Ausgabe 
10.2.1857
 
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Bekanntmachung. 1165] Montag den 16. J. Mts., Morgens um 9 Uhr, wird in hieſigem Rathbauſe der Nach⸗ laß des dahier verſtorbenen Konrad Weiß von Wallersdorf, beſtehend in einem Oberrock, einem Frack und ſonſtigen Kleidungsſtücken, Weißzeug, einer filberne Taſchenuhr und dergleichen Mo⸗ bilien, meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 9. Februar 1857. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg. Großberzoglches Ortsgericht Friedberg: Der Vorſteher ere

Bekanntmachung.

11661] Freitag den 13. Februar, Morgens um 10 Uhr, wird in hieſigem Rathbauſe eine gol⸗ dene Taſchenuhr meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 9. Februar 1857. In Auftrag

i Landgerichts Friedberg. Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Fuhrwerks unter Nr. 6 gegebenen Beſtunmun⸗

Großherzogliches Ortsgericht Friedberg: Der Vorſteher B

Bekanntmachung.

[167] Nachdem durch die Herzogliche Landes⸗ Regierung unterm 12. Dezember 1854, 12. Ok⸗ tober 1855 und 28. Januar 1857 die derma⸗ ligen polizeilichen Beſtimmungen über den Ge⸗ brauch der Landſtraßen feſtgeſtellt worden ſind, in Anſehung deren auf den in den an den Landſtraßen gelegenen Wirthshäuſern des Her⸗ zogthums, und namentlich des hieſigen Amtes, befindlichen Anſchlag beſonders verwieſen wird, wird in Nachſtehendem der wichtigſte Jubalt dieſer Beſtimmungen hiermit zur öffentlichen Keuntniß gebracht:

1) Bleibt ein Fuhrwerk über Nacht auf der Straße ſtehen, dann muß es durch brennende Laternen bis zum Tagesanbruch bemerkbar ge⸗ macht werden.

Lange, über die Wagen hinausgehende Bau⸗ hölzer dürfen bei Nacht nur dann transportirt werden, wenn durch eine Laterne die Ladung erkenntlich gemacht worden iſt.

2) Die Räder dürfen nur durch Hemmſchuhe oder Mechanik gebemmt werden. Der Ge brauch von Hemmſchuhen mit Haken oder Schrauben iſt nur dann erlaubt, wenn die Straßenfläche mit Eis bedeckt iſt.

Wer gegen die Beſtimmungen unter Nr. 1 oder 2 handelt, verfällt in 30 kr. bis 5 fl. Strafe, wovon der Denunciant die Hälfte er hält; der jedoch, welcher vorſchriftswidrige Hemmſchuhe führt, in 3 bis 15 fl. Strafe.

3) Auf den Landſtraßen des Herzogthums darf nur ſolches Fuhrwerk gebraucht werden, das durchaus glatte Radreife hat, an welchen keine Schrauben, Nägel u. dgl. vorſtehen.

4) Vierrädrige Wagen dürfen mit nur höch⸗ ſtens acht Pferden, zweirädrige Fuhrwerke mit nur höchſtens vier Pferden, die ſtellenweiſe gebraucht werdenden Vorſpannpferde ausge nommen, beſpannt werden. Von dieſem Ver bot ſind nur Ladungen einer untheilbaren Laſt ausgenommen.

5) Die Breite der Radfelgen muß betragen:

a. für Karren bei einer Beſpannung von 2 bis 3 Pferden Zoll neues naſſauiſches Werkmaas, bei einer ſtärkeren Beſpannung 5 ½ Zoll,

b. für Wagen bei einer Beſpannung von 2 bis 4 Pferden Zoll, bei einer ſtärke⸗ ren Beſpannung Zoll,

und werden bei der Beſpannung zwei Ochſen,

Kühe oder Eſel einem Pferde gleich gerechnet.

6) Das landwirthſchaftliche Fuhrweſen muß an Radfelgenbreite beſitzen:

a. wenn das Fuhrwerk nur zu eigenem Ge

brauche dient, wenigſtens 2 Zoll neu Naſſ. Werkmaas,

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b. wenn damit auch Lohnfubren unternommen werden, bei einer Beſpannung von zwei Pferden ebenfalls wenigſtens 2 Zoll, bei einer Beſpannung von mehr Pferden we⸗ nigſtens 3% Zoll. Alle Fuhrwerke jedoch, welche nur mit einem Pferde oder einer dieſem gleichſtehenden Zugkraft beſpannt ſind, ſind von einer Beſtimmung über die Radfelgenbreite ausgenommen.

Haben bei den Fuhrwerken, die einer Be⸗ ſtim mung über die Radfelgenbreite unterworfen ſind, die Räder verſchiedene Felgenbreite, ſo müſſen die ſchmalſten Räder ſchon die verord⸗ nete Felgenbceite beſitzen.

Die Fuhren der Müller und Ziegler ſind rückſichtlich der Felgenbreite dem landwirth⸗ ſchaftlichen Fuhrweſen gleichgeſtellt.

Wer gegen die Beſtimmungen unter Nr. 3 bis 6 handelt, verfällt in eine Strafe von 3 fl. bis 15 fl., wovon der Denunciant die Hälfte erhält.

7) Die hinſichtlich des landwirthſchaftlichen

gen treten erſt mit dem 1. Januar 1860 in

Kraft, alle übrigen Beſtimmungen dagegen be finden ſich bereits in Wirkſamkeit. Reichelsheim, den 7. Februar 1857. Herzoglich Naſſauiſches Amt. v. Preuſchen.

