Bekanntmachungen von
Holzverſte gerung. 1683] Samſtag den 3. Mai, Vormittags um 9 Uhr, werden auf dem Bauernheimer Berg⸗ werke über 100 Stecken Eichen⸗ und Tannen⸗ Brennholz nebſt mehreren Haufen Zimmer⸗ ſpäne meiſtbietend verkauft; gleichzeitig werden auch mehrere Grubenſeile von verſchiedener Länge, zu Scheuer⸗ und Heuſeilen brauchbar, verſteigert.
Oſſenheim, den 20. April 1856. Der Rentmeiſter Weis.
DO Gulden L657] liegen in der Bauernheimer Kirchenkaſſe zum Ausleihen bereit. 5 Oſſenheim den 17. April 1856. Der Kirchenrechner Keller.
Mobiliar⸗Verſteigerung. [7101 Freitag den 2. Mai, Morgens um 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe nach⸗ ſtehende Mobilien meiſtbietend verſteigert, als: ein Sopha, eine Kommode, ein Kleiderſchrank, zwei Tiſche, ſechs Stühle, eine Anrichte, ein Spiegel und eine Lampe.
Friedberg den 26. April 1856.
In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Fr iedberg Großherzogliches Ortsgericht Friedberg
Der Vorſteher
B e e
Mobiliar⸗Verſteigerung. [711] Mittwoch den 30. April, Nachmittags um 2 Uhr, wird in der Wohnung des Bürgers und Schneiders K. H. Friedrich mit der Ver⸗ ſteigerung des Markus Hirſchſprung'ſchen Mo⸗ biliarnachlaſſes fortgefahren und kommen zum Ausgebot Mobilien verſchiedener Art.
Friedberg den 26. April 1856. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher SF e
Grasverſteigerung. [712] Montag den 5. Mai, Morgens um 9 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die ſtäd⸗ tiſchen Begraſungen für 1856 meiſtbietend ver⸗ pachtet und Nachmittags um 4 Uhr kommt an Ort und Stelle die Begraſung der Kunſtwieſe für das laufende Jahr zum meiftbietenden Aus⸗ gebot.
Friedberg den 26. April 1856.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg
B een die xi
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Fruchtverſteigerung. [7131 Dienſiag den 6. Mal, Nachmittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe von dem Speicher der milden Stiftungen 29 Malter, 2 Simmer, 2 Kumpf Korn und 23 Malter Gerſte, zweimalterweis meiſtbietend verſteigert.
Friedberg den 26. April 1856.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg
Bender. Edictalla dung. 7141 Anſprüche an den unter der Rechtswohl⸗ that des Inventars angetretenen Nachlaß des Jakob Köbel IV. von Oberwöllſtadt ſind Dienſtag den 1. Juli, Morgens, hier anzuzeigen, gegenfalls ſie ins Inventar nicht aufgenommen werden und bei der Nach⸗ laßabtheilung unberückfichtigt bleiben. Friedberg am 15. April 1856. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann.
Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. 17151] Die Verſteigerung der diesjährigen Gras⸗ und Kleeerndte auf den Böſchungen der Bahn findet ſtatt:
Im Bahnmeiſterbezirk Butzbach⸗ Nauheim, Freitag den 2. Mai, beginnt des Morgens um 7 Uhr an der Grenze bei Nauheim.
Im Bahnmeiſterbezirk Langgöns ⸗ Butzbach, denſelben Tag, beginnt des Nachmittags um 2 Uhr am Bahnhofe zu Butzbach.
Im Bahnmeiſterbezirk Gieſſen⸗ Langgöns, Samſtag den 3. Mai, beginnt des Morgens um 7 Uhr am Bahnhofe zu Langgöns.
Im Bahnmeiſterbezirk Gieſſen⸗ Lollar, den⸗ ſelden Tag, beginnt des Nachmittags um 2 Uhr am Bahnhofe zu Gieſſen.
Im Bahnmeiſterbezirk Lollar⸗Friedelhauſen, Montag den 5. Mai, beginnt des Morgens um 7 Uhr am Bahnhofe zu Lollar.
Gieſſen am 25. April 1856.
Der Großherzogliche Bahn⸗Ingenieur des Bahnbezirks Gieſſen Eicke meyer.
Bekanntmachung. [7161 Freitag den 2. Mai d. J., des Vor⸗ mittags um 10 Uhr, wird auf dem Büreau des Unterzeichneten die Anfertigung acht Stück neuer Subhſellien, eines Katheders und einer hölzernen Tafel in hieſige Schule wenigſtneh⸗ mend verſteigert. Oberwöllſtadt den 26. April 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Oberwöllſtadt Feuerbach.
Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen.
Bekanntmachung,
betreff. Verſteigerung von Holz und Ginſtern im Großherzoglichen Domanialwald Burg⸗ wald der Oberförsterei Oberrosbach.
717] In dem oben genannten Walddiſtrikte
werden an die Meiſtbietenden öffentlich ver⸗
ſteigert und damit Morgens 8 Uhr begonnen: Montag den 5. Mai d. J. im Schlag
Nr. XII.
1 Stecken Birken⸗, 7¾ Stecken Eichen⸗Scheit⸗
holz, 9 59 Stecken Birken⸗Eichen⸗, 4½ Stecken Nadel⸗
Prügelholz,
125% Stecken Birken⸗Eichen⸗, 3 ½ Stecken Na⸗ del⸗Stockholz,
2 Buchen-, 222 Birken⸗ und Eichen, 206 As⸗ pen⸗ und Nadel⸗Reisholzwellen⸗Hunderte;
7 Wagen ⸗Allerleiholz,
6 Eichenſtammabſchnitte zu Werk⸗ und geringem
Bauholz.
