Ausgabe 
13.10.1857
 
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Inzeigen. 11. Oktober. rret Baur.

Stadtkirche:

Burgkirche:

Friedberger Intelligenzblatt.

ö gEinrückungsge⸗ chentlich zweimal, bühren für die ge⸗ Dienſtag u. Frei⸗ ſpaltene Petitzeile

oder deren Raum

Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, 4.1. durch 9 3 8 2 2 2 kr.; die beiden a en Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. n dae

Erſcheint wö⸗

ſammen 7 kr.

* 80. Dienſtag, den 13. Oktober. 1857.

Amtlicher Theil.

Von den Regierungsblättern ſind zu publiziren. Nr. 24 sub 1 ſpeziell. Nr. 25 sub 1 ſpeziell, sub 2, 3. Nr. 26 sub 1, 2, 3, 4. Nr. 27 sub 2, 3. Nr. 29 sub 3. Friedberg, am 8. Oktober 1857. Großherzogliches Kreisamt Friedberg ül ler.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes Betreffend: Den diesjährigen Recrutirungsrath in der Provinz Oberheſſen.

Nach einer Benachrichtigung des Präſidenten des Großherzoglichen Recrutirungsraths für die Provinz Ober heſſen finden die Sitzungen des Recrutirungsrathes für die Provinz Oberheſſen vom 9. bis 13. November d. J. zu Gießen Statt. Es iſt dabei, zur Erleichterung dieſes Geſchäfts und zum Beſten der zum Theil weit herreiſenden Reclamanten, die Einrichtung getroffen worden, daß für alle Bezirke der Provinz nachfolgende Tage beſtimmt worden ſind, an welchen diejenigen Individuen, welche beim Recrutirungsrathe etwas zu thun haben, ſicher ſind vorzukommen, während an anderen Tagen dieſelben den Angehörigen anderer Bezirke nachſtehen müſſen.

Vorgedachte Tagbeſtimmung iſt nun folgende:

am 9. November für die Kreiſe Alsfeld und Grünberg; am 10. November für die Kreiſe Biedenkopf und Lauterbach; am 11. November für die Kreiſe Büdingen, Nidda und Schotten; am 12. Novem- ber für die Kreiſe Friedberg und Vilbel; am 13. November für die Kreiſe Gießen und Vöhl.

Sie haben dies alsbald zu veröffentlichen und weiter bekannt zu machen, daß alle zur Muſterung des laufenden Jahrs gehörigen Militärpflichtigen, ſowohl die, welche ſpeciell von Ihnen zu laden ſind, worüber das Verzeichniß unten folgt, als auch die, welche ohne Einladung aus freiem Willen vor dem Recrutirungsrathe erſcheinen und daſelbſt Reclamationen vorbringen, oder ſich einer ärztlichen Unterſuchung unterwerfen wollen, vorzugsweiſe an dem Tage, der nach der obigen Eintheilung für ihren Bezirk beſtimmt iſt, Morgens halb 8 Uhr auf dem Büreau Gr. Kreisamts (im Regierungsgebäude), verſehen mit einem verſiegelten, von dem betreffenden Gr. Bürgermeiſter ausge ſtellten, Signalement ihrer Perſon, und allen ſonſtigen für ihre Reclamation ſprechenden Beweismitteln Zeugniſſe der Aerzte, Schullehrer, Geiſtlichen, Ortsvorſtände, glaubhafter Privatperſonen, deren Zeugniſſe jedoch, da ſie nicht in Amt und Pflichten ſtehen, gerichtlich beeidigt ſein müſſen) ſich zu melden; ſowie auch, daß alle bei der letzten Truppen ergänzung von den Regimentern und Corps als untauglich zurückgewieſene Recruten, welche zur definitiven Entſchei dung über ihre Tauglichkeit oder Untauglichkeit bei dem Recrutirungsrath erſcheinen müſſen, ebenfalls mit einem ver ſchloſſenen, von dem betreffenden Bürgermeiſter ausgeſtellten Signalement ihrer Perſon und dem von dem Militär erhaltenen vorläufigen Entlaſſungsſchein, Morgens halb 8 Uhr, in dem oben bezeichneten Büreau ſich einzufinden haben.

Schließlich machen wir noch darauf aufmerkſam, daß, wenn Einer oder der Andere von den Militärpflichtigen, die bei der diesjährigen Muſterung nicht erſchienen und als dem Geſetz ausgewichen notirt worden ſind, in ſeine Hei math zurückgekehrt iſt, dieſe Leute ebenfalls an den Recrutirungsrath vorzuladen ſind und deshalb alsbald Bericht anher zu erſtatten iſt.

Ueber die Vorladung der nachſtehend benannten Perſonen ſehen wir bis zum 25. Oktober d. J. Bericht entgegen. Friedbberg am 10. Oktober 1857. tl ek rr

Conſeriptionspflichtige de 1857: 1) Schmidt, Conrad, von Friedberg, zweifelhaft untauglich. 2) Buß, Carl, von Gambach, desgleichen. 3) Rudolph, Joh. Konrad, von Langenhain, desgleichen. 4) Kappes, Georg Hartmann, von Nieder Wöllſtadt, desgleichen. 5) Kubl, Konrad, von Münſter, konnte wegen Krankheit bei der Muſterung nicht erſcheinen. 6) Göbel, Heinrich Joſeph, von Ober Wöllſtadt, befand ſich zur Zeit der Muſterung in Unterſuchung und Haft.

rr nene. Betreffend: Den Abverdienſt der unzahlbaren Feldſtrafen. Diejenigen von Ihnen, welche noch mit der Einſendung des Nachweiſes über die abzuverdienenden Feldſtrafen im Rückſtande ſind, werden an deren Einſendung binnen 8 Tagen bei Meidung unangenehmer Verfügung erinnert. Friedberg am 10. Oktober 1857. Müller.

Die oſtindiſche Handelscompagnie. ausdehnte und ſie neue Eroberungen machte, in dem

(Aus dem Kreuzer⸗Magazin.) Maaße war ſie auch genoͤthigt, daſſelbe zu vermehren.

(Schluß.) Sie brachte daſſelbe zuletzt auf 6 Millionen Pfund St.,

Wir haben Eingangs geſehen, daß das Geſell- eine Summe, die nicht übermäßig erſcheint, wenn man ſchaftscapital der Compagnie bei deren Entſtehen nicht bedenkt, daß mit dieſem Capital(womit ſich jetzt kaum eine über 800,000 Pfund Sterling betrug; aber in dem Eiſenbahngeſellſchaft zweiten oder dritten Ranges begnü Maße, wie der Kreis ihrer politiſchen Operationen ſich gen würde) die oſtindiſche Compagnie ſich ein rieſenhaftes