Ausgabe 
1.9.1857
 
Einzelbild herunterladen

288

4 Frankfurt, 31. Auguſt. Weizen 11 fl. 5

Soolbad Nauheim E l 0 30 kr.; Hafer 6 fl. 30 kr.

Mainz 28. August. Waizen 12 fl. 4 tr.;

Jgeden Tag Korn 9 fl. 15 kr.; Gerſte 8 fl. 15 kr.

Polizei Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 2. bis 8. Septbr. 2 99 Fried. Butz · 1 5 Brod⸗Preiſe. berg. bach.

13191 8 5 kr. pf. kr. pf. iim Kurgarten, Roggenbrod,/ Korn⸗ f

Morgens und Nachmillags, ausgeſuhri von der 2 F 5 60 15 HKurlapelle unier Direclion des Herrn 4% A ee e e e eee 1 gemiſchtes Brod(Tafelbrod)

Edmund Neumann.em- u.% Watzenmezi 3 63

0 0 5 4 131 2132 Jeden Donnerstag: Bal puré. e e. 11 4 114

0 2 5 eee eee ee 11514 Anzeige. Geld⸗Cours. Gemiſchte(Tafel) Brod 15 15 [1471] Indem ich nicht verfeble ergebenſt an⸗ Frankfurt, am 26. Auguſt 1857. Fleiſch⸗Preiſe. pf. pf. zuzeigen, daß ich meine ſeitherige Miethwoh⸗ 1 Ochſenfleiſch h... 14 14 nung verlaſſen, und mein eigenes Haus neben Piſicen r, e 36%¼37½¼ 1 Kuhfleiſch, gemäſtetes 10 10 Herrn Hospitalverwalter Faatz unweit des Gr. Friedrichsd or 9 55-56 1 Rindfleiſch, gemäſtetes. 86 18 Landgerichts und Rentamts bezogen habe, bleibt Holländiſche 10 fl. Stücke[, 9 4647 1 Schweinefleiſch.. 15 15 meine Geſchäftsthätgkeit vor wie nach dieselbe] Rand⸗Ducalen. 5 30¾5-31¼% 1 Hammelfleiſchh.. 122122 und empfeble ich befonders den von mir ſtets 20 Frankſtücke 9 20½-œ½. 1 Kalbfleiſc e 6121 61 2 unterhaltenen Vorrath aller Meblſorten bei Engliſche Souverains. 11 42-46 I Schaaffleiſ prompter Bedienung zu den billigſten Tages⸗ Preußiſche Dole ö 1 Wurſt v. blos Schweinen 15 215 2 preiſen. Preußiſche Caſſenſcheine. 1 45% 1 Bratwurſft. 20 20 Der obere, aufs zweckmäßigßſe und modern 5 Fres.⸗Thale 2 20% 1 Schwartenmagen. 20 20 eingerichtete Stock meines Hauſes iſt zu ver⸗ 1Geräucherter Speck.. 30 30 miethen. Louis Oppenheim. 1 1 Dörrfleiſ h 212272 Entlaufener Hund. Marktberichte. 1 Schinken. 22 22 [14721 Vergangenen Montag iſt dem Unter⸗ Friedberg 28. Auguſt. Waizen 11 fl. 20 kr. 1 Schweineſchmalz, ausgel. 27 2272 zeichneten ein Metzgerhund, wolfſtreifig mit Korn 8 fl. 50 kr.; Gerſte 7 fl. 30 kr. 1 unausgelaſſen 24 24 weißer Bruſt und aufgebogenem Schwanze, ent⸗ Grünberg 29. Auguſt. Waizen 10 fl. 47 kr. 1 Nierenfett. 232 232 laufen. Dem Wiederbringer wird eine gute Korn 8 fl. 20 kr.; Gerſte 7 fl. 10 kr.; Hafer 1 Hammelsfett. 16 116 Belohnung zugeſichert. 5 fl. 24 kr.; Molter 7 fl. 50 kr.; Saamen Die Großherzoglichen Bürgermeiſter

Oberrosbach. Fr. Stengel. 18 fl. 2 kr, Bender. Seippel.

Aufruf für Schleswig- Holſtein!

Als die Herzogthümer Schleswig-Holſtein in dem Kampfe um urkundlich verbriefte Rechte und ihre Angehörigkeit zu Deutſchland ehrenvoll unterlegen waren, wendete ſich der Haß und die Rache der Dänen zunächſt gegen die Männer in jenen deutſchen Landen, die unbekümmert um den eigenen Vortheil, ihre und ibrer Familien Exiſtenz entſchloſſen eingeſetzt hatten, um dem Uebermuthe des Stärkeren gegen den Schwächeren einen Damm entgegenzuſetzen und dem Rechte zum Siege zu verhelfen. Viele Schleswig-Holſteiner Prediger und Beamten mußten deßhalb, ihrer Stellen willkührlich entſetzt, den heimathlichen Boden als Flüchtlinge verlaſſen. Haben auch manche derſelben in andern deutſchen Ländern Ver⸗ ſorgung und eine zweite Heimath gefunden, ſo irren doch viele noch immer obdachlos umher und kämpfen mit wahrer Noth, die ſich begreiflich um ſo höher ſteigert, je mebr die eigenen Mittel ſich erſchöpft haben, welche die Vertriebenen theilweiſe beſaßen.

