Ausgabe 
21.3.1856
 
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Holz⸗Verſteigerung. [455] Künftigen Freitag den. 28. März, Nach⸗ mittags präcis 2 Uhr, ſollen in dem Domanial⸗ Walddiſtrikt Iſenburger-Feld, im Hohenberg in der Nähe von Leidhecken, nachſtehend verzeich⸗ nete Holzſortimente öffentlich verſteigert werden: Eichen⸗Prügelholz= 27 Stecken,

Stcockholz= 22%

Reisholz= 68 75

Stammholz 4 Stämme mit 47 Cbf.

Zahlungstermin iſt Ende Juni. Bingenheimer Forſthaus den 18. März 1856.* a

Großherzogliche Oberförſterei Bingenheim

v. Gall.

Bolz der fte ig ere eng. 14561 Dienſtag den 1. April l. J., Vormit⸗ tags 9 Uhr anfangend, wird in hieſigem Stadt⸗ wald, Diſtrikt Pfingſtweide, nachverzeichnetes Gehölze meiſtbietend verſteigert: N

86 Stecken Eichen⸗ und Birken⸗Scheitholz,

60 Aaopen-⸗Scheitholz,

50% Eichen- u. Birken⸗Prügelholz, 35 Aspen⸗Prügelbolz,

4 Buchen⸗Stockholz, 120% Birken⸗ u. Eichen⸗Stockholz, 44 Kiefern⸗Stockholz,

58 Aopen⸗ 7

250 Wellen Buchen Reisholz,

4000 Birken- u. Eichen⸗Reisholz, 3075 Kiefern⸗Reisholz,. 2200 Aspen⸗ 7

30 Stück 321 Cbfß. Eichen⸗Stammholz, 8 124 Birken⸗ 1

25 5323, f, Kiefern⸗ 5 1 17 Eichen ⸗Stangenholz, 75 7 26 Buchen- 7

10 Eichen-Pflugsrehe und Wetter. Die Zu ſammenkunft iſt in der Espaerſtraße. Butzbach den 18. März 1856,

Großherzogliche Bürgermeiſterei Butzbach

Seippel.

Eichenlohrinden-Verſteigerung. [457] Das diesjährige Ergebniß der Eichen⸗ Lohrinden im Holzhauſer Gemeindewald von circa 400 Centner ſoll Freitag den 4. April l. J., Vormittags 11 Uhr, auf hieſigem Rathhauſe verſteigert werden.

Holzhauſen den 17. März 1856.

Großherzogliche e Holzhauſen

1e d.

Hlolzverſtei gerung. 14581 Dienſtag den 25. d. Mts., Vormittags um 10 Uhr anfangend, werden in dem Ge

104

meindewald Fauerbach J., Diſtrikt Heide, nach folgende Holzſortimente unter den bei der Ver- ſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedin⸗ gungen verſteigert:

2 Stecken Buchen⸗Scheitholz,

1%½ Prügelholz, N Buchen⸗ und Birken⸗ Stockholz,

1725 Stück dergleichen Wellen,

10575 Ginſter⸗Wellen.

Gegen genügende Bürgſcheine wird das Holz bis Martini d. J. geborgt.

Fauerbach J. den 17. März 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Fauerbach J. Phil i pe s Lohrinden⸗Verſteigerung. 1459] Die Verſteigerung der Lohrinden aus dem Gemeindewald Niedermörlen, Oberför ſterei Oberrosbach, Schlag Nr. II., 18jähriger Stockausſchlag von eirca 258 Centner, ſoll nach der am 3. April 1856 im Trapp'ſchen Gaſthauſe zu Friedberg von Großherzoglichem Forſtamt anberaumten Lohrindenverſteigerung Vormittags 10 Uhr ebendaſelbſt abgehalten

werden.

Es wird auf Verlangen den Steigliebhabern der Schlag Nr. II., worin ſich die Erndte be⸗ findet, von dem Gro ßh. Förſter Schnauber auf dem Forſthauſe Winterſtein vorgezeigt.

Niedermörlen, den 19. März 1856. Großherzogliche eee Niedermörlen

e y.

Holzverſtei gerung. [460] Mittwoch den 26. d. M., Vormittags 10 Uhr anfangend, werden in dem hieſigen Ge meindewald, Diſtrikt VI Alterheegwald ꝛc., Ab- theilung 2 und 3, folgende Holzſortimente, als:

Stecken Buchen-, 4% Stecken Eichen-,

1/8 Stecken Aoͤpen⸗, Stecken Nadel-

Prügelholz,

14% Stecken Buchen⸗, 1 Stecken Nadel⸗ Stockholz,

1554 Wellen Buchen⸗, 200 Wellen Eichen⸗ Birken⸗ und 512 Wellen Aspen-Nadel⸗ Reiſerholz,

4 Stämme Nadelholz, bis 7 Durch⸗ meſſer und 16 bis 36 Länge,

1 Stange Buchen und 75 Stangen Nadelholz, unter den im Termin eröffnet werdenden Be dingungen an Ort und Stelle öffentlich meiſt bietend verſteigert.

Niederrosbach den 17. März 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Niederrosbach

Jo tt.

Arbeits⸗Verſtelgerung zu Wohnbach.

