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Mo biliar⸗Verſteigerung.

11824] Nachdem am Dienſtag den 10. d. M., Vormittags 11 Uhr, die Ver⸗ ſteigerung meiner Hofraithe abgehalten ſein wird, werde ich 5 Mittwoch den 11. d. M., Vormittags 9 Uhr anfangend,

den größten Theil meines Mobiliars beſtehend in

13 Bettſtellen, 12 Nachttiſchen, 12 Kommoden und Pfeilerſchränkchen, 6 Sophas, Tiſchen, Stühlen, Matratzen, Steppdecken, Bettwerk überhaupt, und ſonſtigem Hausgeräthe ꝛc., 1 Verkaufsbude, mehrere in Eiſen gebundene Wein und Oelfäſſer, einer freiwilligen öffentlichen Verſteigerung gegen baare Zah lung ausſetzen, was Kaufliebhabern, die hiermit ergebenſt eingeladen werden,

Marktberichte.

Friedberg 6. Novber. Waizen 9 fl. 4 kr.; Korn 7 fl. 35 kr.; Gerſte 6 fl. 30 kr.; Hafer 5 fl. 10 kr.; Kartoffeln 1 fl. 50 kr.

Grünberg 7. Nopber. Waizen 8 fl. 45 kr.; Korn 7 fl. 12 kr.; Gerſte 5. 48 kr.; Hafer 5 fl. 8 kr.; Erbſen 8 fl. 57 kr.; Molter 7 fl. Ens Saamen 16 fl. 45 kr.; Kartoffeln 2 fl.

r.

Frankfurt 9. Novber. Waizen 9 fl.; Korn 7 fl. 30 kr.; Gerſte 6 fl. 30 kr.; Hafer 5 fl. 25 kr.

Mainz 6. Novber. Waizen 9 fl. 32 kr.; Korn 8 fl. 5 kr.; Gerſte 7 fl. 10 kr.

PO li 3

e i⸗ Ta x e

zur Nachricht dient. Nauheim den 6. November 1857.

Hermann Auffarth.

fuͤr die Städte Friedberg und Butzbach vom 14. bis 17. November.

Adolf Glasbrenner,

für 18358.

Illuſtrirt von Carl Reinhardt. Preis broch. 44 kr.

nommen werden mußte.

gehn 000702

Luſtiger volks-Kalender

11825] Von dieſem Kalender wurden in Zeit von 2 Monaten 10,000 Exemplare verkauft, ſo daß nach dieſer Zeit eine neue Auflage von gleicher Größe in Angriff ge⸗

Zu haben in C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. 4

2 5 Fried.] Butz⸗ 2 Brod⸗Preiſe. berg.] bach. ind kr. pf. kr. pf. 1 Roggenbrod,/ Korn⸗ f 5 und ½ Gerſtenmehl 2423 283 2 2 0 1 1 5 5 1 6 4* 10 210 2 a 4 1 gemiſchtes Brod(Tafelbrod) Korn- u./ Waizenmehl., 3 3 2* e 3 S 4 11717 27412 Lot Lot * Milchbrod. 14 14 Waſſerw eck 115 Gemiſchte(Tafel-) Brod 165 1

11725] Ein franzöſiſcher und engliſcher Lehreurſus nach einer leich⸗

Fleiſch⸗Preiſe.

4

5 pf. pf.

a 1 Ochſenfleiſ rg... 13 213 2 ten und practiſchen Methode findet Statt Montags und Donnerſtags, 1 Kußſieiſch, gemäfetes 14/41 Dienſtags und Freitags um 6 Uhr Abends und wird 8 Thaler per Mo- Schwein eg 12 nat honorirt. 2 Eger. a 10 Hammelfleiſch 5 J 5 11 2 111 2 4 1 Kalbfleiſc 7 2 fler

Echt perſiſches Inſeetenpulver z 5 ö 1 Schaaffleiſch... 17981 à Fl. 18 kr. Sicheres Mittel zur Ver⸗ Geld- Cours. 1[Wurſt v blos Schweinen 15 2 1⁵ 2 üülgung der Flöhe, Wanzen u. ſ. w. bei P. Frankfurt, am 7. November. 1857. 5 c e 8 5 2 2 2 F. Schmittner in Friedberg. Molen fl. 9 36-37 1 Were Speck. 21 3 a 2 2

18261 Ci itſtillende Am k oglei Friedrichs d'or 9 53-54% 1 Dörrflei ä 1 85 ZTG 44% I Schnken. 22232 8 Hebamme Schäfer. Rand⸗Duc aten 5 30-31 1 Schweineſchmalz, ausgel. 272 2 2 E 20 Frankſtüke 9 18-19 f Ma unausgelaſſen 2 3 185 5 a' 8 2 derifejt

