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olche olche werden,
Nena:
E 22
Verſteiger ung von Brunnengraben und Pflaſterexarbeit. 1486] Montag den 7. September, Vormittags 10 Uhr, ſoll in dem Directorialbüreau des
Zuchthauſes Marienſchloß das Graben und
Ausmauern eines Brunnens, einſchließlich der
Lieferung der Mauerſteine, veranſchl. zu 136 fl.,
ſodann die Pflaſterung der Wachthalle in der
Caſerne daſelbſt mit Griedeler Baſaltſteinen, ein—
ſchließlich der Materiallieferung veranſchlagt zu
75 fl. 36 kr., wenigſtnehmend verſteigert werden. Die Voranſchläge und Verſteigerungsbedin⸗
gungen liegen bis zum Tage vor der Verſtei⸗
gerung bei der unterzeichneten Behörde zur
Einſicht offen.
Gießen den 31. Auguſt 1857.
2) Schreinerarbeit, 3) Schloſſerarbeit, 4) Planirarbeit,
5) Chauſſirarbeit,
fer Brüchen, 7) Steinfahren, 8) Steinſchlagen,
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Arb ts ver n g [14911 Montag den 7. September, Nachmit⸗ tags 1 Uhr, ſollen auf dem Gemeindehauſe zu Oppershofen nachſtehende Arbeiten an den We— nigſtnehmenden verſteigert werden:
1) Maurerarbeit, nach d. Voranſchl. 9 fl. 34 kr.
6) Steinbrechen in den Oppershö— 4
Gambach am 31. Auguſt 1857. Schneider, Bezirksbauaufſeher.
Zu verkaufen. [1467] Mehrere gut und rein gehaltene Ohm— faß, etliche gebrauchte ſandſteinerne Schweine— tröge, 3 ſandſteinerne Backofenzüge und eine ganz große tannerne Waſchbütte mit eiſernen Reifen, noch ſehr gut, ſind aus freier Hand zu
, aufen 10 5 40„Friedberg. J. Steinhäußer. 26„ 40„[ Mittel gegen Hühneraugen, 11253] um dieſelben ſchmerzlos zu beſeitigen, 90%—“ empfieblt in Schachteln a 18 kr. P. F. Schmitt⸗ 15„ner in Friedberg.
Geſ uch.
Großherzogliches Kreisbauamt Gießen Holzapfel.
O bſtverſteigerung. 11487] Mittwoch den 9. September d. I., Morgens 9 Uhr, ſoll das diesjährige Gemeinde- obſt, ca. 60— 70 Malter Aepfel und Birnen, in verſchiedenen Abtheilungen an den Meiſtbie— tenden verſteigert werden.
O bſtverſteigerung. 11492] Dienſtag den 8. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, ſoll das der Gemeinde Fauerbach I. gehörige Obſt, beſtehend in circa 40 Malter Aepfel und etlichen Bäumen mit Birnen, auf Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden.
Fauerbach I. den 2. September 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Fauerbach I. Philipps.
11496] Es wird ein lediger Schäfer geſucht, wo möglich ein Nationalſchäfer. Näheres unter Angabe der Nummer dieſer Anzeige bei der Exp. d. Bl.
11497] Reſte Leinwand in beliebigen Größen babe ich wieder friſch erhalten und werde ich dieſelbe zu den möglichſt billigſten Preiſen abgeben.
Steinfurth am 2. September 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Steinfurth Thönges.
Aepfel ⸗ Verſtei gerung. [1488] Mittwoch den 9. d. M., Nachmittags um 1 Uhr, ſollen die Aepfel in der ſog. Allee bei Wiſſelsheim, ungefähr 20 bis 25 Malter, an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden.
Florſtadt den 1. September 1857.
Der Freiherrl. v. Löw'ſche Rentmeiſter[
gert werden.
Bekanntmachung. 1493] Mittwoch den 9. September d. J., Mittags 12 Uhr, ſoll die der hieſigen Gemeinde zuſtehende Feldjagd, ſowie die der Mark zu— ſtehende Waldjagd auf weitere ſechs Jahre auf dem hieſigen Gemeindehauſe öffentlich verſtei⸗
Gambach den 1. September 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Gambach Repp.
Friedberg. Nathan Hirſchhorn, Uſagaſſe 244.
Empfehlung. 11498] Aepfelmüblen, Kartoffelmühlen, Schrot⸗ mühlen, kleine und große Wurzelmühlen, kleine und große Kelterſchrauben, auch Winden, kleine und große Schnappwagen, alle Sorten Bohrer, für deren Güte garantirt wird, bei
Friedberg den 2. September 1857. rer,
Müller.
