nichts verloren aft findet, ſich rincipal, deſ
det Genauigkeit Pert N. die Vor, Gefahr lethen 5 ben glückliche 1 0. bei M Keaktl trägt del in einer Bu na mit pillel
Bücher⸗Verſteigerung. 11650] Donnerſtag, den 23. d. M., Vormit⸗ tags 9 Uhr anfangend, läßt der von Ockſtadt abziehende penſionirte Herr Rentamtmann An⸗ gerer einen Theil ſeiner Bibliotzek, worunter ſich ſehr werthvolle und gutgehaltene Werke be⸗ finden, gegen gleich baare Zahlung auf hie⸗ ſigem Nathhauſe öffentlich verſteigern, wo⸗ zu, unter Hinweiſung auf den hier beiliegenden Katalog, eingeladen wird.
Friedberg, den 10. Oktober 1856.
Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher err
Edietalla dung.
[1651] Nachdem Landgräfl. Landes⸗Regierung I. Dep. über den Nachlaß des verſtorbenen Wolf Jonas Metzler von Seulberg das Con- cursverfahren erkannt hat, werden hiermit alle diejenigen, welche Forderungen irgend welcher Art an dieſen Nachlaß zu haben vermeinen, auf⸗ gefordert, im Termin
Freitag den 14. November d. J., Vormittags 9 Uhr,
ihre Anſprüche ſo gewiſſer dahier anzumelden und zu begründen, als anſonſten die in dieſem Termin Ausbleibenden von der vorhandenen Maſſe ausgeſchloſſen werden.
Das Präcluſiverkenntniß wird übrigens nur auf der Gerichtsſtube eröffnet werden.
Homburg den 30. September 1856. Landgräflich Heſſiſches Juſtizamt Fu ches.
Bekanntmachung. D1652J Die neuen Coupons⸗Bögen zu den Ob⸗ ligationen der Anleihe der hieſigen israelitiſchen Religionsgemeinde vom 1. April 1846 ſind bei dem Unterzeichneten gegen Rückgabe der ent⸗ ſprechenden Talons in Empfang zu nehmen.
Friedberg den 13. Oktober 1856. Der Vorſtand der israel. Religionsgemeinde Mayer Hir ſch
Verſteigerung von Bauarbeiten
und Materiallieferungen zur Erbauung einer Scheuer mit Stallung, Verſetzung eines Schwein⸗ fſalls mit Holzſchoppen, Pflaſterung des Hofs ꝛe.
in der Schulhofraithe zu Wohnbach. [16531 Montag den 3. November d. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen auf dem Rathbauſe zu Wohnbach nachfolgende Arbeiten und Material.
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lieferungen öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden;
Maurerardeit, veranſchlagt zu 443 fl. 30 kr. *
Steinhauerbeit, 1 101 13 Zimmerarbeit, 1„ 1033% 44„ Dachdeckerarbeit,„„ 250„ 52„ Schreinerarbeit,„ 140„ 46„ Schloſſerarbeit,„„ 850 44„ Glaſerarbeit,„ 15„ 12 Weißbinderarbeit,„„ 57„ 36„ Planuirarbeit,*„ M 8 Pflaſtererarbeit,„„ 84 35„
Das Brechen, Fahren und Aufſetzen von 4,9 Kbkklftr. Pflaſterſteinen aus dem gemein⸗ heitlichen Bruche dei Wohnbach.
Desgl. von 18,1 Cubikklafter Mauerſteinen aus demſelben Bruche.
Die Lieferung von 18,250 Stück hartge⸗ brannten Backſteinen.
Die Lieferung von 99 Bütten Kalk nach naſſem Maß.
Die Lieferung von 9,65 Cubikklafter Mauer⸗ und Pflaſterſand.
Plane, Voranſchläge und Steigbedingungen liegen vierzehn Tage vorher auf dem Geoßger⸗ zoglichen Kreisbauamt Friedberg den Imereſſen⸗ ten zur Einſicht offen.
Wohnbach am 9. Oktober 1856.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Wohnbach Philippi.
Arbeits ⸗Verſteigerung. 11654] Freitag den 17. Oktober d. J., des Vormittags um 10 Uhr, werden in hieſigem Gemeindehaus nachbenannte Arbeiten öffentlich in Accord gegeben: a) Unterhaltung der Vicinalwege außerhalb des Orts: Handarbeiten, veranſchlagt zu 100 fl. b) Anlegung von Durchläſſen: 1) Maurerarbeiten, veranſchl. zu 30 fl.— kr. 2) Anlieferung der Mauerſteine 31 30„ 3) Anlieferung des Sandes 12 Q30„ 40 Anlieferung des Kalks 7* 30„ Florſtadt den 12. Oktober 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Florſtadt Wagner.
20% fl. 35 r.
11655] fönnen aus der Kirchenkaſſe zu Stein⸗ furt gegen doppelte gerichtliche Verſicherung zu
5 pCt. Zinſen ausgeliehen werden. Steinfurt den 15. Oktober 1856. Orth, Pfarrvicar.
Mobilien⸗Verſteigerung. [1656] Wegen Abzugs verſteigert der Unter⸗ zeichnete 5151 gleich baare Zahlung
Montag, den 20. d. M.,
Vormittags 9 Uhr anfangend,
1 Kanape mit 6 gepolſterten Stühlen; 1 do. mit 12 Rohrſeſſeln; 6 Commode; 5 Spfehel; 1 Bücher- Glasſchrank; 1 polirten Schreihpultz 1 Bügeltiſch und verſchiedene andere Tiſche; 1 Weißzeugſchrank; verſchirdene Kleider⸗, Por⸗ zellan⸗, Küchen und Speiſeſchränke; 1 Klavier; Porzellan- und Glas; 4 große und 3 Kinder⸗ Bettſtätten; 1 Küchenwaage, nebſt noch vielen andren Haus- und Küchengeräthſchaften. Ockſtadt, am 10. Oktober 1856. Angerer, penf. Rentamtmann.
