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Vergebung von Maurerarbeit. [15181 Die Maurerarbeit an dem zu erbau⸗ enden Oeconomiegebäude für das Rectorat zu Butzbach, veranſchlagt zu 30 fl. 24 kr., ſoll aus der Hand in Accord gegeben werden. Luſttra⸗ gende Maurermeiſter können ſich dahier auf dem Büreau des Gr. Kreisbauamts einfinden.
Friedberg den 5. September 1857.
Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg J. V. d. K.:
Wie feli, Bauacceſſiſt.
Oeffentliche Aufforderung. [1519] Nachfolgende Grundſtücke ſind zum Theil ſchon vor vielen Jahren veräußert reſp. ver⸗ kauft worden, ohne daß über deren Erwerb von
Seiten der dermaligen Beſitzer ein urkundlicher
Nachweis beigebracht werden kann. 1. Gemarkung Steinfurt:
1. 356/1, 58 Ruthen, Acker im Melbacher⸗ feld, zieht durch den obern Riedweg, eingetragen auf Johannes Walther von Steinfurt.
2. 825/62, 53 Ruthen im Oſtheimerfeld, eingetragen auf Philipp Walt ber I. daſ. 3. 687/1, 69 Rutben im Nauheimerfeld, eingetragen auf Heinrich Leonhard daſelbſt. II. Gemarkung Münſter.
1. eingetragen auf Konrad Wagners Er⸗ ben zu Münſter.
42/3, 122[◻Klafter, Acker im Simmſeld.
839/14 74%„ Wieſe im Metzgenhain.
Dermaliger Beſitzer: Johannes Fey von Münſter.
416,25, 109%[◻IKlafter, Acker im Simm⸗ feld.
Befitzer: Konrad Schinde! I. Wwe. daſ.
2. eingetragen auf Wilhelm Schneider von Münſter.
885/22, 118% Klafter im Dietgesgrund.
Beſitzer: Karl Theis daſelbſt.
3. eingetragen auf Anton Hofmann von Bodenrod. 5
214/10, 57%[◻UIöAlftr., Acker im Gaſſenfeld.
Befitzer: Johann Georg Schneider J. Ww. von Münſter.
605/11, 134½[◻IKlftr., Acker im Hoch⸗ weiſeler⸗Wegsfeld.
Beſitzer: Paulus Becker von Münſter.
607/21, 239[◻ÖUKlftr. Acker daſelbſt.
Beſitzer: Konrad Kuhl II. von Münſter.
Die dermaligen Beſitzer behaupten, daß von allen dieſen Grundſtücken kein Kaufgeld zurück
302 3 Bekanntmachungen von Behörden und Privat⸗Anzeigen.
ftehe, haben ihren langjährigen Beſitz beſchei⸗ nigt und die nachträgliche Ausfertigung der er⸗ forderlichen Urkunden beantragt. Demgemäß ergeht an Alle, welche an dieſe Grundſtücke noch irgend einen Anſpruch zu haben glauben, die Aufforderung, dieſen Anſpruch binnen einer Friſt von 2 Monaten dahier anzumelden oder zu erwarten, daß die beantragten Urkunden ausgefertigt und gericht⸗ lich beſtätigt werden, ſowie daß der Eintrag im Mutations-Verzeichniß ſofort erfolgt. Butzbach den 2. September 1857. Gupkherzogſi Landgericht Butzbach bel.
O beſtverſtei gerung bei dem Rentamte Friedberg.
1568] Mittwoch den 16. September 1857, Nachmittags 2 Uhr, werden ungefähr 11 Mal- ter Birnen und 45 Malter Aepfel von den an dem hinteren Burgberg befindlichen Bäumen
öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert.
Friedberg am 14. September 1857. Großherzogliches Rentamt Friedberg
Hauſer.
Aefelverſteigerung. [1569] Mittwoch den 16. d. M., Vormittags 10 Uhr, werden die hieſigen Gemeinde-Aepfel in Abtheilungen meiſtbietend verſteigert.
Ilbenſtadt den 12. September 1857.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Ilbenſtadt
3 wier.
Aepfel ⸗Verſteigerung. [1570] Montag den 21. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſollen die der hieſigen Gemeinde zu⸗ ſtehenden diesjährigen Aepfel, circa 60 bis 70 Malter, unter den bekannt gemachten Beding⸗ ungen öffentlich an den Meiſtbietenden ver⸗ ſteigert werden. f
Die Zuſammenkunft iſt in Maibach. Maibach den 9. September 1857.
N Großherzogliche Bürgermeiſterei Maibach Philippi.
Bekanntmachung. [1571] Montag den 21. September, Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll dahier die Lieferung einer Quantität Kartoffeln öffentlich verſteigert werden.
Marienſchloß am 10. September 1857. Die Verwaltungs-Commiſſion. Für die Ausfertigung: Nispel, Secretär.
Aepfel⸗Verſteigerung. 11572] Freitag den 18. September l. J., von Vormittags 9 Uhr an, ſollen die der hieſigen Gemeinde gehörenden Aepfel, circa 200 Malter, öffentlich meiſtbietend auf Ort und Stelle ver⸗ kauft werden.
Rödgen den 11. September 1857.
