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Lochmann gehörenden Immobilien, wie ſolche im Intelligenzblatt Nr. 69 und 70 l. J., Inſerat 1436, näher bezeichnet ſind, einer meiſtbietenden
öffentlichen Kenntniß bringt, daß Rechtsgeſchäfte mit Konrad Glaum nur unter Zuſtimmung der Curatoren Gültigkeit haben, werden die Gläu— biger des Konrad Glaum aufgefordert, ibre
Verſteigerung ausgeſetzt. Forderungen bei Meidung der Nichtberückſichti⸗
gung bei Regelung des Vermögensſtandes im In Termin Großherzogliches Donnerſtag den 20. November d. J., 0
Vormittags, Be
Friedberg, den 25. Okt. 1856.
Der Vorſteher
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Ein herzliches Lebewohl [1716] Allen, denen wir es, wegen Kürze der Zeit, nicht mehr perſönlich ausſprechen konnten.
Ockſtadt, 28. Okt. 1856. Penſ. Rentamtmann Angerer mit Frau.
Auftrag: Ortsgericht Friedberg.
n Derr.
dabier anzumelden.
Butzbach, den 21. October 1856. Großherzogliches Landgericht Butzbach Ebel, Dr. v. Schmalkalder,
Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor.
Grundſtück⸗Verſteigerung. 117071 Freitag den 12. Decbr., Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe nachbe— zeichnetes, dem hieſigen Bürger Johann Philipp Jung gehörendes Grundſtück meiſtbietend ver—
eintreten.
Handwerkerſchule zu Friedberg. 11710] Sonntag den 2. November, Vormit— tags 11 Uhr, werden die Prämien fürs abge— laufene Schuljahr vertheilt und zugleich neu ein tretende Schuler aufgenommen. Meldende können erſt im Monat Mai k. J.
Rheinbaieriſche Kaſtanien L703] bei W. Fertſch.
In C. Bindernagel's Buchhandlung
Später ſich in Friedberg ſind ſtets zu haben
ſteigert, als: Fl. Nr. d. Grdſt.[OKlft. 2 103 51 Grabgarten, Liebfrauen⸗ gärten. Friedberg, den 24. Okt. 1856. In Auftrag: Großberzoglichen Landgerichts Friedberg: Großyperzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher nder r 8 Die Hofraithen⸗ Verſteigerung. 11708] Montag den 3. Nobbr., Morgens um 11 Uhr, werden in hieſigem Ratbhauſe nach⸗ ſtehende, der hieſigen Judengemeinde gehörende Hofraithen einer freiwilligen meiſtbietenden Ver— ſteigerung ausgeſitßt, als:
Bürger⸗
11711] Den verehrlichen Geſellſchaftsmitgliedern zur Nachricht, daß die Damen-Caſinos Sonntag den 2. November im Gerlach'ſchen Lokale beginnen. Auf dem Theater wird gegeben Herr Hampelmann ſucht ein Logis,„„ Lokalluſtſpiel in fünf Bildern. Anfang der Vorſtellung pracis 7½ Uhr Abends. wöchentlichen Caſinos werden in ge— wöhnlicher Weiſe im Caſinolokale Ph. Windecker abgehalten und nehmen Mitt⸗ woch den 5. November ihren Anfang. Friedberg den 26. November 1856.
Friedberg 1 0 Oktober 9 Geſtempelte Oer Vorſtand des Gewerbvereins 2 G. Trapp II. Frachtbriefe Caſind. 2 für den
mitteldeutſchen Eiſenbahnverband. per Buch 26 kr.
Der neueſte
Fahrtenplan der Eiſenbahnen, Dampfſchiffe,
bei Herrn
Der Vorſtand: G. F. Nau.
O.⸗N. Fl. Nr. d. Grdſt. Ul.