Dienſtag den 6. deſſelben M. in den Schlägen Nr. VII, XVII und XVIII, 11 Buchen⸗, 54 Birken⸗ und Eichen⸗ 83 As⸗ pen⸗ und Nadel⸗Reisholzwellen⸗Hunderte, 10 Fichtenſtangen zu Werk⸗ und Nutzholz; 1038 Gebund Ginſtern.
Zuſammenkunft und Anfang der Verſteige⸗ rung: am erſten Tag auf dem durch den Schlag führenden, die Wehrheimer⸗Babn genannten Weg; am zweiten Tag: im Fichtenbeſtand des Schlags Nr. X VIII.
Oberrosbach den 28. April 1856.
Großherzogliche Oberförſterei Oberrosbach Bingmann.
Holzverſteige rung.
7181] Freitag den 2. Mai d. I., Vormittags um 10 Uhr, ſollen in dem Beienheimer Ge⸗ meindewald, Diſtrikt Klingefuß:
51 Stecken Buchen⸗Scheitholz,
28 15 17 Prügelholz, 23„„ Stockholz, 56„„ Reiſer, 10„ Weiden⸗„ 1 Stamm Buchen⸗Werkholz= 79 Cbf. haltend,
an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt auf der Forſtſchneiſe. Beienheim am 25. April 1856.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Beienheim Muth.
„Und Du weißt wohl, daß das ſchon geſchehen iſt, nicht wahr?“ frug der Jäger weiter, in deſſen Augen ein „Du haſt Dich all Deiner Vortheile bedient, um ſie fuͤr Dich einzunehmen und ihr Herz nach Ich habe von jeher nichts ge⸗ kannt, als in meiner innerſten Seele zu leiden und zu ſchweigen, während Du zu reden und zu ſchmeicheln wuß⸗ teſt. Ich lag Tag und Nacht droben in den Bergen und konnte nichts als ein Stück Schwarzbrod in's Haus ſchaf— fen, während Du mit Deinen geſchnitzten Bechern und mit Deinen Geſchenken daher kamſt— hab' ich's doch geſtern Abend mit eigenen Augen geſehen! Aber Du wirſt doch nicht ungefähr glauben, daß ich mir mein Glück ſo
düſtres Feuer glühte.
Deiner Seite hinzuziehen.
ſtehlen laſſe, ohne mich zu rächen?“
„Was willſt Du damit ſagen?“ rief Uli erbebend
und ſprang auf.
Hans aber faßte ihn am Arm und drückte ihn wieder N i„Horch,“ ſagte er,„ich habe mit Dir an einem Ort reden wollen, wo uns Niemand ſtören konnte, darum hab' ich Dich hier heraufgefüͤhrt. Nun merke Dir aber wohl, was ich Dir jetzt ſagen werde: Vreneli muß mein werden,— muß, hörſt Du wohl!—
auf ſeinen Stein nieder.
lung gehen läßt.
ſie muß mein Weib Ich will ſie haben um jeden Preis, und wenn Einer ſie mir nehmen wollte, ſo würde ich ihn umbringen, und wär' er mein Freund oder gar mein Bruder! Vreneli im Stillen gut und hab' mir's heilig und theuer gelobt, daß ich's zu meinem Weibe machen will, und ich nehme dieſen Gedanken mit herauf in's Gebirge und er leiſtet mir Geſellſchaft, und hier oben plaudere ich in Ge⸗ danken mit dem Mädel und ſie iſt Freude und mein Glück!— Glaub' mir, Uli, komm mir nicht in's Gehege, Gott im Himmel! es gibt ein Unglück!
„Was Du da ſagſt, Vetter,“ erwiderte Uli mit ei⸗ niger Gemüthsbewegung,„das kommt nicht aus Dir ſel⸗ ber; das ſpricht vielmehr der Teufel aus Dir, der Dich in Verſuchung führen und in's Verderben locken will. Laß den lieben Gott gewähren, der kann Alles am beſten lenken; wer weiß ob er nicht in Kürze Deine Wünſche in Exfül⸗ Du kennſt ja den Preis, der auf Vre⸗ nelüs Hand geſetzt iſt— wer einen Gemſenkaiſer nach Hauſe bringt, der bekommt ſie zum Weibe.
werden, komme auch was da wolle. ſo wahr ich meiner Mutter Sohn bin,
Seit ſechs Jahren bin ich dem
meine einzige
zerſtöre meine Hoffnungen nicht, bei
Wenn nun
IV 346, IV 50 46, V 100,
V 22, V 303, 28, M 120, U. 10, N 2 J. 324, VII 50, VI VI 177, VI? 258, VII 288,
154, XVIII 16 XVIII 264, X 307, XVIII 430 XVIII eIS, XV 867, XIX Is, 132, XIX Iög, 200, XIX 220, 419, XIX 4,
703, XIX S0, 882, XIX S86,
Jeder von un zu erlangen, von uns das oben beeilt he ſich allein, Hans „Aha, ich ve deſt Du ſein. Arrich biet:„Du Suden Ms zu dieden. 2 eigentlich an Vertrauen waltet!/


