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s e 6 Pfänder ⸗Verſteigerung. 116199 Eingetretener Hinderniſſe wegen werden nicht an dem früher beſtimmten Tage, ſondern Montag den 27. Oktober ünd den folgenden Tag, Morgens 9 Uhr anfan⸗ gend, in hiefigem Rathhauſe die bis zu dieſem Termine die Verfallzeit erreicht habenden und nicht ausgelöſten eder renovirten Pfänder, be ſtehend in Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Weiß⸗ zeug, Herren⸗ und Frauenkleidern, öffentlich meiſt⸗ dietend verſteigert. 5 Die Auslöſung und Renovation der Pfänder findet nur an den hierzu beſtimmten Tagen, Montag, Mittwoch und Samſtag, ſtatt, und wird noch ausdrücklich bemerkt, daß nur bis um 13. Oktober l. J. die betreffende Auslö⸗ 156 und Renovation geſchehen kann, da das Pfandlekal vom 14. Oktober bis zum Schluß der Verſteigerung geſchloſſen bleibt. Friedberg den 27. September 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg 222. Bender. Immobiliar⸗Verſteigerung. 11574] Donnerſtag den 13. Nobr. l. J, Mor⸗ gens um 11 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ bauſe die den Friedrich Jakob Schäfer'ſchen Ehe⸗ leuten dahier gehörenden Immobilien meiſtbie⸗
tend verſteigert, als: O.⸗Nr. Pag. u. Flur. Nr. Klftr.
r. 1 14,84 1 9 157 ¼ Hofraithe in der Stadt, 5272„ 19 13% O Grabgarten daſ. 3 241/66 1 24 207 Grabgarten in 4„ 123 129 der Stadt.
Friedberg den 27. September 1856. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher Bein d. e r.
Verſtei gerung. 116201 Donnerſtag den 16. Oktober, Morgens um 9 Uhr, werden in hieſigem Rathbauſe in Auftrag der Friedrich Hilbrecht'ſchen Familie dahier die denſelben gehörenden Grundſtücke, be⸗ ſtehend in circa 25 Morgen, von welchen zwei Parzellen in der Gemarkung Fauerbach II. liegen, benebſt einer Scheuer neben Kaspar Staubi in der Seegaſſe meiſtbietend freiwillig verſteigert.
Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. 4
Nach geſchehener Güterverfteigerung werden dem Meiſtgebot ausgeſetzt: I friſchmetkende Kuh, N 1. trächtige Kuh, f 1 trächtiges Rind, 2 kleine Rinder nebſt zwei Mutterſchafen, von 2 Parzellen die Rangen⸗ und weiße Rüben⸗Ernte.
ſchüzen im Beſitz von Verzeichniſſen der zu verſteigernden Parzellen find, mit dem Auftrag, den Steigliebhabern jede gewünſcht werdende Auskunft zu ertheilen. Friedberg den 7. Oktober 1856. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher „ nd( 1.
Verkauf der alten Thurmuhr auf der Burgkirche zu Friedberg. [1605] Der Verkauf obiger Uhr ſoll Montag den 20. Oktober, Vormittags 10 Uhr, im Gaſt⸗ hauſe zur Stadt, Frankfurt dahier im Wege öffentlicher Verſteigerung vorgenommen werden. Die vorherige Beſichtigung der Uhr iſt zu jeder
Zeit ermöglicht. Friedberg den 2. Oktober 1856. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg SM Een.
(Butzbach.) Ankauf von Lebensmitteln. 16281 Freitag den 17. d. M., des Vormit⸗ tags um 10 Uhr, ſollen in hieſiger Caſerne die Bedürfniſſe an Kartoffeln, Bohnen, Erbſen, Linſen und Sauerkraut für die Menagen der bieſigen Garniſon mittelſt Verſteigerung an den Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden. Butzbach den 7. Oktober 1856. In Auftrag des Verwaltungsraths: Cellaxrius, Oberquartiermeiſter.
Bekanntmachung.
Betreffend: Die Verlooſung von Partial⸗
obligationen der Gemeinde Altenſtadt zur
Rückzahlung am 31. December l. 3. [1593 Bei der heute ſtattgehabten Verlooſung der Partialobligationen der Gemeinde Alten- ſtadt wurden die folgenden Nummern zur Rück⸗ zahlung beſtimmt: Nr. 78 und 88* 200 fl.= 400 fl. „ 104. 113. 114. u. 117 à 100 fl.= 400 fl.
Die Inhaber derſelben werden hiermit auf⸗
gefordert, dieſe Kapitalien gegen Rückgabe ver
Schließlich wird bemerkt, daß die beiden Flur⸗
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Obligationen und der noch nicht fälligen Zins. coupons, am 31. Dezember l. J. bei der hie⸗ ſigen Gemeindykaſſe in Empfang zu nehmen. indem von dem 1. Januar 1857 an dex Zinz ſenlauf von dieſen Nummern aufhört. Altenſtadt, den 29, September 1856.
Großherzogliche Bürgermeifſerei Altenſiadt.
Kreuder.