5 Der Bürgermeiſter 5 Kera u ch
Obst. Veri ei ge g: 11573] Donnerſtag den 17. September d. J., Nachmittags um 1 Uhr, ſollen die gemeinheit⸗ lichen Aepfel dahier an Ort und Stelle in einzelnen Abtheilungen verkauft werden.
Die Zuſammenkunft iſt am Riedweg.
Beienheim am 11. September 1857.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Beienheim Muth.
Bekanntmachung. [1574] Unter Bezugnahme auf die Bekannt⸗ machung vom 8. v. Mts in Nr. 62 des Int.⸗ Blattes wird an die Bezahlung der mit letztem Juni l. Is. fälligen Holzgelder wiederholt er⸗ innert, und bemerkt, daß nach fruchtloſem Ver⸗
lauf von weiteren 14 Tagen das gerichtliche
Mahnverfahren eingeleitet werden wird. Ockſtadt den 12. September 1857. Freiherrlich v. Franckenſtein'ſches Rentamt Tröſch.
Dünger d ert i ge u n. [1575] Mittwoch den 16. September, Nachmit⸗ tags um 6 Uhr, wird an Ort und Stelle am Faſelſtall ein Haufen Dünger meiſtbietend ver⸗ ſteigert.
Friedberg den 12. September 1857.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Ben de nr.
Essence magique de Morrel. Das ſicherſte Mittel, Flecken von Fett und dergleichen aus jedem Stoffe zu entfernen, à Fl. 18 kr.
empfiehlt P. F. Schmittner in Friedberg. 1344
Zu verkaufen. 1576] Neun vorzügliche Ziegen, im Ganzen oder auch einzeln, ſowie eine Parthie Miſt find zu verkaufen bei Nauheimer Teichhaus. Jo ſe ph Fäßler.
Kurzer Rath für die, welchen fehlt. (Schotter Int.⸗Blatt.)
1) Sae dir morgen einen Acker Korn an eine ſou⸗ Säe es recht dick. Dünge
nige Stelle in das Brachfeld. es ſehr.
mähe nächſtes Frühjahr ab, ſo haſt du
2 Schütte keinerlei Spreu weg. Brühe und füttere ſie.
3) Gib deinem Vieh, wenn es kein Heu pur. Spreu und brühe es mit. nöthig. ſie ganz naß mit heißem Waſſer,
cken bleibt und laß ſie 12 Stunden ſtehen. mache dir für den Sonntag die doppelte Portion. 4) Benutze alles Futterſtroh ſorgfaͤltig. Will man recht ſparen, ſo menge man es ganz kurz geſchnitten unter die Sitte. 5) Fehlt dir's an Hafer⸗, Gerſte⸗ und Erbſenſtroh,
Am beſten wird es unter Bäumen ſtehen.
Schneide es lieber wie Heckſel unter die Das Kochen der Sitte iſt un⸗ Drücke die Maſſe nur feſt in eine Bütte, gieße daß kein Spreuchen tro⸗
Winter⸗Futter den Fichtenäſte.
nimmt die Dungkraft mit in den Wald. Nimm fruchtbare Erde, für Lehmboden leichte Erde,
ſtreu. Das frühes Futter. Sitte freſſen ſoll, Dünger erhalten,
ſorgfältig. ſtreue es.
Am Samſtag
jetzt ein und ſetze ſtreue ſie unter's Vieh. behandle das Streuſtroh wie der Cavalleriſt es machen muß, kehre alſo und trage den Dünger vom Pflaſter weg und ſtreue dem Vieh nur Nachts Stroh und wirf täglich auf den Miſt viel Erde. der kräftig wirkt, weil er den Ammoniak hält und feucht bleibt und doch nicht ausgewaſchen wird.
7) In dieſem Herbſte benutze dein Kartoffelſtroh ſehr Iſt es grün, ſo füttere es. Sollte es bis zum Ausmachen der Kartoffel
grün bleiben, ſo mähe es alles Grüne und Friſche, auf einen Haufen:
Laub will wieder hin, wo es her iſt und
Beſſer iſt Erd⸗
willſt du leichte Aecker düngen, Lehm, fahre dieſe Erde ſie trocken an einen trockenen Ort und
Oder ſetze ſie bei den Miſthof,
So wirſt du einen ſehr guten
Wird es dürr, ſo
ab und fahre in dieſem Herbſt was du nicht gleich brauchſt, grünes Kartoffelſtroh, Aftergrummet,
ſo benutze auch dein Wirrſtroh und dann auch Waizen⸗ ſtroh lieber als Kornſtroh zum Füttern.
6) Die beſte Streu iſt Stroh. Dann kommt Moos und kurze Heide oder die grünen Spitzen der verkommen⸗
Gerſtenklee, Dickwurzblätter, Krautblätter, Gelberübenkraut und Unkraut, was nur grün und friſch iſt. Auch wenn die weißen Rüben klein bleiben ſo waſche ſie und mache ſie alsbald mit ein, ganz wie ſie ſind, mit Kraut und Rüben.
ein
Dreizehnter
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Echt per L978] à dl. tilgung der F. Schmit
1567] Aep mühlen, flei und große! und große e für deren G
Friede
15647 11 ausgebrann. freier Hand
In 11578] bei Ma tief, 6— ten ſchöpf und trete und mach recht feſt den Hauf einen Gr auf denſe ihn 1% ſpäter, d Futter d du ein r an Loch einen Bg nach Berl 1 Bitte, f.
gethan. daß des gen iſt 9 9)