Eichen⸗Stammholz Verſteigerung. 1168] Montag den 16. Februar d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, werden in dem hieſigen Ge⸗ meindewald, Diſtrikt Eichwald, an Ort und Stelle 33 Stück Eichen⸗Stämme= 6000 Cu⸗ bikfuß Inhalt, öffentlich meiſtbietend verſteigert, welches mit dem Aufügen veröffentlicht wird, daß dieſelbe ihrer Qualität wegen beſonders zu Eiſenbahnſchwellen ꝛc. geeignet erſcheinen.

Altenſtadt den 5. Februar 1857.

Großherzogliche Bürgermeiſterei Altenſtadt K reſu det.

Holzverſtei gerung. [169 Donnerſtag den 12. d. M., von 10 Uhr Vormittags an, ſollen in dem hieſigen Ge⸗ meindewald folgende Holzſortimente, als:

6 Stecken Eichen- und 5 Stecken Birken⸗

Prügelholz,

26½ Stecken Buchen⸗, 2% Stecken Eichen⸗

und Stecken Birken⸗Stockholz,

1550 Stück Buchen- und 525 Eichen Aſt⸗ reiſer⸗Wellen,

3000 Stück Eichen⸗ 10 Fuß lange Durch⸗ forſtungswellen, zu Bohnenſtangen und Fachgerten brauchbar,

125 Stück Birken⸗ und 350 Kiefern⸗Wellen,

6 Eichen⸗Werkholzſtämme von 7 bis 15

Zoll Durchmeſſer,

20 Buchen⸗ und 8 Eichen⸗Werkholzſtangen

zu Langwieden und Leiterbäumen brauch⸗

bar, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Der Anfang iſt im Diſtrikt Galgenheck beim Wickſtädter Wald. Bönſtadt den 4. Februar 1857. ee Bönſtadt e i bel.

64 fl. 35 kr. Kaufſchilling Lt7o] können gegen doppelte Verſicherung in der Kirchenkaſſe zu Münſter als Pfarrdeſol⸗ dungskapitalien ausgeliehen werden.

Ziegenberg am 7. Februar 1857.

R. Bindewald, Kirchenrechner.

Weißgerbergeſellen

[151] finden bei gutem Lohn dauernde Be⸗ ſchäftigung in der Lederfabrik, Louiſenſtraße Nr. 26 in Offenbach.

bee a [171] Montag den 16. Februar l. J. werden im Diſtrikteaa an der ſog. Wetzlarer ⸗Straße⸗

09 Stecken Buchen⸗ 7 Eichen⸗. 18% Birken u. Scheichogt 35 Nadel⸗ 8 1 9 ichen⸗ 2 5 162½ Birken⸗ 0 Prügelholz; 10 7 2 05 16% 10 ichen⸗. 267 55 Stock⸗ u. Stockholz; 2 Nadel- 1100 Stück Buchen⸗ 575 17 Eichen⸗. 11250 ä, Birken⸗ 9 Wellen; dann 425 Nadel⸗ f

2% Wagen Allerleiholz an den Meiſtbictenden unter den bekannten Be⸗ dingungen verſteigert.

Zuſammenkunft und Anfang um 9 Uhr Vor⸗ mittags unten am Viehtriebe.

Diejenigen Quantitäten, welche am obigen Tage nicht mehr zur Verſteigerung gelangen ſollten, werden den nächſtfolgenden Dienſtag, den 17. d. M., zur Verſteigerung ausgeſetzt.

Ockſtadt den 7. Februar 1857.

Freih. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Ockſtadt

Tröſch.

Bekanntmachung.

L172] Mittwoch den 18. Februar, des Mit⸗ tags 12 Uhr, ſoll auf dem Gemeindehauſe da⸗ hier die in der Gemarkung Niederweiſel leih⸗ fällig werdende Jagd verpachtet werden. Die Bedingungen liegen auf dem Bürgermeiſterei⸗ Büreau offen.

Bemerkt wird, daß das 400 Morgen haltende Gut des Freiherrn von Wieſenhütten ausge⸗ nommen ift. Die Gemeinde hat 4256 Mor⸗ gen Acker und Wieſen und 2700 Morgen Wald.

Niederweiſel den 5. Februar 1857.

Großherzogliche e Niederweiſel

a u b.

Verſteigerung von Bauarbeiten.

1173] Montag den 16. Februar, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Mün⸗ zenberg die zur Reparatur des dafigen Hospi⸗ talgebäudes erforderlichen Arbeiten öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Die Schreinerarbeit beträgt nach

dem Voranſchlag 127 fl. 24 kr. Glaſerarbeit, 42 Schloſſerbeit, 34% Maurerarbeit, 1% 48 Weißbinderarbeit, 51% 27

Münzenberg den 6. Februar 1857. Für den Hospitalvorſtand: Jäger, Bürgermeiſter.

Holzverſteigerung. [157] Freitag den 13. Februar d. J., Vormit⸗ tags um 9 UÜhr, ſollen im Oberrosbacher Ge⸗ meindewald, Diſtrikt alter Buſch:

1 Stecken Buchen⸗ Scheitholz,

55½% Prügelholz, 8% Eichen⸗ 55 30% Buchen⸗Stockholz,

6150 Buchen⸗ und 725 Eichen⸗Wellen Reiſerholz und 17 Buchen⸗Stangen öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Oberrosbach den 4. Februar 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Oberrosbach Blecher.

11 0 0 fl.

1174] liegen in dem Kirchenfond zu Petter⸗

weil gegen gerichtliche Obligation entweder im

Ganzen oder e zum Ausleihen bereit. ey gand, Kirchenrechner.

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