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Beilage zum Friedberger Intelligenzblatt Nr. 35.
Edietalla dung. 1310] In dem von Lingelheimiſchen Debitweſen ſind ungefähr 1400 fl. als Maſſeerlös deponirt, ohne daß, da die hauptſächlichſten Acten ver⸗ loren gegangen ſind, die Bezugsberechtigten ermittelt werden konnten. Es werden darum alle diejenigen, welche Anſprüche daran bilden zu können glauben, aufgefordert, ſolche ſoge⸗ wiß binnen 3 Monaten,
vom erſten Erſcheinen dieſer Bekanntmachung an, beim unterzeichneten Landgerichte an- und aus⸗ zuführen, als ſonſt der vorhandene Maſſeerlös als berrnloſes Gut dem Großherzoglichen Fis⸗ cus überwieſen werden ſoll.
Hungen den 19. Februar 1857.
Großherzogliches Landgericht Hungen.
Hen Sulgen z. Langsdorf,
Landrichter. Landgerichts⸗Aſſeſſor.
Edietalla dung. 1683] Nach Vergleich vom 9. Januar 1844 zwiſchen dem Freiherrn v. Wetzel und den Ge— meinden Melbach und Wölfersheim iſt jenem die ausſchließliche Schäfereigerechtigkeit in dem an Melbach gefallenen Theile der ehemaligen Gemarkung Heienheim zugewieſen, dieſe Schä⸗ feret aber am 1. März 1852 von dem Frei⸗ herrn v. Wetzel wieder an die Gemeinde Mel— bach verkäuflich abgetreten worden. Etwaige Einwendungen gegen die Uebertragung der Schäfereigerechtigkeit in der Gemarkung Heien— heim, Melbacher Antheil, auf den Freiherrn v. Wetzel und von dieſem auf die Gemeinde Mel— bach ſind binnen 6 Wochen bei dem unterzeichneten Landgerichte zu begrün— den, widrigenfalls ohne Rückficht darauf, nach vorgängiger Beſtätigung des oben erwähnten Vergleichs, die erforderlichen Einträge in das gerichtliche Mutationsverzeichniß, zum Zwecke des demnächſtigen Ab. und Zuſchreibens im Gefälle⸗Kataſter vollzogen werden. Friedberg den 11. April 1857. Großherzogliches Landgericht Friedberg. 8 5. Pre u ſſch e n, Landgerichts-Aſſeſſor.
Fruchtverſteigerung bei dem Ren tamte Friedberg. [704] Mittwoch den 6. Mai 1857, Vormittags 10 Uhr, wird der Reſt des 18551 Fruchtvor⸗ rathes von dem Speicher zu Friedberg, be⸗ ſtehend in 85 Malter Korn, in dem Gaſthauſe
zum Deutſchen Haus dahier öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert. Friedberg den 28. April 1857. Großherzogliches Rentamt Friedberg a u ſbe b.
Bekanntmachung.
1710] Donnerſtag den 7. Mai d. J, wer⸗ den in dem Großherzoglichen Domanialwald Burgwald hieſiger Oberförſterei an die Meiſt— bietenden öffentlich verſteigert:
1 Stecken Nadel-⸗Scheitholz,
20% 10„ Prügelholz,
N„ Stockholz,
150 Wellen Buchen-, 4113 Wellen Birken- Eichen-, 228,99 Wellen Aspen- und Nadel- Reisholz;
15 Nadelholz-Stämme bis 9½“ Durchmeſſer und bis 50“ Länge,
16 Nadelholz-Stangen von 4 bis 5“ Durch⸗ meſſer und bis 35“ Länge.
Zuſammenkunft und Anfang der Verſteige—
rung: Morgens 8 Uhr auf der Uſingerſtraße nächſt des Forſthauſes Winterſtein.
Oberrosbach am 28. April 1857. Großherzogliche Oberförſterei Oberrosbach
Bingmann.