[461] Montag den 31. l. M., des Vormittags um 10 Uhr, ſollen in dem Rathhaus der Ge⸗ meinde Wohnbach nachſtehend verzeichnete Ar⸗ beiten und Lieferungen unter den bei der Ver⸗ ſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedin⸗ gungen an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden:

A. Wegbauarbeiten an dem Weg nach

Berſtadt.

1) Planirarbeit, veranſchlagt zu 321 fl. kr. 2) Erbauung der Durchläſſe, 98 7 3) Chauſſirarbeit 60 4) Brechen, Fahren, Aufſetzen und

Zerſchlagen von 3 Cbklftr. Ba⸗

ſaltſteinen 88.5% 30 5) Handarbeiten 15% B. Straßenbauarbeiten im Ort Wohnbach. 6) Maurerarbeit, veranſchl. zu 122 fl. 44 kr. 7) Planir- u. Chauſſtrarbeit/ 40 8) Pflaſterarbeit 42 9) Grabenarbeit 56% 10) Brechen, Fahren und Aufſetzen

von 4 Cubikklftr. auserleſenen

Mauerſteinen aus den Sand⸗

ſteinbrüchen bei Rockenberg 232, 110) Brechen, Fahren und Auſſetzen

von 6,5 Coklftr. Baſaltſteinen

aus den Wohnbacher Brüchen 110, 12) Lieferung von 100 laufende

Fuß Deckplatten a 40 13) Lieferung von 23 Bütten Kalk 5730 14) Anfuhr von 2,7 Cbklft. Sand 33 36 15) Denſelben zu meſſen 4% 3 16) Lieferung von ca. 2070 Pfund

gußeiſernen Brunnenröhren,

Zoll Durchmeſſer und 3

Linien Wandſtärke 172 30 17) Legen und Verkitten derſelben

inel. Lieferung von Talg, Harz

und Hanf 48

Villingen, den 19. März 1856.

* 2 7

. 7

N G. Pfarrer, Bauaufſeher.

Eine Ladeneinrichtung

[4621] iſt zu verkaufen. Wo ſagt die Expedition.

Kleeſamen, [463] deutſcher wie Luzerner, in beſter Qualität bei Ph. Dan. Kümmich.

die Eiszacken der Gletſcher lange Franzen eingeriſſen hat ten, und einen vom Regen fuchſig gewordenen Filzhut. An ſeiner Hüfte hing das Handbeil, womit er ſich auf dem Gletſchereis in den beſchneiten Gehängen Stufen ein zuhauen pflegte, der Kugelhammer von Buchsbaumholz, den er zum Laden nöthig hatte, und die lederne Waidtaſche mit ſeinem Schießbedarf. Einen langen Sack von derber ungefärbter Leinwand, den er zuſammengerollt hatte, war von der linken Schulter zur rechten Hüfte herüberge bunden.

Er war raſch und heftig eingetreten, blieb mitten in der Stube ſtehen und ließ den ſchweren Kolben ſeines Gewehrs dröhnend auf den Boden fallen. eutter Trine bemerkte augenblicklich, daß er kein Jagdglück gehabt hatte. Ohne darüber ein Wort zu verlieren, winkte ſie Vreneli, das Feuer wieder aufzuſchüren, und ging nach einem Speiſe ſchränkchen, um das Nöthige zu dem Gedeck und Abend brod für den Ankömmling zu holen. Erſt jetzt ward der Jäger Ulrich's Anweſenheit gewahr.

Grüß' Dich Gott, Hans! bewillkommnete Uli ſei nen Vetter und trat auf ihn zu.

Dieſer gab keine Antwort, ſondern blickte ſich raſch

nach Vreneli um, deren Augen gar nicht von dem Holz ſchnitzer ließen. Ohne ein Wort zu erwidern, trat er an deu Herd, hing ſeine Buͤchſe an die Wand, ſetzte ſich auf den Holzklotz, der neben dem Herde ſtand und ſtreckte ſeine froſtſtarren und beeiſten Füße vor der Flamme aus. Uli war zwar an das wortkarge mürriſche Weſen ſeines Vet ters gewöhnt, aber dießmal ſchien er doch etwas betroffen darüber, ſetzte ſich auf die andere Seite des Herdes, lehnte den Rücken an die Wand, verſchränkte die Arme und ſchaute den Vetter an.Die Gemſen ſcheinen nicht mehr zahlreich zu ſein auf Euren Almen da droben, ſagte er mit einem leichten Anflug von Hohn,wenn der Vetter Hans gerade ſo wieder heimkommt, wie er ausgezogen iſt!

Hans zuckte die Achſeln und verſetzte geringſchaͤtzig: Wer hat denn Dir jemals geſagt, daß es viele Gemſen auf den Almen gibt, wann ihnen das Thauwetter erlaubt, ihre Aeſung auf den ſteilſten Hörnern und Zacken zu finden?

Aha, der Vetter hat ſie dort droben auf den Zacken nicht aufſuchen wollen? forſchte der Holzſchnitzer weiter.

Hans warf ihm einen grimmigen Blick zu, wandte ſich ab und ſagte mit einem gewiſſen Stolze:Ich komme ſoeben von den Schreckhörnern herunter.

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