Ausgabe 
6.1.1857
 
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Bekanntmachung, betreffend: Holzverſteigerung im Großherzog lichen Domanialwald Burgwald der Ooerförſterei Oberrosdach. [14] Freitag den 16. d. M. werden im Schlag Nr. XIII des oben gedachten Waldes an die Melſtbietenden öffentlich verſteigert:

2 Stecken Birken Scheitholz;

3Buchen-, 58½ Stecken Birken, Stecken Lärchen-, Stecken Aspen Prügelholz;

1 Stecken Buchen-, 37 Stecken Birken 2 Stecken Aspen-Stockholz,

700 Wellen Buchen-, 7850 Wellen Birken. Eichen⸗, 2750 Wellen Aspen-, Erlen- Reiſerholz;

7 Lärchenſtangen zu Leiterbäumen.

Aufang der Verſteigerung: präcis 9 Uhr auf der durch den Schlag führenden ſog. Wehrhei mer⸗Bahn.

Oberrosbach den 3. Januar 1857.

Großherzogliche Oberförſterei Oberrosbach Bin g mann.

ee e eee 115] Dienſtag den 13. J. M., Vormittags 9 Uhr, werden in hieſigem Gemeindewalde, Diſtrikt Auwald, nachſtehende Holzſortimente:

89 Eichen⸗Bau- und Werkbolzſtämme,

31 Stecken Eichen⸗Scheitbolz,

20 1 Prügelbolz, 34 5 Stockkolz, 775 Stück Wellen,

50 Kiefern-Baumſtangen, 7 Stecken Prügelbolz, 2 Stockholz und

350 Stück Wellen,

öffentlich meiſtbietend verſteigert, mit dem Be merken, daß gegen vorſchriftsmäßige Bürg ſcheine das Holz bis Martinitag l. J. geborgt wird. Aſſenheim den 3. Januar 1857. Großberzogliche Bürgermeiſterei Aſſenheim Schmidt.

HG.. LIE eln. g [16] Das am 31. Dezember 1856 im Ober- rosbacher Gemeindewald verſteigerte Holz konnte wegen nicht erreichten Abſchätzungspreiſes die Genehmigung nicht erhalten, und ſoll nun Don- nerſtag den 8. Januar l. J., Vormittags 9 Uhr, nochmals öffentlich meiſtbietend verſteigert werden.

Das zu verſteigernde Holz beſteht aus 8907 Eichen⸗ und Birken⸗Durchforſtungs- Wellen und 77 Wellen Fichtenholz.

Oberrosbach den 3. Januar 1856.

Großherzogliche Bürgermeiſterei Oberrosbach

Blech er.

Verſteigerungs⸗ Anzeige. 117] Auf freiwilliges Anſtehen des hiefigen Handelsmannes J. E. Boing ſoll Mittwoch den 14. Januar d. J., Morgens um 10 Uhr, öffentlich auf hieſigem Rathhauſe unter günſti⸗ gen Zahlungsbedingungen verſteigert werden:

deſſen hier in den Jahren 1851 und 1852 neu erbaute Hofraithe, beſtehend aus einem ſchönen modern erbauten Wohnhauſe von 8 heizbaren Zimmern, 3 Cabinetten, 4 Kam-

mern, 2 gewölbten Kellern, Küche und unter

derſelben eine Regen-Ciſterne mit einer Re genpumpe auf dem Waſſerſteine, geräumigen Stallungen, Remiſen, Magazinen, einer Scheuertenne, großen Böden auf dieſen Ge bäulichkeiten und einem an die Hofraithe grenzenden Obſt- und Gemüſegarten. Nach der Verſeigerung obiger Hofraithe kommen Güterſtücke zum Ausgedbote. Sodann ſollen den 15. Januar und fol genden Tag, jedesmal um 9 Uhr aufangend, in obigem Lokale ſelbſt, folgende Mobiliar Gegenſtände einer öffentlichen Verfteigerung aus geſetzt werden, nämlich:

1 gutes Zugpferd, 7 8 Jahre alt,

4 trächtige Kühe,

7

1 Rind von Jabren,

Jim beſten Ziſtande befindlicher leichter

Victoria-Wagen mit Glas verdeck,

ein- und zweiſpännig zu fahren,

plattirtes gutes Chaiſen-Geſchirr,

leichtes Stuhlwägelchen mit eiſernen Achſen,

ſchwarz lackirtes Chaiſen-Geſchirr,

ſtarker zweiſpänniger Oekonomie-Wagen,

leichter ein⸗ und zweiſpänniger do.,

Pflüge, 1 Pfublfaß, 1 Walze, 1 ßege

müble, 1Egge und 1 Reitſattel mit Stan-

genzaum nebſt vielem guten Fahr- und

Oekonomie-Geſchirr, Chaiſen-Peitſchen und

ſodann

1 gutes Clavier,

1 ſchönes mit rothem Damaſt überzogenes

Canapee mit 6 Stühlen,

nußbaumener neuer Klappentiſch,

runder nußbaumener Tiſch mit einem Fuß,

Pfeiler-Schränkchen von Nußbaumholz,

runder Tiſch zum Aufſchlagen, von Kirſch⸗

baumholz,

Spiegel, Bettung und Bettladen, Waſch bütten, Gartenſtühte und Gartentiſche, Pferdeteppiche und ſonſtige Effekten,