Holzverſtei gerung. 1734] Dienſtag den 12. d. M., Vormittags 10 Uhr, werden im Rodheimer Gemeindewald, Diſtrikt Grauenberg:
10,281 Buchen⸗Wellen und 7,840 Weichholz⸗Wellen, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine wird Zahlungsfriſt bis 1. September d. J. geſtattet. Bemerkt wird, daß die Zuſammenkunft um 9 Uhr auf der Waldbahn an den ſogenannten drei Eichen ſtattfindet. Rodheim den 1. Mai 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Rodheim Juin se i
Bekanntmachung. [735] Dienſtag den 12. d. M., Nachmittags 2 Uhr, wird auf unſerem Büteau dahler die Lieferung von ca. 15—20 Stecken Buchen- Scheitholz für die hieſigen Gefängniſſe im Win⸗ ter 185 unter den im Termin bekannt ge⸗ macht werdenden Bedingungen an den Wenigſt—
nehmenden in Accord gegeben werden.
Vilbel den 1. Mai 1857.
Großherzogliches Kreisamt Vilbel
Strecker.
8 1 0 fl. 1695] liegen in der Gemeindekaſſe zu Kirchgöns, im Ganzen ſowohl als auch getrennt, zum Aus- leihen bereit. Kirchgöns den 24. April 1857. Der Gemeinde-Einnehmer Bühn.
Edietalla dung. 1733] Nachdem Großberzogliches Hofgericht der Provinz Oberbeſſen über das um 3432 Gulden 39 ke. verſchuldete Vermögen des Kauf— mann Baum in Fauerbach 1. den formellen Concurs erkannt hat, ſo werden bekannte wie unbekannte Gläubiger zur Geltendmachung ihrer Anſprüche, ſowie zur weiteren Beſchlußnahme auf Donnerſtag den 11. Juni l. J., Morgens 10 Uhr,
bei Vermeidung des ſtillſchweigend eintretenden
Ausſchluſſes von der Maſſe und Annahme des Beitritts zum Beſchluſſe der Mehrheit der er—
ſchienenen Gläubiger hiermit vorgeladen. Butzbach den 30. April 1857. Großherzogliches Landgericht Butzbach. Ebel, Muth, Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor.
Holzverſteigerung. 1736] Donnerſtag den 14. Mai, Morgens 9 Uhr anfangend, ſoll in dem Oſtheimer Ge— meindewald, Oberförſterei Hochweiſel, nach⸗ ſtebendes Holz an den Meiſtbietenden verſtei⸗ gert werden:
6 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 1½ Stecken Buchen-Prügelholz, 128 Stecken Stock⸗ holz, 8000 Buchen⸗Wellen,
6 Stecken Birken ⸗Prügelholz, 375 Birken⸗ Wellen, 25 Nadel-⸗Wellen,
Diſtrikt Heide:
25 Birken⸗Wellen, 400 Nadel⸗Wellen, 150 Bohnenſtangen,
Diſtrikt Werwinken:
1% Stecken Nadel- Stockholz, 250 dergl. Wellen.
Bemerkt wird, daß das Holz bis den 1. No. vember l. J. verborgt wird. Der Anfang iſt in dem Diſtrikt Heſel, die Zuſammenkunft an dem Weg nach Bodenrod.
Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, 11705 in Ihren Gemeinden bekannt machen zu aſſen.
Oſtheim den 1. Mai 1857.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Oftheim
Winter.
Achtzehnter Jahresbericht
der Augenheilanſtalt zu Darmſtadt und der damit ver⸗ bundenen operativen Clinik von dem leitenden Arzt derſelben Dr. Küchler.
