Ausgabe 
10.2.1857
 
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Annonce.

1175] Ich bringe hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß ich vom 15. Februar d. J. an in Gießen wohne, und bitte nur untenſtehende Annonce meines

Sohnes zu beachten. M. Bock 1.

Lich den 5. Februar 1857. 1 E 5 0 Geſchäfts⸗ Eröffnung. Bezugnehmend an obige Annonce meines Vaters theile hierdurch mit, daß ich den 15. Februar d. J. in Gießen ein

Bank-, Wechſel-& Gütergielgeſchäft

eröffne, wozu ich mich unter Zuſicherung reellſter Bedienung beſtens empfohlen halte. Lich den 5. Februar 1857.

M. Bo ck, Sohn.

Im Verlage von Eduard Hallberger in Stuttgart erſcheint:

Die illuſtrirte Welt.

Blätter aus Uatur und Leben, Wiſſenſchaft und Kunſt. Zur Unterhaltung und Belehrung für die Familie, für Alle und Jeden.

Die Illuſtrirte Welt beginnt mit dem Jahre 1857 ihren fünften Jahr gang.

Dieß ſchöne Werk erſcheint in 12 Monatsheften. Der ganz ungewöhn lich billige Subſcriptionspreis beträgt 18 kr. monatlich, alſo kaum? Pfennige oder einen halben Kreuzer täglich geiſtige Nahrung für das ganze Jahr und ein wahres Prachtwerk im vollſten Sinne des Wortes.

Außer dieſem Prachtwerke ſelbſt erhalten die verehrlichen Subſcribenten auch noch eine Gratis⸗Zugabe in dem als wahres Kunſtblatt anerkannten

Pracht⸗Stahlſtich

Pilger auf dem St. Petersplatze in Nom,

gemalt von Paul DelaRoche geſtochen von Francois, 22 Zoll hoch und 27 Zoll breit, mit dem zwölften Hefte und bei Vorausbezahlung von 3 fl. 36 kr. ſchon mit dem zweiten Hefte. Der Preis dieſes Stahlſtichs iſt im Kunſt

handel 15 fl., was wohl genügend für deſſen Werth ſpricht.

Die ganze Welt in Bild und Wort, für's Auge, für den Geiſt, für's Herz, für Alle und Jeden! ſo lautet das Motto unſerer Zeitſchrift, die in reichem Wechſel Altes und Neues, Ver- gangenheit und Gegenwart, aus allen Zonen und Ländern, durch die tüchtigſten Kräfte der Kunſt und Wiſſenſchaft unterſtützt, an den Blicken des freundlichen Leſers vorüberziehen laſſen wird.

Was immer die Aufmerkſamkeit und die Theilnahme des wißbegierigen, für das Schöne und Gute empfänglichen Menſchen feſſeln kann, was dem Geiſte Stoff zum ernſten Nachdenken oder zu unterhaltender Plauderei im öffentlichen Leben wie am häuslichen Heerde bietet, was unſer Herz bilden, unſer Wiſſen erweitern kann, werden wir durch gediegene und anſprechende Bilder lebendig und anſchaulich darſtellen, durch erſchöpfenden und unterhaltenden Text klar und verſtändlich ſchildern.

Wie die großen Erfindungen der gewaltig ſchaffenden Gegenwart, Eiſenbahnen und Dampf⸗ ſchiffe, uns mit Rieſenſchnelligkeit nach allen Enden der Welt führen, wohin unſer Geiſt und unſer Herz ſich nur ſehnen mag, ſo werden wir durch das raſche Wort und Bild die ganze Welt dem Leſer in ſeinen Ruheſtunden vor die ſtaunenden Augen zaubern.

Die Kenntniſſe, die wir aus großer Männer Forſchungen in Natur und Leben, in Wiſſen⸗ ſchaft und Kunſt gewonnen, ſollen Gemeingut werden und dazu mit dem ganzen Aufwande der bedeutenden Kräfte, über die wir gebieten können, beizutragen, iſt der Zweck dieſer Bliitter, die zu gleicher Zeit anregen und zerſtreuen, Unterhaltung in der Belehrung, Belehrung in der Unterhaltung bieten werden.

