286
Bekanntmachung. 5 114561 Vom 1. k. M. an werden außer den bisherigen Poſwerbindüngen in der Provinz Ober⸗ beſſen noch folgende neue Courseinrichtungen unterhalten:
I. Perſonenpoſt zwiſchen Niederwöllſtadt und Engelrod mit Jnfluenz in Lindheim nach und von Büdingen:
Güter⸗Verpachtung. 11432 Montag den 7. September, Vormit⸗ tags 10 Uhr, läßt Frau Becker in Frankfurt mebrere in Fauerbacher Gemarkung liegende Aecker und eine Wieſe durch das Ortsgericht
0 5 aus Niederwöllſtadt in Lindheim, in Nidda aus Nidda, in Engelrod e. 0 verpachten. täglich 8½¼ Uhr Morgens in 10% Vorm. 1 Nachm 4½ Nachm. 8% Abends zum An⸗ 1 194% i 771 an der Wüftung, an Anſchluß an den aus Frank⸗ ſchluß an den Gieſſen⸗ Graf von Solms⸗Rö-. furt um 6“? Morg. abgehen⸗ Lauterb. Ellwagen. delbeim ſtoßend. den Eiſenbahnzug. Ee 5 wer g 5 5 246/13 76½¼ an der Weinſtraße ne- aus Engeliod, in Nidda, aus Nidda, in Lindheim, in Niederwöllſtadt 7 8 täglich 6˙ Ühr Mor g. 10 Vorm. 2 Nachm. 4% Nachm. 640 Abends zum Anſchluß
ben F. Helfrich. auf der Mittelhobl, ne⸗ ben Heinrich Ernſt.
im Anſchluß an den Lauterbach Gieſſener Eilwagen.
17/37.38 202
16/35.36 195% daſelbſt neben H. Rüb⸗ ſamen. 16/33.34 329% am Hollerbuſch neben der Pfarrei Fauerbach. 431 203 unter dem Städterweg, neben K. Berg. 671/119 31% Wieſe am Mühlfeld. Die Pachtbedingungen liegen bei mir zur Einſicht. Fauerbach II. im Auguſt 1857. Frankfurt a.
In Auftrag Großherzogliches Ortsgericht Fauerbach II. Der Vorſteher
an die um 7“ Uhr nach Frankfurt und um 7 nach Gießen abgehenden Bahnzüge.
Inftuenzpoſt von Lindheim nach Büdingen 10“ Vormittags. von Büdingen nach Lindbeim 3½ Nachmittags.
II. Botenpoſt:
a. zwiſchen Ortenberg und Selters: aus Ortenberg 11 Uhr Vorm. und 3½ Nachm.,
aus Selters 11½ Uhr Vorm. und 4 Nachm.
b. zwiſchen Grünberg und dem Einſchnitt in die Laubach⸗Licher Straße: aus Grünberg 3˙ Mrg.
zurück gegen 5 Uhr Morg. M. den 27. Auguſt 1857. General⸗Direction der Großherz. Heſſ. Poſten Müll e x- Schramm. dt. Ankelein.
S
Arbeitsverſteiger ung. [1454] Donnerſtag den 3. September, Mor⸗ gens 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe am Subconrektoratsgebäude nachſtehende Ar⸗ beiten an den Wenigſtnehmenden verſteigert, als:
1) Maurerarbeit,
2) Steinhauerarbeit,
3) Glaſerarbeit,
4) Schloſſerarbeit und
5) Dachdeckerarbeiten, ſowie
6) das Anliefern von 600 Ruſſenſteinen,
7„„ 5 Bütten Kalk und
8)„ 5„ 0,5 Ebklftr. Sand.
Friedberg den 29. September 1857.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender.
re [1455] Donnerſtag den 3. September, Nach- mittags um 4 Uhr, werden an Ort und Stelle von 16 Bäumen die Schmalz⸗ und Perlemutter⸗ Birnen und von 13 Bäumen die Süßapfel meiſtbietend verſteigert. Der Anfang geſchieht am neuen Thor. Friedberg den 29. Auguſt 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Den der
Grundſtücke⸗Verſteigerung.
[1457] Mittwoch den 9. September, Morgens um 9 Uhr, werden in hieſigem Ratbhauſe die Grundſtücke der Frau Anton Eich's Witlwe, in bieſiger und Fauerbacher Gemarkung liegend, einer freiwilligen meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt.
Flurſchütz Glockengießer iſt im Beſitz eines Verzeichniſſes der fraglichen Immobilien und iſt beauftragt, den Liebhabern dieſelben zu zei⸗ gen und auf Verlangen die nöthige Auskunft zu ertheilen.
Friedberg den 28. Auguſt 1857.
In Auftrag Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorfteher e e e
Arbeits Verſteigerang. 1458] Freitag den 4. September d. J., Vor⸗ mittags 10 Ühr, wird die Anfertigung von circa 5[◻OKlftr. Schichtenpflaſter, veranſchlagt zu 12 fl. 30 kr., an den Wenigſtfordernden auf unſerem Büreau in Accord gegeben.
