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Vereins-Frachtbriefe
nach dem neueſten Reglement der deutſchen Eiſeubahn⸗ Verwaltungen
ſind zu den Preiſen: zu haben in
100 Stück zu 28 kr., 50 Stück zu 15 kr., 25 Stück zu 9 kr.,
C. Bindernagel's Buchhandlung
in Friedberg. 0
Masken-Garderobe.
11581 Masken- Anzüge in großer Auswahl und zu ſehr billigen Preiſen, von 36 kr. bis 5 fl., ſowie auch Geſichtsmasken ſind zu haben bei
A 2 N Friedberg. Konrad Diehl, auf dem Markte zwiſchen den zwei Apotheken. Zum Ausleihen Anfrage. gegen guten Einſatz. Mißbrauch des Weich Unrecht Gut gedeiht
127] Capitalien von fl. 2000.— fl. 1600.— 1500.— fl. 1000.— fl. 500 und fl. 400. Joſeph Straus in Friedberg.
Verſtei gerung. 1150] Donnerſtag den 12. Februar 1857 will der Unterzeichnete in Nu derwöllſtadt folgende Gegenſtande gegen gleich baare Zahlung öffent— lich verſteigern laſſen:
1) 4 Kühe, drei trächtig, 1 fett,
2) 3 Mutterſchweine mit Ferkeln,
3) 14 Stück Sorenger,
4) 3 fette Schweine,
5) 15 Stück verſchiedene Zuchtſchaafe,
6) 20 Stück Hühner und 2 Hähne chineſiſcher Race,
7) 12 bis 16 Paar Tauben,
8) 1 Kelter mit eiſernen Schrauben, welche 1% Ohm ausdrückt, benebſt einer noch neuen Aepfelmühle,
9) 30 Fuder Waizenſtroh,
10) 20 Fuder Haferſtrob,
11) 30 Fuder Gerſtenſtroh,
12) eine Parthie Heu,
13) 100 Centner Grummet,
14) eine große Quantität guter Fäſſer und Bütten,
15) 12 Tiſche verſchedener Gattung,
16) 3 Dutzend Stühle,
17) 4 vollſtändig eingerichtete Betten mit Bett⸗ ſtellon,
18) allerlei Haus⸗ und Wirthsgeräthſchaften.
Niederwöllſtadt den 31. Januar 1857.
Jacob Haas.
Friſche Saat- und Leinkuchen 188] ſtets vorräthig bei W. Hanſtein.
Zu Vermiethen.
L159] Ein vollſtändiges Logis in meinem Hin⸗ terhauſe, welches bis zum 1. Mat bezogen werden kann, ſowie ein mödlirtes Zimmer für eine einzelne Perſon ſind zu vermiethen. Friedberg im Februar 1857. Friedrich Schäfer, Meſſerſchmied.
1160] Ein mit guten Zeugniſſen verſehener junger Menſch kann in einem Gaſtbof als Kellner Lehrling eintreten. Näberes bei der Expedition.
(FJortſ. von Nr. 62 u. 72 von 1856 d. Bl.) 1161] Iſt es Eid oder Memew, wird es von Goit und Menſchen verabſcheut, wenn Jemand, um fremdes Gut ſich anzueignen, ſchwort?
