Ausgabe 
2.1.1857
 
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nigen, welche, Anſprüche und 9 an N 5 1 p eee e Braunkohlenverkauf.*

ſes von der Maſſe, im Termin Freitag den 16. Januar 1857, Vormittags 9 Uhr, bei unterfertigter Stelle entweder in Perſon oder durch gehörig zu bevollmächtigende Stell vertreter anzumelden und auszuführen. a Der Präcluſivbeſcheid wird übrigens nur auf der Amtsſtube eröffnet. Homburg den 6. Dezember 1856. Landgräflich Heſſiſches Juſtizamt

für den Centner

[1] Mit dem 1. Januar 1857 beginnt für den Braunkohlen-Bezug auf der Fürſtlichen Braun koblen-Grube Weckesbeim unter den bekannten Bedingungen eine neue Creditperiode, welche mit dem Ausverkauf der noch vorräthigen Kohlenklötze mit einer Zahlungsfriſt bis Ende September 1857 endigt.

Der Preis der Kohlenklötze aus dem Schoppen beträgt 1 kr. und vom Haufen 100 kr

Grube Weckesheim, den 27. Dezember 1856.

Fürſtliche Bergverwaltung des Reviers Hungen F. Storch.

Stäubeſandt.

Oeffentliche Aufforderung. [1944] Friedrich Wagner von Bergen hat die nachbenannten, in der Gemarkung von Fauerbach 1 gelegenen, von ſeinem Vater, dem verlebten Konrad Wagner J. ererbten und auf deſſen Namen noch eingetragenen Grund ſtücke:

222/24; 23/7; 583/135; 1662/22; 1675/9; 1752/2; 1754/3a; 1884/0; 2090/13 254/52 verkauft, iſt aber außer Stand das Eigenthum urkundlich nachzuweiſen. Anſprüche an dieſe Grundſtücke ſind deßbalb binnen einer Friſt von

2 Monaten ſogewiß dahier anzumelden, als ſonſt die nach geſuchte Beſtätigung der Kaufbriefe ertheilt und auch der Eintrag in das Mutationsverzeichniß verfügt werden wird.

Butzbach den 15. Dezember 1856.

Großberzogliches Landgericht Butzbach Ebel

gewiſſer binnen

fügt wird.

Bekanntmachung. [2] Da die Verſteigerung über das Reinigen 5 5 der Straßen für 1857 Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. und 4. Abtheilung nicht genehmigt wurde, ſo wird Montag den 5. Januar 1857, Morgens um 10 Ubr, das Reinigen der drei Abtheilungen auf einen Zeitraum von drei Jahren nochmals an den Wenigſtnehmenden verſteigert. Friedberg den 31. Dezember 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg[6] Mit Bezug auf die Bekanntmachung der

Section Gießen. 11967! Montag den 5. Januar k. J., des Vormittags um 9 Uhr, ſollen auf dem See tionsbüreau die nachbenannten an dem Stations gebäude dabier erforderlichen Arbeiten durch

ffentiie don g. [4965] Die in hieſiger Stadt belegene im 4] Die geſtrige Holzverſteigerung hat die Ge Flurbuch auf den Namen des Johann Georg nehmigung erhalten, und iſt der erſte Fahrtas Ritzel eingetragene Hofraithe 1 241, woran f das Eigenthum urkundlich nicht nachgewieſen werden kann, ſoll veräußert werden, und wer den diejenigen, welche Eigenthumsanſprüche zu haben vermeinen, aufgefordert, ſolche um ſo T Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Ockſtadt

6 Wochen bei unterzeichneter Stelle als ſonſt die Veräußerung gerichtlich beſtätigt 151 und der Eintrag im Mutationsverzeichniß ver..

Friedberg den 8. Dezember 1856. Großherzogliches Landgericht Friedberg A v. Preuſchen, Landgerichts-Aſſeſſor.

und zwar der 2., 3

Bekanntmachung.

auf Donnerstag den 8. Januar 1857 feſtgeſetzt.

Ockſtadt den 30. Dezember 1856.

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geltend zu machen, Holzverſtei gerung.

Montag den 12. Januar 1857, Mor⸗ gens 10 Uhr anfangend, werden im hieſigen Gemeindewald, Diſtrikt Pfuhl Lit. p,

23,750 Stück Kiefern⸗Wellen

öffentlich verſteigert. [Wehrheim, den 27. Dec. 1856. Der Bürgermeiſter J qa est

Alter Jamaica⸗Num!

11954] Arac de Batavia und feinſte Punſch⸗

eſſenzen bei Wilhelm Fertſch. Ein Wunſch.

1 Pächter und Oekonomen, die Erböhung der

öffentliche Verſteigerung in Accord gegeben Be werden: 2 8 Glaſerarbeit, veranſchlagt zu 343 fl. 52 kr.

