zählig; Bart: blond, raſirt; Kinn und Geſicht: lang; Farbe: rechten Backen vor dem Ohre und eine dergleichen an demſelbe
Kleidung:
Bekannt m Am 11. d. M. iſt zu Roßdorf, im Kreiſe Hanau, aufgegriffen worden, welches ſich taubſtumm ſtellt.
Friedberg am 18. März 1856.
102
Strümpfe weiß angeſtrickt, defekt,
½,; Haare: ſchwarzbraun; Stirn: hoch, ſchmal,
auem baumwollenem ungebleichte Hoſe, als Unterhoſe,
a chung. 0 das uachſtehend ſignaliſirte unbekannte männliche Individuum
Signalement: Alter: etwa 25— 30 Jahre; Größe: 5“ 4 bedeckt; Augenbraunen: ſchwarz; Augen: graublau; Naſe: kurz, ſtumpf, eingebogen; Mund: groß; Zähne: geſund, voll-
blaßgelblich; beſondere Kennzeichen: eine Blatternarbe am n Backen unten.
eine geflickte Jacke von graublauem Beidergewand defekte Hoſe von naturfarbenem Tuch, eine defekte Weſte von hellgr graue Unterjacke, eine grobleinene graue, altes leinenes Hemd, ein Paar lange wollene
„an beiden Vorderärmelm neu geflickt, eine ſehr
Zeug, eine defekte geſtrickte (wie aus einer Strafanſtalt herrührend) ein
ein Paar ſtarke rindslederne Schnürſchuhe.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg
Müller.
Bekanntmachungen von Behoͤrden und
Bekanntmachung. 1401] Donnerſtag den 27. März d. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr anfangend, werden vor dem hieſigen Rathhauſe nachverzeichnete ſtädtiſche Baumaterialien und abgängige Requiſiten, als: mehrere Hundert lange und kurze Dachdiehle, noch ziemlich neu von der Fruchthalle herrührend, in ſchicklichen Abtheilungen, ſodann alte Eimer, Ketten, Schwung⸗ und Triebräder von den Leierbrunnen, eine große Parkhie altes Schmied⸗ eiſen, mehrere hölzerne Brunnen oder Pumpen⸗ röhren, zwei noch brauchbare Ofen, ein altes eiſernes Uhrwerk mit einer Glocke und verſchie⸗ denes noch brauchbares Holzwerk öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert. Friedberg am 12. März 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender.
Verſteigerung von Maurerarbeiten und Materiallie- ferungen.
1403] Donnerſtag den 27. März, Vormittags 10 Uhr, wird in dem Gaſthaus zur Stadt Frankfurt dahier die bei Aufführung eines Stücks Mauer in dem hieſigen Rentamtshof erforder⸗ liche Maurerarbeit und das Material an die Wenigſtfordernden öffentlich verſteigert.
Der Maurerarbeitslohn iſt veranſchlagt zu 45 fl. 4 kr.
Die Lieferung von 2½ Cubikklafter Mauer⸗ ſteinen, 16 Bütten Kalk und J Cubikklafter
1402
in nachfolgenden Terminen,
Privat⸗Anzeigen.
Fruchtverſtei gerungen.
J Die 18551 Fruchtvorräthe des Großberzoglichen Rentamtes Nidda kommen: 1) Von dem Speicher zu Bingenheim bei Gaſtwirth Winter daſelbſt,
2 17 57 1
zu Nidda auf dem Rathhauſe daſelbſt, jedesmal Morgens um 10 Uhr, zur öffentlichen Verſteigerung.
— 5 a Verſteigert werden Ordn.⸗[Von dem Speicher l ſeeig Nr zu der Waizen Korn Gerſte Hafer Verſteigerung 1858. In Mtr. Mite. Mitr. 1 Bingenheim Montag den 31. März, 16(113 135 37 2 Nidda Dienſtag den 1. April— 43 13 31 3] Bingenheim Montag den 5. Mai 16 43 135 37 4 Nidda Dienſtag den 6. Mai— 43 1331 5 Bingenheim Montag den 2. Juni 1 135 37 6 Nidda 1 Dienſtag den 3. Juni— 43 13 31 Bingenheim den 7. März 1856.