Tanz⸗Unterrichts⸗Anzeige.
11657] Einem bhochgeehrten Publikum die er⸗ gebene Anzeige, daß mir die Erlaudniß ertheilt wurde, im Laufe dieſes Monats einen Curſus in der
Elementar- und höheren Tanzkunſt, verbunden mit
geſellſchaftlicher Anſtandslehre
in Friedberg eröffnen zu dürfen.
Außer ſämmtlichen Converſationstänzen, als: Grande ⸗Frangaiſe, Polka⸗Mazurka, Varſovienne, Walzer, Schottiſch, Galopade ꝛc. ꝛc., bin ich ſtets im Beſitz der neueſten und modernſten Salon⸗ und Nationaltänze und empfehle als Neueſtes:
L'imperiale, Cracovienne, Polka d'an-
glaise, Parisienne, Colonne-Persienne
und Menuett- reine. Der Curſus beſtebt aus 48 Stunden.— Preis für 16 Stunden 2 fl. 42 kr.— Der Unterricht beginnt Samstag den 18. d. M.— Das Uebrige beſagt die circulirende Subſcriptions⸗ liſte.
Zugleich erlaube ich mir zur Anzeige zu bringen, daß ich nicht nur Mäpchen, ſondern auch Knaben unterrichte. Anmeldungen bitte ich in meiner Wohnung bei Herrn Kaufmann Diehl zu machen. Zu gütiger Betheiligung ladet ergebenſt ein
Frau Emilie Pietſch, Tanz- und Anſtandslehrerin. Ein tüchtiger Bäckerburſche
1658] findet bei einem hiefigen Meiſter ſogleich Arbeit. Bei wem ſagt die Expedition d. Bl.
tung, die dem Buche auch bei uns Freunde verſchaffen Iſt die Stecknadel von allen unbelebten Weſen nicht vielleicht dasjenige, das den meiſten Vorkommniſſen
dürfte.
des menſchlichen Lebens beiwohnt?
civiliſirten Welt noch paſſiren, ohne daß— nicht wenig⸗ Wie ſtoffreich können ſie alſo ſein, die mémoires d'nne épingle!(Nov. Ztg.)
ſtens eine Stecknadel dabei wäre?
der Marienthurm 225 Fuß.
zu Berlin 286, Notre-Dame zu Paris
Was kann in der
Verſchiedenes.
. 992222 Guſtav⸗Adolf⸗Stiftung.
Dr. Friedrich Mallet, past. prim. zu St. Stephani in Bremen: Guſtav Adolf. Rede, gehalten am Standbild Guſtav Adolf's zu Bremen am 4. Septbr. 1856.(Mit der Abbildung der Statue.)
Bekanntlich iſt das zuerſt für Stockholm beſtimmte Standbild
Ehemaliges Reichscontingent. Im Jahre 1471 ſtellten zum Reichscontingent: Sachſen 30 Reiter, 80 Fußgänger; Bayern 30 Reiter, 80 Fußgänger; Meck— lenburg 14 Reiter, 28 Fußgänger; Baden 15 Reiter, 30 Fußgänger; Metz 25 Reiter, 30 Fußgänger u. ſ. w. Am Billigſten kam die freie Reichsſtadt Weiſenau weg. Sie hatte zu ſtellen einen Reiter und einen Hellebardierer.
Der höchſte Thurm Europa's befindet ſich in Ulm. Er iſt 452 pariſer Fuß hoch. Ferner die Kathe⸗ drale von Straßburg zählt 440 Fuß, der Wiener Ste⸗ phansthurm 415, die Peterskirche in Rom 405, die Pauls⸗ kirche in London 326, der Markusthurm zu Venedig 308,
Guſtav Adolf's auf dem Transporte nach Schweden verſunken und dann aus den Tiefen des Meeres wieder heraufgebolt worden; hierauf wurde es in Bremen aufgeſtellt und mit obiger vortrefflichen Rede am genann⸗ ten Tage feierlich degrüßt.— Um dieſe Rede, von der mir, ehe ich ſie nur ſelbſt geleſen hatte, von ſehr competentex Scite geſagt wurde, daß ſie eine der beſten Caſualreden ſei, die je gehalten worden wären, um ſo zugänglicher für Alle zu machen, habe ich eine Anzahl Exemplare in der C. Bindernagel'⸗ ſchen Buchhandlung, wo ſie zu dem Preiſe von 9 kr. zu haben iſt, nie⸗ dergelegt und hoffe um ſo ficherer auf zahlreichen Abſatz, als das Er⸗ träguiß der 2. Auflage— die 1. Auflage von 2009 Stück iſt in den 2 erſten Tagen zum Vortheile des Guſtav⸗Adolf⸗Vereins verkauft geweſen — für die evangeliſche Gemeinde zu St. Ingbert in der bayeriſchen Rheinpfalz beſtimmt iſt, man aber„in politiſcher und in kirchlicher Hin⸗ ſicht derer am Meiſſen gedenken und ſich annehmen muß, die an den Grenzen wohnen.“
Friedberg, den 12. Oct. 1856. Dr. Matthias.