Rodheim den 29. Auguſt 1857.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Rodheim e.
Verſteigerung. 11459] Donnerſtag den 10. September, Mor- gens um 10 Uhr, läßt Frau Georg Göring's Wittwe nachſtehende ihr eigenthümlich zuſtehende Immobilien einer freiwilligen meiſtbietenden Verſteigerung in hieſigem Rathhauſe ausſetzen,
als: O.⸗N. Fl. Nr. d. Grdſt. OKlftr. 1 2 328 12,5 Hofraithe in der
Stadt,
2271941 77 193 Grabgarten an der Skt. Leon⸗ bardskirche,
3 1 78 35 dafelbſt.
Friedberg den 28. Auguſt 1857.
In Auftrag Großberzogliches Ortsgericht Friedberg
Der Vorſteher B n dee er:
Schaafpferche-Verſteigerung. 1460] Freitag den 4. September, Morgens um 11 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe 5 10 Schaafpferche, welche den 5. September ihren Anfang nehmen, meiſtbietend verſteigert.
Friedberg den 28. Auguſt 1857.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender.
nach Gewinn, ſobald es in Verkürzung des Lohnes der Arbeiter ausgeführt werden ſoll, ganz beſonders nachthei— lige Folgen hat, wiewohl ich nicht verkenne, daß an ein— zelnen und ſogar an vielen Orten der Wetterau die Ar— beiter tüchtig bezahlt werden.
Wie wichtig in Deutſchland die Bevölkerung iſt, die der Landwirthſchaft und ihren verſchiedenen Nebenge— werben angehört— iſt allgemein bekannt. Aus dieſer Bevölkerung wird der Stamm der bewaffneten Macht ge— bildet und aus ihr ergänzen und erkräftigen ſich alle an— dern Stände. Wenn nun dieſer Stamm geſund, ver— ſtändig und tugendhaft iſt— gleich— oder annähernd gleich— dem Urſtamm, ſo iſt gewiſſermaßen die Gluͤck⸗ ſeligkeit des Staats und der Geſellſchaften geſichert, im Gegenſatz aber wird durch eine kränkelnde, dürftige, arme, deßhalb unzufriedene und am Ende laſterhafte ländliche Bevölkerung die Exiſtenz des Staates und der ſocialen Geſellſchaften ernſtlich gefährdet. Es kann nicht zweifel— haft ſein, daß die Alles vernichtende Armuth— Alles in Gefahr bringt! Die Landwirthſchaft wird von der Mehr— zahl der Bevölkerung Deutſchlands getrieben. Ich verſtehe
unter dieſer Mehrzahl diejenigen, die entweder eigenthüm—
lichen Ackerbau beſitzen oder Güter gepachtet haben, die kleinen Landwirthe, alſo die Bauern mit eingerechnet. Die— ſes ſind Unternehmer. Die Arbeiterklaſſe, die Taglöhner und das Geſinde gehört nicht hierher. Die Unternehmer müſſen nach der Natur der Sache erwerben, um eigene Unglücksfälle ertragen und die arbeitende Klaſſe unter— ſtützen, das heißt, durch Arbeit reſp. Verdienſt ernähren zu können. Wenn es nun auch als eine rühmliche Thatſache vor unſern Augen ſteht, daß in unſerer Wetterau an vielen Orten die Unternehmer ihre Arbeiter gut bezah— len, ſo trifft doch auch wieder Andere der Vorwurf, daß ſie durch Verkürzung des Arbeiterlohns ihren Erwerb
ausdehnen. Dieſes ſollte nicht ſein! Der Erwerb ſollte ſich nicht ausdehnen durch Verkürzung des Arbeitslohns, den die Arbeiter nothwendig erlangen muͤſſen, um die Zwecke ihres Daſeins als ſittliche Weſen zu erfüllen und eines gewiſſen Maaſes irdiſchen Gluͤcks theilhaftig zu werden, worauf der Menſch ein unveräußerliches Recht hat.
Den Lohn für die arbeitende Klaſſe allgemein feſt⸗ zuſtellen, läßt ſich unmöglich ausführen, weil die ländliche Bevölkerung in jeder Gegend andere Bedürfniſſe und Ge⸗ wohnheiten hat, die den Lohnſatz gewaltig verändern. Nach
1 Großherzoch 0 berzo⸗ Ot 3
Oſfenbeim Großherzog. Aepfel! 1463] Freitag 15 9 Uhr, zuſſehenden Aepfel ſchicdenen Abthel belſtigert werder Welletbrücke gem Oſſenheim Oroßherpogl
Arbeit 1404] Die heim verſſeigert rungen haben d
Termin zur auf Samſtag d 9 Uhr in loco men nochmals
die Material
die Planir welches den J macht wird.
Friedberg
Grummet (u465] Das nachbenannlen ſoll in Abtheilu
— beſſerer Auſi dem harten verdienen, da Nahrung, K tung anſchaf der Gottes tagnachmilte können. 7 verrichten, reiten, die die Kleider Vnichtunge auilie dur
Kindes U 8 über du fiiten,