1 faſt neuer Diſtilirkeſſel mit Hut und Schlan⸗ genrohr von ca. ½ Ohm,

1 kleines Frühſtück⸗Herdchen,

eine Anzahl größerer und kleinerer Faſſer, eine Parthie Daubholz, Felgen und Ge räthſchäften zur Backſteinbrennerei, ferner eine Parthie Rängen, Hau, verſchiedenes Stroh, Spreu und ſodann

ca. 150 Malter Kartoffel, größtentheils ſäch ſiſche Zwiebelkartoffel, endlich

große und kleine Stangen, Richtpfade, Platten, Kellertritte, Waſſerſteine ꝛc. ꝛc.

Niederwöllſtadt den 2. Januar 1857.

Großherzogliches Ortsgericht Niederwollſtadt

n

2 22

Bekanntmachung. 118] Montag den 12. Januar d. J., Vormit- tags 9 Ubr, ſollen in hieſigem Stadtwalde, Diſtrikt Bauwald, 86 Eichen-Bauſtämme, welche zuſammen 3706 Cubikfuß meſſen, meiſtbietend verſteigert werden. Nauheim den 2. Januar 1857. Der Bürgermeiſter Rieß.

Ein tüchtiger Schweizer, [1975] welcher melken kann, wird auf Petri tag zu miethen geſucht. Von wem ſagt die Exp. d. Bl.

Braunkohlenverkauf.

Faſelochs Verſteigerung. 119 Donnerſtag den 8. d. M., des Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll ein der hieſigen Gemeinde 19 1 Faſelochſe öffentlich meiſtbietend auf hiefſigem 9 40 hieſigem Rathhauſe verſteigert

Ockſtadt den 3. Januar 1837. Großherzogliche Bürgermeiſterei Ockſtadt ro nin ger. Erlenholz⸗Lieferung. 1974] Ich beabſichtige die Lieferung eines an ſehnlichen Quantums Erle n ſtammholz im Summiſſionsweg zu vergeben. Unternehmer für kleinere oder größere Quantitäten belieben ihre Offerten, welche franco Bahnhof Gießen oder frei auf meinen Hof gelegt, geſtellt ſein müſſen, bis zum 15. Jan. 1857 an meinem Comptoir ſchriftlich franco einzureichen. Gießen. G g. PO. Gail.

Ein vol lſtän dige s Logis 620) mit Stall und Miſtplatz, welches bis zum J. März bezogen werden kann; ferner ein Logis für eine einzelne Perſon, welches gleich bezieb⸗ bar iſt, hat zu vermiethen

Friedberg.

Wilhelm Sri gi mner

5 Eine vollſtändige Brennerei (21) bat zu verkaufen

Weckes heim.

Oekonom Heck. Ge ſ uch.

22] Auf kommenden Peterstag wird in eine Oekonomieküche ein kräftiges, braves Küchen⸗ mädchen geſucht, das womöglich ſchon einer derartigen Stelle vorgeſtanden bat; nur mit guten Zeugniſſen verſehene Perſonen werden berückſichtigt. Das Nahere zu erfragen bei der Erpedition d. Bl.

O Gn der

123 können zuſammen oder getrennt verlieben werden. Baruch Hecht.

Geld ⸗Cours. Fraukfurt, am 3. Januar 1857.

Piſtolen 3 fl. 9 38 39% Friedrichod or 9 34-35 Holländiſche 10 fl. Stücke 9 42-43 Rand⸗Ducaten 53 32 Nee 9 19-20 Engliſche Souverains.. 11 36-40 e

Preußiſche Caſſenſcheine

1 44/¼-45%% 5 Fres.⸗Tbaler 2 20.5 5

124] Zur Bezablung der von der Braunkohlengrube Wilbelms-Hoffnung bei Dorn aſſenheim vom 1. Januar 1857 an gegen Bürgſchaft käuflich bezogen werdenden Klötze wird

Credit bis Ende September 1857 geſtattet.

Der Preis iſt der ſeitberige per Centner 10 Kreuzer.

Das Oſſenheimer Brückengeld wird denjenigen Abnehmern, welche zur Entrichtung deſſel ben bei Abholung von Klötzen vom Dornaſſenbeimer Bergwerk verpflichtet ſind, bei Einhaudigung des Ladſcheins von Materialſchreiber Weitz vergütet.

Reichelsheim den 31. Dezember 1856.

5 Schmid, proviſoriſcher Bergcontrolcur.

128] Soeben iſt in der G. Jonghaus' ſchen Hofbuchhandlung in Darmſtadt erſchienen und in C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg zu haben: Deer

Darmſtädter Autiquarius. Geſchichts- und Sitten-Bilder aus

Darmſtadts vergangenen Zeiten. Von Dr. Ph. A. F. Walther, Cabinets- und Hof⸗ Bibliothekar. Mit 12 Anſichten, 1 Grundriſſe und 2 Stadtplänen. Preis 1 fl. 36 kr.