Oeffentliche Aufforderung. 11588] Die Erben des im Jahre 1824 kinder⸗ los verſtorbenen Johannes Schmidt in Langen⸗ hain haben deſſen Immobiliarvermögen zur Ver⸗ äußerung gebracht, können jedoch das Eigenthum hierzu urkundlich nicht nachweiſen. welche Anſprüche an dieſe Immobilien, deren nähere Bezeichnung aus dem dahier offen lie⸗ genden Flurbuchsextracte erſehen werden kann, ſind innerhalb 6 Wochen dahier geltend zu ma⸗ chen, widrigenfalls die Kaufbriefe beſtätigt wer⸗ den und deren Eintrag in das Mutationsver⸗ zeichniß verfügt wird.
Butzbach, den 27. September 1856.
4 Landgericht Butzbach
bel,
Muth, Landrichter. Landgerichts⸗Aſſeſſor.
Mobiliar⸗Verſteigerung. 11631 Donnerſtag den 16. d. M., Morgens 9 Ubr anfangend, ſoll in der Behausung der Hartmann Weith Wittwe dahier der Nachlaß der verſtorbenen Balthaſer Weith Eheleute, be⸗ ſtehend in Herren⸗ und Frauenkleidern, Weiß⸗ zeug aller Art, Bettung, Tiſchen, Stühlen, Klei⸗ derſchränken und ſonſtigen Hausgeräthſchaften, öffentlich meiſtbietend gegen gleich bagre Zah⸗ lung verſteigert werden. 1
Jauer bach II. den 8. Oktober 1856. In Auftrag a
Großherzoglichen Landgerichts Friedberg:
Großherzogliches Ortsgericht Fauerbach II. Der Vorſteher 77 1 Holler. 5
Dünger ⸗Verſteigerung. 11649] Mittwoch den 15. l. M., Nachmittags um 4 Ubr, wird an Ort und Stelle am Faſel⸗ ſtall in der Uſa⸗Vorſtadt eine Parthie Dünger meiſtbietend verſteigert. 0* 0
Friedberg den 11. Oktober 1856.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bae mne ruft 275
Irgend
Memoiren einer Stecknadel.
In der preußiſchen Provinz Sachſen gibt es ein großes, reiches, vielgenanntes Haus, das eine ganze kleine Stadt von Fabrikanlagen, weitausgedehnte Ritter⸗— guter und für den Fremden unberechenbare Capitalien beſitzt, und dieſer ganze ungeheure Complex von Beſitz, Thätigkeit und Intelligenz verdankt ſeine Begründung, ſo erzählt man, nichts Anderem als— einer Stecknadel!
Herr N., der Stammvater der Firma, iſt ein kleiner, armer Commis bei irgend Jemand; es bietet ſich ihm Gelegenheit, eine glückliche Speculation zu machen, wenn er eine in Bremen liegende Tabakladung für 15,000 Thlr. augenblicklich kaufen kann. Er ſelbſt hat keinen Heller Capital, aber er glaubt, das Vertrauen ſeines Herrn zu beſitzen; er wendet ſich an dieſen mit der Bitte, ihm die zu ſeinem Geſchäfte nöthigen 15,000 Thlr. zu leihen. Der Herr irgend Jemand aber hat das im Grunde nicht zu mißbilligende Princip, ohne Sicherheit und ohne Vortheil nie zu borgen,— er ſchlägt die Bitte ab. Herr N. geht tief betrübt aus dem Bureau des principiellen Principals, als er vor der Schwelle eine Stecknadel liegen ſieht und
durch ſein angebornes Sparſamkeitsgefühl, nichts verloren gehen zu laſſen, ſich unwillkührlich veranlaßt findet, ſich zu bücken und ſie aufzuheben. Der Herr Principal, der durch das Fenſter dieſen Zug pedantiſcher Genauigkeit beobachtet, wird gerührt, ſieht ein, daß Herr N. die Vor⸗ ſicht beſitzt, der man 15,000 Thaler ohne Gefahr leihen kann, und gibt ihm ſo die Summe, durch deren glückliche Verwendung das große, reiche Haus N. zu H. bei M. entſtanden iſt. Die verhängnißvolle Stecknadel trägt der jedesmalige Senior der Familie noch heute in einer Bu⸗ ſennadel mit Brillanten, 0
Ein franzoͤſiſches Buch, in Paris jüngſt mit vieler Theilnahme aufgenommen, iſt es, was uns hier auf dieſe kleine, lehrreiche Geſchichte briugt. Herr J. T. de Saint⸗ Germain hat eine Legende unter dem Titel Pour une epingle(Paris, J. Tardieu, 1856) geſchrieben, dem eine ähnliche Begebenheit zu Grunde liegt. Die Stecknadel, welche ebenfalls das Glück eines Menſchen begründet und dann durch die mannigfachſten Wechſelfälle des Lebens begleitet hat, erzählt hier ſelbſt aus eigenem Munde, ſo zu ſagen, ihre und ihres Schützlinges Schickſale in einer leichten, anmuthigen und zugleich echt moraliſchen Hal⸗
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in der Schi 11653] Montag mittags um 10 zu Vohnbach nach
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