0 5 7 u. ſ. w. u. ſ. w. 1832 496 37, ½ Hofraithe in 25, Ge ſucht.. b 11712] Eine brave Dienſtmagd wird von 5 2 a ee einem Oeconomen in der Nahe von Friedberg Weſtentaſchen⸗Format. rente 5 kr. 3 hl. geſucht. Zu erfragen bei der Exp. d. Bl. Preis 3 kr. 2 2 496 3/0,/ Hofraithe in 8 der Judengaſſe. Gibt h 5 1 i übzeidß: ildungs⸗[1713] ſind gegen Unterpfand in liegenden Gü⸗ Geld⸗Cours kene 5 kr. 2 5 9s rn auszuleihen bei Frankf 5 Fetepor t den 25. 1650. 2 bl. Leidhecken. L. Selz a m. Frankfurt, am 25. Oktbr. 1856. In Auftrag: N Zu verkaufen Mffloſen f fl. 9 38% 39½ Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 97 8 Friedrichsd' oer e 9 3334 Der Vorſteher 1 18 Zug- und Ackerpferd ſteht Holländische 10 fl. Stücke„ 9 4344 Bite ne d ee 8 8 ae Rand⸗Ducaten. 55 f 9. 20 Franfune„ 918-19
Immobilien-Verſteige rung. 11709] Donnerſtag den 30. l. M., Morgens um 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die zum Nachlaß der dahier verſtorbenen Philippine
[715] werden geſucht C. Diehl II.
Zwei tüchtige Schneidergeſellen
Engliſche Souverains..„11 38-42 Preußiſche Tbaler. 5WFß8(ũ ĩÜ[2:ĩ Preußiſche Caſſenſcheine.„ 1 44½¼%½ F
von Schneidermeiſter
großer Theil der Geſellſchaften hat das Geld in Berg⸗ werksbauten angelegt. Dieſe verſprechen einen großen Gewinn und eine ſehr erfreuliche National-Bereicherung, ſind jedoch für jetzt noch nicht ſo weit, daß ſie etwas einbringen. Man befindet ſich augenblicklich in der Zeit der Anlage, in der Zeit der Ausſaat, der Gewinn, die Ernte kann naturgemäß erſt ſpäter erfolgen. Dies iſt unſerer Anſicht nach ein Umſtand, der ein günſtiger, nicht ein übler zu nennen iſt. Die Geſellſchaften haben aber auch Papiere ausgegeben, von denen erſt zehn Prozent einge— zahlt wurden. Dies hatte die natuͤrliche Folge, daß Jemand, der hundert Thaler anlegen wollte, nicht eine Aktie von dieſem Werthe kaufte, ſondern zehn Aktien nahm, und mit dem Vorſatz nahm, dieſe Aktie wieder zu ver— kaufen, wenn er Geld braucht oder weitere Einzahlungen machen ſoll. Hierdurch hat es ſich von ſelbſt ergeben, daß beim natürlichen Geldmangel am Ende des vorigen Quartals Viele ihre Aktien wieder verkaufen wollten und ſomit den Preis derſelben ſehr niederdrückten.—
Dies ſind in unſern Augen die natürlichen Ur⸗ ſachen, daß die Papiere in neuerer Zeit ſehr geſunken ſind,
und die Folge davon iſt, daß derjenige, der wirklich Geld beſitzt, ſehr vorſichtig in Darleihen deſſelben wird.
Man kann es einem Kapitaliſten nicht verdenken, wenn er ſich ſagt: ich kann in jetziger Zeit, wo die Leute viel an Aktien verlieren müſſen, mein Geld nicht leicht in fremde Hände geben; denn ich weiß nicht, ob ſich nicht mein Gläubiger zu tief in Aktien-Speculationen eingelaſſen hat.— Die natürliche Bedenklichkeit des Kapitaliſten ver— mehrt alſo den Geldmangel im Bankiergeſchäft.
Iſt aber dieſe unſere Anſicht richtig, ſo wird man uns auch Recht geben, wenn wir behaupten, daß dieſe Kriſis ſofort weichen wird, wenn erſt einige Zeit vergangen iſt, wo wieder die Kapitalien ſich ſammeln und die Soli— dität ſich feſter geſtellt hat.
Verſchiedenes.
In Baden ſieht man immer mehr ein, daß der Acker bau bei weitem beſſer lohnt, als der ſo precäre Weinbau, und rodet ohne Gnade alle Weinberge aus, welche ſich auch nur einigermaßen zum Feldbau eignen. Gewiß ver⸗