Großherzogliches Rentamt Nidda oe
217
im D
Mauerſand wird einzeln veraccordirt. Friedberg den 6. März 1856. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg Süffert.
Holzverſteigerung.
[433] Montag, den 31. d. M., werden in den Diſtrikten„am Rabenneſt und Mörler-Unter“
117 Stecken Buchen⸗, Eichen⸗, Birken⸗ und Aſpenprügelholz,
250 Stück dergleichen Wellen und
13½% Wagen allerlei Holz
an den Meiſtbietenden verſteigert. Die Verſteigerung beginnt Vormittags 9 Uhr
iſtrikte„am Nabenneſt.“
Ockſtadt, am 13. März 1856.
Freihl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt An g e re
Main ⸗ Weſer⸗Eiſen bahn. 14521 Die Lieferung von 1600 Stück Kiefern⸗ wellen ſoll auf dem Submiſſionswege vergeben werden und iſt Termin auf den 1. April J. J., Morgens 10 Uhr, feſtgeſetzt.
Die Bedingungen find bei Großherzoglicher Materialverwaltung dahier einzuſehen.
Gieſſen den 15. März 1856.
Großherzogliche Magazins⸗Commiſſion. In Verhinderung des Vorſitzenden:
Daudt, Maſchinenmeiſter.
Die Lerche ſtieg am Oſtermorgen Empor ins klarſte Luftgebiet,
O ſter morgen. Wacht auf ihr trägen Menſchenherzen,
Und ſchmettert hoch im Blau verborgen
Ein freudig Auferſtehungslied.
Und wie ſie ſchmetterte, da klangen Es tauſend Stimmen nach im Feld: Wach auf, das Alte iſt vergangen,
Wach auf du froh verjüngte Welt!
Wacht auf und rauſcht durch's Thal ihr Bronnen
Und lobt den Herrn mit frohem Schall!
Wacht auf im Ihr grünen Halm' und Läuber all!
Ihr Veilchen in den Waldesgründen, Ihr Primeln weiß, ihr Blüten roth, Ihr ſollt es alle mitverkünden:
Die Lieb iſt ſtärker als der Tod.
Frühlingsglanz der Sonnen
Ihr
Die ihr im
Winterſchlafe ſäumt,
In dumpfen Lüſten, dumpfen Schmerzen Ein gottentfremdet Daſein träumt.
Die Kraft des Herrn weht durch die Lande Wie Jugendhauch, o laßt ſie ein!
Zerreißt wie Simſon eure Bande,
„Und wie die Adler ſollt ihr ſein. Wacht auf ihr Geiſter, deren Sehnen
Gebrochen an den Gräbern ſteht,
Ihr trüben Augen, die vor Thränen
Ihr nicht des Frühlings Blüten ſeht; Ihr Grübler, die ihr fernverloren Traumwandelnd irrt auf wüſter Bahn— Wacht auf, die Welt iſt neugeborenz Hier iſt ein Wunder, nehmt es an!
ſollt euch all des Heiles freuen,
Das über euch ergoſſen ward, Es iſt ein inniges Erneuen Im Bild des Frühlings offenbart.
Was
Jung wird das
dürr war grünt im Wehn der Lüfte, Alte fern und nah,
Der Odem Gottes ſprengt die Grüfte— Wacht auf! der Oſtertag iſt da.
Emanuel Geibel.
in Conta Ba 1
mn G. Ullmann
J. B55 Aſſtt in Ehiſtan Ar und 10! Dermalen dieſe Immobili veräußernde nicht nachweiſt Antrag alle, die erwahnten zu deren Ahe Rechtonachtheile Urkunden werd nag des Etwer resp. im Nach den wird.
Friedberg Otoßt
8 von Baar
40] Samfſa 10 Ur, ſollen
—
De
Vrenel ruf aus, we ſpruch einz bittrem Unt hat Dich n Moitlob hier wuhaten und erfahren wo ter steg. Tochter milie zubri
„Unt angenomm, fragte Uli;
an die Groß Poſten und genheit wir dann ihr;
ts ſch an