Königs Waſch⸗& Badepulver e Wee 10 Ul ammelsfett.. 16 46 17281 2 Schachtel 12 kr. in Friedberg bei Preußiſche Caſſenſcheine 1 44/8 Die Großherzoglichen Bürgermeiſter P. F. Schmittner. 5 Fres.⸗Thaler. a 22 Wini de Sid d ee Lübeck z. B. gibt es ein Bier, welchesIsrael heißt. rauſchend. Auch ein dem Weißbier ähnliches Gebräu hat

In Leipzig ein ſolches, welchesRaſtrum oder kurzweg Raſter, geheißen wird. In Wittenberg trinkt man den Kuckuck,, in Delitſch denKuhſchwanz, in Braunſchweig außer der Mumme denDuckſtein in Jena denDorf⸗ teufel, in Halle denPuff und in Eisleben denKrab⸗ bel an die Wand. Ohne Zweifel ließe ſich dieſes ſelt ſame Namenregiſter noch um ein Anſehnliches vermehren und käme dabei Manches zu Tage, was zum Lachen rei⸗ zen würde. Deutſcher Stämme Lieblingsgetränk iſt das Bier und ſie haben es auch vorzugsweiſe ausgebildet und zu einem hohen Grade der Vollkommenheit gebracht.

Wenn auch andere Völker gegohrene Getränke aus Früch⸗ ten bereiteten, ſo ſind ſie doch im Allgemeinen mit dem Biere weder im Geſchmack, noch in der Art der Bereitung verwandt. Das ſtammverwandte England braut Biere, die ihres Rufes würdig ſind. SeinAlen(Oel) iſt ein treffliches Getränke, das wie Oel zart hinuntergleitet, aber doch den Schelm im Nacken hat. DerPorter (zu deutſchSackträger, weil nur Leute es trinken ſollen, die durch tüchtige körperliche Anſtrengung es wieder ver⸗ arbeiten) iſt eins der ſtärkſten Biere und ungemein be⸗

man in England, das man dortBroding nennt; ein anderes, welches dem Wein ähnlich iſt, heißtStock, wie man in England den Rheinwein, namentlich den Hoch⸗ heimer nennt. Das ſogenannteTable-beer iſt ſüßli⸗ chen Geſchmacks, undPure! undGinger-beer(Jug⸗

werbier) haben gewürzige Beim iſchungen, welche nicht

Jedermanns Geſchmack zuſagen. Das in Belgien beliebte Bier, das den NamenFaro trägt, iſt ungemein ſtark, aber etwas ſäuerlich von Geſchmack. Auch die Chineſen brauen aus Gerſtenſaft, Honig und Zwiebeln ein ſehr be⸗ liebtes, berauſchendes Getränk, und in Japan braut man ein ſolches aus Reis. Zu welcher Zeit man in Deutſchland und anderwärts die Hopfenblüthe dem Bier zuſetzte, iſt

nicht genau anzugeben.

Soviel iſt vorauszufehen, daß das bayeriſche Bier ſich in ſeiner Herrſchaft in Deutſchland behaupten wird,

und die Zunahme des Biertrinkens aller Orten ſpricht

jetzt ſchon dafür, daß es immer mehr Gebiet ſich erobern wird. Möchte nur ein gutes Bier überall dem Volke ge⸗ boten werden, damit der verderbliche, vergiftende heillofe

Branntwein immer mehr verſchwände.

Verlag und Schnellpreſſendruck von C. Bindernagel's Buchhandlung. Verantwortlicher Redacteur: Hermann Schimpff.

getteffend Nach Forſt⸗ und haben, the! den Gemen Frie

1

ö 9 Afſenheim 2) Florftadt. 3) Ruder 4) Nieder 5) Pohlgöus 6) Butzbach 7) Hauſen II

1) Bonſtadt 2) Butzbach 3) Oſtbeim 4) Rockend

Ni. Perſonentax von 2 Ziel mattenwag. Verzeichniß heſſen und eids, Körpe Raubs, zu die gegen K 23. Mai d. Wege der E Provinzialft tions⸗ und rückung eine der Dienſtpff rectlons⸗ bis Alsfeld, B Lauterbach Landſtreicher, in Rheinheſſ berverletzun ausgezeichne lions⸗ bis pelei, Land Diebfahls! gerichte Na der Niedert. dis mehrjab wegen Land

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