J. G. C. G. u. C. St. erben 4500 fl. d. G. N. geliehenem Geld zu 4 Pzt. Der Teſtoſtr. Chriſtop) Grünewald zahlte die Hälfte von ſeinem erborgten und die Halfte von J. G. ge— gebenen Geld der C. St. Theil aus. Er hatte damals Schulden, J. G. erhielt 12 Jahre die Zinſen zur Halfte, auch einen Schein von ihm, der ihm die Hälfte des Capitals zuſprach auf den Namen E. G. geſtellt. Dann leugnete und ſchwor er, er wiſſe und glaube nicht, daß C. St. durch J. G. u. C G. abgefunden ſei. Wenn er nicht weiß und glaubt, daß er den Erben J. G. um 1000 fl. betrogen, hat er ſeinen Verſtand im Branntwein erſauft. Weiter erbten J. G. u. C. G. die ausgelichenen Summen 1500, 450, 300, 425 und 150 fl. Cyr. Grünewald hatte die 1500 fl. für C. G. in Händen, überließ J. G. das Uebrige mit Zinſen vom 1. Mai 47 bis 53, verleugnete dann die Theilung und ſein Theil um noch⸗ mals zu theilen und ſchwor er wiſſe und glaube nicht, daß J. G. bei Theilung die letzten Summen 425 und 150 fl. erhalten. So darf er nicht glauben und wiſſen, daß ſie die 450 u. 300 fl. erhalten, woran er eben ſo viel Recht halte in Anſpruch zu nihmen(im Gegentheil geklagt, dieſe ſeien dem Erben verſchwendet, worum er ihn betrügt, das kümmert ihn nicht.) Wer ſo ſein Gut Andern laßt, kaun nicht Verwalter ſeines eigenen, viel weniger eines andern Ver⸗ mögens ſein, im Gegentheil wegen 6 fl. Her⸗ auszahlung für eine Kelter eine aufgegriffene Zſache Summe für Gebrauch rechnete, da dieſes erſt nach Erſterem ſtat findet, darüber 4 Jahre prozeſt, dann aber die ganze Zeche zahlen müſſen.
E. F. G.
N 5 Apfel- Gelee 1133] als Erſatz für Latwerge, iſt in der be. kannten delikaten Qualität wieder eingetroffen
bei Wilhelm Fertſch. „ N Leere Oelfäſſer 192] in allen Größen, zu Bütten und Pfuhl⸗ fäſſern ſehr geeignet, bei W. Hanſtein.
Verſteigerung.
16621] Mittwoch den 11. d. M., des Morgens 9 Uor anfangend, werden gegen gleich baare Zahlung verſteigert, Tiſche mit Vänken für Wirthſchaſten geeignet, 8 Tiſche und mehrere Nähtiſchchen, Kleiderſchränke, Küchenſchränke mit Glasſchränken, ſechs Commode, ein Schreib- ſecretär, ein Schreibpult, mehrere Dutzend Stühle, mit Leder überzogene Seſſel, 2 Oefen, 2 kupferne Keſſel, Waſchbütten, Stückfäſſer, ſo⸗ wie ſonſtige Hausgeräthſchaften. Außerdem habe ich 2 Wagen und mehreres Pferdegeſchirr zu verkaufen. Fauerbach II. am 6. Februar 1857.
Heinrich Leonhardt. Geſchäfts⸗Eröffunug.
1163] Der Unterzeichnete macht die ergebene Anzeige, daß er ſich dabier als Bau- und Möbelſchreiner ctaburt hat und empfieblt ſich mit ollen in dieſes Fach einſchlagenden Arbeiten unter Zuſicherung reeller und billiger Bedienung. Fauer bach II. am 2. Februar 1857. Friedrich Schwalb, Schreinermeiſter.
Anzeige. L164] Ich habe zur gefälligen Einſicht verſchie⸗ dene Sorten von Tafel Clavieren in meinem Magazin aufgeſtellt, wozu ich das Clavier ſpie⸗ lende Publikum huürdurch ergebenſt einlade. Friedberg im Januar 1857. C. L. Glück, Großh. Hof-⸗Inſtrumentenmacher.
Geld⸗Cours. Frankfurt, am 4. Februar 1857.
Piſtolenn nr n. fl. Fri drichs d'or Holländiſche 10 fl. Stücke„ Rand⸗Ducaten. 3 5 20 Frankſtücke 8„ 9 19½—20½ Engliſche Souverains„ 11 38-42 Preußiſche Thaler„—— Ppreußiſche Caſſenſcheine„ 1 45 5 Fres.⸗ Thaler„ 2 20-½¼
437 14½¼ 3132
Kirchliche Anzeigen. Sonntag Septuageſ. den 8. Februar.
Pfarramtswoche: Hr. Stadtpf. Schwabe.
Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Werbeller. Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Schwabe.
Gottesdienſt in der Burgkirche:
Vormittags: Hr. Candidat Zinßer. Nachmittags: Hr. Candidat Degen.
Verlag und Schnellpreſſendruck von C. Bindernagel's Buchhandlung.
Verantwortlicher Redacteur: Hermann Schuupff.
(Hierzu Beiblatt Nr. 6.)
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