 5 0 0 [1564] 11 Stückfäſſer und 2 Sechsohmfäſſer, einen oder mehrere Knaben von 7-14 Jahren ausgebrannt und in beſtem Zuſtande, find aus freier Hand zu verkaufen bei Friedrich Dotzauer in Vilbel.

Incarnat⸗Kleeſamen 1578] bei H. W. Hatteroth.

aufzunehmen, wo dieſelben neben gewiſſenhafter Erziehung Gelegenheit finden zu gründlichem Unterricht in den Elementarfächern ſowohl, als in der deutſchen, lateiniſchen, griechiſchen und franzöſiſchen Sprache, ſowie im Klavierſpielen. Näheres unter Angabe der Nummer dieſer An zeige bei der Expedition.

geb. Weckerling,

uns bewieſene aufrichtige Theilnahme. Friedberg am 13. September 1857.

0 Die Hinterbliebenen.

Mache dir nahe beim Orte

ten ſchöpfe ihn glatt. Dann und trete es recht feſt ein.

und mache es zu einem hohen Haufen. Dann decke es mit Stroh zu und bedecke

recht feſt ein.

den Haufen mit der ausgegrabenen Erde. einen Graben um den Haufen und decke die Erde auch Dem Graben gib einen Abfluß und mache Dann tritt die Erde feſt ein und ſorge ſpäter, daß in der Deckerde kein Riß entſteht. Futter darf naß oder trocken ſein, nach 4 Wochen wirſt du ein recht brauchbares Heu haben. ein Loch vorn in deinem Graben, ſtecke beim Ausgang einen Bauſch Stroh hinein und hole dir im Winter Heu

auf denſelben.

ihn Fuß tief.

nach Bedürfniß und Vermögen.

8) Befiehl dem Herrn deine Sache und murre nicht. Bitte, ſo wird dir gegeben, klopfe an, ſo wird dir auf Hüte dich vor aller Sünde und Ungeduld, auf Denn an Gottes Se

gethan. daß des Herrn Segen mit dir ſei. gen iſt Alles gelegen.

9) Erbarme dich darum auch deines armen Viehes

einen Graben 1 Fuß tief, 6 10 Fuß breit und nach Bedürfniß lang. ſchichte dein Grünes auf Streue Viehſalz dazwiſchen

Tritt es aber Futter gefreſſen. Dann mache 8

Das grüne

Mache dir dann

ſchmückt hat.

Verſchiedenes.

Das Jahr 1857 iſt an Naturſeltenheiten reich; ſo hat

z. B. Seilermeiſter Chr. Stadelmann dahier auf ſei

nem Tabaksacker die ſog. Geize ſtehen gelaſſen, ſolche ge

köpft(eingekürzt) und dadurch eine zweite Tabaksernte er

zielt, deren Blätter bereits eine Länge von 28 und eine Breite von 12 Zoll haben.

und thue Fleiß, daß du es auf ehrlichem Wege von dem Un⸗ Deinen täglich einmal zum Wenigſten recht ſatt machſt, und wenn es mit Stroh iſt. ſeſt, iſt es nützlicher, als wenn du es hungern ääſſeſt. Bis ein Stück verhungert iſt, hat es zwei Stücken das

Wenn du es ſchlachten läſ

G. B.

Während der von erfriſchendem Regen begleiteten warmen Tage der letzten Wochen iſt es auch einem Kaſta nienbaume vor dem Hauſe des Herrn Schmiedmeiſter Ober länder dahier ſo wohl geworden, daß er ſeine dürren Blätter abgeſchuͤttelt, dann nach allen Seiten ausgeſchlagen und ſich nun mit friſchem Grün und neuen Bluͤthen ge