O beſtverſteigerung. 1489] Montag den 7. September, Nachmit⸗ tags 1 Ubr, ſoll dahier das Gemeindeobſt, als: Aepfel und eine bedeutende Quantität Birnen und Nüſſe, auf Ort und Stelle öffentlich meiſt— bietend verſteigert werden.
Bönſtadt den 1. September 1857.
gute Waare.
Empfehlung. 11193] Unterzeichneter empfiehlt ſich im Ver- fertigen von Feuerwerk, ſowie von bengaliſchen Flammen und verſpricht beſte Bedienung und
Ehr. E. Friedel, Feuerwerker,
Frankfurt a. M., kleine Mainzergaſſe Nr. 1.
Zeugſchmied.
Incarnat⸗Kleeſamen, 11499] jetzt noch zur Ausſaat vorzüglich ge⸗ eignet, empfieht billig und beſtens
Friedr.
Hilbrecht.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Bönſtadt Geibel.
Grummet⸗ und Obſt⸗Verſteigerung.
Einen
kaufen
Springe 11494](Eber,) engliſche Race, hat zu ver— Heinrich Hanſtein IV.
Dankſagung. [1500] Für die uns ſo vielfach bezeigte Theilnahme bei Geleitung unſerer ſo früh
[14901 Dienſtag den 8. September, Vormit⸗ tags 10 Uhr, wird bei Gaſtwirth Holler dahier das Grummetgras der hieſigen Gemeinde und Nachmittags 2 Uhr anfangend das Obſt an Ort
den. abgegeben.
und Stelle baumweiſe meiſtbietend verſteigert. Fauer bach II. den 4. September 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Fauerbach II. Holler.
Zum Ausleihen. 11495 11000 fl. können durch meine Vermitte⸗ lung gegen gute Hypotheken ausgeliehen wer— Auch werden dieſelben in kleinen Raten
Friedberg im September 1857. Joſeph Straus.
verblichenen geliebten Gattin, Tochter und Schweſter,
Margaretha Kunkel, geb. Fortmann, zur letzten Rubeſtätte, ſagen wir unſern innigen tiefgefühlten Dank.
Die Hinterbliebenen.
würdig zeigen und ſeine ärmeren Mitbürger, ſeine Arbeiter gut bezahlen und behandeln.
Das Betteln iſt für die Menſchheit ein großes Uebel, weil es Faulheit und Indolenz befördert, aber nicht we— niger nachtheilig iſt es, durch das rückſichtsloſe Streben nach Gewinn, den Lohn der Arbeiter zu verkürzen und dadurch ihre Verarmung herbeizuführen.
Bei Durchgehung verſchiedener, vorzüglicher land— wirthſchaftlicher Schriften wurde ich zu dieſem Aufſatz ver— anlaßt, um dadurch auf dieſen beſprochenen Uebelſtand aufmerkſam zu machen und habe ich die Ausſprüche ſehr bewährter Männer größtentheils wörtlich aufgenommen, wodurch dieſer Schriftſatz ohne Zweifel eine beſſere Recht— fertigung erlangt hat.
Wenn mir Zeit und Muſe günſtig ſind, werde ich über dieſes Thema noch weitere Abhandlungen veröffent— lichen und hoffe ich, daß dieſen Arbeiten eine günſtige Auf— nahme nicht verſagt werden wird.
Verſchiedenes.
Eine Rebe an dem Hauſe des Herrn Dr. Schäfer in Aſſenheim zeigt neben bereits blauen Trauben mehrere Blüthen.
Am 24. Auguſt iſt in unſerer Nähe ein Kind von ſeiner durch Genuß von Spiituoſen Etwas unachtſam gewordenen Mutter mit kochendem Kaffeewaſſer über— goſſen und mit dem Keſſel am Kopfe verwundet worden.
Man macht jetzt auf die auf den moluckiſchen Inſeln einheimiſchen wilden Mele-u-Hühner aufmerkſam. Man hält die Zähmung derſelben wegen ihrer uͤberaus nahrhaften Eier für ſehr rathſam. Das Ei dieſes Huhnes iſt 5 bis 7 Zoll lang, mißt im mittleren Durchmeſſer reich— lich 2 Zoll, enthält aber ſehr wenig Eiweiß. Doch ſoll ein geſottenes Ei(ſoll) für eine Mahlzeit eines Euro— päers ausreichen. Hahn und Huhn, beide von ſchwarzem Gefieder, unterſcheiden ſich wenig von einander. Sie er—
reichen die Größe unſeres Haushuhns, bleiben jedoch in der Wildheit mager.