Faſelochs ⸗Verſteigerung.

Milchpreiſe betreffend, dürfte ſehr zu wünſchen ſein, daß die Milch, welche ſeit einigen Jahren

Schloſſerarbeit,* 1 20712[3] Dienſtag den 6. Januar k. J., Vormit⸗ zum allgemeinen Handelsartikel in hiefiger Stadt Weißbinderarbeit,. 282 tags um 10 Uhr, ſoll ein der hieſigen Gemeinde geworden iſt, für die Folge auch der polizei

und find die Zeichnungen und Accordsbedingun⸗ gehörender 4 Jahre gen hierüber zur Einſicht offen gelegt. f Gießen den 27. Dezember 1856. Der Großberzogliche Sections ingenieur der Section Gießen

kauft werden.

alter Faſelochs, welcher für junges Vieh zu ſchwer geworden iſt, ver

lichen Aufſicht reſp. Viſitation mittelſt einer Milchwaage, gleich wie in anderen Städten, unterworfen würde und daß jeder Contra

Burggräfenrod am 26. Dezember 1856. venient neben dem Verluſte der getauften Milch Großherzogliche Bürgermeiſterei Burggräfenrod auch einer angemeſſenen Strafe gewärtig ſein

Elicke meyer. Moſcheroſch. müßte.

heraus. Geſchieht es aber wirklich einmal, dann erhält der Käufer vielleicht vielleicht ein, aber beliebiges 35⸗fl.⸗Loos, das er ſich jeden Augenblick kaufen kann, ohne daß er nöthig hätte, allvierteljährlich 8 Thaler(es werden nämlich in der Regel wenigſtens 4 Certificate genommen) zum Fenſter hinauszuwerfen. Er kann auch im beſten Fall nur ein beliebiges Loos erhalten, weil der Verkäufer die in den Serien herauskommenden Looſe gar nicht haben kann; er müßte ja ſonſt alle 400,000 Looſe haben. Auch würde er keins davon verſchaffen können; denn wer wollte denn ein ſolches hergeben? Und wenn er ſelber eins be ſäße, ſo würde er es ſchön für ſich behalten, und Jedem, der es ihm mit vermeintlichem Anſpruch abverlangte, den Rücken kehren und ſagen: Guten Morgen, mein Beſter, leſen Sie doch gefälligſt einmal ein Certificat erſt ordent lich durch, da werden Sie finden, daß Sie bei mir nichts zu holen haben

J. Quartal 1857. 12. Januar: gegen Heinrich Will's Ehefrau von Kaulſtoß, wegen Diebſtahls; Verth. Adv. Dr. Buff. 13. Januar: gegen Jacob Bilſing und Conſorten von Bettenhorn, wegen Diebſtahls; Verth. Adv. Roſen

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thal und Hensler. 14. Januar: gegen Jobannes Heller von Echzell, wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg. Verth. Adv. Dr. Muhl. 15. Januar, Vormittags 9 Ubr: gegen Peter Wilhelm von Belters beim, wegen Schriftfälſchung, Betrugs und Unterſchlagung; Vertheidiger Dr. Schüler. Vormitt. 11 Uhr: gegen Johannes Dick von Meiches, wegen Schriftfälſchung; Verth. Adv. Hensler. Nachmitt. 3 Uhr: gegen Valentin Gerb von Üdenhauſen, wegen Gewalttbätigkeit; Verth. Adv. Dr. Muhl. 16. Januar, Vormitt. 9 Uhr: gegen Heinrich Balſer von Herchen bain, wegen Schriftfälſchung; Verth. Adv. Dr. Buff Vorm. 11 Ubr: gegen Johannes Bajus von Hirzenhain, wegen Diebſtahls u. Schriftfälſchung; Verth. Adv. Kaufmann. 17. Januar, Vormitt. 9 Übr: gegen Johann Jacob Ploch, Georg Enders und Johs. Enders von Alsfeld, wegen Eigenthumsbeſchädigung und Widerſetzung, Verth. Adv. Roſenberg.

Drei Schauſpiele für Kinder- und Puppen⸗ theater geeignet, nach ſchönen Kindergeſchich ten bearbeitet und der lieben Jugend gewid⸗ met von Mathilde Treffz. Preis 24 kr.

Die durch eine frühere Weihnachtsgabe, denBerggeiſt, bereits bekannte Verf, bietet hier für Kinder- und Puppentheater drei gefällige Schauſpiele:Wer auf ſeinen Gott vertraut, hat niemals noch auf Sand gebaut,Ebre Vater und Mutter, auf daß dir's wohl gebez Man muß nicht Böſes mit Böſem vergelten. Möchten ſie auch unter der Jugend unſrer Gegend eine ſo freundliche Aufnahme finden, als fie in Frankfurt ſchon gefunden haben.