Nach den Bekanntmachungen des Hauptvereins für die Unterſtützung der Schleswig-Holſteiniſchen Beamten zu Altona, der fortwährend eifrig bemüht iſt, Hülfe zu leiſten ſo weit ſolche möglich erſcheint, reichten ſeither ſchon ſeine Mittel nicht mehr bin, 360 hülfsbedürftigen Familien⸗ gliedern nur das Nothwendigſte zu gewähren. Und immer noch mehrt ſich die Zahl der Hülfeſuchenden, immer knapper wird folgeweiſe die Hülfe, welche gewährt werden kann, immer häufiger wiederholt es ſich, daß Unterftützungsgeſuche überhaupt nicht mehr berückſichtigt werden können.

Wenn unter ſolchen Umſtänden allenthalben der Eifer aufs Neue angeregt worden iſt, ausreichende und nachhaltige Hülfe zu beſchaffen, ſo glauben auch die Unterzeichneten an die Bewohner des Kreiſes Friedberg vertrauend die Bitte richten zu dürfen, ihre freigebige Unterſtützung in einem Falle nicht zu verſagen, wo es ſich in Wahrheit davon handelt, nicht allein den Pflichten der Nächſtenliebe zu genügen, ſondern auch eine Ebrenſchuld der deutſchen Nation abzutragen, da es ſchmachvoll ſein würde, diejenigen in Noth umkommen zu laſſen, die obdachlos und hülfsbe⸗ dürftig blos darum geworden ſind, weil ihre treue Liebe zum deutſchen Vaterlande nicht wanken wollte.

Die Unterzeichneten ſind bereit Gaben zu dem angedeuteten Zwecke in Empfang zu nehmen und an den Altonger Hauptverein zu befördern. Es wird gerne jede, auch eine nur einmalige Gabe dankend angenommen und veröffentlicht werden, vorzugsweiſe wünſchenswerth erſcheint es indeſſen, daß recht viele unſerer Mitbürger wöchentliche, monatliche oder vierteljährige, wenn auch im Einzelnen geringere Beiträge zeichnen, da es nur ſo möglich werden wird, eine dauernde Hülfe zu beſchaffen. Die Unterzeichneten zweifeln nicht an einem günſtigen Erfolge, wenn allerwärts patriotiſch geſinnte Männer ſich dieſer Sache warm annehmen und bemerken noch, wie ſie ſich verläſſigt haben, daß hierbei Seitens der Staatsbehörde durchaus kein Hinderniß beſteht, wenn gleich die Geſlattung einer eigentlichen Hauscollecte zu die ſem Zwecke nicht zuläſſig erachtet wurde. Auch bedarf es kaum der Erwäbnung, daß durch Zeichnung wöchentlicher oder monatlicher Beiträge welche f. Z. einzunehmen der mitunterzeichnete Stadtrechner Heidt übernommen hat keinerlei dauernde Verbindlichkeit eingegangen wird, jene vielmehr jederzeit zurückgezogen werden kann.

Friedberg den 20. Augußf 1857.. Hofmann, Landrichter. J. Falck. K. Baur. J. Pfeffer. F. Roßbach. J. P. Schäfer, Director der Blinden-⸗Anftalt. E. Seeger, cand. theol. C. D. Groß. J. Steinhäußer. G. Schmidt. Chr. Hecht. Meyer Hir ſch. J. Müller. G. Trapp II. C. Wabl. Walz. J. Wahl. Schweitzer. F. W. Reuß. Wieſſell. C. Heidt.

Verlag und Schnellpreſſendruck von C. Bindernagel's Buchhandlung. Verantwortlicher Redacteur: Hermann Schimpff.

N 6e

getteffen Obg zeigenden 1854, Jut ſchehen iſt feiner Sel 5

Betreffen! An zettels vor

1

11392] O

welche geſor

pflegung zu noch nich! 19 le dbe Großherye

O b 11429) Di fliehenden! Stelle mei

1) Mon Uhr, werde das Ob graben, an der

Anſchauu auf das

Au pulation theile st Gutseig an ihre Viele, d ringe Le obachtun 1 Jute at doch Klaſſe ſich schl und der ſtets ri wirthe beiter,

ſelſchaft