Im Jahre 1856 ſind laut offen liegendem Namensverzeichniſſe 252 ſelbſtſtändige Operationen in dieſer Anſtalt ausgeführt worden ohne Berechnung der Ausziehung fremder Körper und aller Hülfe der niederen Wundarzneikunde. Die betreffenden Kranken kamen aus 108 heſſiſchen und 12 auswärtigen deutſchen und einer fremden Ge— meinde. Die ſeither ununterbrochen wachſende Thätigkeit dieſer vor— zugsweiſe operativen Anſtalt hat bauliche Erweiterungen im Sommer 1856 dringend nothwendig gemacht. In ihrer jetzigen Ausdehnung hat die Anſtalt 6 Krankenpflegezimmer, 3 ſolche für die Verwaltung, 3 Räume für die Klinik, dazu 14 Betten, welche gewöhnlich durch 2 Wärterinnen, beaufſichtigt durch den Oberkrankenwärter und den Un— terzeichneten, beſorgt werden. Alle Einrichtungen ſind verbeſſert und vervollſtändigt worden; durch die größere Räumlichkeit iſt eine immer zweckmäßigere Scheidung des Krankenperſonals möglich geworden. Während in der Verwaltung die Verbeſſerung fortſchreitet, ſind die früheren billigen Grundſätze für die Pflegevergütung aufrecht gehal— ten, und in beſonderen gedruckten Formularen feſtgeſetzt worden. An außerordentlichen Geſchenken, deren Werth den armen Pfleglingen der Anſtalt zu gut kam, hat dieſelbe empfangen von Fr. G. v. X. eine werthvolle Uhr; desgl. mehrere andere Geſchenke im Werth von 1, 2 und 8 fl. Die Anſtalt hat ſeit ihrem mehr als 21 jährigen Beſtehen
ö den Zweck und die Beſtimmung nie verändert, ſie iſt aber durch ihre vermehrte Wirkſamkeit mehr in Stand geſetzt worden, eine, wenn auch kleine wiſſenſchaftliche Ausbeute zu liefern. Sie wird darum, fortfah⸗ ren wie in dem letztverfloſſenen Jahr, durch einen genaueren wiſſen— ſchaftlichen Rechenſchaftsbericht den Aerzten nähere Kenntniß von den Leiſtungen der Anſtalt zu geben(s. deutſche Klinik zu Berlin 1856 Nr. 35). Wir beſchränken uns deßhalb hier darauf, einige der wich— tigſten Leiſtungen im Jahr 1856 anzuführen wie folgt; 1) der Ope⸗ ration des grauen Staares wurden unterzogen 42 Fälle, davon geheilt 25(21 durch Staarausziehung, 1 durch Umlegung von der Seite, 3 durch lineare Ausziehung), gebeſſert wurden 6, bis jetzt ungeheilt blie⸗ ben 11 Fälle. 6 weitere Staaroperationen geſchahen gelegentlich anderer Augenoperationen. 2) Der Operation der künſtlichen Pu⸗ pille wurden unterſogen 14 Fälle, großentheils unter den ungünſtig— ſten Umſtänden, davon geheilt 3, gebeſſert 6, ungebeilt 5(davon nur 2 ohne Herſtellung der Pupille). 3) Der Operation des Sta⸗ phyloms der Hornhaut wurden unterzogen 7 Fälle, geheilt 6, ohne Nachricht 1, 2 Reſtanten aus 1855 geheilt. 4) Der Ope⸗ ration der Thränenfiſtel unterzogen 12 Fälle, geheilt 6, in Heilung 3, ohne Nachricht 3, Reeidiv aus früheren Jahren 2 Fälle. 5) Durch Operation des Schielens wurden geheilt 20 Fälle. 6) Durch die Cireumeiſion des Aug apfels mit und obne Bei⸗ gebrauch medicamentöſer Behandlung wurden behandelt 89 Fälle, da⸗ von geheilt 61, gebeſſert oder in Heilung 18, ohne Nachricht 10. 7) Die übrigen Fälle von Augenope rationen, als Eiterauge, Ausſchneiden und Abſchälen der Hornhautoberfläche, Ausſchneiden der vergrößerten Bindehautfalten, Einwärtswendung und Auswärtswen⸗