Die Unterhaltung bieten wir in einer durch alle Hefte ſich ziehenden bunten Reihe der ſchönſten, mit beſonderer Sorgfalt gewählten Erzählungen, Novellen, Reiſe- und Sittenbilder, die wir von Jahr zu Jahr mit prachtvolleren Bildern zu illuſtriren ſuchten, während die Beleh rung aus allen Zweigen der Wiſſenſchaft nie das trockene Gepräge, das ihr ſonſt anklebt, in un⸗ ſerem Werke trägt, ſondern in unterbaltender Form und durchgängig von Illuſtrationen belebt, dem Leſer gleichſam ſpielend Kenntniſſe zuführt, die er ſich ſonſt nur mühſam zuſammenlieſt.

Indem wir uns zu geneigten Aufträgen empfehlen, bemerken wir, daß die beiden erſten Hefte von 1857 und der als Gratis-Zugabe beſtimmte Pracht Stahlſtich bei uns eingeſehen werden können.

C. Bindernagel's Buchhandlung.

Verſteigerung.

1176] Mittwoch den 11. d. M., des Morgens 9 Ubr anfangend, werden gegen gleich baare Zahlung verſteigert, Tiſche mit Bänken für Wirthſchaften geeignet, 8 Tiſche und mehrere Nähtiſchchen, Kleiderſchränke, Küchenſchränke mit Glasſchränken, ſechs Commode, ein Schreib⸗ ſeeretär, ein Schreibpult, mehrere Dutzend Stühle, mit Leder überzogene Seſſel, 2 Oefen, 2 kupferne Keſſel, Waſchbütten, Stückfäſſer, ſo⸗ wie ſonſtige Hausgeräthſchaften. Außerdem habe ich 2 Wagen und mehreres Pferdegeſchirr zu verkaufen

Die Fortſetzung ſoll Donnerſtag den 12. d. M. geſchehen und mit einer Chaiſe, ſowie mit einer Fruchtfegemühle der Anfang gemacht werden.

Fauerbach II. am 6. Februar 1857.

Heinrich Leonhardt.

72 ee. Geſchäfts Eröffnung. [163] Der Unterzeichnete macht die ergebene Anzeige, daß er ſich dahier als Bau⸗ und Möbelſchreiner ctablirt hat und empfiehlt ſich mit allen in dieſes Fach einſchlagenden Arbeiten unter Zuſicherung reeller und billiger Bedienung.

Fauerbach II. am 2. Februar 1857.

Friedrich Schwalb,

Schreinermeiſter.

n Caſino. [177] Der 2. Ball der Caſinogeſellſchaft wird Freitag den 20. Februar, Abends balb 8 Uhr, im Saale des Hotel Trapp abgehalten. Friedberg den 7. Februar 1857.

Der Stellvertreter des Präſidenten Curtman.

Friſche 3 Lein⸗ und Saamen⸗Kuchen [178] zu billigen Preiſen ſind zu baben bei F. B. Schwarz in Reichelsheim.

11791 Kapitalien von 100 fl. bis 10,000 fl.

können ausgeliehen werden durch Baruch Hecht.

Empfehlung.

1180] Meine Freunde und Bekannten ſetze ich hiermit in Kenntniß, daß ich wieder mit friſchen Garten-Sämereien aller Art beſtens verſehen bin. Friedberg. Leineweber, wohnhaft bei Wtw. Stamm in der Meszgergaſſe.

Geſindeprämie.

[181] Diejenigen Mitglieder des hieſigen Hülfs⸗ vereins, welche für Perſonen ihres Dienſtes Geſindeprämien glauben beanſpruchen zu dürfen, wollen ihre darauf bezüglichen Geſuche längſtens bis zum 1. März l. J. bei dem Vor⸗ ſitzenden des Vereins, dem Gr. Director Dr. Dieffenbach dahier einreichen, indem ſpäter ein laufende nicht berückſichtigt werden können. Friedberg den 8. Februar 1857. Der Secretär des Vereins: DP Sell!

Apfel- Gelee pfel- Gelee. 133] als Erſatz für Latwerge, iſt in der be

kannten delikaten Qualität wieder eingetroffen

bei Wilhelm Fertſch.